Mittwoch, 16. Februar 2011

Dies und Das über die Frauenquote

Überall wird über die Frauenquote gesprochen. Da konnte auch ein Kommentar in "Die Ecke" nicht fehlen. Hier ist er:

Schöner arbeiten
Josef Ackermann ist Schweizer: In seinem Land wurde das volle Frauenstimmrecht erst 1990 eingeführt. Zuletzt auch im Kanton Appenzell. Sein jüngster Befund in Sachen Frauenquote für Chefetagen überrascht daher nicht. Frauen machten Vorstände und Aufsichtsräte "farbiger und schöner". Zwischen dem öden Business-Grau auch mal ein Kostüm. Wie herzig. Aber Ackermann hat damit an der neuen Frauenbewegung glatt vorbeigeredet. Es geht nicht um Schönheit. Es geht um Kohle und Macht. Und darum, ob auch haushaltserprobte Frauen mit Kamikaze-Anlageentscheidungen die Finanzmärkte an den Rand des Abgrundes gezockt hätten. Das haben die Ackermänner dieser Welt schon wieder verdrängt. Die schwäbischen und außerschwäbischen Hausfrauen nicht.

Kommentare :

  1. weisste Irmili ...also ich so als Kroete ne ...würd da gern mal mitmischen.))))
    lieben Nachtigruss
    Dein
    Kroetie

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  2. Liebe Irmi, wenn jemand bei Frauen an Kostüme denkt, der hält das Thema wohlmöglich für "Peanuts".

    Liebe Grüße Rainer

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  3. Als zweijähriger Frischling im Berufsleben kann ich konstatieren, dass die Frauenquote für mich ein Rückschritt wäre. Ich will mir nie sagen lassen müssen, oder selbst denken, dass ich meinen Job nur habe, weil ich eine Frau bin. Ich will ihn haben, weil ich gut darin bin. Und eben besser als so manch/e andere/r... mal schauen, was noch so alles passiert und entschieden wird...
    Liebste Grüße, Alice

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  4. Liebe Irmi,
    In meiner Erfahrung sind Frauen, die es soweit geschafft haben, um keinen Deut weiblicher im Denken, Handeln oder Anziehen als die Männer. Denn "it's a men's world" und wer Bestand haben möchte, muss sich anpassen. Uebrigens - einige der Bankerinnen, welche die Bankenkrise mitzuverantworten haben, sind Frauen. Mittlerweile frage ich mich, warum möchte ein Mensch soweit oben mitmischeln? Da beschränkt sich doch Dein Leben auf nur eine Sache. Zudem ist es ein politisches Minenfeld. Ehrlich gesagt, mir wäre meine Zeit zu schade. Interessanterweise dachte ich früher mal ganz anders...

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  5. Wir sind hier bei uns in der Überzahl...und das ist auch gut so!!!

    LG aus Stetten a.H.

    Ute

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  6. Von der Frauenquote halte ich überhaupt nichts. Denn, wo sind wir denn, wer möchte eine Quotenfrau sein?! Frauen könnten ebenso gut wie die Männer in ihren Berufen sein, wenn sie nicht ständig Stolperfallen finden würden auf ihrem Weg im Berufsleben.

    Mehr Einsatz der Politik und der Wirtschaft würde es zu einer Selbstverständlichkeit machen, dass Frauen genau so unbelastet ihrer verantwortungsvollen Arbeit nachgehen könnten. Die Herren in den Führungsetagen müssen sich auch nicht mit Familienfragen belasten, sie haben ja ihre Familienfrau zuhause.

    Und solche Machosprüche, die sollten sich Herren mit der Fähigkeit zu gutem Denken endlich mal sparen.

    Ganz abgesehen davon, fände ich es überfällig, dass die Arbeit in und dür die Familie zumindest rentenmäßig ein normales Leben gestatten würde und nicht diese Lachnummer von den paar Euro, von denen im Alter doch keiner leben kann, "großzügig" zu gewähren.

    Lieben Gruss, Brigitte

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  7. Irmi
    für VIELE MÄNNER gehört die Frau an der Herd..basta..
    die werden es nie lernen begreifen

    LG vom katerchen

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  8. Irmi, ich bin hier mal für eine Männerquote. Außer auf deinem Blog sieht man hier kaum Männer kommentieren. Wissen ist eben Macht!

    Liebe Mittwochsgrüße
    Rosine

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  9. Ich finde jeder soll nach seiner guten Arbeit eingeschätzt werden ob Mann oder Frau.
    Wer von beiden dann regiert in der Firma entscheidet die gute Arbeit.
    Das Händchen mit dem schöneren Büroausstattung usw. haben die Frauen klaro.

    Liebe Grüsse Elke

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  10. ich sehe die quote gespalten. dass sich was ändern muss, ist fakt.
    allerdings... naja. ich würde keinen job wollen, den ich nur hab, weil ich die quote erfüll. das würde mein ego nicht so ganz akzeptieren.
    allerdings sind die chefetagen derart testosteron-geladen, dass man sich als frau da auch erst mal einfinden muss.

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  11. Meine Frau'nkwohte heißt "Gemeindeschwester" *örks*

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  12. Liebe Irmi,
    da hast Du ein gutes Thema angesprochen. Ich stimme Dir auch zu bei dem, was Du schreibst. Es muss mehr Frauen in den Vorständen geben, die Entscheidungen treffen.
    Leider sind haushaltserprobte Frauen, und dann auch noch schwäbische oder ähnlich sparsame, meist wenig dran interessiert, Karriere zu machen.
    Und so ist es eben so, dass meist Frauen nach oben kommen, die so hart sind oder sogar noch härter als Männer, die es nach oben geschafft haben, siehe auch unsere Kanzlerin, die außer den üblichen Spielchen auch noch die angeblich typisch "weiblichen" Taktiken einsetzt, nämlich nicht gerade heraus, sondern "hinten herum" zu agieren.
    Ich mag weder diese Tour noch großsprecherische Männer, die Frauen nur im Rock und als dekoratives Element oder eben in dienender Position sehen wollen.
    Schön, dass Du dieses Thema aufgegriffen hast.
    Liebe Grüße, Irmgard

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  13. WANN HÖRT DIESER EWIGE NERVTÖTENDE GESCHLECHTERKAMPF ENDLICH EINMAL AUF? ABER ANSCHEINEND GEHT ES NICHT OHNE!?
    LG-GiTo... ;-))

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  14. Liebe Irmi...
    Womit ich "nicht" auf deinen Blog anspielen möchte... nur um Missverständnisse vorzubeugen!
    LG-GiTo

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  15. Liebe Irmi,
    manchmal tun mir sogar die Männer schon leid.
    LG Sabine

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.