Montag, 7. Februar 2011

Dies und Das und Schokolade

Dass Schokolade dick machen soll, Heißhunger stillen und hässliche Flecken hinterlässt, ist bekannt. Um diese Fakten festzustellen, brauche ich die Zeitung nicht aufzuschlagen.   Aber ich habe einige neue Erkenntnisse in meinem Buch  "Heiraten ist gut gegen Depressionen" gelesen, die äußerst interessant sind.
Schoko kann nämlich auch Krebs vorbeugen. Das haben amerikanische Wissenschaftler unter der Leitung von W. Jeffrey Hurst herausgefunden. Zu diesem Schluss kamen die Forscher, als sie gemahlenen Kakao und ungesüßte Backschokolade untersuchten. In beiden ist eine große Menge an Resveratrol enthalten. Dies ist ein Pflanzenstoff, der die Zelle schützt und die Bildung von freien Radikalen unterbindet.
Das sind doch gute Nachrichten und die heben die Laune; ganz im Gegensatz zur Schoki, Die gängige Annahme, dass Schokolade  die Stimmung hebt, konnte nämlich von australischen Wissenschaftlern widerlegt werden. Der Leiter der Forschungsgruppe Gordon Parker vom staatlichen Depressionsforschungszentrum Black Dog Institute in Sydney, sagt zu seinen Ergebnissen:  "Es stimmt zwar, dass Schokolade auf dasselbe neurologische System wirkt wie Serotonin, aber man müsste eine Wagenladung davon essen, um den Effekt einer einzigen Tablette Antidepressiva zu erzielen."
Bevor man nun aber einen Kofferraum mit Schokolade randvoll lädt,  sollte man zur Kenntnis nehmen, dass Schokolade auch nicht glücklich macht. Bei einer Überdosis Schoki besteht nämlich immer noch die Gefahr, kriminell zu werden. Das haben zumindest britische Wissenschaftler der Universität von Cardiff festgestellt. In den 70er- und 80er-Jahren untersuchten sie eine Gruppe von 17000 10-jährigen Kindern. Gut  35 Jahre später wurde festgestellt, wie viele der damaligen Teilnehmer an der Studie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen waren.
 Das Ergebnis: Rund 69 Prozent der Probanden, die als Zehnjährige täglich Süßigkeiten gegessen hatten, waren im Alter von 34 Jahren bereits einmal verurteilt worden. Also ist Vorsicht angebracht, damit aus uns Leckermäulchen keine Langfinger werden.

Nun ja - sollte das wirklich stimmen, werde ich wohl keine Schokolade mehr essen.

Kommentare :

  1. Nuja ....ich mag sowieso keine Schokolade .....:-)
    lieben Nachtigruss
    Dein
    Kroeti

    AntwortenLöschen
  2. Bohhhhhhhhhhhh, das glaube ich nicht, dann müßte ich ja schon längst im Kittchen sitzen und fett wie sonst was sein *lach* und die Depris sind auch mit Tabletten nicht immer zu bewältigen, die machen nämlich auch dick, da vermehrt Hunger aufkommt und vertragen habe ich sie nicht, wurde mir schwindelig. Zum Glück war das nur kurzfristig und ich habe sie eh ins Klo geschüttet, nun weißte Bescheid *smile* Ich futter weiter Schoggi, nur in der Fastenzeit verzichte ich mal und ob ich das schaffe, das weiß ich nicht.
    Jedenfalls muß ich ins Bett und habe meine Blogrunde wieder nicht geschafft und vieles andere auch nicht.

    Alles Gute für heute liebe Irmi.

    Herzlichst ♥ Marianne

    AntwortenLöschen
  3. Wie immer! Alles was lecker ist *grummel*

    Könntest du nicht mal raus finden, dass Gemüse schädlich ist :)

    AntwortenLöschen
  4. Mhmmmmm, ich habe das schmunzelnd gelesen, mit einem Stueckchen Schokolade in meinem Munde zerschmelzend...
    Ich habe mich an eine Szene in dem Buch "Esaus Kuss" von Meir Shalev erinnert: "Das Stueckchen, das er bekam, steckte er eiligst in den Mund, doch trotz der riesigen Verlockung zu schneller, kraftvoller Befriedigung - einer Versuchung der Kinder und Maenner nur schwer zu widerstehen vermoegen - kaute er es nicht, ja lutschte nicht einmal daran, sondern schloss nur Augen und Lippen und liess es im Mund zergehen. Stumm wie ein Stein war er dann, auf seine Empfindungen konzentriert wie ein Fakir, der ganze Koerper um dieses Stueckchen Genuss zwischen Zunge und Gaumen geschart. Ich konnte sehen, wie die Suesse in seinem Mund dahinschmolz, in sein schmerzendes Gewebe einsickerte, seinen Leib troestete und Hoffnung in ihm spriessen liess."

    AntwortenLöschen
  5. Wie gut, dass ich eh keine Backschokolade mag... und für Weiße gilt das einfach nicht :D
    Liebe Grüße, Alice

    AntwortenLöschen
  6. Is mir egal
    Ob weiß ob braun ich liiiiebe Schokolade und übers KriminelwerdenAlter bin glücklicherweise schon drüber.
    Schönen Wochenanfang Gruß Mummel

    AntwortenLöschen
  7. Komme doch gleich auf einen Gegenbesuch, und werde auch des öfteren vorbeischauen.
    Mmh, und was Schoki betrifft, ab und zu schmeckt er schon lecker, und kriminell bin ich auch noch nicht, also....
    Liebe Grüße und eine gute Woche
    Anneliese

    AntwortenLöschen
  8. Ach Irmi
    in JUNGEN JAHREn..wir sind auf der sicheren Seite
    LG vom katerchen

    AntwortenLöschen
  9. Hallo Irmi,
    habe als Kind viel Schokolade gegessen! Sollte es mir zu denken geben, dass ich jetzt weder kriminell noch dick bin?*schmunzel*
    Es ist, wie mit Allem,in Maßen und nicht in Massen. Und wenn mich gerade ein Stück Schokolade glücklich macht, liegt das sicher nicht am Serotonin sondern am Zucker. Aber es ist wie mit allen Studien und Gutachten - sie sind immer so wissenschaftlich verfasst, wie ihre Auftraggeber es wünschen! Schon das zu lesen ist äußerst interessant.
    Hab einen schönen Tag, mit einer schönen Tasse Kaffee und einem kleinen Stückchen Schokolade, auf der Zunge zerschmelzend zusammen mit dem Kaffee - köstlich!
    Christiane

    AntwortenLöschen
  10. ohwee- also eigentlich sollte ich nun zu Sohnemann sagen: nix Schoki mehr. Aber Sohnemann ist so friedvoll- ich weiß nicht ob das nun wirklich NUR an Schoki liegen sollte. Das mit dem Krebsvorbeugend find ich ja mal gut :-) Jemand die gerne Schoki ist und noch nie mit dem Gesetzt nen Problem hatte ;-))höchstens mit meinem Gewicht. griin
    liebe Grüsse an dich in deinen Tag
    Stefanie

    AntwortenLöschen
  11. Mmmmh...bin auch ein Schoko-Tiger!

    Ich denke, die Mischung macht's! Ich meine die zwischen "Ja, ich esse noch ein Rippchen" oder "Nein, ich esse kein Rippchen, sondern 'ne halbe Tafel" ;-))))
    Wie gut, daß meine "Blogschokolade" nicht _auch_ noch auf die Hüften geht.

    Liebgruß
    vom Tiger
    =^.^=

    AntwortenLöschen
  12. Irmi, ich glaube nicht, dass wir uns noch negativ verändern würden, nur wenn wir gerne naschen :) Jedoch ist es mit der Schoki sicher so, dass zuviel davon keinem gut bekommt. Bloß werde ich nicht kriminell, bloß weil mein Hintern dick wird, oder vllt. doch? Ich meine, wenn dauernd die Klamotten zu eng werden...
    Einen ganz lieben Montagsgruß dalass und *StückSchokiinmundschieb*

    AntwortenLöschen
  13. Interessantes zum Thema Schokolade!

    Also, ich halte das trotzdem wie bisher, höchstens einmal täglich ein Rippchen bittere Schokolade. Die leiste ich mir und die mag ich auch.
    Und weil das immer so wenig ist, freue ich mich auch darauf.

    Lieben Gruss, Brigitte

    AntwortenLöschen
  14. Während meiner Kindheit war mein Opa Direktor einer Schokoladenfabrik, der Winsenia in Winsen/Luhe. Du kannst dir sicher vorstellen, dass Schokolade in meiner Jugend ein Grundnahrungsmittel war. Oh, ich liebe sie. Aber nur Vollmilch...
    Herzliche Grüße,
    Svenja

    AntwortenLöschen
  15. Liebe Irmi, herzliche Grüße.
    Über Deinen Beitrag lese ich beflissentlich hinweg.
    Mir kann keiner den Genuß an Schokolade vermießen.
    (Fein -herb, Bitter-Sahne oder Schokobonbons, auch Trinkschokolade, Schokopudding, Schokoladensupe, Schokoeis)
    Interessante Erkenntnis - aber ob das alles so ist?.
    Egal, und noch ein Stückchen Schokolade in den Mund.
    Sie schmeckt halt so gut.
    Einen guten Tag wünscht Dir, Brigitte

    AntwortenLöschen
  16. Liebe Irmi

    Ich les "Schokolade" und dachte als erstes daran, dass ich Dir aus dem Bälliz echte Thuner Schoggi schicken möchte.

    Nun weiss ich es so genau nicht mehr ... was meinst Du? :-)

    ♥lichst mit Lächelgrüesslis
    Fränzi Sternenzauber

    AntwortenLöschen
  17. Hallo du Liebe, als ich Kind war, war Schokolade und überhaupt Süssigkeiten eine Seltenheit. Wir bekamen dafür mal ein Dessert, wie zum Beispiel Zuckerei, oder Vater hat Bonbons aus Zucker und Haferfocken gebrutzelt. Das würde ja bedeuten, das meine Generation und all die davor, die weniger genascht haben, nicht straffällig wurden, und verfolgt man das bis in das Mittelalter oder in die Steinzeit . . .
    He da gab es aber auch ganz viele Ganoven, Mörderer und sonstige Gestalten.

    Liebe Grüße
    Rosine

    AntwortenLöschen
  18. Waaaaaaaas? Doch Schoki hilft bei schlechter Laune -gaaaanz bestimmt!!
    Was du immer alles so findest ;)
    Das mit der Kriminalität find ich allerdings echt interessant. Allerdings müßte ich dann Stevie Capone heißen und Hamburgs Mafia kontrollieren :)
    Schokoladige Grüße

    AntwortenLöschen
  19. ...zum Glück ist sich die Wissenschaft da nicht einig, die einen sagen so, die anderen anders, ich laß mir den Genuß nicht vermiesen.
    Liebe Irmi, ich wünsche dir einen sonnigen Tag,
    liebe GRüße von Birgitt

    AntwortenLöschen
  20. huhuu liebe Irmi :)

    also was ich mir jetzt gemerkt habe, war das Positive - dass Schoki gegen Krebs vorbeugen kann ;) und das ist doch schonmal ein gutes Argument für sie.

    Wenn man nicht zuviel davon ißt ..denk ich mal, dass es ok ist. Und ich hab diesen Glücks-Effekt durchaus schon bemerkt, einfach weil's lecker ist :)

    kriminell ..ui, das hatte ich überhaupt noch nie gehört, glaube aber, dass es wahrscheinlich auch etwas mit einem Hang zur "Maßlosigkeit und Unbeherrschtheit" der entsprechenden Menschen zu tun haben könnte ..als Kind haben sie sich die Süßigkeiten daher in Mengen "reingezogen" ..und die Maßlosigkeit ist dann auch der Hintergrund ihres kriminellen Verhaltens später ..

    möglich wärs zumindest :)

    Wenn ich so überlege ..glaube, ich hab als Kind auch jeden Tag Süßes gegessen. Meine Mutter hat mir auch immer eine Kleinigkeit in die Schule mitgegeben, und gekauft haben wir uns auch immer noch was. Aber jetzt keine Unmengen .. und polizeilich bekannt bin ich noch nicht *gg*

    Das Gedicht unten ..wunderbar und motivierend - danke dir dafür :)

    Grad kommt die Sonne raus ..ich schick dir Sonnenstrahlen und liebe Grüsse,
    Ocean

    AntwortenLöschen
  21. Ich esse jetzt ein schönes Stück Schokolade!
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  22. Liebe Irmi,
    das sind ja ganz neue Erkenntnisse. Ich esse trotzdem weiter Schokolade, wenn mir danach ist. Hm, ich glaub ich hab keine mehr im Schrank - muss ich wieder Nutella löffeln.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    AntwortenLöschen
  23. Ha! - ich schaffe da jetzt schon seit fast vier Wochen! Ich werde doch nicht noch wirklich von meiner Schokosucht wegkommen? Schön wär's.
    Lieben Gruß
    Elke

    AntwortenLöschen
  24. Darauf trinke ich mir dann mal eine schöne heiße Schokolade...

    Gemütlichen Gruß
    Kvelli

    AntwortenLöschen
  25. ohje für schoki würde ich manchmal wirklich alles geben :)))

    AntwortenLöschen
  26. Hey, das ist ja wohl lustig.
    Ich habe als Kind Süßigkeiten aller Form geliebt. Und gefuttert, wessen ich habhaft werden konnte.
    Also müsste ich ja kriminell sein.
    Neee, das ist ja ne komische Studie.
    Auf Ideen kommen manche, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
    So verklagt jetzt eine amrikanische Muttter Nutella, weil die Werbung Gesundheit propagiert. Sie aber von anderen weiß, dass die Kinder bei vielzuviel Genuss der dunklen Creme dick werden....

    AntwortenLöschen
  27. Hallo Irmi,
    *schmunzel* wirklich interessant :-)

    Ich bin ja froh, dass ich keine sooo große Naschkatze bin, sondern mehr auf herzhafte Dinge stehe. Aber da gibt es sicher auch genug Theorien ;-)

    Liebe Grüße
    Katinka

    AntwortenLöschen
  28. ich stimmer der Jouir la vie zu :-) liebe Grüße, Irmi

    AntwortenLöschen
  29. Ich finde das immer so witzig, wie das mit dem Krebs - denn eine ungesunde Lebensweise kann irgendein zugeführter isolierter Stoff nun wirklich nicht wett machen ;-) Aber die Leute glauben's halt und kaufen um so mehr, was die Süßwarenindustrie wiederum unterstützt. Wer weiß, wer solche Forschungen immer sponsert ;-)

    Liebe Grüße nochmal
    Sara

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.