Mittwoch, 16. März 2011

Unsere Welt


Ich möchte noch einmal das Gedicht von Helmuth Zöpfl einstellen, das heute wieder mehr denn je an Bedeutung gewinnt:

Wir sehn die Welt und haben doch
verlernt sie zu betrachten.
Wir hören aber horchen nicht,
weil vieles wir nicht achten.

Wir haben uns schon lang gewöhnt
ans tägliche Geschehen.
Wir sind erwachsen, das genügt
Staunen zu übergehen.

Wir glauben nicht an Glauben noch
und meinen zu verstehen.
Da bleibt kein Platz fürs Wundern mehr.
Wir sehn und übersehn.

Kommentare :

  1. Hallo Irmi
    es passt..
    danke für diese Zeilen
    LG vom katerchen

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  2. Hallo liebe Irmi,

    auf uns hier trifft es aber doch nicht zu! Wir sehen doch auch "Kleines" ganz "groß", oder? Und wir freuen uns an Sachen, wo andere abwinken. So ein Beispiel ist auch die Freude über einen Besuch mit Grüßen,
    denn der kann den Tag versüßen.

    In diesem Sinne:
    Kleine, aber doch ganz große Grüße an Dich!

    Tigerita
    =^.^=

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  3. Danke für diese Worte!

    LG, Brigitte

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  4. Sehr schöne und nachdenkenswerte Zeilen, liebe Irmi. Dankeschön. Das Staunen niemals verlernen, immer all die Wunder sehen, schätzen und schützen, die die Welt für uns hat ..das ist ganz wichtig und das tun wir auch, denke ich :)

    Ganz liebe Grüße an dich,
    Ocean

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  5. Zur Zeit machen sich leider aus dem traurigen Anlass viele viele Menschen endlich mal Gedanken um unsere Welt,un das ist gut so, deien Worte oder das Gedicht sind sehr treffend.

    LG Shoushou

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  6. Liebe Irmi
    das Gedicht passt sicherlich für viele Menschen. Und doch, wenn ich es so lese, dann spür ich, dass es auf mich nicht zutrifft. Das ist wohl auch grad so die Verzweiflung, wenn man selber so lebt, dass man die Schöpfung achtet und dann das Schreckliche alle Menschen überrollt. Es sind auch in Japan die Verantwortlichen bestimmt schon lang in Sicherheit ... oder zusmindesten deren Kinder, Familien. Die Not, der Menschen, die nun nichts mehr haben und dann auch noch von dem Atomkraftwerk bedroht werden ... ohne Aussicht auf Zukunft in der Heimat....unvorstellbar. Die Bilder werde ich nie mehr los....
    Liebe Grüsse
    Elisabeth

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  7. Kindermund tut Wahrheit kund, heisst es.
    Und es ist oft so, dass Kinder feinfühliger sind als wir Erwachsenen.
    Leider ist es so, dass die Menschheit die Erde langsam aber sicher zerstört. Aber gewisse Naturgewalten können wir nicht aufhalten.

    LG Alice

    PS:
    Ich habe diese Tage den Kinderkanal KIKA eingeschaltet, dort werden Nachrichten für Kinder gesendet, jdeen Tag um 19.40h, ich finde es genial, wie da den Kindern erklärt wird was in der Welt geschieht. Ich konnte gerade jetzt selber sehr viel lernen, über die Entstehung eines Erdbebens und eines Tsunami.

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  8. Danke liebe Irmi, sehr weise Worte.

    Als Kind

    Als Kind verstand ich nicht
    Warum es Kriege gab und gibt
    Was Qual und Schmerzen sind
    Warum es kein Frieden geben kann

    Als Kind verstand ich nicht
    Warum denn auch in aller Welt
    Zerstört wird und verbrannt
    Was aufgebaut und liebevoll gehegt

    Als Kind verstand ich nicht
    Warum, warum, warum
    Doch in all den vielen Jahren nun
    Hab ich so vieles nun erfahren

    Als Erwachsener versteh ich nicht
    Warum, warum, warum
    Die Menschheit nie hat was gelernt
    In all den vielen tausend Jahren

    Als Kind wollt ich nie Erwachsen werden
    Nicht gross sein, auch nicht gescheit
    Erwachsene verstehen die Kinder nicht
    Und ich als Kind nicht unsere Welt


    Als Kind wollt ich nie Erwachsen werden
    Frei sein von aller Qual und Pein
    Ich versteh all das noch immer nicht
    Ein Kind, das möchte ich wieder sein

    Als Kind nur staunen ob der Blumen
    Mich freuen an all den kleinen Dingen
    Schmetterlinge und Vögel schauen
    Fühlen, Hören, Leben und nur Sein

    © Hans-Peter Zürcher

    Herzlichst und alles Liebe

    Hans-Peter

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.