Sonntag, 24. April 2011

Dies und Das über die Osterbräuche

Ostern, ein Gemisch aus alten Traditionen, welche mit christlichem Glauben gefüllt wurden.
Es gibt mehrere Wurzeln, die im Osterfest verstrickt sind.. In der Gegenwart soll es jedoch Jahr für Jahr an die Auferstehung Jesu und somit an das zentrale Ereignis des christlichen Glaubens erinnern. Ebenso bekundet es, dass der Tod nicht das Ende sondern als Neubeginn eines Lebens gesehen werden soll. Somit ist es das älteste christliche Fest. Allerdings wurden uns auch eine ganze Anzahl vorchristlicher Traditionen übermittelt.
Lange glaubte man, dass sich die Bezeichnung  "Ostern"  von "Estre"  ableitete, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Das Fest, welches ihr zu Ehren stattfand, sollte den Frühlingsanfang einleiten. Dieser Zusammenhang wird aber heute bezweifelt. Mittlerweile vermuten Sprachwissenschaftler, dass das Wort von  "Ostarum", also Morgenrot, kommt. 
Frühlings- und Fruchtbarkeitsfeste  sind jedoch auch bei den antiken Völkern zu finden. So glaubten die Phryger , dass ihre allmächtige Gottheit sich zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende schlafen legte. Deshalb vollführten sie zur Frühlings-Tagundnachtgleiche Zeremonien mit Musik und Tanz, um sie zu wecken.
In der griechischen Sage ist der Frühling ein Symbol für die Wiederkehr des Lebens, was natürlich auch gebührend gefeiert wurde.
Das christliche Osterfest nahm einige dieser Traditionen auf. Letztendlich knüpft es aber an das jüdische Passahfest an, welches der Israeliten gedachte, die aus der ägyptischen Sklaverei auszogen.
Jesus wurde lt. Bibel  am Freitag vor einem Passah gekreuzigt. Sein Tod und die Auferstehung wurden schon immer nach dem Beginn des Frühlings berechnet. Da es also  in den verschiedenen Völkern schon immer Frühlingsfeste gab, wurde Ostern zu einem Gemisch aus alten Traditionen , die  mit dem christlichen Glauben gefüllt wurden.
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Die Bräuche und Symbole:
Das Osterei ist wohl das berühmteste Symbol des Osterfestes. Es wird bemalt und mit den unterschiedlichsten Materialien verziert. Doch woher kommt dieser >Brauch? -  Am wahrscheinlichsten ist ein Zusammenhang mit der 40-tägigen Fastenzeit, die am Karsamstag endet. Während dieser Zeit waren Eier, Fleisch und Milchprodukte verboten. Aber das wussten ja die Hühner nicht. Sie legten weiter ihre Eier, sogar noch mehr als sonst. Die Eier wurden durch kochen haltbarer gemacht. Um sie von den frischen Eiern unterscheiden zu können, wurden sie zunächst rot angemalt. Im Laufe der zeit wurden sie dann mehrfarbig und mit kunstvollen Techniken bemalt.
Der Osterhase  ist ebenfalls eine berühmte Figur dieser Feiertage. Er taucht jedoch erst im 17. Jahrhundert  als österlicher Eierbringer auf. Ab dem 19, Jahrhundert etabliert er sich in Bilderbüchern und auch die Schokoladen- und Spielzeugindustrie entdeckten ihn für sich.
Der Hase ist ein Sinnbild der Fruchtbarkeit und da er sich im Frühling  auf der Nahrungssuche in der Nähe der Gärten aufhielt, war der Osterhase geboren. Zumal er auch flinker und schneller war als eine Henne.  Also die Eier schnell verstecken konnte.
Das Osterfeuer   wurde schon zu heidnischer Zeit als Frühlingsfeuer entzündet, um mit ihm als Symbol für die Sonne Fruchtbarkeit und Wachstum auf die Erde zu holen.
Beim Osterfest wurde dieses Feuer dann zu einem zentralen christlichen Ereignis, bei dem die Osterkerze entzündet wurde, um sie anschließend in einer feierlichen Prozession in die dunkle Kirche zu tragen. Dieses Lichtwerden versinnbildlichte die Auferstehung Jesu und das neue Leben, das mit ihm in die Welt kam.
(Quelle: "Was ist Ostern". - "Heiligenkalender"
 
 

Kommentare :

  1. Liebe Irmi,
    da hast Du uns allerhand über Ostern erzählt.
    Auf jeden Fall will ich Dir endlich auch ein angenehmes Osterfest wünschen. Gestern konnte ich es nicht tun, weil wir zu starke Gewitter hatten und ich vorsichtshalber unsere PCs abgestellt hatte. Auch heute am Ostersonntag gießt es und ab und zu kann ich wieder Donner hören.
    Gestern waren wir bei unseren Kindern und sind zum Oster-Essen ausgegangen.
    Liebe Grüße, Karl-Heinz

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    ♥♥♥Rosine

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  3. Liebe Irmi,
    vielen Dank für den wieder sehr interessanten Bericht. Irgendwie vermischt sich doch immer Alt mit Neu.
    So entwickelt sich alles weiter.
    LG Sabine

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  4. Liebe Irmi,

    wünsche Dir ein frohes Osterfest. Danke auch für Deine Zeilen auf meinem Blog.
    LG Lydia ♥♥♥

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  5. Hallo liebe Irmi,
    da hast du aber akribisch alles zusammengetragen, was man zu Ostern so sagen kann. Ich habe dieses Jahr mal wieder extrem "heidnische" Gedanken. Das liegt vermutlich am späten Termin. Denn die Tatsache, dass das Christentum die Kreuzigung und Auferstehung Jesu an einem Vollmond ausrichtet, das finde ich schon sehr befremdlich. - Übrigens, das Heinz Erhardt Gedicht finde ich immer wieder ganz köstlich.
    Lieben Gruß
    Elke

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  6. Hallo Irmi,
    zwar schon etwas spät...
    wünsche dir aber noch schöne Rest-Ostern!
    VG
    Oskar

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  7. Alt und neu vermischt - das Osterfest erinnert uns jedes Jahr an die Wiedergeburt. Der Gedanke zwingt sich uns aus naheliegenden Gründen auf - überall sprießt und grünt es erneut.
    Herzliche Grüße
    Barbara

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  8. Danke Irmi,
    für die Geschichte um das Osterfest
    Dir noch einen netten LETZTEN Ostertag
    einen ganz lieben Gruß vom katerchen

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  9. Liebe Ostergrüße auch von mir...
    Petra

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  10. Liebe Irmi,

    immer wieder erfahre ich Neues durch dein grosses Wissen. Vielen, herzlichen Dank.

    Herzlichst und alles Liebe

    Hans-Peter

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  11. ...`ein sehr interessanter Post, wieder bei dir, liebe Irmi.
    LG & eine schöne Woche, *Manja*

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