Samstag, 16. Juli 2011

Dies und Das über den Kölner Dom

http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/architektur/koelner_dom/img/intro_dom_abend_g.jpg 

Über etwa 600 Jahre hat sich der Bau des Kölner Doms hingezogen. Vor 130 Jahren war er dann endlich fertig. Trotzdem hat der Kölner Dom noch immer einen eigenen Baumeister. Warum? Der Dom ist so etwas wie eine Dauerbaustelle - immer gibt es irgendwo irgendetwas zu reparieren oder auszutauschen.
Am häufigsten müssen die Steine des mächtigen Bauwerks erneuert werden. Einige davon sind schließlich  seit Hunderten von  Jahren dem Wetter, wie Regen, Sonne oder Schnee, ausgesetzt. Steinmetze fertigen dann zum Beispiel neue Steinblöcke an oder bauen Skulpturen nach. Im kommenden Jahr bekommt der Kölner Dom nun einen neuen Dombaumeister. Er heisst Michael Hauck. Er stammt aus einer Steinbildhauer-Familie und sagt von sich selber: "Ich bin mit Steinstaub in der Nase aufgewachsen." Dann dürfte er wohl der richtige Mann für den Job sein.

Kommentare :

  1. Liebe Irmi
    das ist sehr interessant. Vielen Dank. Das Bild ist auch wunderschön. Und dein Bloghintergrund gefällt mir auch ausgezeichnet.
    Herzliche Grüsse und ein schönes Wochenende, colette

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  2. liebe irmi, ich habe ihn nachts gesehen, wir hatten mal wieder ein geschäftsessen.. es war traumhaft von unten nach oben zu schauen!! glg manfred

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  3. das ist schon ein sehr imposantes Gebäude. Und auf diesem Bild ist es besonders beeinduckend und wunderschön!
    Und es ist nur natürlich, dass man da immer wieder ausbessern muss, um diesen Dom in seiner Schönheit zu erhalten.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und gute Besserung!
    Alice

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  4. Liebe Irmi,

    vielen Dank für diese wunderbaren Erklärungen, die ich immer mit grossem Interesse und viel Freude lese.

    Diesen Dom kenne ich leider nur von aussen. Solche Bauwerke sind, obwohl fertig gebaut, immerwährende Baustellen. So auch das Basler Münster. Auch dieses ist leider nur sehr selten und dann auch nur kurze Zeit ohne Baugerüst. Reparaturen in solch grossen Bauwerken sind immer nötig, somit sind das edlose Bauwerke...

    Die alten Sandsteinfiguren werden laufend durch Kopieen in ähnlichem Materil ersetzt, das aber viel widerstandsfähiger ist als Sandsein...

    Liebe Grüsse Dir

    Hans-Peter

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  5. Liebe Irmi,

    das ist wirklich ein beeindruckender Bericht, das wusste ich alles gar nicht. Ein sehr schönes Bild von einem imposanten Gebäude.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.


    Liebe Grüße


    Claudia

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  6. Liebe Irmi,
    das ist ein wirklich schönes Foto und ein sehr interessanter Bericht. Ich hatte nie die Gelegenheit, mir das Prachtstück mit eigenen Augen anzuschauen, aber auch hier in Portugal gibt es wundervolle Bauwerke zu bewundern. Das entschädigt.

    LG, dieMia

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  7. Köln ist ein wunderschöne Stadt und der Dom ist eine beeindruckende Kirche! Wieder ein schöner Beitrag, Irmi!

    Liebe Grüße, Mae... die in drei Wochen erst wieder vorbeischaut!

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  8. Ja, diese Wörter immer ;-)
    Liebe Irmi,
    ich kann Deinen Blog neuerdings nur noch schwer manövrieren. Ob es an dem bildlastigen Hintergrund liegt?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Sara

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  9. Guten Morgen Irmi,
    in meiner Kindheit, muß ich schon mal vor ihm gestanden sein, kann mich aber nicht mehr erinnern. :(

    WAS mich an der ganzen Sache ja sooo fasziniert, ist die Tatsache, das der Baumeister sich ja nur um einige wenige Zentimeter oder waren es Millimeter nur verrechnet hat. Ich habe darüber mal eine Reportage gesehen. Ich meine, was hatten sie denn früher, das LOT und das wars auch schon. Und dann so einen "Riesenoschie" in der Genauigkeit hochzuziehen! *wow*
    Man darf nur froh sein, das der )/(()&/%(( Ami ihn nicht auch noch "platt" gemacht hat.
    => ""Die größten Zerstörungen Kölns während des 2. Weltkrieges entstanden durch den ersten 1.000-Bomber-Angriff des Krieges - Deckname "Operation Millennium". Genau 1.096 Bombenflugzeuge starteten von alliierten Flugplätzen und flogen in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 zwischen 0.47 Uhr und 2.25 Uhr einen heftigen Angriff auf die Stadt. Bis kurz vor Start der Operation galt auch Hamburg als mögliches Alternativ-Ziel, schlechtes Wetter über Norddeutschland ließ die Entscheidung allerdings kurzfristig auf Köln fallen. 243 ha / 2,4 qkm der Stadt wurden bei diesem Großangriff in Trümmer gelegt, ungefähr 30.000 Häuser beschädigt oder zerstört. Nur 300 Häuser überstanden den Angriff unversehrt. Ungefähr 1.500 Tonnen Bomben fielen auf die Stadt. Zwei Drittel der abgeworfenen Bomben waren Brandbomben, die dann in der Stadt etwa 12.000 Einzelbrände verursachten, die zu 1.700 Großbränden führten. Nur aufgrund der Tatsache, daß viele Einwohner die Stadt während des Krieges schon verlassen hatten, gab es "nur" etwa 480 Tote. Zudem waren 5.000 Verletzte zu beklagen, es gab 45.000 Obdachlose.
    Auch wenn schon bei diesem Angriff viele Feuer verursacht worden waren, gab es das Phänomen des Feuersturms erstmals bei einem großen Angriff am 29. Juni 1943, bei dem etwa 4.400 Tote gezählt wurden. Nach diesem Angriff gab es bereits 230.000 Obdachlose in der Stadt.
    Zu Beginn des Krieges lebten ca. 770.000 Bürger in Köln, am Ende nur noch 40.000. Durch die Luftangriffe gab es insgesamt etwa 20.000 Tote. Während des gesamten Luftkrieges fielen etwa 1,5 Millionen Bomben auf Köln."" Text von hier = http://www.anicursor.com/colpicward.html

    Und hier noch ein Bild => http://www.anicursor.com/pp-cologne.jpeg

    ...

    LG,
    Pupe

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  10. Auch ich tat mich schon mal gesell'n,
    auf ein Bild vorm Dom zu Köln. ;-)))

    Alles Andere wurde ja schon gesagt. ;)

    Liebgruß,
    Tiger
    =^.^=

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  11. Soweit ich weiß, ist zur Zeit eine Dombaumeisterin im Amt. Es wird also einen Wechsel geben, sehr interessant.
    hätte ich nicht gewußt.

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.