Freitag, 9. März 2012

Dies und Das und so schnell vergeht die Zeit

....ich will damit sagen, dass der umstrittene Zapfenstreich für Herrn W. und auch der Weltfrauentag bereits wieder Vergangenheit sind. Eigentlich wollte ich gestern etwas über diesen Tag und speziell über die Begründerin, Clara Zetkin, schreiben, auf deren Initiative hin sich 1911 Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich, Schweden und in der Schweiz versammelten. Sie forderten Recht auf politische Mitbestimmung, gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen sowie mehr Arbeits- und Gesundheitsschutz. Sie gilt damit als Begründerin des Weltfrauentags, der später auf den 8. März gelegt wurde. Sie war auch Gründerin der Frauenzeitschrift  "Die Gleichheit".
Bemerkenswert ist noch, dass in vielen ehemals kommunistischen Ländern Die Männer ihren Frauen + Freundinnen  Blumen und Pralinen schenken. Und in Russland ist der Weltfrauentag ein arbeitsfreier Feiertag und gleichzeitig Muttertag.
Nun habe ich doch noch ein paar Worte über diesen Gedenktag verloren. Es hat sich seit damals einiges geändert, aber am Ziel sind wir noch nicht so ganz angekommen, ich meine die Frauen.


Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen, und


Kaffeetante

recht herzlich hier am Neckarstrand begrüßen. Nimm Platz und lass es dir wohlergehen. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Kommentare :

  1. Liebe Irmi,

    von Gleichberechtigung ...Lohn...Arbeit... etc... merke ich noch nicht sehr viel. Es hat sich zwar etwas getan, aber für die heutige Zeit in der Technik &Co so weit voran geschritten sind, noch viel zu wenig... noch bin ich eigener Chef, aber was wenn das nicht mehr so ist, mir wird´s schon bei Gedanke Angst und Bange... vor allem finde ich das die Frauen ArbeitsTechnisch schlimmer als je zuvor dran sind...Schuld sind die vielen 400 Euro Jobs, der mindere Stundenlohn..usw...
    oje ein Thema da verliere ich mal nicht noch mehr Worte...

    Liebe Grüße
    Birgit

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  2. Leider ist der Frauentag in den ehemaligen sozialistischen Bruderländern auch missbraucht worden. Wir hatten da eher die Nase voll davon und die eigentliche Idee der Clara Zetkin auch.
    Und trotzdem sind die Frauen in diesen Ländern vielleicht doch ein wenig gleichberechtigter - schon weil ihre Männer anders groß geworden sind. Arbeitsteilung auch im Haushalt ist eigentlich eine Selbsverständlichkeit hier und fast alle Frauen sind auch berufstätig sofern sie nicht arbeitslos sind. Nur in den Führungsriegen - da scheint es noch wenig Gleichberechtigung zu geben. Weiter als Clara Zetkin je denken konnte sind wir gesamtgesellschaftlich allemal.
    Soweit wollte ich eigentlich nicht ausholen.
    Ich wünsche Dir ein schönes WE, Christiane

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  3. Liebe Irmi,
    das ist wieder sehr interessant. Ich erinnere mich noch dunkel, dass der Tag der Frau in Polen auch etwas anders gefeiert wurde. Da hat er irgendwie mehr Bedeutung.
    Kaum zu glauben, dass Frauen schon seit 1911 für Gleichbehandlung kämpfen... Das ist irgendwie erschreckend, dass es sich noch immer nicht durchgesetzt hat und Frauen nach wie vor z.B. im Berufsleben schlechtere Karten haben, als Männer...

    LG, dieMia

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  4. Nur jez hab' ich dein Post au' schon in der Vergang'heit geles'n, näää!?

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  5. Liebe Irmi,

    hab' mich echt über Deinen Besuch gefreut! Hab Dich vermisst!
    Ich hoffe, Du hast eine gute Zeit!
    Bei uns ist heute ein wunderbarer Frühlingstag.
    Habe noch einen Arzttermin, abr dann gehen wir beide mal eine Runde um einen schönen Weiher!
    Der Weltfrauentag hat ganz sicher seine Bedeutung und auch einen triftigen Grund, um an ihn zu denken. Aber was muss da noch alles passieren, dass sie Frauen der Welt zu ihren Rechten kommen!
    Es wäre noch ganz viel zu tun!
    Aber es gibt ja kleine Fortschritte.

    Ich schicke Dir eine Gedankenblume für diesen gestrigen Tag!

    Liebe Grüße

    Renate

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  6. Komisch, diese Tage waren mir noch nie wichtig...ob Muttertag, Valentinstag, Frauentag usw. ...ich denke das Jahr hat 365 Tage, da ist doch genügend Zeit dass man sich gegenseitig Aufmerksamkeit und Liebe schenken kann.
    Sicher hat sich schon sehr viel für die Frauen verändert...
    ...ich kann mich noch erinnern, dass bis ca. 1977 der Ehemann einverstanden sein musste, wenn die Frau berufstätig sein wollte...wenn er es nicht war, konnte er in die Firma der Frau gehen und ihren Arbeitsplatz kündigen.
    So gesehen, haben die Frauen heute mehr Rechte als damals....aber einiges müsste unbedingt noch geändert werden...z.B. gleicher Lohn für Mann und Frau bei gleicher Arbeit.
    Ich wünsche ein schönes Wochenende! Herzlichst Zaunwinde

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  7. stimmt wir Frauen sind noch lnage nicht da wo wir ankommen sollten schon längst..
    ich sage immer jeden Tag sich als starke Frau sehen mit den Männern zusammen wenn sie es zu lassen die Männer!
    Gemeinsamkeit wäre da die Sprache!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Lieben Gruss Elke

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  8. Mir wäre es lieber, überall auf der Welt würden alle gleich behandelt, Frauen wie Männer, d. h. gleich gut. Ob es nun um gleichen Lohn oder ganz einfach um die Gleichberechtigung geht. Eigentlich eine pure Selbstverständlichkeit.

    Dann bräuchte man keine Gedenktage dieser Art.

    Und was den gestrigen Zapfenstreich mitsamt dem Ehrensold anbelangt, da hätte der Herr mal besser warten sollen, bis einfach alles geklärt gewesen wäre. So wäre das korrekt gewesen.

    Liebe Grüße, Brigitte

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  9. Hallo Irmi,

    obschon sie sehr kratzig und streitsüchtig ist, imponiert mich Alice Schwarzer. Für Frauen hat sie sich sehr eingestzt und auch vieles erreicht. Zuletzt habe ich reflektiert, was die 68er-Bewegung alles erreicht hat. So wahnsinnig viel war mes ehrlich gesagt nicht. Alice Schwarzer hat ja auch in dieser Zeit angefangen, sich für Frauen einzusetzen. Sie hat einiges mehr erreicht wie andere Größen der 68er-Bewegung.

    Schönen Abend
    Dieter

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  10. Tja mit Blumen ist es wirklich nicht getan. Da 1977 die Frauen noch die Zustimmung des Mannes zur Berufstätigkeit brauchten, wirds nochmal 50 Jahre dauern, bis die Frauen auch die gleichen Löhne für gleiche Arbeit bekommen. Alice Schwarzer fand ich richtig gut bis sie im "Falle Kachelmann" für die Blöd-Zeitung in einer üblen Weise tätig wurde. - So, ich belasse es mal dabei.
    Schönes Wochenende dir. LG Margarethe

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  11. Liebe Irmi, ich freue mich, dass du den Betrieb hier wieder voll aufgenommen hast und hoffe, dass es dir wieder gut geht.
    Du bist sicher nicht der Typ für Selbstmitleid und gehst es mi voller Energie wieder neu an!!
    Liebe Grüsse aus Wien

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.