Mittwoch, 9. Mai 2012

Dies und Das gab es einmal

.......das Leibchen. Wie ich darauf komme? Ich habe heute in den alten Fotos gestöbert und fand ein Bild von mir mit Leibchen - so etwas musste ich in der Tat noch tragen.
Im Märchen  "Sterntaler"  ist noch von diesem Kleidungstück die Rede. Das fromme Mädchen gibt erst sein Leibchen und dann auch sein Hemd an ärmere Kinder  - bis es nichts mehr an hat.
Das Leibchen, welches zwischen der Unterwäsche und dem Hemd getragen wurde, war früher ein weit verbreitetes Kleidungsstück. Daran angenäht waren meist so genannte Strumpfhalter, die die langen Strümpfe an Ort und Stelle hielten. Erst mit der Erfindung der Strumpfhose wurde es überflüssig und kam aus der Mode.
Heute sind Leibchen höchstens noch im Sport zu finden. Hier werden gleichfarbige Leibchen über das Trainingsshirt getragen, um eine Mannschaft zu kennzeichnen.
Übrigens: Eine der bekanntesten Leibchenträgerinnen war Pippi Langstrumpf, deren bunte Strümpfe gut sichtbar an den Strumpfhaltern des Leibchens befestigt waren.

Kommentare :

  1. Da ich mich besonders im Winter immer viel zu schnell verkühle, käme es mir überhaupt nicht in den Sinn, auf mein Kuschel-Leibchen zu verzichten ...
    (Eigentlich ist es ja ein Nierenwärmer, aber bei uns wird es immer nur Leibchen genannt.) ;0)

    Hoffe, es geht Dir gut, liebe Irmi!
    Drück Dich ganz doll,
    Sonja

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  2. ...gut dass du an Pippi erinnerst, liebe Irmi, denn da habe ich gleich ein Bild im Kopf...allerdings habe ich in irgendeinem Hirnkästchen auch noch so eine Ahnung von selbstgestricktem -orange-gelb-geringelt- mit Strumpfhaltern dran und darqan dicke Wollstrümpfe...muss direkt mal meine Mutter fragen, was da an dieser Erinnerungsahnung wahr ist...

    wünsch dir einen guten Mittwoch,
    liebe Grüße von Birgitt

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  3. sehr interessant. Meine Mutter hatte manchmal immer noch von Leibchen geredet...gerade an Pippi Langstrumpf war mir das so noch nie aufgefallen!

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  4. Reise in die Vergangenheit, bis kurz vor meinem Schulbeginn trugen mein Bruder und ich auch noch diese Leibchen. O Gott, war das immer ein Angehose.....

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  5. Der Post ist niedlich! In Österreich sagen sie ja zum t-shirt "Leiberl"... der Michael wird sich das auch nie abgewöhnen.
    herzliche Grüsse
    Elisabeth

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  6. Tja, das waren noch Zeiten!

    LG Rosine ♥

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  7. Liebe Irmi,

    wie schön, so wie Elisabeth kenne ich auch das "Leiberl" ... in manchen Gegenden in Bayern wird es auch so genannt.

    Ich habe mal von einer ganz schönen Geschichte gelesen, die ich schon seit langem suche, da ging es auch um ein "Leibchen" ..
    "Eine Mama war gestorben, das Kind weinte ganz schrecklich und das sagte die Mama zu dem Kind, es solle aufhören zu weinen, ihr Leibchen wäre schon ganz nass ... "
    Ich weiß eben leider nur noch Bruchstücke aus dieser Geschichte, darum ist sie so abgekürzt erzählt.

    Liebe Grüsse
    Angelika

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  8. Liebe Irmi,
    Da erinnere ich mich an meine kleinen Neffen.Meine Schwester hatte viele Kinder und wenig Geld.An dem Leibchen waren Gummibänder nur mit Löcher.Und oft waren die passenden Teile verloren dann hat man einfach einen Wäscheknopf oder aber auch einen Pfennig genommen.......
    Ja das waren noch Zeiten,dass kann sich heute kaum Jemand vorstellen.
    Lieb Grüße Christa

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  9. Liebste Irmi,

    Du hast immer die meist interessanten Themen hier! Von allem Posts solltest du mal ein Buch machen lassen. Es geht und es gibt Bloggerinnen die es schon gemacht haben.
    Aber das Leibchen besteht auch noch in Indonesien wo dann das Sarong Kabaya damit festgehalten wird. Ich hatte so einen Seiden Sarong Kabaya gekauft, komplett mit weisse Sptizenbluse (lang) um drüber zu tragen. Da hat mich im Hyatt hotel eine der Mädchen geholfen zum anziehen und sie hat mich zum Mall geschickt um dort zuerst ein schwarzes Leibchen zu kaufen. Danach ist es auch super gelungen. Ich hatte keine Ahnung das so etwas darunter versteckt wird...
    Ganz lieber Gruss,

    Mariette

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  10. Liebe Irmi,
    diese Leibchen kenne ich auch noch. Hab sie allerdings nie selbst getragen.
    LG Sabine

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  11. Huhu liebe Irmi,
    das war wieder sehr interessant.
    Und Sterntaler und Pippi Langstrumpf sehe ich mir heute noch gerne an.
    Das ist nicht nur für Kinder schön. :-)
    Liebe Grüße
    Heike und einen dicken Hundeknutsch von Henry

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  12. zum glück musste ich die nie tragen lol :)
    liebe gruesse!!!

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  13. Liebe Irmi,
    ich kenne diese Leibchen auch noch. Allerdings wurden bei uns eher gewisse Hemdchen so genannt. Das andere waren Strumpfhaltergürtel ähnlich den Strapsen, die waren recht lästig und wir waren froh, als später die Strumpfhosen aufkamen. Obwohl Strümpfe ja gesünder sind1

    Ich schrieb auch schon mal zu diesem Thema

    http://herz-und-leben.blogspot.de/2010/08/kindermode-anno-dazumal.html

    viele liebe Grüße
    Sara

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  14. Liebe Irmi,

    die Mode ist ein einziger Kreislauf - die Leibchen kommen bestimmt wieder, schöne Erinnerung...

    Liebe Grüße Rainer

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  15. Jaja das Leibchen - Waescheknopf und 10Pfennigmuenze in den Erinnerungen eingeschlossen! :-)
    Ein netter post Irmi!

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  16. und ich erinnere mich auch noch sehr gut dran, denn in der Handarbeitsschule mussten wir sogar selber eins nähen, aus Baumwolle. Ich hab das aber immer gerne angezogen, weil es meinen angehenden Busen flach drückte....ja, damals schämte man sich noch....heute betont man sie...
    Also so ein Leibchen mit Strumpfhalter hatte ich auch noch. Mensch, das waren noch Zeiten. Und mein Bruder trug auch im Winter kurze Hosen, dazu einfach gestrickte Strümpfe, die dann eben an dieses Leibchen geknöpft wurden.

    Manchmal ist es ganz lustig, wieder an diese Zeit zurück zu denken....
    Liebe Grüsse schickt dir
    Alice

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  17. danke für die Info. Der Begriff Leibchen kam mir zwar irgendwie bekannt vor ... aber so richtig konnte ich nichts damit anfangen. Also wieder was gelernt :-)

    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  18. So was hatte ich schon gar nicht mehr.... Interessant, wie die Zeit Dinge verdrängt, die einmal absolut alltäglich waren....

    Mit einem lieben Gruß,
    Sarah Maria

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  19. Jetzt hätte ich mir aber doch das Bild von dir im Leibchen gewünscht ;-) Ich glaube, ich habe das nicht mehr tragen müssen, kann mich aber an fürchterliche Strumpfhalter erinnern, an denen die ersten Nylons festgemacht wurden. Das war fast so schlimm wie die Dinger, an denen die Binden fixiert wurden. Beides kam in meiner Jugend glücklicherweise schnell aus der Mode.
    Lieben Gruß
    Elke
    P.S. An Pippi fand ich's aber nett!

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  20. ohje... die kenn ich auch noch!
    Aber obwohl Jahrgang `51 und damit durchaus im "leibchenzeitalter" geboren, ist dieser Kelch an mir vorbeigegangen!
    Da meine mum sie aus ihrer Kinderzeit schon hasste, hat sie mich verschont - genau wie von kratzigen, langen Strümpfen...
    Ich durfte schon als kleines Mädchen lange Hosen tragen und Röcke mit warmen Strümpfen waren im Winter kein Thema!
    Komisch, das mit den Hosen ist bis heute geblieben... ich besitze nicht einen einzigen Rock!
    liebgrüss
    Annelie

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    1. Ich als Mann finde es immer sehr schade, wenn Frauen heute oftmals auch noch stolz darauf sind, keinen Rock zu besitzen.

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  21. Ich muss schmunzeln, denn das kenne ich noch von meiner Oma. Unvorstellbar heut für mich, mir sind Strumpfhosen im Winter schon zuviel. Aber vielleicht denke ich anders, wenn ich mal alt bin und Wärme brauche.
    Viele Grüße ins Wochenende von Kerstin.

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  22. Meine Oma war die Meisterin im Leibchen stricken, aus Wolle für sehr kalte Tage und aus Baumwolle für normal kalte Tage. Die Strumpfhalter konnte man abknöpfen. Nach den Leibchen kamen dann doch noch die Srumpfbandgürtel. Unbequem aber was sollte man machen.

    Welch eine Wonne, als wir die nicht mehr brauchten.

    Liebe Grüße
    Flo

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  23. Liebe Irmi, herzliche, sonnige Grüße.
    So ein Leibchen hatte ich auch und sogar im strengen Winter die langbeinigen, angerauten Baumwoll-Overals mit vorn Knopfleiste und hinten Poklappe.
    Aber als Schulkind war das Leibchen mit den Strupfhaltern.
    Manche lange Wollstrümpfe kratzten.
    Mit 13 Jahren bekam ich meinen ersten Hüfthalter aus Atlasseide und fühlte mich wie eine junge Frau.
    Mit 14 Jahren gabs dann im Handel Höschen, an denen Strumpfhalter angebracht waren, die man aber auch abhaken konnte. Die trug ich gern, bis ich dann die erste Strumpfhose trug.
    Alles Gute und tschüssi sagt Brigitte

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  24. Liebe Irmi.
    Meine Mama hat das auch noch getragen Schick Dir liebe Grüße.
    Barbara

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  25. Jaaaa Leibchen, das war als Kind ein normales Kleidungsstück. Die Strumpfhaltergürtel trug man ja erst später zu Perlonstrümpfen. Und wenn man sich setzte, ließen die locker und dann war das irgendwie blöd. Also hat sich doch vieles auch sehr positiv gewandelt (aber nicht alles) ;). LG Magarethe

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  26. oh ja. ich kenne es nicht mehr, aber es kommt doch alles wieder in mode!
    aber das märchen werde ich mal wieder lesen♥
    LG

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  27. es war das furchtbarste kleidungsstück meines lebens, gefolgt vom *strumpfhaltergürtel*

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  28. Liebe Irmi, es ist so still hier. Geht es Dir gut?
    Ich hoffe, Du genießt einfach nur das schöne Sommerwetter und machst mal richtig Blog-Pause.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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  29. Liebe Irmi, herzliche Grüße.
    Du schreibst gar nicht, was ist los?
    Urlaub? Blogpause?
    Ich denke nicht, daß Dir Themen ausgegangen sind.
    Dein "Wissensblog" gehört für mich zur täglichen Blogrunde dazu.
    Also dann, ich hoffe, ich lese Dich bald wieder.
    Alles Gute, tschüssi Brigitte

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  30. Liebe Irmi,

    ich schaue auch mal vorbei und hoffe es geht Dir gut!!!

    Liebe Grüsse
    Angelika

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  31. ja ... ich vermisse dich auch ...
    und hoffe dass alles ok ist.
    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  32. Liebe Irmi!
    Du darfst natürlich auch einfach mal nicht bloggen wollen, aber ich muss Dir schreiben, ich mache mir Gedanken, was mit Dir ist, ob Du vielleicht auch krank bist oder sonst was....! Eine mitfühlende Seele, die etwas weiß, die wird es vielleicht berichten, noch besser Du selbst ;-) Alles Gute für Dich, Claudia M. Overmann.

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  33. Liebe Irmi,
    ich wollte einmal nach Dir sehen und ich hoffe, es geht Dir gut.
    Ein schönes Pfingstfest wünsche ich Dir und bis wir uns wiederlesen, alles Liebe
    Sara

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.