Montag, 1. Oktober 2012

Dies und Das und die Amsel

 
 


Während der Amselmann Nahrung sucht, nimmt die Amselfrau ein frisches Bad und fühlt sich sichtlich wohl.
Beide geniessen die Herbsttage in vollen Zügen und ich freue mich, dass diese Beiden der Seuche nicht zum Opfer gefallen sind, die auch in diesem Jahr wieder viele Amseln getötet hat.

Die Amsel

Eine Amsel, schwarz wie Kohlen,
Mit dem Schnabel gelb wie Gold,
Wohnte dort, wo aus dem hohlen
Fels das klare Bächlein rollt –
Und ihr lieblich Lied verhallte.
Flötend rings im ganzen Walde.

Sieh da, zwischen grünem Laube,
Scharlachrot und schön und frisch,
Lacht der Vogelbeeren Traube
Aus dem schattigen Gebüsch –
Und die Amsel, gleich dem Pfeile,
Fliegt drauf zu in wilder Eile.

Aber bei den schönen Beeren
Hängt das böse Schlingenpaar,
Sicherer sie zu betören
Fest gedreht aus feinem Haar;
Ach, kaum pickt sie in die Traube,
Wird sie selbst dem Tod zum Raube.
Christoph von Schmid


Kommentare :

  1. Liebe Irmi,
    was für ein wunderschönes Posting über die Amsel!
    Man ist sie schon so gewöhnt wie die Tauben und doch sind auch sie ein besonderes Vogelwesen wie all die anderen!
    Lieben Gruss Elke

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  2. Liebe Irmi,
    von der Seuche habe ich gehört. Ist ja wirklich erschreckend wie wenig Amseln es in diesem Jahr gibt. Umso schöner sind deine Bilder und das Gedicht dazu.
    LG Sabine

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  3. Amseln sind meine Lieblingssänger. Schade, dass sie im Herbst nicht singen. Stattdessen sind nun die Krähen zu hören.

    Liebe Grüße

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  4. Liebe Irmi,

    Immer so ein Segen um hier zu landen auf deinen Blog. Es gibt da solch schöne Gedichte und deine Amsel Bilder sind sehr schön.
    Geniesse die erste Woche von Oktober und empfange einen lieben Gruss,
    Mariette

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  5. Liebe Irmi, das hab ich auch schon gehört, hier sind die Amseln aber scheinbar verschont geblieben.
    Ein schöner Post ist das, mit so netten Bildern!
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  6. Liebe Irmi,

    es stimmt immer traurig so etwas lesen oder hören zu müssen.
    Es sind so niedliche Geschöpfe der Natur.
    Hier hab ich noch nichts derartiges von mitbekommen.

    Wünsch dir eine schöne herbstliche Jahreszeit.

    Liebste Grüße, Moni

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  7. Liebe Irmi,

    dieser Liebe war kein Happy End beschieden. Doch die Amseln insgesamt wird es hoffentlich noch lange geben...

    Alles Liebe Rainer

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  8. The Blackbird is so happy, brilliant images.

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  9. Liebe Irmi,
    ein wunderschönes Gedicht und herrliche Amselbilder dazu! Herrlich, der Amsel beim Bad zusehen zu dürfen :O)
    Ich wünsch Dir einen fröhlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße Claudia ♥

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  10. Oh wie schön!
    Die Fotos und das Gedicht!
    Lieb grüßt
    Martina

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  11. Liebe Irmi,
    wunderschöne Fotos ;-)... hier gibt es auch mehr Krähen als Amseln, ich hoffe, wir sehen sie wieder vermehrt...
    Wünsche dir alles Liebe und einen sonnigen Tag.
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

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  12. Diese Amselfotos, diese Amselgedanken und dieses Amselgedicht freuen mich sehr. Haben wir doch vor unserem Küchenfenster auf einem alten Ziegelmauervorsprung ebenfalls eine Vogeltränke stehen, die von den Vögeln auch mal als Badewanne benutzt wird. Deshalb wird die ehemalige Auflaufform auch regelmäßig gereinigt und immer wieder mit frischem Wasser aufgefüllt. Selbst Elstern und Eichelhäher nutzen diese wässrige Gelegenheit.

    Dir einge gute Zeit,
    herzliche Grüße
    egbert

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  13. Hallo irmi
    der Norden ist noch frei von dieser Seuche..schlimm was es alles gibt
    Danke für due schönen Bilder und das Gedicht
    einen LG vom katerchen

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  14. Liebe Irmi,

    ich mag Amseln. Sie sind hübsch und können sehr anhänglich sein. Bei uns im Garten gibt es zwei (ich denke Männchen), die sind meinem Mann "treu", weil er im Winter reichlich Futter verteilt hat. Ein Vogel saß morgens immer schon vor der Küchentür und hat gewartet... so unter dem Motto: "Kommt er nun bald!".

    Allerbeste Herbstgrüße

    Anke

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  15. Lieben Gruß und Sonnenschein!

    Cloudy

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  16. Ganz interessante schöne Tiere.
    Die Amselweibchen verlassen uns ja über den Winter und ziehen in den Süden

    Liebe Grüße

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  17. Hallo Irmi,
    Erfreulich wieder etwas von dir zu hören.
    Vor kurzem, als ich wieder mal in Obrigheim war, und durch deine Straße fuhr, dachte ich an dich und wie es dir wohl gehen mag? In der Nähe wohnen zwei Klassenkameraden von meiner Obrigheimzeit.

    Die Amsel ist mein Lieblingssänger. Leider werden es immer weniger. Die paar die wir haben werden dann noch von Elstern, Katzen und dergleichen bedrängt und drangsaliert.
    Wünshce dir alles GUTE und vor allem beständige Gesundheit.
    VG
    Oskar

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  18. Liebe Irmi,

    da musste ich schmunzeln....

    Eines Deiner Bilder spiegelt wieder, was ich gestern beobachtet hatte:

    Man konnte zuerst nichts sehen, aber es war windstill und der Wein wackelte und wackelte und ich dachte noch: "Hhmmm...., komisch!!"

    Auf einmal kam sie raus: Die Amsel.... und setzte sich total genüsslich auf den Rundbogen, denn sie war totaaaal satt, hatte sie doch noch eine Stelle entdeckt, die von anderen noch nicht gefunden wurde....

    Tja, und Oskar, meinem vorherigen Kommentator muss ich mich leider anschliessen, Elstern und Katzen sind leider auch hier ein riiiesiges Problem (die Elstern auch für meine Ohren). Sie haben sich so unsagbar vermehrt, dass ich kürzlich in einer alten Birke im Nachbargarten 16 Stück sah, das war furchtbar, sie krächzen furchtbar und ich finde sie nur optisch schön, denn ihr Federkleid ist wirklich schön, wenn sie nur die Schnäbel halten würden.......

    In diesem Sinne einen schönen Tag und liebe Grüße

    Uschi von: hutliebhaberin.blogspot

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  19. Hallo Irmi,
    wir wollten mal wieder einen lieben Gruß da lassen.
    Heike & Henry

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  20. ...schön dass sie dir Freude machen, liebe Irmi,
    und damit auch uns...bei uns sind leider auch nur wenig Amseln zu sehen...

    lieber Gruß von Birgitt

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  21. Da ich noch eine Kopie eines uralten Buches habe, kann ich die letzte (meist nicht veröffentlichte) Strophe des Amselgedichtes beitragen. Hier also nochmal der Vollständigkeit halber:

    "Jugend, Jugend, lass dich warnen,
    Schau das arme Thierchen hier,
    Lass die Lust dich nicht umgarnen,
    Trau nicht blindlings der Begier.
    Manches Mädchen, mancher Knabe
    Hörte nicht - und ruht im Grabe!"

    (Tierchen schrieb man wohl damals noch mit Th)

    Liebe Grüsse aus Spanien

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.