Samstag, 11. Mai 2013

Dies und Das und die persönliche Erfüllung unserer Gedanken und Möglichkeiten






Das Glück besteht darin, 
zu leben wie alle Welt
und doch wie kein anderer zu sein.
(Simone de Beauvoir)

Mitunter ist allein das Wissen darum, dass es möglich ist, nicht nur auf eine einzige, sondern immer auch auf eine andere Weise zu handeln, befreiend. Schon das Wissen darum, dass wir mit Ausprobieren  unsere Möglichkeiten erweitern und der Erfüllung unserer Sehnsüchte näher kommen, sprengt Grenzen und die Begrenztheit, die Dinge einfach nur zu nehmen, wie sie sind. Denn was wir denken können, können wir auch umsetzen. Wir müssen es nur wollen. Da ist die Sehnsucht nach Urlaub, Ruhe, Erholung, Liebe, Nähe, Vertrautheit, Geborgenheit, Sorglosigkeit, Entspannung, Nichtstun - oder was immer uns zu diesem Thema einfällt.
In letzter Zeit frage ich mich immer wieder, wann ich meinen Sehnsüchten das letzte Mal Raum gegeben habe. Das ist schon lange her. Und dabei weiß ich doch, dass Menschen, die ihren Sehnsüchten leben und damit ihre Möglichkeiten entdecken, über sich selbst hinauswachsen und Dinge, Erfolge und Leistungen  erreichen, die sie selbst nicht für möglich gehalten hätten. Jeder von uns trägt die Fähigkeiten und Möglichkeiten in sich.
Auf diese Gedanken bin ich gekommen, weil ich im Moment die Biographie von Albert Schweitzer lese.


Kommentare :

  1. Liebe Irmi,

    es ist eine Kunst, die Theorie in die Praxis
    umzusetzen.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  2. ein verstecktes Genie schlummert in uns Irmi NUR wecken müssen WIR es..

    LG zum Wochenende vom katerchen

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  3. Es ist wirklich leichter gesagt als getan und das hat Simone de Beauvoir ja wohl auch am eigenen Leib erfahren. Ihre Beziehung zu Satre war ja auch nicht immer ganz einfach und wie alle Welt haben die zwei ja nun wirklich nicht gelebt. Dafür waren sie aber wohl auf ihre Art einzigartig. Obwohl ich da behaupte, dass wir das auch sind, nur sind wir nicht so berühmt und haben unsere Talente irgendwo anders. Aber eins haben sie wirklich gemacht. Sie haben so gelebt wie sie es wollten und haben sich nicht um das Gerede anderer geschert. Ob sie alle ihre Sehnsüchte gelebt haben, weiß ich nicht. Ich versuche das schon. Das heißt vielmehr versuche ich, mir meine Träume zu erfüllen. Langsam einer nach dem anderen. Und bisher hat das im großen und ganzen immer geklappt. Dass der eine oder andere Traum noch offen ist, ist auch okay, denn sonst würde ja etwas im Leben fehlen. Aber wahr ist auch, was Du sagst. Wenn man etwas ganz und gar will und seine ganze Kraft darein setzt, um dieses Ziel zu erreichen, dann kann man oft Berge versetzen. Und diese Kraft wünsche ich Dir. Gib Deinen Wünschen und Deiner Sehnsucht Raum. Wenn nicht jetzt, wann dann?

    liebe Grüsse und ein schönes Wochenende
    Brigitte die Weserkrabbe

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  4. Liebe Irmei,

    mein Leitspruch ist es: Kunst ist die Theorie in Praxis unzuseten, also bin ich ein Künstler ;-)

    Die Zeit rennt uns immer ein wenig, oder auch mehr, davon. Also müssen wir ihr dahingehend ein Schnippchen schlagen, dass wir veruchen, uns soweit mich möglich Erfüllung zu finden. Wir leben ein Leben und das soll uns auch viel schönes bereiten...

    Zeitgedanken

    Zeitgedanken tümpeln
    In einen milden Tag
    Nur Mücken summen leise
    Über dem ruhigen Teich

    Sie kreisen wie Gedanken
    Über’s laue Wasser hin
    Es staunt der kleine Frosch
    Ob diesem hektisch Treiben

    So träumt er selig nun
    In diesen Tag hinein
    Lächelt leise vor sich hin
    Wie könnt es anders sein

    Schnell laufen die Stunden
    Rasant die Jahre vergeh’n
    Dem Frosch ist das egal
    Er träumt nur vor sich hin

    Die Mücken die spielen
    Über dem Tümpel ihr Spiel
    Als wären’s Zeitgedanken
    Versummt verspielt dahin

    © Hans-Peter Zürcher

    Umaemung und liebe Grüsse

    Hans-Peter

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  5. auf jeden fall ist es oft schwer sich seinen sehnsüchten hinzugeben, wobei doch genau daraus unsere träume bestehen, und ohne träume haben wir keine ziele. also: sehnsüchte sind sooo wichtig.
    gglg

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  6. Ein unerschöpfliches Thema ...

    Bei Erfüllung einer Sehnsucht muß bei manchen gleich eine neue her!
    Drum lieber _nichts_ wünschen und dabei _viel_ gewinnen.

    Nicht so einfach ....

    Liebgruß,
    Tiger
    =^.^=

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  7. Liebe Irmi,

    zu dem Thema fällt mir ein,

    Träume nicht von deinem Leben sondern lebe deinen Traum....

    ...aber das ist nicht immer so einfach, weil das eigene Leben ja im Umfeld von vielen anderen stattfindet und da gibt es immer wieder Ecken und Kanten und Stolpersteine, die es einem nicht so leicht machen, immer so zu leben und sich zu verwirklichen wie man es gerne möchte.

    Ich wünsch dir einen schönen Samstag

    LG Mela

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  8. Liebe Irmi,
    danke von Herzen für all Deine lieben Zeilen wollte ich Dir vorab nur schon mal schreiben. Ich komme später hier noch einmal vorbei und gehe auf Deine spannenden Posts auch noch ein.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich auch Dir und alles Liebe
    Sara

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  9. Ein Thema, was sich ganz weit ausdehnen lässt, liebe Irmi.

    Wichtig ist, dass man versucht, so zu sein, wie man ist, da wir alle einzigartig sind und wir eigentlich Niemandem nacheifern müssen.

    Sehnsüchte tragen wir alle in uns, aber sie werden durch Medien auch teilweise ins schier Unendliche geschürt und es beginnt ein Jagen nach Dingen, die uns oft gar nicht so dienlich sind und hier muss man aufpassen, ob das der richtige Weg ist, das Glück zu finden.

    Die Sehnsucht, die du beschreibst, ist eigentlich mehr ein gestecktes Ziel, das man erreichen möchte und Ziele sind ganz wichtig für uns. Ich stimme dir zu, dass Menschen, die ein Ziel unbedingt erreichen wollen, über sich hinauswachsen können. Aufpassen sollte man nur, welche Mittel man einsetzt, um ein Ziel zu erreichen.

    Ganz liebe Grüße und einen schönen Samstag
    Christa

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  10. Liebe Irmi,

    vielen Dank für deinen Kommentar bei mir.

    Sehnsüchte zulassen ist im normalen Alltag nicht immer einfach, hat man doch so viele Verpflichtungen...

    Seit einem dreiviertel Jahr lebe ich leichter: Sich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert zu sehen, ändert die eigene Sichtweise aufs Leben ungemein und man erkennt, wie wenig das Drumherum bedeutet und wie wichtig das eigene Ich und die Familie und Freunde sind. Ich lebe seitdem vielmehr in der Gegenwart und geben meinen Sehnsüchten, sofern problemlos zu erreichen, kompromisslos nach... ich habe schließlich nur dieses eine Leben ;-)

    LG
    Birgit

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  11. Sehnsüchte, manchmal kann ich ihnen nachgehen, manchmal nicht.
    Oder es verschiebt sich, was auch nicht schlimm ist.
    Noch habe ich meiner Arbeit nachzugehen, die zu erledigen. Das hat eindeutig Vorrang.
    Ansonsten ist es richtig, liebe Irmi.
    Wir gönnen uns gern am Wochenende eine Auszeit, das tut so gut.
    Liebe Grüße
    Bärbel

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  12. Liebe Irmi,

    wie Birgit schon schreibt, geht vieles im Alltag leider unter. Aber man sollte zumindest einmal am Tag innehalten und sich den Raum gönnen.
    LG Sabine

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  13. ...und schon wieder so ein herrlicher ,bereichender post,liebe Irmi!Ja, wir wissen manchmal gar nicht was wir alles können und wieviele Möglichkeiten wir haben und wie sehr wir wachsen können und wie unterschiedlich wir handeln können...danke, dass du uns daran erinnert hast ;o)!Herzliche Grüße,Petra

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  14. Liebe Irmi,
    Ganz oft ist das alles nur 'latent' anwesend...
    Lieber Gruss,
    Mariette

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  15. Liebe Irmi,
    ein schöner Denkanstoß von Dir! Ich versuche auch im Hier und Jetzt zu leben und mich auch an Kleinigkeiten zu erfreuen! Ich möchte bewusst und mit offenen Augen durch das Leben gehen. Das gelingt nicht immer, aber ich arbeite daran!
    Ich freue mich, dass Dir meine Bilder gefallen haben!
    ganz liebe Grüße und einen schönen Abend
    Marion

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  16. Sehnsüchte, ja die sind schon latent vorhanden, aber meistens Dinge die sich nicht erfüllen lassen und traurig macht mich das auch nicht, da ich ein schönes Hobby habe und darin sehr große Befriedigung finde.
    Auch macht mir mein Beruf immer noch Spaß...wenn auch manchmal ziemlich nervig, aber das kommt zum Glück nicht oft vor.

    Herzliche Grüße von Mathilda ♥

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  17. Liebe Irmi, dein Post ist wieder eine große Anregung für Gedanken in verschiedenste Richtungen. Habe auch alle interessanten Antworten gelesen und kann allen Bloggern einfach nur zustimmen. Herzlichst Margarethe

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  18. So, liebe Irmi, wie versprochen, komme ich jetzt wieder vorbei.
    Ach, man ist oft gar zu pflichtbewußt und vergisst leicht sich selbst. Ich durfte das kürzlich auch spüren. Manchmal muß man einfach nur an sich selbst denken. Denn wenn es einem selbst nicht gut geht, kann man letztendlich auch nichts Gutes mehr für Andere tun. Deshalb sollten wir gut für uns sorgen.
    Ich mache mir das auch immer wieder einmal bewusst und gönne mir ganz bewusst gewisse Dinge, die mir guttun. Ob Spazierwalks in der freien Natur oder mal ein Shoppingbummel, ein bißchen Kultur ... obwohl ich wegen Mutti sehr stark eingespannt bin und im Grunde nur noch wenig Zeit für alles habe. Doch man muß auch delegieren können - an Andere ...

    Schön, daß Du auf diesen Bereich gestoßen bist - ach und Albert Schweitzer, ihn habe ich auch schon vor langer Zeit gelesen. Er ist ja jetzt wieder ganz aktuell. Komme jetzt leider gar nicht mehr nach mit dem Lesen... die Augen ... ;-)

    Und jetzt schaue ich mal weiter runter, wünsche aber trotzdem schon mal alles Liebe und schon mal einen schönen Sonntag!
    Sara

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  19. Liebe Irmi, (◠‿◠)
    es ist immer beeindruckend, wie du die Themen aufgreifst und bearbeitest! Träume können eine Flucht sein, ein Strohhalm, der uns vor dem Untergang im Alltag rettet, aber auch eine völlige Verpeilung... Träume können viel sein, auch groß oder klein... Es ist schwer in unserer Gesellschaft, diesem System und der aktuellen Zeit, etwas aus dem Leben zu machen - etwas Glück zu erreichen... Danke für den tollen Post und auch für deinen cmt.: So denke ich auch. Respekt und ab und an ein Dankeschön hat jede Mutter wohl wesentlich öfter als 1x/Jahr verdient.
    Alles Liebe und Dir einen vergnüglichen Sonntag morgen, Wieczora (◔‿◔) | Mein Fotoblog

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  20. Liebe Irmi,

    in diesem Beitrag von dir finde ich mich wieder einmal total wieder. Schön, wie man hier bei dir immer Gefühls- und Denk-Anstöße bekommt. Den Sehnsüchten nachgeben, oh ja .. das sollte man manchmal tun bzw sich erlauben ..ich tu's auch viel zu wenig, und gerade die Sehnsucht nach Ruhe, Sorglosigkeit, Entspannung, ja - auch Urlaub - ist enorm bei mir momentan ..wenn da nicht so viel wäre, was mich "in Beschlag nimmt" innerlich und äußerlich.

    Aber dieses "Du kannst" - das ist wirklich eine befreiende Vorstellung ..es geht, es ist möglich, wir können (nicht "wir müssen") - der Gedanke tut gut und eröffnet viele Möglichkeiten, sich das bewußt zu machen.

    Ganz liebe Grüße an dich,
    Ocean

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.