Sonntag, 21. Juli 2013

Dies und Das über die Musik


Seit einiger Zeit findet in der Mosbacher Stiftskirche am Samstag Musik zur Mittagszeit statt. Eine willkommene Pause vom Shoppen - und bei dieser Hitze auch eine kleine Abkühlung. Im Anschluss an die Musik fand gestern ein Vortrag über das Singen statt. Sehr interessant und aufschlussreich.
Napoleon hat gesagt: "Die Musik hat von allen Künsten den tiefsten Eindruck auf die Psyche. Ein Gesetzgeber sollte sie deshalb am meisten unterstützen." Heute hat die Musiktherapie seine Ansicht bestätigt.
Musik, und dabei ganz besonders das Singen, fördert die Persönlichkeit besonders stark. Schon bei Babys beschleunigen Wiegenlieder die Persönlichkeitsentwicklung und Kreativität, weil sie ihre linke und rechte Hirnhälfte benutzen müssen, um den Gesang zu verstehen.

Aus dem Klang der Stimme kann man aber auch die augenblickliche Stimmung erkennen. Freude, Schwermut, Ärger und auch Begeisterung verändern eine Stimme. Ganz egal, wie man sich fühlt, in unserer Stimme schlägt es sich nieder. Sprachwissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, wenn sie miteinander sprechen, ihre persönliche Stimmfrequenz aufeinander abstimmen - aber  - und jetzt kommt es - nur wenn sie sich mögen und gut verstehen. Wenn man dagegen sehr traurig ist oder eine Depression hat, verändert sich die eigene Stimme  zum Negativen hin, sie wird  "stumpf" und büßt die hohen Obertöne ein. Wenn das so ist, hilft nur, dagegen anzusingen. Schon Schiller empfahl in  "Die Macht des Gesanges"  Lieder gegen Kummerfalten einzusetzen. Und tatsächlich scheint der Gesang heilsame Energien in uns zu wecken.. Singen schenkt Freude, es verringert Angst, es baut Stress ab. Singen reduziert Trauer, senkt Schmerzen und vertreibt Müdigkeit. Es steht uns ein wahres Wundermittel zur Verfügung.  "Tausend Künste kennt der Teufel,
aber singen kann er nicht: Denn Gesang ist ein Bewegen uns´rer Seele nach dem Licht." 
(Quelle: Resümee aus dem gestern gehörten Vortrag)

 Nimm dir Zeit zu lachen,
das ist die Musik der Seele
(Irisches Sprichwort)

Kommentare :

  1. guten morgen, auf dem weg zum rad, ein kleiner gruß von mir.
    musik ist immer gut. mein sohn wurde schon im mutterleib mit musik gefüttert und siehe da, er mag klassik aber auch ganz extreme musik.
    nein nicht stockhausen, den mag auch nicht. aber er hört gerne philipp glass, das ist auch geschmacksache. musik wird tatsächlich zu therapiezwecken eingesetzt und hauptsächlich auch das trommeln baut agressionen ab.
    tanzen vor allem zu orientalischer musik förder das selbstbewußtsein. ich werde mal in meinem blog was dazu schreiben. am montag.
    ich wünsche dir eienn wunderschönen sonnigen tag. im übrigen finde ich orgelmusik wunderschön. kennst du charles maria widor, das ist so wunderschön.

    lg eva

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  2. Liebe Irmi,

    ich bestätige, was du schreibst. - Es ist für alle von Bedeutung.
    Sonnige Sonntagsgrüße
    Elisabeth

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  3. Oh jaaa....Musik ist so wichtig im Leben, und auch wenn ich nicht wirklich singen kann, ich singe für mein Leben gerne. Erst vor ein paar Tagen habe ich laut mitgesungen als ich die Bee Gees gehört habe *gg*

    Somit lass uns singen, fröhlich sein und den Sonntag mit guter Laune beginnen.

    Wünsche dir jedenfalls einen wundervollen Sonntag und sende liebe Grüssle

    NOva

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  4. Ja auch mich begleitet Musik nach Stimmung. Obwohl ich heute nicht mehr soviel höre (...ist mir vor einiger Zeit bewusst aufgefallen), denn die Musik der Natur geniesse ich gern ohne Nebengeräusche.
    Zum Kochen höre ich sie aber meistens.
    Vor vielen Jahren habe ich bei uns im Dorf in einem Frauenchor gesungen. Schön war diese Zeit und für mich zu diesem Zeitpunkt genau richtig.

    Hab einen wunderbaren erfüllenden Sonntag liebe Irmi.

    Liebi Grüessli vom Bodensee

    Julia & Fiona

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  5. Liebe Irmi, das ist wieder ein ganz fantastischer Post von Dir. Mein grosses Kompliment an Dich.

    Nun schau Dir mal dieses Link an:

    http://www.hmb.ch/de/ueber-das-museum/vier-ausstellungshaeuser/museumfuergeschichte/BK-geschichte

    Mosbacher Stiftskirche könnte glattweg eine Zwillingsschwester der ehemaligen Barfüsserkirche in Basel sein, das heute das Historische Museum beherbergt!

    Umarmung und liebe Sonnensonntagsgrüsse

    Hans-Peter

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  6. Liebe Irmi
    Das das due wunderbar beschrieben. Singen befreit den Körper und die Seele.
    Ein herliches Gotteshaus zeigst du und in Kirchen ist die Akustik immer wunderschön.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünsche ich Dir
    ♥ lichst
    Angelika

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  7. Liebe Irmi,
    wundervoll und ganz aus meinem Herzen, was du beschrieben hast. Musik vermag in tiefster Seele zu berühren, Tanz und Singen ebenso. Zum Wochenbeginn, am Montag bewirkt es für Kinder und uns einen herrlichen Einstieg in die Woche, so hat es mich nun ein Jahr begleitet, daneben tanze ich soviel ich kann und umgebe mich mit Farben, das hält so wunderbar lebendig ;-)...
    Herzliche Sonnenscheingrüsse in deinen Sonntag, Sichtwiese

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  8. Ja, das stimmt!
    Früher selbst im Chor gewesen, heute singt mir Herr Süßfrosch ab und zu ein neu gelerntes Kindergartenlied vor. ;-)

    Irmi, Du kannst bei uns vorbeikommen, es ist noch Kuchen übrig!;)

    Einen frohen Sonntag für Dich!

    Liebgruß,
    Tiger
    =^.^=

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  9. ...ach deshalb singe ich so oft bei der Hausarbeit, liebe Irmi,
    gegen die Unlust, sie zu tun ;-)...
    schön, dass du dieses Musikangebot nutzen kannst,

    wünsch dir einen schönen Sonntag,
    lieber Gruß Birgitt

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  10. Liebe Irmi,

    wenn ich singe, dann laufen alle davon ;o))))) Aber dein Irisches Sprichwort, das könnte zu mir passen ;o)))

    Ich wünsch dir einen schönen Sonntag

    LG Mela

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  11. Also denn tömmer jetzt eis jödälä ; )
    Ein toller Werbespot oder besser gesagt eine vielversprechende Einladung ... es muss ja nicht immer perfekt gesungen werden.... die Seele bekommt auch Luft, wenn einfach frisch frôhlich drauflos gesummt wird!
    Liebe Irmi ich wünsche dir einen vergnügten Sonntag
    ♥-lich brigitte

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  12. Dauerberieselung zu hause mag ich gar nicht, im Auto höre ich gerne Musik und auch klassische Musik.
    Früher war ich im Schulchor, dann in einem anderen Chor, aber jetzt singe ich nur noch im Auto laut mit, das tut wirklich der Seele gut.

    Dir einen schönen Sonntag und herzliche Grüße von Mathilda ♥

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  13. Liebe Irmi (◠‿◠)
    Blumen sind das Lächeln der Natur, Lachen ist die Musik der Seele, Augen sind das Fenster zur Seele... Singen und Musik wird auch als Therapie eingesetzt.
    Ich möchte mich auf diesem Weg auch mal recht herzlich bei Dir für deine Besuche bedanken und für die lieben Kommentare.
    Herzliche Sonntagsgrüße schickt dir, Wieczora (◔‿◔) | Mein Fotoblog

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  14. Liebe Irmi,
    ohne Musik wäre unser Leben wirklich sehr arm und sehr traurig!!!
    Ich (singe)summe gerne selbst und höre gerne Musik, je nach Stimmungslage, denn
    "mit Musik geht alles besser", gell.

    Liebe Grüße
    moni

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  15. ...wusste ich es doch, liebe Irmi ;o), singen tut gut ;o)!Ich singe gerne ,reichlich viel und falsch, aber das mit jeder Menge Freude ;o)!Oft fängt es schon morgens unter der Dusche damit an ;o) und wenn es im Radio ein Lied gibt, was mir gefällt, gibt es für mich kein "halten" mehr ;o)!Herzlichen Dank, für diesen tollen Beitrag und einen superschönen Abend!Viele, liebe Grüße,Petra

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  16. Liebe Irmi,
    Welch eine schöne Stiftskirche ist es und mit gute Akustik; kein Wunder das es dort in 2014 Internationalen Wettbewerb für Kammerchöre gibt!
    Es ist so wahr mit dem Singen, nichts was mehr Freude bringt, eine sehr gesunde Therapie.
    Lieber Gruss,
    Mariette

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  17. Kirchen haben oft eine ganz besonders schöne Akustik und ein Konzert oder Gesang wird dort zum Hochgenuss.
    An der Stimme allgemein eines Menschen kann man gut erkennen, in welcher Verfassung er nicht. Das irische Sprichwort kann ich nur unterstreichen, auch wenn einem nicht immer zum Lachen zu Mute ist.

    Liebe Grüße und morgen einen guten Start in die neue Woche
    Christa

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.