Donnerstag, 11. Juli 2013

Stimmt das?

Geben  bringt Segen!!





Wenn ich einen Bettler auf der Straße sehe, dann weiß ich nie so recht, was ich tun soll. Wohltätigkeitsorganisationen raten meist ab, schnorrenden Gestalten auf der Straße Geld zu geben, und so mache ich es mir oft leicht - ich gebe nichts.
Manchmal aber erbarmt es mich doch, ich erschrecke über den entsetzlich krassen materiellen Unterschied zwischen ihm und mir, und ich gebe ihm etwas. Ich gebe es in dem Bewußtsein, dass das in ein dunkles Loch fällt und dass ich nichts zurückbekomme. Was kann der Bettler schon geben?
Als ich einmal einem Armen Geld zugesteckt hatte, da sah er mir in die Augen und sagte:  "Gott segne Sie."  Das hat mich sehr überrascht und auch gefreut. Und mir wurde klar: ein Bettler kann sehr wohl etwas geben - seinen Segen. Und der ist viel mehr wert als das gegebene Geld. Außerdem war in diesem Augenblick der Unterschied zwischen uns beiden nicht mehr zu spüren. Vom Rabbiner Sasower wird folgende Geschichte erzählt: Er gab einem übel berüchtigten Menschen sein letztes Geld. Die Schüler des Rabbis warfen ihm das vor. Der aber antwortete: "Sollte ich wählerischer sein als Gott, der das Geld mir sündigem Mensch gegeben hat?"

Über Armut braucht man sich nicht zu schämen.
Es gibt weit mehr Leut’, 
die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
(Johann Nepomuk Nestroy)

Kommentare :

  1. Liebe Irmi,

    ich stimme dir zu.
    Alles Gute
    Elisabeth

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  2. hallo irmi,
    das ist so eine sache, man weiß tatsächlich nicht was man tun soll. als ich noch gearbeitet habe,
    saß morgens in der unterführung an der s-bahn-haltestelle mitte in stuttgart ein älter mann, wahrscheinlich war er noch gar nicht so alt. er saß da morgens sommer wie winter zusammengeduckt und vor sich hinschauend. mal mit decke mal ohne. er saß auch noch abends da, wenn ich auf dem nachhauseweg war. die menschen gingen vorbei, manche gaben was, manche nicht. ich habe ihm auch nie geld gegeben, aber ab und zu bin ich beim bäcker vorbei und habe ihm eine butter brezel und einen kaffee gebracht, was er gerne angenommen hat. wenn ich allerdings bedenke, mein weg führte zur arbeit führte mitte durch die innenstadt und wenn ich jedem bettler etwas gegeben hätte, hätte ich nur für die bettler verdient. der unterschied ist leider sehr krass und ich habe im moment das problem, dass es soviele reiche menschen gibt, die ihr geld ausgeben und für die einfach nur so 1.000 euro kein problem ist. das habe ich seit ich wirklich wirkliche armut gesehen habe, ein problem und reagiere zur zeit, wenn zuviel gekauft wird etwas über. ich hoffe, es geht wieder weg, denn in deutschland braucht niemand zu hungern, essen und trinken wird gestellt und es gibt ja auch die kleiderkammern usw.

    deshalb kommt - ich sage es jetzt mal so - die aussage von nestroy mir wie gerufen, wenn ich das jetzt so mal sagen darf.

    vielen dank für deinen post.

    lg eva

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  3. hiujuijui, die sache mit deinem bettler ist ein heißes eisen! man weiß von regelrechten bettelmafias. und man weiß, dass das gegebene nicht direkt dem *bettler* erhalten bleibt. andererseits (weiß man auch) wird er bestraft, wenn er nicht genug abliefert. d.h. im umkehrschluss: es sieht so aus, als läge es (mit) in deiner verantwortung, ob der arme kerl am abend prügel bezieht oder nicht. ist das jetzt ein dilemma? muss man für sich eine entscheidung treffen? ansonsten geht es mir mit geben/nehmen oft so, dass mich geschenke eher in verlegenheit bringen, während ich eine unbändige freude daran habe, selber jemandem etwas zu schenken (den es dann womöglich in verlegenheit bringt?). blubber blubber....

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  4. mal was anderes: wohin hat sich denn dein 400ster leser verdrückt? das is ja gemein!!!

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  5. die zitate gefallen mir und möchte ich auch bestätigen.
    es gibt viele möglichkeiten der hilfe, nicht unbedingt mit geld, besser mit rat und tat.
    die nichtsesshaften kennen die adressen bei denen ihnen geholfen wird, auf den pfarrämtern bekommen sie unterstützung.
    mit meinen besuchern aus dem sozialbereich diskutierte ich kürzlich ein thema:
    was wird wenn alles wieder auf fast null zusammenbricht?
    wir nachkriegskinder könnten uns begnügen - oder?

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  6. Was für wahre Worte....so manche Dekadenz ist nicht auszuhalten.

    Hier im Norden der Insel, trotz der großen Krise und auch wirklich Leben am Existenzminimum, findet man keine Bettler die einfach nur so sitzen. In D. war ich auch immer hin- und hergerissen. Ist es richtig etwas zu geben? Wird es sofort wieder in Alkohol umgewandelt? Eine sehr schwere Entscheidung...denn auch das Problem ist ja nicht von selbst gemacht...

    Nachdenklich sende ich dir liebe Grüsse und wünsche einen schönen Tag

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  7. ...ein Thema, liebe Irmi,
    über das es sehr geteilte Meinungen gibt...Geld gebe ich auf der Straße prinzipiell nicht, es sei denn es sind Straßenkünstler, die mich mit ihrem Lied oder so erfreuen, das bewundere ich, wenn jemand sich so seinen Lebensunterhalt verdient und durch die Welt reist...aber das sind ja keine Bettler...in unserer Gesellschaft muß niemand bettelnd auf der Straße sitzen, das ist einfach so...es gibt Menschen, die dazu gezwungen werden durch Familien und Organisationen, aber denen helfe ich mit Geld auch nicht wirklich...und es gibt Menschen, die sich dazu entschieden haben -vielleicht im Moment auch nicht anders können, aber das weiß ich ja nicht- ...was ich immer mache ist, eine Obdachlosenzeitung zu kaufen, denn da sehe ich einen Sinn drin...
    der Spruch gefällt mir gut,


    wünsch dir einen guten Tag,
    lieber Gruß Birgitt

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  8. Irmi ich verstehe das..mir geht es auch so.
    Es gibt einen Spruch..gib dem der arm dran ist eine Angel..aber keinen Fisch..
    LG vom katerchen

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  9. Ja, ich kenne das Dilemma - "der vertrinkt es nur, der verraucht es, der kauft Drogen davon", die Worte meines Mannes.
    Aber ich gebe trotzdem (etwa um mein eigenes Ego zu befriedigen?). Ich habe schon manchmal, wenn die Moeglichkeit dazu da war, etwas zum Essen gekauft, ein Sandwich, eine Shwarma oder Falafel und eine Cola dazu, aber es ist schon so, dass diese Bettler meistens lieber Geld moechten, fuer anderes als eine Mahlzeit. In diesen kurzen Begebenheiten ist der Spruch mit der Angel und dem Fisch nicht anwendbar, nur der Fisch "hilft" im Moment.

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  10. Lange Jahre habe ich in einer Pfarrei als Sektretärin gearbeitet und da war der tägliche Umgang mit Wohnsitzlosen normal. Selten gab es unverschämte Typen, die die erhaltene Spende nicht verdient haben. Die meisten sind wirklich arm und auch nicht immer schuld an ihrem Elend. Für die anderen hatte ich einen Alarmknopf. Der auch mal gedrückt werden musste.

    Fast alle sind dankbar für eine Spende, die wir aus unserem Überfluss heraus leisten können. Wie sie dann verwendet wird, das war für mich immer egal. Es waren auch durchaus nicht alle dem Alkohol verfallen. Das muss ich auch mal sagen.

    Lieben Gruß, Brigitte

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  11. Danke liebe Brigitte! Ja Du hast voellig recht, das musste man auch mal sagen!
    Und warum nicht lieber einmal zuviel als gar nicht geben - wir haben's doch gluecklicherweise! :-)

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  12. Liebe Irmi,

    für mich ist das ein Thema, dass mich oft sehr nachdenklich stimmt, weil in unseren sozialen Staaten, bekommt man doch Hilfe, wenn man das will. Sicher gibt es einige Ausnahmen die ohne Schuld so tief gerutscht sind, aber Sozialhilfe steht jedem zu und nicht jeder der wenig hat, setzt sich dann noch auf die Straße.... Bei uns sind meistens nur Ausländer am Weg und die sind richtig organisiert, auf der einen Seite gehen sie betteln und steigen dann um drei Ecken in eine Auto ein.... also wie unterscheidet man echte Armut, jemanden der es braucht von jemanden der auf diese Weise nur sein Geld verdient????

    Da spende ich lieber was, wenn ich was über hab an eine Organisation für arme Kinder, weil die können sich alleine nicht helfen.

    Ich wünsch dir noch einen schönen Tag

    LG Mela

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  13. Liebe Irmi,
    ja das liebe Gewissen! Aber, es haben schon so manche vor mir geschrieben, es muss eigentlich in Deutschland niemand Hunger leiden! Es gibt zig Organisationen, welche sich der Armen annehmen, wenn diese es wirklich auch wollen. Als es in meiner Nähe noch ein Obdachlosenheim gab, bin ich regelmäßig da hingefahren und habe gefragt ob man dies oder das (was ich nicht mehr so dringend brauchte und es aber noch völlig in Ordnung war)nehmen würde. Da sind einige Möbelstücke und auch ordentliche Kleidung (der Nachlass meines Großvaters z.B.)hingegangen. Und die Menschen konnten sich es direkt aussuchen und so mancher hat sich wirklich gefreut. Auch habe ich des öfteren mal Obst oder so was vorbei gebracht. Das war immer herzlich willkommen. Was die Menschen nicht mochten, habe ich dann selbst wieder mitgenommen und entsorgt. Man will ja deren Menschenwürde auch nicht verletzen. Aber auf er Straße - da habe ich nur in China was gegeben. Und das auch erst nach Rücksprache mit meiner chinesischen Begleitung.
    LG, Christiane

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  14. Liebe Irmi
    Ich finde den Spruch :Sich regen ,bringt Segen :besser.Ich gebe auch aus Prinzip kein Geld.Auf der Strasse würde ich auch keine Geldbörse rausnehmen.Bei uns ist in der letzten Zeit viel kriminelles Gesindel unterwegs.Da werden alte Leute bestohlen.Mal die Geldbörse und anderes mal die Goldketten vom Hals.Ich spende nur bei uns im Dorf für Soziale Zwecke Dinge die noch etwas wert sind.Habe gerade bei der AWO mein Tisch und Stühle angeboten,weil das Verkaufen von gebrauchten Sachen schwer ist .Geschenkt wollen es alle haben aber blos nicht abholen.Die AWO verkauft die Sachen für wenig Geld in einem extra eingerichteten Kaufhaus für Minderbemittelte.Und die Sachen werden bei uns auch abgeholt.
    Liebe Grüße Christa

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  15. Ich gebe zu, ich bin in der Begegnung mit bettelnden Menschen unsicher. Ich habe es schon erlebt, dass ich, als ich statt Geld gerade eingekaufte Früchte geben wollte, diese gar nicht gewollt wurden...

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  16. Liebe Irmi,
    ich denke, glaube und hoffe....dass der Spruch stimmt. Wenn ich habe und kann, gebe ich gerne etwas. Ich urteile nicht darüber, wie meine Gabe verwendet wird, für mich zählt wirklich nur das Geben.
    Liebe Grüße
    moni

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  17. Liebe Irmi!
    Etwas für Andere tun, ohne etwas dafür zu erwarten, dass ist für mich die richtige Art zu geben. Ich habe auch schon dem einen oder anderen etwas zugesteckt, für ein Frühstück oder den Hund, aber es ist auch klar, dass man nicht jedem etwas geben kann. Es gibt auch sog. Bettler, besonders in Spanien haben wir die kennen gelernt, da rennt man besser schnell und schaut die gar nicht erst an.
    Aber grundsätzlich sollte man nicht am Leid des Nebenmenschen vorbeigehen oder jemanden leiden lassen, obwohl man helfen könnte.

    Ganz liebe Grüße von Jaris♥

    Schön, dass du immer solche Themen aufgreifst

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  18. Liebe Irmi,
    ich mag nicht irgendjemand ein Stück Geld hinwerfen, wie einem Hund einen Knochen - so kommt mir das vor. Deshalb hab ich mir angewöhnt zumindest eine Art persönliche Beziehung aufzubauen. Es gibt viele Bettler bei uns, die meisten gehören, leicht erkennbar, zu den Bettlerbanden, die durchs Land ziehen. Die bekommen nichts. Aber wenn ich einem immer wieder begegne, er mir sympatisch ist, dann gebe ich ihm regelmässig was. Dann rede ich aber auch mit ihm. Und ich geb immer nur einem. Zur Zeit ist das ein freundlicher älterer Herr aus CZ, der hier mit seinem Hund bettelt. Er ist ein professioneller Bettler, zweifellos. Aber gab es nicht schon immer und überall die Bettlergilde und ihre Mitglieder? Wenn er sich damit seinen Lebensunterhalt verdient ist das für mich in Ordnung. Zur Zeit ist er "in Urlaub" bei seiner Familie. Die sieht er nur jedes halbe Jahr. Ich freu mich, wenn er im September zurück ist, für mich ist er ein fester Bestandteil meiner samstäglichen Einkaufstour.
    Lieben Gruss von Sabine

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  19. Ja, das stimmt - allerdings sehe ich das Wort Segen als Metapher. Geben gibt heisst z.B. der Slogan von einer Vermittlungsagentur für Ehrenamtliche. Jeder freiwillige Helfer spürt bereits in der ersten halben Stunde des Klientenkontakts, dass es ihm selbst gut tut, anderen seine Hilfe zu geben. An diesen Sätzen siehst du auch schon, liebe Irmi, dass jeder Mensch mehr geben kann als Geld. Ein Ehrenamt auszuüben ist erstmal eine Frage der Zeit und auch eine Einstellungssache. Einem Bettler Geld zu geben ist ebf. eine Einstellungssache. Es gibt Argumente dafür und dagegen. Du kannst ihm auch ein Päckchen Taschentücher anbieten, deine Lunchtüte oder wenn er vor einem Supermarkt sitzt etwas vom Einkauf anbieten, bzw. vorher fragen ob und was du ihm mitbringen könntest. Da die Bettler von vielen Menschen ignoriert und verachtet werden, tut es ihm auch gut, wenn du einfach freundlich zu ihm bist, dir vlt. auch 2 Minuten Zeit nimmst und die Mühe machst, dich zu ihm runterzu hocken, Hallo zu sagen und z.B. zu fragen, ob er (auch) Hunger hat...
    *liebgrüß*, Wieczora (◔‿◔) | Mein Fotoblog

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  20. Liebe Irmi, zuerst mal vielen Dank für deine (doppelten) Glückwünsche zum Geburtstag. Ich nehme sie auch zweimal sehr gerne entgegen.
    Dein Thema heute ist - wie ich ja schon gelesen habe - für sehr viele Menschen eine Sache, sich Gedanken zu machen, wie man sich verhalten sollte. Da ist wirklich alles schon gesagt, was ich davon halte. Also Arbeitslosenzeitung kaufen, gute Kleidung und andere schöne Dinge in den Caritas-Shop bringen, und ab und zu gebe ich mal jemandem Geld. Irgendwann saß da ein alter Mann mit langen gepflegten Haaren. Da konnte ich nicht anders und er schaute mich mit blauen ganz wachen freundlichen Augen an. Das fällt mir immer mal wieder ein. LG Margarethe

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  21. Liebe Irmi,

    wenn ich das lese, dann hab ich heute wohl ALLES
    richtig gemacht! ...ohne viel WORTE!

    LIebe Grüße
    Birgit

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  22. Es ist nicht einfach zu entscheiden, wie man sich verhalten soll.
    Soll man Geld geben oder nicht? Die momentane Geldzuwendung löst nicht das grundsätzliche Problem. Das ist es, worüber ich mir Gedanken machen.
    Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Vielmehr muss die Gesellschaft sich überlegen, wie man diese Menschen wieder integrieren kann.
    Aber ob wirklich sich alle helfen lassen wollen? Auch das ist eine Frage, die sich immer wieder stellt.

    Liebe Grüße
    Christa

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  23. Liebe Irmi,

    ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich schwer damit tue, einem "Bettler" auf der Straße Geld zu geben. Vielleicht wäre es besser, in den nächsten Bäckerladen zu gehen und Brot zu besorgen oder Tierfutter für den Hund, der daneben liegt. Ich weiß es nicht.
    LG Sabine

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  24. Liebe Irmi,
    ich habe gesehen das du dich bei mir als Leserin eingetragen hast,das freut mich sehr.Nun komm ich mal zu dir.Dein Blog gefällt mir sehr,
    Etwas zum nachdenken und Lyrik,schön.
    Zu deinem Thema bin ich auch deiner Meinung.Ich habe schon das gleiche erlebt,wie du.
    Dann weiß man ,das es richtig war,das man gegeben hat.
    Ich muß dazu sagen das ich nie Geld gebe. Ein Getränk und eine warme Mahlzeit wurden gerne genommen und die Reaktionen sind immer sehr ehrlich.
    Seid ich einen Bericht im Fernsehen über diese Menschen gesehen habe,hat`s klick gemacht.Ein junges Mädchen ,aus guten Verhältnissen ist auf der Staße gelandet und hat sich wieder raufgezogen ,sagte:Wenn die netten Menschen auf der Straße nicht immer etwas (meistens Lebensmittel) zugesteckt hätten,wäre überleben ,oft unmöglich gewesen.Das hat mir sehr zu denken gegeben.
    Schön das du auch so denkst,liebe Irmi.
    Ich komme gerne wieder und grüß dich ganz lieb,
    Ulli

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  25. wieder ein interessantes Thema.
    Mir geht es auch so, dass ich nach Gefühl jemandem etwas gebe. Heute hatte ich gerade wieder so eine Situation. Ich habe einen Bettler im Vorbeigehen innerlich bewertet ... gehört bestimmt zu einer Bettlergruppe die ihr Geld abgeben müssen. Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf diesen Gedanken gekommen bin. Irgendwo hatte ich mal was darüber gelesen. Irgendwo und irgendwie. So genau weiß ich eben gar nichts. Also wie kann ich dann eigentlich bewerten ...

    danke für die Denkanregung Irmi
    herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  26. Liebe Irmi,
    Wir haben in Indonesien viele Leprosen etwas gegeben da die ja vom betteln leben müssen weil sie von der Gesellschaft geächtet sind. Aber wenn drohensüchtige um Geld belleln ist es keine Hilfe sondern eine Anmütigung zum Drogen oder Alkohol. Es ist immer schwierig zu entscheiden und es bleibt ein heiteres Tema so lange die Menschheit auf Erden lebt...
    Lieber Gruss,
    Mariette

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  27. Ein sehr tiefsinniger Beitrag!

    Sigrun

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  28. Liebe Irmi,
    in der Türkei ist es uns mal passiert: Mein Mann gab einer Bettlerin Geld. Als er ins Hotel zurückging, sah er, dass ein Mann der Frau das Geld abnahm. Seitdem geben wir kein Geld mehr.
    Wohl an Musiker und Leute, die die Obdachlosenzeitung verkaufen.

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.