Freitag, 20. September 2013

Dies und Das über das Lebenshaus



Die indianische Weisheit hat ein schönes Bild für den Menschen hervorgebracht. Jeder Mensch ist wie ein Haus mit vier Zimmern. Es gibt einen physischen, einen mentalen, einen emotionalen und einen spirituellen Raum im Haus des Menschen. Darin liegt ein gutes Gespür dafür, dass Körper, Geist, Gefühl und Glaube uns unterschiedlich beanspruchen und trotzdem ein Gleichgewicht brauchen.
Es bedarf schon einige Zeit, die eigenen inneren Zimmer zu erforschen. In welchem Raum verbringe ich  momentan die meiste Zeit eines Tages? In welchem habe ich mich die meiste Zeit meines Lebens aufgehalten? Welchen Raum mag ich besonders gern? In welchem Raum kann ich mich am besten entspannen? In welchem Raum bin ich am liebsten allein? Welchen Raum kenne ich selbst gar nicht so gut?
In welchem Raum liegen alte Lasten, unnötiger Ballast aus früheren Tagen, den ich hinaus schaffen könnte? Und in welchem Raum könnte noch eine Überraschung  auf mich warten, ein Geheimnis oder eine späte Erfüllung?
Es ist äußerst spannend, diesen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen. Es bedarf   Zeit und Ausdauer.
Um sich wie ein Indianer zu fühlen, sollte - oder muss - man jeden Tag einmal durch alle vier Zimmer gehen,
um ein bisschen darin zu verweilen, sich darin umzusehen, ein Licht anzumachen und frische Luft hinein zu lassen oder ein wärmendes Feuer anzuzünden.
Hört sich alles etwas philosophisch an. Wenn man es aber täglich macht, wird es zur Routine und es ist äußerst interessant, was dabei heraus kommt. Es gleicht einer Meditation. Und es ommt ein spannendes Tagebuch dabei heraus.

Eigentlich sollte heute ein anderer Post erscheinen. Ich habe nämlich bei Heidi und Susi gewonnen. Da ich meine Kamera aber bei Freunden vergessen habe, kommt die Veröffentlichung erst morgen. Danke ihr Beiden. Ich habe mich sehr gefreut.

Frau Sonnenhut
und 
Mondgucker

sind am Neckarstrand angekommen. Herzlich Willkommen und ich freue mich sehr über euer Hiersein.

Kommentare :

  1. Guten MOrgen liebe Irmi,
    ja, die Indianer sind weise Leute! Ich finde das schön, wie Du das geschrieben hast und ich werde mir das mal zu Herzen nehmen, denn ich glaube, ich verbring da auch zu wenig Zeit damit ... aber, wenn ich das lese, das macht wirklich Sinn. Danke für diesen Denkanstoss, Du Liebe!
    Vorab schon mal herzlichen Glückwunsch zu Deinen gewinnen :O)))
    Ich wünsch Dir einen wunderschönen Tag und einen guten Start in ein sonniges und glückliches Wochenende!
    ♥ Allerliebste Güße, Deine Claudia ♥

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  2. Liebe Irmi,

    herzlichen Glückwunsch zu deinen Gewinnen.
    Dein Text ist einmalig gut.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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  3. guten morgen irmi,
    ach ich finde,
    auch das ist ein wunderbarer text zum wochenende.
    und so können wir uns auch noch auf den text von morgen freuen....
    lieben gruß und einen wunderbaren freitag,
    dieter

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  4. Einmal eine Woche Meditationtag mit Yoga gehabt (noch während der Schulzeit) kann ich mich noch sehr gut daran erinnern wie entspannend es gewesen ist.

    Man nimmt sich wirklich viel zu wenig Zeit um so innig in sich zu gehen. Hört sich jedenfalls auch sehr spannend an. So, wie von dir beschrieben, würde ich gerne mal ein Wochenende verbringen...auch um mein Gleichgewicht wiederzufinden.

    Danke dir für den schönen Post und ich bin dann mal auf deinen Gewinn gespannt.

    Liebe Grüssle

    Nova

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  5. eine sehr schöne Empfehlung für den Start in den Tag und den Start in das Wochenende.

    egbert

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  6. So ein schöner Text mit solch einer wichtigen Botschaft! Ja. Wir müssen uns um uns kümmern und unser Möglichstes tun, um uns auf allen Ebenen kennenzulernen und auch liebenzulernen.
    Das Bild mit dem Durchlüften der Zimmer finde ich super.
    Ich werde deine Empfehlung gleich heute befolgen. Merci!

    lieben Gruß
    Brigitta

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  7. oft sagt schon die Farbe der Kleidung den Zustand aus in welchem ZIMMER man gerade wandelt Irmi..

    LG vom katerchen der die Weisheit der Indianer sehr hoch achtet

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  8. naja, ich stelle mir die zimmer vor, dass es schaffens- und energieräume sind,
    die das leben vorranschreiten lassen
    und dass frau in diese nicht hinein kann
    dafür gibt es dann noch einen grossen aufenthaltsraum, in denen sich die verschiedenen energien mal blicken lassen
    und frau muss aufmerksam sein, dass sie diese auch erwischt...
    oder so ähnlich

    danke für den gedankenanstoss
    rosadora

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  9. guten morgen irmi,
    das klingt ja fast wie yoga, da geht man auch immer durch mehrere räume. aber dazu muß man wirklich sehr viel ruhe haben. meditation heisst das zauberwort.

    wo halte ich mich am liebsten auf, ich überlege gerade und stelle fest, es ist das jetztzimmer und da fühle ich mich wohl.

    vielen dank für den post und einen lieben gruß eva

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  10. Liebe Irmi,

    ich lebe nach Feng Shui, richte meine Räume und aber
    auch mein INNERLICHES danach ein.
    Habe bewusst noch nie in meinem Leben ein Haus bezogen,
    welches Kellerräume oder Stauräume hat. Alles unnötiger
    Kram, so sieht es auch im INNEREN aus, von Lasten befreien.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  11. Hallo liebe Irmi,

    das erinnert mich an das Medizinrad der Indianer, dass die vier Himmelsrichtungen mit den 4 Elementen, den Jahreszeiten und auch den Räumen, wie Du sie nennst, verbindet. Ich habe es vor einigen Jahren in einem spirituellen Kurs kennengelernt. Wenn ich mein Bild dazu finde, stelle ich es mal in meinem Blog ein.
    Ich freue mich, dass Du mich mit Deinem Beitrag mal wieder daran erinnert hast.

    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    Kerstin mit Finchen und Ayla

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  12. Guten Morgen Irmi ,
    danke für den Gedankenanstoß ! Da kann man mal sehen , wie die Urvölker.... native people EINS waren mit der Natur , ihrem Körper ,Geist ...
    Allerliebste Wochenendgrüße ,
    Christine

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  13. liebe Irmi,
    Das wäre auch ein sehr interessanter Beitrag zu Katjas (die Raumfee) Reihe über das Zuhause... da haben mich schon sehr viele Beiträge zum nachdenken gebracht...aber das hier ist nochmals ein ganz neuer und interessanter Aspekt...
    einen feinen Start ins Wochenende wünscht dir Uli - die Kramerin

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  14. Liebe Irmi,

    deine heutigen Zeilen sprechen mir aus Herz und Seele. Wir sollten wirklich versuchen, täglich die Räume unseres Lebenshauses zu besuchen und zu nutzen. Manches wäre dann bestimmt leichter.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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  15. Liebe Irmi,

    es ist mein Lebensinhalt mich und meine "inneren Räume" zu erforschen, beobachten, umzuwandeln und zu erweitern.
    Balance, Ausgleich, die Mitte leben von Körper, Seele und Geist...lässt einem Zufriedenheit und Freude erleben, auch dann wenn einem die Herausforderungen hin und wieder einiges abverlangen.

    Alles Liebe.

    Herzlichst Julia

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  16. Servus Irmi,
    danke für diese Wegweisung!!!!
    Schönes Wohlfühl-Wochenende in deinem "4-Zimmer-Haus"!
    Luis

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  17. Liebe Irmi, danke für diese herlichen Hinweise, werde sie mir zur Herzen nehmen und mich in den Zimmern umschauen. Du hast das schön beschrieben, vielen Dank.

    Hab ein schönes Wochenende
    liebe Grüße
    Angelika

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  18. Liebe Irmi,

    ja so kann ich mir das dann auch gut vorstellen, wenn mein ganzer Körper aus Zimmern besteht, wo ich mich gerade wieder herumtreibe.

    Ein Arzt hat mir mal das Gedächtnis mit Schubladen erklärt. Jeder hat einen Schrank in seinem Kopf mit vielen Schubladen und da wird dann in jeder Lade was abgespeichert. Manche Schubladen bleiben für immer zu und manche gehen wieder auf. Einige die eigentlich zubleiben sollten, könnten wieder aufgehen und Erfahrungen aus seinem Leben die man eigentlich gerne vergessen würde, wieder hervorholen und das dann meist in einem Moment wo man es nicht brauchen kann. Menschen sind verschieden und so arbeiten die Schubladen im Kopf auch verschieden ;o))) Wenn man sich vorstellt, dass in jeder dieser Schubladen ein Erlebnis steckt und sie alles speichern was man erlebt, spricht, denkt..... dann kann man sich vorstellen wie groß dieser Schrank ist und nebenbei hat man die Fähigkeit alles daraus abzurufen. Man öffnet somit dann eine Lade und alles was man braucht ist wieder da. Durch psychische Krankheiten oder im Alter lassen sich dann manche Schubladen nicht mehr öffnen oder schliessen, oder es geht immer wieder mal eine falsche auf. Im Alter öffnen sich dann meist ältere Schubladen und daher erzählen die Menschen sehr viel von ihre Jugend und Dingen die sie einfach glücklich oder unglücklich gemacht haben.

    Wenn man sich das Gedächtnis so vorstellt, dann bekommt man einen leichten Überblick wie es da im Hirn vielleicht ausschauen könnte oder was es da oben im Kopf macht. Ich war dem Arzt dankbar, dass er mir das so erklärt hat, weil so denke ich dann oft, wenn mal eine falsche Lade aufgeht, sie wird schon wieder zugehen....

    Ich wünsch dir einen schönen Start ins neue Wochenende

    LG Mela



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  19. Hallo liebe Irmi,
    danke für diesen schönen Text und Denkanstoß (da habe ich jetzt beim Spülen etwas womit sich mein Kopf befassen kann *zwinker*) und natürlich auch für das Willkommen.
    Hab ein feines Wochenende!
    Liebe Grüße
    Uschi

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  20. Liebe Irmi,
    Die Indianer haben uns soviel Wissenswertes hinterlassen. Mit die heutige schnelle Kommunikation können wir es auch besser teilen und in unserem Leben einordnen. Dieses Gleichgewicht zwischen allen Lebenszimmern ist so wichtig für jeder!
    Lieb um immer so etwas zu teilen mit deine Leser.
    Geniesse ein ruhiges Wochenende mit lieber Gruss und Sonne,
    Mariette

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  21. Liebe Irmi,danke für deinen guten Bericht.Wünsche dir ein erholsames schönes Wochenende.Liebe grüsse von Bea
    bei tagesverlauf.blogspot.ch

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  22. Liebe Irmi,

    das sind wirklich schöne und tiefe Gedanken ..danke fürs Teilen der indianischen Weisheit. Das Bild mit den vier Zimmern gefällt mir ..und der Gedanke, sich genauer und bewußter mit jedem einzelnen zu befassen, jeden Tag neu.

    Regelmäßig Tagebuch auf Papier schreiben möchte ich schon lange, so wie früher vor Blog-Zeiten, aber leider halte ich es nie durch ..

    Ich wünsch dir ein wunderschönes Wochenende,
    liebe Grüße zu dir,
    Ocean

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  23. Das ist wieder ein sehr interessantes Thema. Ich bin zu hibbelig, um Einkehr bei mir zu halten. Und mit dem Tagebuch gehts mir wie Ocean, kaufe jedes Jahr ein schönes Buch mit Platz für jeden Tag und ab spätestens März bleibt es leer. ;))) Nun geb ichs auf. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir Margarethe

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  24. Liebe Irmi, herzliche Wochenendgrüße.
    Diese indianische Weisheit ist sehr interessant. Mein Blog ist mein Tagebuch für meine vielseitigen Aktivitäten. Seit meinem 14. Lebensjahr schrieb ich meine täglichen Aktivitäten in ein Jahresbuch-Kalender. Jetzt ist es der Blog.
    Mein reales Leben ist seit einiger Zeit recht aktionsreich. So bin ich nicht mehr täglich im Bloggerland unterwegs. Aber ohne Blog möchte ich nicht sein.
    Bleib gesund und munter und alles Gute, tschüssi Brigitte

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  25. So hab ich das noch gar nie gesehen. Es leuchtet mir ein, dass alle Räume Beachtung verdienen. Jetzt hast Du mir was zum Nachdenken über's Wochenende beschert, danke Irmi.
    Lieben Gruss von Sabine

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  26. Ein äußerst weiser Text heute von dir. Lädt zum Nachdenken ein. Kompliment.
    Gruß vonner Grete, die dir viel Sonne wünscht am Wochenende.

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  27. Das ist wieder ein so schöner Text den Du heute eingestellt hast. Er regt mich zum Nachdenken an.
    Liebe Grüße von Marie

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  28. Hallo Irmi,
    ich bin mir nicht sicher, ob ich jeden Tag auch jedes Zimmer besuche.
    Ich glaube, dazu fehlt oft die Zeit oder besser gesagt, die Muse.
    Jaja, ich weiß - sollte man sich nehmen, wegen dem inneren Gleichgewicht!
    Schöner Denkanstoß!
    Wünsche Dir ein schönes Wochenende,
    Heidi

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  29. The inner wisdom, that is superb. Love it.

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  30. wieder ein interessanter Text Irmi ... ich werde beim Einschlafen noch ein bisschen durch die Räume spazieren. Ich bin gespannt wo ich dann bleibe (hoffentlich weiß ich es Morgen früh noch :-)

    Gute Nacht - und lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  31. Sehr interessant liebe Irmi,
    man sollte keinen Raum außer Acht lassen. Eine sehr schöne Philosophie.
    LG Sabine

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  32. Hallo Irmi,
    schöner Ansatz über das Gleichgewicht von Körper, Geist, Gefühl, Glaube. Was ich in Literatur oder Philosophie gelesen habe, dort habe ich kein solches Gleichgewicht gefunden. Ich stelle fest, dass sich asiatische und europäische Kultur toll ergänzen können.

    Gruß Dieter

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  33. Liebe Irmi,

    ein wunderbarer und sehr interessanter Post der mich wieder einmal sehr zum nachdenken angeregt hat. Ich werde bestimmt nun in meinen vier Zimmern jeden Tag ein wenig verweilen.
    Danke dir ♥lich für diesen anregenden Post liebe Irmi♥

    Liebe Abendgrüße von der Jurika

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.