Freitag, 3. Januar 2014

Dies und Das über Weltreligionen. Eselsbrücken und Backsteintürme


Indien ist ein Land mit vielen Facetten. Neben Hinduisten, Moslems und Christen gibt es noch eine weitere große Glaubensbewegung: Den Sikhismus. Diese monotheistische Religion entstand im 15. Jhdrt. im Punjab. Rund 17 Millionen Menschen bekennen sich zur Religion der Sikhs, die aus dem Hinduismus hervorging. Sie huldigen dem Guru.
Aber eigentlich wollte ich etwas ganz anderes sagen: Die Sikhs glauben fest daran, dass Haare ein Werk des Schöpfers und damit einen wesentlichen Teil des Körpers darstellen. Die überwiegend in der nordindischen Region Punjab lebenden Sikhs schneiden sich deshalb ihre Haare nicht. Männer verbergen sie meist unter einem Turban.


Um unserem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, bedienen wir uns oft der Lernhilfe von sprichwörtlichen
"Eselsbrücken". Esel wissen oft ganz genau, was sie wollen und besonders, was sie nicht wollen: zum Beispiel durch einen Fluss oder Bach spazieren. Wollte man sie in früheren Zeiten auf die andere Seite bringen, half oft nur eine provisorische Brücke. Das Bauen dieser Brücke war also ein Aufwand, ein Umweg, der nötig war, um trotz widriger Gegebenheiten zum Ziel zu kommen. Und schon in der europäischen Philosophie des Mittelalters benutzte man dieses Bild, um einen logischen Mittelbegriff, ein Mittel zum Zweck zu beschreiben.
Das klassische Eselproblem hatten aber nicht nur die Deutschen, wie man an der  "donkey-bridge" und der  "guide-äne"  sieht.

In Landshut steht der höchste Backsteinturm der Welt. Mit einer Höhe von 130,5 Metern ist der Turm der Stadtpfarr- und Kollegialstiftskirche St. Martin und Kastulus in der niederbayerischen Stadt weltweit unübertroffen. Zwar gibt es weitaus höhere Bauwerke, die allerdings nicht aus Backstein errichtet wurden.

Kommentare :

  1. Liebe Irmi,
    Danke, das war wieder sehr interessant. Der Esel ist schlau und macht mit seiner Brücke auch uns schlauer.
    LG Sabine

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  2. Guten Tag liebe Irmi
    Ich danke dir für deinen Interessanten Bericht.
    Ich wünsche dir einen guten schönen Start in den neuen Tag.
    Es grüsst dich Bea

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  3. das fängt ja gleich NEU super an mit dem was du uns so zusagen hast Irmi

    DANKE mit einem LG vom katerchen

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  4. Liebe Irmi,

    ich danke für deine guten Informationen.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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  5. moin irmi,
    ich hätte nichts davon beantworten können. doch - ich weiss wo und wie ich suchen kann ;).
    du bist die kandidatin oder als telefonjoker bei jauch.
    lg kelly

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  6. War wirklich sehr interessant....nun weiß ich auch wo das mit den Eselsbrücken herkommt. Mache ich heute sogar noch teilweise *gg*

    Hab einen schönen Tag und ganz liebe und herzliche Grüssle

    Nova

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  7. Wir sagen oft Dinge, ohne darüber nachzudenken, woher sie kommen.
    Danke für diese interessante 'Eselsbrücke-Geschichte'.
    LG Martina

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  8. Eselsbrücken sind was Feines,
    auch Tiger, ja, benutzen sie,
    ob für Großes oder Kleines,
    mir sind sie hilfreich oft wie nie!

    ;-)

    Ich kannte die Herkunft bereits,
    aber Du hast es viel toller beschrieben.

    Liebgruß,
    Tiger
    =^.^=

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  9. Guten Morgen, Irmi!
    Ich hoffe, du bist gut ins Neue Jahr hinüber geglitten! Deine heutigen Gedanken zeigen, dass du im Kopf flexibel wie eh und je bist und mit vielerlei Interessen gesegnet. Da sollte es einem nicht langweilig werden zu Hause, wenn es draußen so ungemütlich ist ( hier jedenfalls mit Sturmböen & Fisselregen ).
    Liebe Grüße
    Astrid

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  10. Liebe Irmi,
    vielen Dank für deine ausführlichen Beschreibungen, ich finde sie immer ganz toll.
    Ich wünsche dir im neuen Jahr alles Gute, viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und freue mich auf weitere schöne Berichte von dir.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
    Tilla

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  11. Liebe Irmi,
    wir haben hier im Ort eine Kuhbrücke, über die heutzutage wohl nur noch der Traktor fahren dürfte. Aber der Name ist halt noch dieser. Nun habe ich seit Schulbeginn hier und da mal kleine Eselsbrücken für meinen Sohn gebaut und mit auf den Weg gegeben... bisher zwar nicht sehr fruchtbar, aber zumindest hat er sich den Namen gemerkt. Denn als er mal mit Papa auf der besagten Brücke rodeln war, kam er Freudestrahlend heim und rief *Wir waren auf der Eselsbrücke rodeln!* Nun ist der Begriff für mich natürlich ein ganz besonderer ♥
    Liebe Grüße schickt Dir die Elke

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  12. Ich hab mal gesehen, wie lang diese Haare dann werden können und dass es eine regelrechte Kunst ist, sie unter den Turban zu bringen.

    Wie ich sehe, versorgst du uns auch im neuen Jahr mit interessanten Informationen, liebe Irmi. Dankeschön.

    Ich wünsch dir ein gutes, gesundes und schönes neues Jahr und freu mich schon auf deine Einträge.

    Liebe Grüße
    von der Waldameise

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  13. Guten Abend, liebe Irmi,

    fürs Neue Jahr wünsch ich dir alles erdenklich Gute - möge es ein gesundes und glückliches Jahr für dich werden!

    Das sind wieder so interessante Dinge - bei dir lern ich immer wieder was dazu. Zu gerne würde ich das lange Haar dieser Männer mal sehen - ich hab es noch nie gesehen!

    Aber Eselsbrücken baue ich mir gerne und oft :)

    Viele liebe Abendgrüße schickt dir
    Ocean

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  14. Hallo Irmi,
    die Herleitung des Begriffs des Eselsbrücke fand ich interessant."Guide-äne" da habe ich allerdings keine richtige Vermutung, welche Sprache das sein könnte. Französisch ist es jedenfalls nicht, da heißt es nämlich "donner un pense-bête" (was auf Deutsch bedeutet: jemandem einen verrückten Gedanken geben).

    Wünsche einen schönen Abend
    Dieter

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  15. Das ist jetzt ein Zufall ... ich lese bei dir "Indien" - und gerade haben wir uns im Fernsehen einen Film über Gandhi angesehen. Ein beeindruckender Film ... besser gesagt ... eine beeindruckende Person.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende Irmi
    Lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  16. Liebe Irmi,
    Ja, die Eselsbrücke kennen wir fast alle. Es hat bestimmt viele Esel und auch Ziegen gegeben die viel transportiert haben auf ihrem Rücken; Steine und was nicht mehr.
    Weltregionen haben alle ihre eigene Kulture und vieles davon ist heute noch sichtbar.
    Lieber Gruss,
    Mareitte

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