Samstag, 8. Februar 2014

Dies und Das und ein Elternabend

Am Montag der vergangenen Woche hatte ich Gelegenheit, an einem Elternsprechtag der 4b teilzunehmen. In dieser Klasse sind 7 Schüler meiner Leseklasse. 
Die Klasse umfasst 30 Kinder. Eine große Klasse, wie ich finde, zumal 13 Kinder ausländischer Herkunft sind. Wie mir die Klassenlehrerin sagte, haben sich Einige eingelebt. Aber was ist mit den Anderen?
Die Elternsprechstunde war um 18 Uhr angesetzt. Die Eltern - es waren meist die Mütter - trudelten so nach und nach ein. Gegen 18,20 Uhr waren von den 30 Schülern 12 Elternteile da. Zwei Ehepaare und 8 Mütter.
Es begann sofort eine heiße Diskussion darüber, dass die  "Ausländer"  den Schulbetrieb aufhalten und sie
die anderen dadurch stören. Die schlechten Betragensnoten resultieren auch daraus. weil die Kinder sich von diesen ablenken lassen und nicht aufpassen. Dass sie mit kleinen Steinchen werfen, Papierflugzeuge durch die Klasse fliegen lassen, wurde mit einer Handbewegung abgetan. Während des Unterrichts wird gegessen und geschwatzt. Jeden Morgen sammelt die Lehrerin die Handys ein - und dennoch gelingt es dem einen oder anderen doch, durch die Kontrolle zu kommen. Bis auch dieses eingesammelt ist, wird gespielt und der Unterricht interessiert nicht. Es kommt vor, dass Schüler im Unterricht einschlafen. Briefe, die die Lehrerin an die Eltern schreibt werden entweder nicht abgegeben oder man reagiert nicht darauf. In allen Fällen wurde die Lehrerin niedergemacht. Das machen ihre Kinder doch nicht. Ihre Kinder sind gut erzogen und es ist Aufgabe der Lehrerin, für Zucht und Ordnung zu sorgen.
 : Confused School Boy

Als Frau K. eine Mutter damit konfrontierte, dass ihr Sohn beim Rauchen ertappt worden sei, wurde diese Dame ausfallend.  Auf dem Nachhauseweg gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Nein, die Lehrer haben es nicht leicht. Sie sollen das richten, was das Elternhaus versäumt oder nicht in der Lage ist zu vermitteln. Zumindest in einigen Fällen. Schade ist nur, dass die Kinder darunter zu leiden haben, die etwas lernen wollen und bei denen die Eltern auch darauf achten, dass die Schularbeiten gemacht werden.

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Kommentare :

  1. traurig wenn es so ist Irmi.ein Lehrer kann doch die versäumte Erziehung des Elternhauses nicht ausgleichen.
    Futter für den Kopf soll er vermitteln.
    einen LG vom katerchen der die Welt nicht ganz versteht..manchmal

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  2. Liebe Irmi,
    inzwischen sind es fast amerikanische Verhältnisse ... Was sage ich da: Fast?! Nein, hier versagen nicht die Leher. Es ist das ganze Schulsystem und das wird von der Politik gelenkt. Wir treiben in ein Zeit hinein, da diese Kinder weder richtig lesen und Schreiben können. In eine Zwei-Klassen-Gesellschaft! Ich gebe Kunstunterricht für Kinder und kann das auch beobachten ...

    Dir, liebe Irmi, wünsche ich ein angenehmes, sonniges Wochenende
    Grüßle von Heidrun

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  3. Guten Morgen Irmi,
    die Kinder verhalten sich so, wie sie es zuhause vorgelebt bekommen. Warum sind bei dreißig Schülern nur so wenig Eltern in der Sprechstunde? Weil sie Schule nicht interessiert. Warum halten sich die Kinder nicht an Regeln? Weil die Eltern das auch nicht tun. Achtung füreinander und Aufmerksamkeit lernt man in den ganz frühen Kinderjahren zuhause. Als Lehrer kann man nicht mehr viel ausrichten. Ich möchte diesen Beruf nicht und die, die Lehrer sind, haben meine ganze Hochachtung.
    Lieben Gruß von Sabine

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  4. nun ja, aber lehrer sein ist nicht leicht.

    mein sohn sagt immer: "manche eltern erwarten einen erziehungsauftrag aber wir haben "nur" einen Lehrauftrag.
    leider ist es auch so, dass manche eltern viel mehr von ihren kindern erwarten, als sie es tatsächlich "bringen".
    so ist oftmals auch der anteil derer, die nicht auf das gymnasium gehören sehr groß, worunter tatsächlich die anderen
    leiden.
    es rächt sich aber dann irgendwann.
    nein, ich wollte auch kein lehrer sein.

    lg eva


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  5. Puh, das ist heftig und sehr sehr traurig. Wie bitteschön sollen die Lehrer das richten was Eltern zu Hause versäumen? Wo soll das noch hinführen wenn so gar kein Respekt mehr besteht und wirklich lernwillige Kinder zu leiden haben?

    Wir haben auch kleine Scherze gemacht, aber wir kannten die Grenzen, und wehe es wurde im Unterricht nicht aufgepasst. Kein Wunder wenn Lehrer resignieren, denn wenn sie wirklich für Zucht und Ordnung sorgen und härter durchgreifen können sie noch mit Strafen für sich rechnen.

    Das dir die Gedanken im Kopf herumgeschwirrt sind-kein Wunder.

    Wünsche dir dennoch ein schönes Wochenende und sende liebe Grüssle

    Nova

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  6. oh gott, hoffentlich bleiben wir hier mit sowas verschont - also generell, egal welcher herkunft. schule zu wechseln ist ja auch nicht so einfach möglich...ein graus!

    genieß das wochenende und lass nicht alles so an dich ran ;-)

    lg sonja

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  7. Guten Morgen.
    Es stimmt die Lehrer haben es heute wirklich nicht mehr leicht.
    Viele Eltern sind alleinerziehend, es muss fast rund um die Uhr gearbeitet werden und
    es bleibt wenig Zeit für die Familie. Selbstverständlich ist das kein Grund die Erziehung den
    Lehrern zu überlassen, aber es ist auch nicht ganz einfach. Auch muss ich sagen, dass so
    eine große Klasse mit diesem hohen Anteil an Ausländern nicht besonders fördernd ist , aber die
    Ausländer für die nicht vorhandene Erziehung verantwortlich zu machen, ist natürlich absoluter Nonsens.

    Ich wünsche dir ein wunderschönes WE.
    Sadie

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  8. Liebe Irmi,
    als ich vor 5 1/2 Jahren meinen Sohn zur Schule anmeldete, hätte ich mir auch niemals träumen lassen, was da alles auf uns zu kommt! Entweder so unter Druck stehende Kinder, die unbedingt auf das Gymnasium müssen, auch unter dem Verlust ihres Charakters. Ich habe nämlich wirklich den Eindruck, daß diese Kinder den Druck von Zuhause an ihre Mitschüler weitergeben. Ein Junge *benutzte* andere Kinder in der Pause sogar als Sitzgelegenheit oder lies sich Kinder festhalten, um diese dann zu verprügeln. Aber ich muss auch sagen, daß hier auf der kleinen Grundschule, mit all´ den gut situierten Eltern, die Lehrer wegschauten und es hieß *Der schreibt aber so gute Noten!*
    Jetzt, seit der 5. Klasse Gesamtschule hat sich in der Klasse das Gegenteil eingekehrt. 2/3 der Kinder kommen aus Verhältnissen, wo sie sich selber überlassen sind. Von 30!!! (für mich eine viel zu große Anzahl) Kindern haben, wenn es hoch kommt, 50% ihre Hausaufgaben erledigt. Bei einigen Lehrern ist gar kein Unterricht möglich. Die Kinder stehen hinten in der Klasse und quatschen in einer Lautstärke, als seien sie auf dem Bahnhof. Ich weiß gar nicht, wo das noch hinführen soll. Was ich aber mehr als sehr komisch finde ist, daß einzig die Deutschlehrerin (das hat mir die Direktorin bestätigt) diese Klasse relativ normal unterrichten kann. Ich glaube, daß viele Kinder einfach Zuhause nicht genug Aufmerksamkeit erhalten, und diese Verzweifelt in anderen Bereichen suchen. Kannst Du Dir vorstellen, daß ein Junge, der hier zu Besuch war, meinem Sohn am nächsten Tag sein Zuhause vorgeworfen hat? Für viele Kinder ist ein schönes Zuhause kein Normalzustand! Der Junge hatte gestern seinen letzten Tag in der Klasse. Seine Mutter zog (zum x. Mal) mit einem neuen Kerl zusammen. Sie haben sich ein Himmelbett gekauft, die vier Kinder haben nur Matratzen, wenn sie lieb sind, bekommen sie später mal Betten!
    Da gibt es dann auch die Klassenlehrerin, die jeden Monat ein Mädchen erneut zur Schnecke macht, weil diese wieder keine 2 €uro für die Klassenkasse mit hat. Die aber auch brüllt, wenn mein Sohn das Geld zu klein mitbringt. So geschehen bei 2x50, 2x20 und 4x10 Cent-Stücken. Ach, ich könnte ewig berichten, aber eine Lösung habe ich auch nicht.
    Das einzige was bestimmt schon viel verbessern würde, das wären kleinere Klassen.
    Sorry, liebe Irmi. Das Thema ist für mich ein ganz, ganz schlimmes! Ich kann mich da irgendwie nicht kurz fassen.
    Einen schönen Samstag und liebe Grüße, Elke

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    1. Nun habe ich noch etwas: Ausländer für diese Missstände zu verurteilen ist absoluter Quatsch!!!!

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    2. Deshalb habe ich auch zu dem Thema "Ausländer" nicht geschrieben. Weil das wirklich sowas von unmöglich ist.
      LG Eva

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  9. du sprichst mir aus der seele. meine schüler sind zwar erwachsen, jedoch wünschte mir auch hier des öfteren, dass bei einigen die eltern mehr zur erziehung oder förderung beitragen sollten. gglg

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  10. Oh, Irmi, Schule ist bei uns seit einem halben Jahr auch oft Thema, denn unsere 'Große' wurde im Sommer eingeschult. Nach dem Elternabend war meine Tochter auch sehr entsetzt. Viele Eltern waren nicht da, der Rest überwiegend auf Krawall aus. Der Lehrer ist wirklich sehr motiviert. Er hatte sich etwas ausgedacht, um den Eltern zu zeigen, wie schwer es für die Kinder ist, die Buchstaben und das Lesen zu erlernen. Daran haben sich einige Eltern aber gar nicht beteiligt. Unsere Große ist sehr resolut. Sie bekommt immer die Querulanten neben sich gesetzt, weil sie sie offensichtlich 'in den Griff' bekommt. Doch sie soll es dem Lehrer sagen, wenn es ihr zuviel wird. Es ist wirklich haarsträubend, was da abläuft. Lehrer sind nicht zu beneiden und es ist auch nicht die Aufgabe der Lehrer, die Kinder zu erziehen. Sie können allenfalls die Eltern unterstützen. Ein aufwühlendes Thema, liebe Irmi! LG Martina

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  11. Hallo liebe Irmi,
    es ist schon beschämend, was da in den meisten Schulen abläuft.
    Ich möchte kein Lehrer sein und bin froh, dass wir das alles einigermaßen gut über die Bühne bekommen haben.
    Unser jüngster Enkel hat noch 1 1/2 Jahre und dann hoffen wir, dass er eine Lehrstelle bekommt.
    Die beiden älteren sind gut versorgt und im 2 bzw. 1 Lehrjahr.
    Auch zu den Zeiten, als meine Töchter noch zur Schule gingen, war die Beteiligung bei Elternabenden sehr gering.
    Es waren auch immer die gleichen, die sich beschwerten, aber selber nie anwesend waren.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Tilla

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  12. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  13. Schlimme Verhältnisse sind das. Zum Glück habe ich meine Jungs aus der Schule raus und ich hoffe inständig, dass sie sich noch ein wenig Zeit mit dem Nachwuchs lassen, weil ich hoffe, dass sich "Schule" wieder ändert.

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  14. ....wie sollen die Lehrer das "richten", was im Elternhaus gar nicht "angerichtet" wird ? Und wenn die Eltern ihren verzogenen "Herzipupperln" immer die Stange halten steht die Lehrerschaft meist auf verlorenem Posten ?
    Zum Teil sind wir ja heute soweit, dass die Lehrer "kuschen" müssen - es bleibt einem auch gar nichts anders übrig.
    Zu unserer Zeit war der Lehrer eine Respektsperson und "erzogen" wurde in aller Regel "Dahoam"!
    Schönes Wochenende,
    Luis

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  15. Liebe Irmi, da hast du ja wieder was angestoßen, indem du von deinen Beobachtungen hier berichtet hast. Und jeder kann etwas zum Thema beitragen, weil er/sie Kinder hat/hatte, selbst mal in der Schule war, Lehrer/Lehrerinnen kennt... Ich auch aus Lehrersicht. Aber ich bin auch sicher, dass wir nicht im Alleinbesitz der Wahrheit sind, ich auch nicht.

    Nur so viel: Kinder sind ein Spiegel, sie spiegeln unsere Lebensweise. Und die ist leider gar nicht kindgerecht. Und wer bestimmt unsere Lebensweise? Da wird es hochpolitisch...
    Respekt gegenüber Kindern gibt es hier nicht: sie sollen nur geboren werden ( Hilfe! Wir sterben aus! ), betreut, beschult, qualifiziert werden im Sinne künftiger Arbeitgeber, konsumieren usw. Das hat der Nachwuchs nicht verdient.

    Je länger ich das als Lehrerin mitmache ( Anfang Juni 39 Jahre ... ), um so weniger habe ich Freude daran, denn ich mag Kinder. Ich bin froh, dass es bald vorbei ist. Dann kümmere ich mich auf meine Weise, so wie du als Lesepatin, um die Kinder.
    Das alles mal als Denkanstoß für alle, die das bei dir lesen.

    Es grüßt dich herzlich
    Astrid,
    die das alles traurig macht.

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  16. Liebe Irmi,
    ja es ist ein Für und ein Wider! Einerseits wird von Lehrern erwartet, dass sie die Erziehungsarbeit übernehmen - komplett! Das können sie nicht leisten und vor allem dazu sind sie nicht da. Der Grundstock muss immer zu Hause gelegt werden.
    Die andere Seite kenne ich leider auch: Lehrern, denen alles egal ist, die die Schüler demotivieren, die nicht in der Lage sind Unterrichtsstoff so zu vermitteln, dass er von den Schülern auch verstanden wird. Es ist sehr schwierig da einen Mittelweg zu finden!
    LG Calendula

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  17. In meinem Bekannten- und auch Verwandtenkreis sind einige engagierte Lehrer und sie sind sich alle einig - es liegt nicht an den Kindern oder an den Lehrern. Die Kinder haben ganz simpel kaum noch Vorbilder. Wie auch! Mir tun die Kinder leid, die doch eigentlich so keine Chance haben. Die Eltern setzen zuhause kaum noch Grenzen, gemacht wird was gefällt, ob es für das Kind gut ist, interessiert kaum. Alles ist heute geil, vor allen Dingen das Smartphone, der Unterricht ist so was von langweilig und völlig überflüssig.

    Also ich bin der Meinung, dass das Elternhaus mitarbeiten muss, d. h. den Kindern ein Vorbild sein, Grenzen setzen. Ein 8jähriger braucht keine gefärbten Haare, er sollte regelmäßige Mahlzeiten erhalten und man sollte ihm gutes Benehmen vorleben. Ganz simpel auf einen Nenner gebracht: Man sollte sich um seine Kinder kümmern und - man sollte auch seine Kinder lieben und nicht allen möglichen Blödsinn. Und dann wird auch was aus ihnen, sie fassen Vertrauen. Sie müssen Taktgefühl und Respekt lernen, auch Selbstvertrauen.

    Vielleicht könnten viele Eltern, die ihre Kinder so groß ziehen, wie oben geschildert, dann selbst ein ganz schönes Erlebnis haben, nämlich das Vertrauen ihrer Kinder.

    Liebe Grüße, Brigitte

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  18. Lehrer/in wäre kein Beruf für mich...
    Schönes Rest-Wochenende liebe Irmi!

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  19. Liebe Irmi,
    ich möchte in der heutigen Zeit kein Pädagoge sein. Kinder brauchen Regeln und einen geregelten Alltag. Leider haben das einige Eltern heute nicht mehr auf der Pfanne. Es ist nämlich viel zu anstrengend, sich mit den Kindern auseinanderzusezten. Daher wird die Erziehung schon in den Kindergärten auf die Erzieher abgewälzt und später auf die Lehrer. Kein Wunder, dass die Kinder so reagieren.
    LG Sabine

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  20. Hier ist unsere Gesellschaft schlechthin gefragt, grundlegende Dinge zu ändern. Das Schulsystem in seiner bestehenden Form lässt viel zu wünschen übrig und diese chaotischen Zustände in den Klassen können nur überwunden werden, wenn Eltern und Lehrer gleichermaßen an einem Strang ziehen zum Wohle der Kinder.
    Das ist aber leider nicht der Fall. Eltern sollen Vorbilder für ihre Kinder sein und vorleben, wie man respektvoll miteinander umgeht. Aber heutzutage ist es einfacher und bequemer, Kinder vor Medien zu setzen, als sich mit ihnen zu beschäftigen, auch mal gemeinsam etwas zu spielen und über Probleme gemeinsam nachzudenken, um eine Lösung zu finden.
    Ich möchte keine Lehrerin in einer Klasse sein und man sieht, wie viele Lehrer heute frühzeitig aus dem Schuldienst mit Burnout-Syndromen ausscheiden.
    Allerdings gibt es auch Lehrer, die ihren Job herunterreißen und denen es egal ist, ob ein Kind etwas im Unterricht verstanden hat oder nicht. Wer mitkommt, der kommt mit, wer nicht, der bleibt auf der Strecke, es sei denn, die Eltern sind finanziell in der Lage, Nachhilfeunterricht zu finanzieren.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Christa

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  21. Hallo Irmi,
    ja, da kommt auch mir die Galle hoch.
    Aber auch in anderen Bereichen, z,B. beim Fußball, treffe ich Eltern, die ihren Kindern alles durchgehen lassen. Das eigene Kind schreit übelste Schimpfwörter, aber es wird verteidigt, denn es wurde ja provoziert. Uahh.
    So große Klassen sind natürlich echt ätzend, da hatten wir immer Glück, aber in der kleinen Klasse meiner Tochter gibt es so viele auffällige Kinder, neun sind versetzungsgefährdet und haben im Sozialverhalten ganz schlechte Noten. Ich gehe davon aus, dass viele Kinder die Schule am Jahresende verlassen müssen, und die Lehrer sind auch nicht bereit, alle durchzuboxen. Denn ganz klar sind viele Kinder dort überfordert, warum müssen Kinder, die die Voraussetzungen nicht haben, aufs Gymnasium und sich da jahrelang quälen. Da sollten die Eltern sich nicht so unter Druck setzen lassen, aber das sagt sich so einfach...
    liebe Grüße, Petra

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  22. Die Lehrer sind dafür da, dass sie unseren Kindern Allgemeinwissen vermitteln. Für die Erziehung sind wir Eltern zuständig. Und Kinder können nur das weitergeben, was ihnen zuhause vorgelebt wird. Da ist es ziemlich wurscht, ob man nun in Deutschland geboren wurde oder aus einem anderen Land zugezogen ist ...

    Liebste Grüße,
    Sonja

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  23. Schlimme Zustände, liebe Irmi! Aber die Kinder dieses Alters können nicht anders sein, wie ihren ihre holden Eltern vorleben, nicht wahr! Und das sehen wir hier schon im Internet, was da so läuft ... mehr brauche ich dazu wohl nicht zu sagen.

    Liebe Grüße
    Sara

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  24. Lehrer haben es nicht einfach, das stimmt liebe Irmi. Zu unserer Zeit hatten wir noch Respekt vor dem Lehrer. Wobei es in Großstädten sicher noch schlimmer zugeht als hier auf dem Lande oder in Kleinstädten. Da kennt man sich mitunter persönlich.
    Für die gute Erziehung der Kinder sind doch zuallererst die Eltern zuständig. Sie haben den größten Einfluss auf ihre Kinder und sollten Vorbild sein.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.