Donnerstag, 27. Februar 2014

Es will wohl überlegt sein....

....wenn man sich ein Hautier zulegen will.

Ich mag Tiere sehr gern und setze mich - wann immer es geht - auch für sie ein. Immer wieder werde ich gefragt, ja auch gedrängt, mir ein Haustier - eine Katze - zu zulegen. Ich weise das immer wieder von mir.
Man muss sich auch darüber im Klaren sein, wem das Tier übergeben werden darf, wenn man es selbst nicht mehr halten kann.
Ich habe ein gewisses Alter, bin nicht ganz gesund und weiß nicht, wie hoch meine Lebenserwartung noch ist.
Selbst wenn ich mir eine ältere Katze aus dem Tierheim holen würde, könnte die mich noch um Jahre überleben. Und was dann? Tut man dem Tier einen Gefallen? Nein wohl nicht Daran muss ich immer wieder denken - und genau dies hält mich ab.
Vor dem Kauf oder der Anschaffung eines tierischen Hausgenossen sollte man sich einige Frage stellen:

Mit welchen Zeitaufwand muss ich rechnen?
Welche Kosten kommen auf mich zu?
Man muss die Lebensbedingungen im Blick behalten.
Das Umfeld sollte hinter derAnschaffung stehen
Tiere können gesundheitliche Risiken bergen


Die Punkte 1 und auch 2 können in vielen Fällen vernachlässigt werden. Wichtig ist es, die Lebensbedingungen im Auge zu behalten. Es ist immer besser, wenn die Katzen Auslauf haben. Aber die heute mehr und mehr verbreiteten Edelkatzen - und auch Hauskatzen -  werden meist in der Wohnung gehalten. Es geht ihnen gut - ganz ohne Zweifel. Die Fellnasen werden verwöhnt - ja teilweise sogar vermenschlicht. Und was kommt danach? Wenn Frauchen oder Herrchen in ein Heim müssen oder gar sterben? Diese Frage stellen sich die Wenigsten im voraus.
Manche Menschen reagieren allergisch auf Tierhaare. Wer noch nie ein Tier hatte, kann so eine körperliche 
Reaktion nicht ausschließen.
Wer sich gar in der Familie oder Partnerschaft ein Tier anschafft sollte sicher sein, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, sonst kann es leicht Streit geben. Außerdem sollten angehende Tierhalter auch an Nachbarn oder Vermieter denken,
Jede Woche erfreuen Hundehalter die Heimbewohner im Stift mit ihrem Besuch. Man sitzt dann in trauter Runde im Aufenthaltsraum und die Hunde lassen sich streicheln und kuscheln auch. Man merkt den Tieren an, wenn sie genug haben. Die Aaugen der alten Leutchen strahlen und sie blühen auf.
Wenn man sich vor der Anschaffung ein paar Gedanken machen würde, könnten  viele Tierschicksale  vermieden werden.


Kommentare :

  1. die Überlegungen sind aus meiner Sicht richtig Irmi.
    Genau darum haben wir und keinen anderen Hund angeschafft..den für einen Hund muss man noch richtig flott sein
    der Pauli..mann war nicht geplant,der ist uns zugelaufen..mit dem werden wir zusammen alt.
    LG vom katerchen

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  2. Da stimme ich dir voll zu, Irmi, man muss sich das doppelt und dreifach überlegen. Am besten erst mal in einem Tierheim üben.
    Ich glaube man kann, wenn man ein bestimmtes Alter hat, vorher dafür sorgen, dass die Tiere, wenn sie zurück bleiben, gut und liebevoll umsorgt werden, es gibt dafür extra Institutionen für diese Fälle. Für manche ältere Leute ist ein Haustier ein Lebensinhalt, der sicher auch lebensverlängernd wirken kann.
    Ich wünsche allen einen schönen Tag!
    Herzlichst MinaLina

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  3. Liebe Irmi,

    deine Überlegungen sind auch meine.
    Als ich noch sehr jung allein wohnte, habe ich einen Kater zu mir genommen...gedacht als Wohnungskatze. Merkte aber schnell dass ihm das kaum gefällt. Als mein Urlaub bevorstand brachte ich ihn meinen Eltern. Dort nutze er die Gelegenheit und entkam in die Natur. Er suchte sich einen Lieblingsplatz in der Scheune und kam nur zum Fressen ins Haus. Als er mich sah um ihn Heim zu holen versteckte er sich. Mit Besprechung meiner Eltern durfte er bei ihnen bleiben. Von da an suchte er immer das Weite wenn er mich kommen sah. Ich verstand ihn sehr gut. Die Scheune blieb sein Haus. Ich würde es keiner Katze mehr antun sie als Wohnungskatze zu halten.
    Fiona ist ein Findelkind...und nur mit Absprache und Einverständnis meines Mannes und meiner Tochter blieb sie bei uns. Und natürlich darf sie durch ihr Katzentürchen hinaus wann sie mag.
    Vom Alter her passt es und wir dürfen sie hoffentlich überleben. Danach möchte ich keine mehr anschaffen. Das wär nicht mehr passend.

    Ich bin der Ansicht...es ist immer gut zu überlegen ein Tier anzuschaffen...denn man hat immer eine Verantwortung zu tragen.

    Alles Liebe.

    herzlichts
    Julia

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  4. Liebe Irmi,
    das kann ich nur bestätigen. Selbst, wenn man jung ist, sollte man alles genau überlegen. Denn da ist auch der Urlaub, was wird mit dem Tier in dieser Zeit, oder andere Situationen, die einen für einige Zeit außer Haus sein lassen.
    Ich hatte schon Tiere und es war nicht immer einfach, eher schwierig. Tiere können auch krank sein und sehr hohe Kosten verursachen, sogar viele Jahre lang. All das muss man in Betracht ziehen. Man könnte vieles ergänzend beifügen, aber das würde zu weit führen.
    Es ist immer interessant, Deine Posts zu lesen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Donnerstag.
    Liebe Grüße von Anne

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  5. Oh ja liebe Irmi, darüber sollte man sich als vernünftig denkender Mensch immer im voraus im Klaren sein. Leider machen es ja einige Menschen nicht und jedes Jahr wieder, gerade zur Urlaubszeit, werden Tiere ausgesetzt. Dann lieber hin und wieder ein Tier betreuen. sozusagen als Sitter.

    So schwer es meinen Eltern gefallen ist nach dem Tode von Tommy sich keinen Hund mehr zuzulegen, so vernünftig waren sie auch, auch wenn mein Daddy nun alleine seine Spaziergänge macht.

    Wollte mich bei dir auch noch für deine lieben Kommentare und die Genesungswünsche bedanken liebe Irmi♥

    Hab einen schönen Tag und liebe Grüssle

    Nova

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  6. LIebe Irmi,

    das stimmt allerdings, ein Tier anschaffen trägt eine hohe Verantwortung die leider ständig
    unterschätzt wird. Auch ich habe lange bei Lucca nach gedacht , auch wenn ich mich mit meinen
    fast 51 Jahren noch jung sehe , ist es eben nicht mehr so wie bei meinen anderen weissen Schäferhunden , die
    ich mit 20 oder 30 und 40 Jahren hatte. Ich merke jetzt schon das es schwerer war , die Erziehung und auch
    die vielen Haare die ständig im Haus liegen. Ich bin mir sicher Lucca wird mein letzter weisser Schäferhund sein,
    aber nicht mein letzter Hund...
    Als ich im Krankenhaus lag, habe ich eine Frau mit 87 Jahren kennen gelernt , eine Frau voller Power, sie hat sich vor
    fünf Jahren einen Rehpinscher angeschafft, aber nur in Absprache mit ihren Töchtern , im Falle ihr etwas passiert, die liebe STella wie sie heißt zu übernehmen und somit darf die Stelle auch ständig immer wieder zu den Töchtern gehen , damit sie die Verbundenheit jetzt schon spürt. Ich finde das in so einem Fall echt toll. So sollte es auch sein wenn man sich im Alter ein Tier anschafft.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  7. Ja, ein Tier zu halten bedeutet auch Verantwortung für es zu übernehmen. Meine Katze ist im letzten Jahr im Alter von über 20 Jahren (genau weiß ich es nicht, da sie schon vor mir hier im Haus gewohnt hat) gestorben. Es fehlt schon etwas aber momentan schaffe ich mir auch kein Tier mehr an. Nachbars Kater hat meinen Garten als Revier übernommen und so habe ich ein Tier und keine Verantwortung. Ach ja, einen Maulwurf habe ich auch noch.
    Liebe Grüße von Marie

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  8. Liebe Irmi,
    Du hast vollkommen Recht. Man sollte nicht rein egoistisch einfach ein Tier anschaffen. Manchmal kommt es aber auch so, daß ein Tier sich Menschen anschafft, so wie unser oller Kater *Strolch*. Der ging einfach nicht mehr weg. Unkastriert hat er überall markiert. Dreimal habe ich die Katzenhilfe angerufen, ob sie ihn nicht holen könnten, wir hätten einen kleinen Jungen (damals 5 Jahre), dessen Spielsachen er draußen ständig markiert. Zudem konnten wir keine Türe offen stehen lassen, dann kam er ins Haus und hat dort markiert. Wir hatten zu der Zeit selber noch einen anderen Kater (der später überfahren an der Straße lag :o(. Die Katzenhilfe versprach, zu kommen, tat es aber nicht. Da haben wir halt das Geld in die Hand genommen und sind zum Tierarzt gefahren. Nun hatte der Gute auch noch dieses Katzenaids *FIV*. Er ist allerdings der liebste und auch intelligenteste Kater, den wir je hatten.
    Da er jetzt schon recht betagt ist, die Ärztin kann es nicht genau sagen, hatten wir gedacht, einen zweiten, jungen Kater zu nehmen, denn der wäre quirliger zum Spielen mit unserem Sohn. Aber die Krankheit ist durch Bisse ansteckend. Ein zweiter Kater, mit dieser Krankheit, könnte vom Tierheim vermittelt werden, aber da bin ich dann wieder egoistisch, denn durch die ständige Nießerei hat man schon viel Putzkram um die Ohren. Und zwei davon hieße ja noch mehr Sprenkel auf Boden und Wänden :o(
    Es ist richtig, nicht leichtfertig ein Tier anzuschaffen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und schicke liebe Grüße, Elke

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  9. Stimmt genau liebe Irmi, es will gut überlegt sein, sich ein Haustier anzuschaffen.
    Mein Mann wollte auch einen Hund, doch davon hat er nach reiflicher Überlegung, Abstand genommen.
    Jedes Jahr passier es immer wieder, das Tiere als Geschenk gesehen werden und einige Wochen später landen sie im Tierheim.
    Ein Tier heisst Verantwortung übernehmen.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag wünsche ich dir.
    Angelika

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  10. Liebe Irmi,
    Deine Argumentation finde ich sehr vernünftig! Leider steht bei vielen Tierbesitzern der Egoismus im Vordergrund. Eine Verwandte hat, anstatt sich selbst eine zuzulegen, die kleine Katze von ihrem Nachbarn geschnappt bzw. verzogen, weil das "böse Herrchen" sich nicht um das Tier kümmert (was natürlich keineswegs der Fall ist). Ich hatte ihr des öfteren schon unsere ältere Katze angeboten, der es an Zuneigung fehlt, seit meine große Tochter nach ihrem Auszug uns das arme Tier überlassen hat. Meine anderen Kinder interessieren sich nicht besonders für sie und für mich ist sie eine zusätzliche Belastung (ich liebe Tiere, aber aus Vernunftgründen hätte ich mir selber nie eines nachhause geholt - wurde damals aber überstimmt). Aber das interessiert sie nicht, dabei könnte sie sich so wunderbar um die "alte Dame" kümmern, da sie viel Zeit hat und das Haus kaum verlässt - sie würde das in ihrem Alter richtig genießen und beiden würde diese Verbindung gut tun........Lieber nimmt sie sich eine fremde junge Katze, die eigentlich einen Besitzer hat. So etwas kann ich nicht verstehen. Aber man muss ja nicht alles verstehen ;-)
    Liebe Grüße und einen schönen Tag,
    Mella

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  11. Als eine Nachbarin vor 8 Jahren hierher zog, war kurz vorher völlig unerwartet ihr Sohn verstorben. Er besaß einen Terrier mit sehr viel Power. Sie hat denn - fast 80jährig - den Hund übernommen. Täglich macht sie zweimal mit ihm die 'Runde um den Pudding'. Wenn sie den Hund nicht gehabt hätte, wäre es schwerer für sie gewesen, mit dem Tod ihres Sohnes umzugehen, sagt sie. Er habe sie über manche dunkle Stunde hinweggetröstet. Neulich musste sie ins Krankenhaus. Die Nachbarschaft kümmerte sich um den Hund. Er machte mit uns seinen Spaziergang, doch er hat nichts mehr gefressen. Eine Woche lang, bis die Nachbarin wieder zu Hause war. Sie sind jetzt noch unzertrennlicher, die beiden. Was aus ihm wird, wenn sie verstirbt? Keiner kann es sagen. LG Martina

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  12. Liebe Irmi ..
    Genau solche Gedanken muss man sich machen. Aber leider wird oft genug ( aus falsch verstandener Tierliebe) das nicht beachtet.
    Ich finde es auch schrecklich , wenn sich Menschen als tierlieb bezeichnen , weil sie 3 Hunde, 5 Katzen und 2 Vögel Haben. Wie oft ( in näher Umgebung erlebt ) können die Futter - und Tierarztkosten gar nicht getragen werden .....und die Tiere dann Mangel leiden. Das ist falsch verstandene Tierliebe ....deswegen haben wir auch nur EINEN Hund ....und der ist bisher gut versorgt . Aber bei uns sind auch die Kinder mit eingebunden ( freiwillig) .....da ist immer jemand der Zeit hat ...
    Liebe Grüsse
    Antje

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  13. Wie wahr, wie wahr. Obwohl natürlich niemand davor gefeit ist, vor seinem Tier zu gehen.

    Richtig schlimm finde ich, wenn sich Leute Tiere anschaffen, die naturbedingt auf jeden Fall älter werden als ein Mensch. Wo man also von vorne herein schon weiß, dass das Tier mal zu anderen Leuten kommt.

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  14. Liebe Irmi,

    wenn man ein Tier "hält", muss man sich auch kümmern. Ich habe deshalb keine eigenes Pferd, weil ich nicht zu Hause bin, um es regelmäßig zu sehen. Dafür genügt mir Resada, das ist fast wie ein eigenes.

    Beste Grüße

    Anke

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  15. Liebe Irmi,
    würden sich mehr Menschen im Vorfeld solche Gedanken machen, dann wären die Heime vielleicht nicht ganz so überfüllt mit ungewollten Tieren. Die meisten denken in erste Linie wahrscheinlich an sich und den Spaßeffekt den so ein knuddeliges Fellchen geben kann und weniger an die Bedürfnisse der Tiere. Das diese auch Liebe, Zuwendung und vor allem auch Zeit kosten. Sie werden nicht immer klein und niedlich bleiben und vielleicht auch, genau wie viele Menschen, lästige Angewohnheiten haben. Vielleicht besonders wild sein, oder tollpatschig und dadurch Schaden anrichten. Oder kostspielige Krankheiten bekommen. Wenn man sich auf ein Tier einlässt, erlebt nicht nur Positives und schöne Momente, sondern auch Stunden der Verzweiflung, wenn sie z. B. krank sind oder von einem Ausflug nicht zurück kommen und manchmal auch eine Menge nicht enden wollenden Arbeitsaufwand, wenn sie z. B. Flöhe mit ins Haus bringen oder Parasiten.
    Ist genügend Platz vorhanden, damit sich das Tier wohlfühlt und ist man bereit Änderungen vorzunehmen (z. B. giftige Pflanzen und gefährliche Dinge zu beseitigen, genug Möglichkeiten zum Spielen, Klettern, Herumtollen zu schaffen)? Komme ich damit klar, dass an allen Dingen Haare von ihnen haften und sie ihre Fußabdrücke überall hinterlassen, wenn sie bei Schmuddelwetter rein kommen?
    Ja, all solche Dinge müssen bedacht werden und ich habe große Hochachtung vor allen, die zwar Tiere lieben, aber genau deswegen auch auf sie verzichten, weil sie ihnen nicht das geben können, was sie brauchen.
    Seit meine Tochter nicht mehr zu Hause wohnt, verreiste ich nicht mehr länger als für eine Nacht und
    mache mir auch oft Gedanken wer sich im Notfall mal um meine beiden Katzen kümmern wird….

    Sei ganz lieb gegrüßt
    Uschi

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  16. Deinen Zeilen, liebe Irmi, kann ich nur zustimmen. Die Anschaffung eines Tieres sollte ich jeder wirklich genau überlegen und sollte nicht aus irgendeiner Laune heraus geschehen. Insofern hat dein gestellter Fragenkatalog seine Richtigkeit.
    Ich hatte früher immer Katzen, die aber auch Freigänger waren. Als dann ein Kater nicht mehr nach Hause kam, war das einfach nur schlimm.

    Wenn ich ehrlich bin, ist mir die Verantwortung für ein Tier zur Zeit zu groß, man ist doch sehr gebunden und nicht immer findet man Nachbarn oder Verwandte, die sich um das Tier kümmern, wenn man mal weg ist.

    Insofern kümmere ich mich um die Vögel draußen in der freien Natur und leiste einen Beitrag zur Erhaltung ihres Lebensraumes.

    Liebe Grüße
    Christa

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  17. Das ist völlig richtig, Irmi. Wir haben unseren Kater Winnie "geerbt" als Baby sozusagen. Das war vor 13 Jahren. Seitdem hat er unser Leben beeinflusst. Da wir Verantwortung übernommen haben und ihn natürlich auch mögen, lassen wir ihn nicht gerne alleine, denn dann leidet er. Zwar übernimmt unsere Tochter die Pflege während unserer Abwesenheit, aber - sie ist Krankenschwester mit einem anstrengenden Dienst und muss dann ca. 30 km mehr zur Arbeitsstelle und zurück fahren. Das überlegt man sich.

    Man muss sich der Verantwortung mit all ihren Konsequenzen bewusst sein. Wenn man das nur halbherzig macht, dann finde ich es viel ehrlicher und auch für das Tier besser, wenn man davon absieht. Eine plötzliche Abschiebung ist auch für ein Haustier, das jahrelang mit seinem Menschen gelebt hat, ein schlimmes Erlebnis.

    Und ja, es kostet auch, am wenigsten das Futter, die Tierarztkosten sind hoch. Und sie fallen immer wieder an, wenn man gewissenhaft ist.

    Aber, man bekommt auch was, das sollte man nicht ganz vergessen. Ein Haustier merkt es durchaus, ob man es mag oder aber nicht.

    Liebe Grüße, Brigitte

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  18. Liebe Irmi, wir hatten früher auch Hunde. Aus den gleichen Gründen, die Du darlegst, haben wir jetzt kein Haustier mehr und dazu kommt, dass wir so auch frei sind, um in Ruhe verreisen zu können. Es ist ein großer Aufwand, den richtigen Platz für sein geliebtes Tier zu bekommen. Du willst ja, dass es ihm gut geht.
    Liebe Grüße bmh

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  19. Liebe Irmi,
    wenn sich alle soviel Gedanken VOR!!!! der Anschaffung eines Tieres machen würden, gäbe es sehr viel weniger Tierleid!
    Ich denke genau wie Du und habe mir deshalb auch (obwohl es mir wirklich von Herzen leid tut) keine neue Mieze mehr angeschafft.
    Ein Hund fiel aus den gleichen Gründen aus! Ich hätte so gerne ein Haustier, zumal ich früher immer Haustiere hatte, aber was ich nicht verantworten kann.....dann verzichte ich lieber.
    Liebe Grüße
    moni

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  20. Liebe Irmi,

    da kann ich Dir nur zustimmen. Das sich viele anscheinend keine oder zuwenig Gedanken zu diesem Thema machen, sieht man an den überfüllten Tierheimen und wie die Tiere nach kurzer Zeit entsorgt werden. Vor vielen Jahren, war mein Mann auf der Heimfahrt von der Arbeit und traute seinen Augen nicht, als aus einem vorausfahrenden Auto zwei Hasen auf die Straße geworfen wurden. Er hielt sofort an und fing die Zwerghasen ein und brachte sie mit. Wir sind dann mit beiden zur Tierärztin, die Hasen waren völlig gesund und haben die " Entsorgung" zum Glück unbeschadet überstanden. Unsere Kinder waren hocherfreut und so kamen zu Katze und Meerschweinchen noch zwei Hoppler hinzu. Alle Tiere hatten es gut bei uns bis zu ihrem Lebensende.

    Liebe Grüße schickt Dir
    Mia

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  21. ich kann das voll verstehen, ein haustier ist und bleibt arbeit. egal wie man es wendet.
    normalerweise sagt man ja, man sollte nur so viele tiere haben wie hände...ich habe zwei kater, das dritte tier, nein kind, kam später, somit hab ich alles "falsch" gemacht. also wäre mein kind "geplant" gewesen, dann hätte ich nicht zwei katzen, sondern wäre bei einer geblieben.....irgendwie bleibt hier leider immer einer auf der strecke *heul* - "privatleben" hat man ja auch noch :-/
    leider denken viel zu wenige dabei an die verpflichtungen - vom geld abgesehen....
    lg sonja

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  22. Hallo Irmi,
    es ist alles schon gesagt, die Frage nach einem eigenen Haustier muß sich jeder selbst beantworten.
    Wenn keiner da ist, der im Not- oder Todesfall für das Tier da ist, dann hat man die Sorge was aus dem geliebten Tier einmal werden wird und das ist nicht gut. Andererseits, die Heime sind voll, vielleicht wartet dort das passende, ältere Kätzchen nur auf dich?
    Liebe Grüße,
    Heidi

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  23. Liebe Irmi,
    man hat eine große Verantwortung, wenn man sich ein Haustier anschafft und sollte es sich vorher gut überlegen. Völlig daneben finde ich Tiere als Geschenk zu Weihnachten etc. Was ist, wenn man in Urlaub fährt, ist das Tier versorgt? Dann kommen regelmäßige Tierarztkosten wie impfen dazu. Wir haben unseren Kater vor etwas mehr als 9 Jahren aus dem Tierheim geholt. Katzen können sehr alt werden. Wir lieben unseren Bundy, auch wenn wir dadurch etwas eingeschränkt sind.
    LG Sabine

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  24. Liebe Irmi,
    Deine Einstellung finde ich gut.
    Ein Haustier, sei es Katze, Hund oder Meerschweinchen gehört, wenn es mal da ist, mit zur Familie. Deshalb kann man sich schon Gedanken machen was aus ihm wird, wenn man sich nicht mehr selber kümmern kann.
    Lieben Gruß
    Sabine

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  25. Liebe Irmi,
    Es gab schon grosses Leid von Tieren die ihren Menschen verloren haben... sehr traurid weil die dan im Asyl enden und auch noch die Chance haben eingeschlafen zu werden... Nein, du bist schon ganz gut Realist!
    Pieter hatte vor unsere Reise nach den Niederlanden auch ein Programm im Rotary Club wo eine Frau mit eine von ihre 8 Hünde kam die trainiert worden sind als 'TheraPups', also Therapy und dann kranke Kindern oder ältere Menschen besuchen. Es wirkt sehr beruhigend und ist schön aber bleiben können die da nicht.
    Ganz liebe Grüsse,
    Mariette

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  26. Ich sehe das auch so. Ein Tier ist etwas wunderbares und kann das Leben und das eigene Zuhause sehr berreichern.
    Aber da müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen und das ist eben nicht immer gegeben.
    Deshalb finde ich deine Gedanken korrekt und sehr realistisch.

    Sei lieb gegrüßt, Michaela

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  27. Wir haben gut ueberlegt! :-)
    Hund und drei Katzen - und nur reine Freude mit ihnen! Aber die Bedingungen stimmen auch - der grosse Garten macht es aus!

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  28. Liebe Irmi,

    das sind ganz wichtige Überlegungen in Bezug auf die Haltung eines Haustieres, die du hier niederschreibst. Leider passiert es immer noch viel zu oft, dass "unterm Weihnachtsbaum" ein Tier als Geschenk sitzt, das dann schon in wenigen Wochen der Realität nicht standhält und wieder weggegeben wird. Tiere empfinden so viel, sie haben eine Seele genau wie Menschen, und so etwas sollte man keinem Tier antun.

    Wenn man sich mal entschlossen hat, mit einem Tier zusammen zu leben, muß man das auch mit allen Konsequenzen tun. Für mich heißt das zum Beispiel - ich fahre nur dorthin in Urlaub, wohin ich meinen Hund auch mitnehmen kann. Ich würde sie niemals weggeben, auch nicht für ein paar Tage - den Urlaub ohne sie könnte ich gar nicht genießen. So ist nun mein Mann alleine in den USA in Urlaub gewesen und ich habe daheim "Urlaub mit Hund" gemacht ;) Ist für mich absolut ok, und ich genieße dann seine Berichte und Fotos.

    Ganz liebe Grüße an dich,
    Ocean

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  29. Das sehe ich ganz genauso wie Du, liebe Irmi! Ein Tier wäre für mich eine zu große Anbindung. Ich bin froh, daß meine Kinder endlich selbständig sind und ich wieder mehr Zeit habe bzw. bin ich ja nun durch meine Mutti wiederum in gewisser Weise gebunden. Ich tue das auch gern, aber noch mehr möchte ich mir einfach nicht aufladen!
    Für ein Tier muß man Zeit haben, man muß das Tier gesund ernähren, es gut erziehen, es reichlich bewegen, damit es gesund bleibt. Es ist eine hohe Verantwortung damit verbunden. Leider sehe ich Tag für Tag das Gegenteil. Dicke Tiere, ähnlich ihrer Menschen oder "Herrchen", schlecht ernährt, nur kurz vor die Hausecke geführt, wo sie anderen den Dreck vor die Türe setzen.
    All das will sehr sorgsam vorher überlegt sein, ob man dazu willens ist, z.B. immer Kotbeutel. mit sich zu führen und sich an die Regeln zu halten. Denn ein Haustier ist nun mal kein Kuscheltier sondern ein Lebewesen mit allem, was dazugehört!
    Außerdem kann es teuer werden, was Tierarzt- und Tierklinikkosten betrifft. Zwischen "ein Tier HABEN WOLLEN" und einem Tier gerecht werden, liegt eben eine ganze Welt!

    Liebe Grüße
    Sara

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  30. Ja das stimmt liebe Irmi. Ein Tier kann sehr alt werden. Anfängliche Begeisterung kann umschlagen und nichts ist schlimmer, als ein Tier doch wieder abgeben zu müssen. Ist das Tier in jungen Jahren gesund, so wird es eines Tages genau wie wir Menschen alt und gebrechlich.
    Ich habe in der Nachbarschaft ältere Damen, die immer gemeinsam spazieren gehen und sich freuen, wenn sie mich mit Johnny treffen. Nacheinander wird er dann gestreichelt und sie sind glücklich, dass er still hält.
    Ein Problem ist ja auch, wenn man ohne Tier in den Urlaub fahren möchte. Ich habe es bis heut - nach 8 Jahren - noch nicht übers Herz gebracht, Johnny in eine Tierpension zu geben. Noch hat es immer geklappt, dass unsere Kinder ihn nehmen konnten oder wir ihn mitnehmen.
    Liebe Grüße in den Abend von Kerstin.

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.