Montag, 10. März 2014

Dies und Das über Schuld


Ich möchte mich recht herzlich für die vielen Kommentare zu meinem gestrigen Post bedanken, die alle Zustimmung ausdrückten und mich in meinem Tun bestärkt haben.


Heute darf ich
Oma macht das schon

hier am Neckarstrand willkommen heißen. Nimm Platz und fühle dich wohl hier.


Noch nie in der Geschichte, behauptet der Soziologe Peter I. Berger, haben sich die Menschen so schuldlos gefühlt wie in unserem Jahrhundert.
Schuld, großgeschrieben, ist etwas gigantisch Großes, Erdrückendes, zugleich aber auch unendlich weit Entferntes, Unabänderliches. Unter solcher Schuld kann man nur leiden. Einen Ansatzpunkt gibt es nicht.
Doch: Indem wir das große Wort Schuld klein schreiben: "Ja ich bin auch selber schuld." Das ist im ersten Augenblick unangenehm, aber damit gibt es endlich wieder  einen Ansatzpunkt: Ja ich fange bei mir selber an.
(Ansatzpunkte zu meinem Referat über Schuld)

Schuld
Der Glaube an das Gute
im Menschen
kann dich sehr behindern.
Wenn du nämlich
nur noch das Gute sehen willst,
du alles ent-schuldest
und am Ende nur noch dich selbst be-schuldigst.
Am Ende trägst du die Schuld
für alle und alles.
(Irina Rauthmann)


Kommentare :

  1. Sicherlich sollte man auch sich selbst hinterfragen, aber auch Irina hat es vollkommen treffend gesagt. So muss ich gerade einen sehr guten Freund versuchen aufzubauen nicht die ganze Schuld in sich zu sehen bzw. er das Verhalten des Gegenübers immer ent-schuldet...und das geht gar nicht mit meinen Augen.

    Ich finde es gibt immer zwei Seiten.

    Wünsche dir liebe Irmi einen tollen Wochenstart und sende herzliche Grüsse

    Nova

    AntwortenLöschen
  2. gut gesagt was da über Schuld steht Irmi
    LG vom katerchen der einen guten Wochenstart wünscht

    AntwortenLöschen
  3. 'Schuld' ist ein erdrückendes Wort. Ob man sich oder anderen die Schuld für etwas gibt -
    es wird bei jedem schwer auf den Schultern lasten. Deshalb denke ich, bei jedem
    (auch bei sich selbst) zunächst das Gute zu suchen und zu sehen, ist kein ganz so schlechter Ansatz.
    Eine gute Woche! Martina

    AntwortenLöschen
  4. Schuld das ist ein komisches Wort und umfasst soviel.Ich muss erstmal nachlesen was gestern war,da kam ich noch nicht zu.
    Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche.
    LG
    Nicole

    AntwortenLöschen
  5. Hmmm ... ich suche die Schuld meist auch immer erst bei mir ...

    Alles Liebe und einen guten Start in die neue Woche,
    Sonja

    AntwortenLöschen
  6. Da kam ich doch wieder ins nachdenken, liebe Irmi. Das lösen Deine Beiträge eigentlich immer aus, as kann ich nicht von allem behaupten, was ich so in der Bloggerwelt lese :-) . Meine Meinung zum Thema: Schuld lade ich nur auf mich, wenn ich absichtlich jemandem mit meinem Handeln schade. Die Verantwortung muss ich dafür übernehmen, wie für alles was ich tue. Ich frage mich, wenn es ein unangenehmes Geschehen gibt, wo ich involviert bin, was habe ich dazu beigetragen. Erkenne ich meinen eigenen Anteil, dann kann ich was ändern, wenn es keinen gibt, meiner Meinung nach, dann fühle ich mich entlastet und übernehme keine Verantwortung dafür. Ich wünsche allen einen angenehmen Wochenstart, LG Claudia.

    AntwortenLöschen
  7. So, nun hab ich das von gestern nachgelesen, und ... wünsch Dir eine schöne Woche, mit Deinen tollen Post, Deinen Dich mögenden Lesern (oh, was für ein Satz!)
    Ich komme gerne hierher, ich freu mich über den Mailkontakt und ich hoffe, Du bloggst für uns, die Dich mögen immer weiter...
    liebe Grüsse
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Irmi, das hast Du gut geschrieben über Schuld!
    Darüber habe ich mir heute auch Gedanken gemacht, angeregt durch Deinen Beitrag.
    weiter so
    lg Uschi

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Irmi, Schuld ein großes Wort. Hast du treffend beschrieben. Ich gehöre auch zu den Menschen, die die Schuld erst ma bei sich selber suchen.

    Liebe Grüße und hab einen schönen Tag
    Angelika

    AntwortenLöschen
  10. Auf den letzten Post bezogen: Es gibt leider immer wieder solche Leute, die die anonymität des Internets ausnutzen. Wenn man Kritik hat, dann doch bitte offen und ehrlich. Sowas ist wirklich feige :(

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Irmi,
    ich kann mich zum heutigen Thema da nur anschliessen, den gestrigen Post muß ich noch nachlesen....momentan ist meine Zeit ein wenig knapp ...aber das wird sich schnell wieder ändern ;O)
    Ich wünsche Dir noch einen sonnigen Nachmittag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  12. Liebe Irmi,
    danke für Deine liebe Einladung! Gerne verweile ich ein wenig auf Deinem schönen Blog! Schuld ist ein schwieriges Thema und ich möchte mich hier gerne der Aussage von Claudia anschliessen.
    Liebe Grüße und einen schönen Abend, herzlichst,
    Mella

    AntwortenLöschen
  13. Liebe Irmi,
    ich kann mich deinen Ausführungen nur anschließen,
    "Zeit vergeht – Schuld nicht!"
    LG und einen schönen Abend.
    Sadie

    AntwortenLöschen
  14. Liebe Irmi, sei herzlich gegrüßt.
    Ich mache heute wieder eine große Blogwanderung.
    Am Samstag machte ich bei SchwieMu einen zusätzlichen Überraschungsbesuch mit Blumen und Erdbeerschnitte und Schlagsahne für sie und mich und wir feierten Frauentag.
    Ich möchte nicht schuld sein, daß sie sich einsam fühlt, weil ihr Sohn, also mein Mann, sie nicht mehr besuchen kann. Wir telefonieren täglich. DasTreppensteigen schafft Männe nicht mehr. Morgen muß ich zu 2 Ärzten, was für Männe erledigen. Am Mittwoch Vormittag dann wieder mit SchwieMu zur Augenärztin und abends zur Chorprobe.
    Meine Tage sind zeitlich gut ausgefüllt und Tamy braucht auch ihre Spaziergänge, denn ich möchte keine Schuld haben, daß sie eventuell Probleme mit Blase oder Darm bekommt, nur weil ich meinem Hund zu wenig Auslauf und Bewegung ermögliche.
    Ich möchte mich bei Dir entschuldigen und bitten, mir nicht böse zu sein, wenn ich nur selten zu Besuch komme.
    Ich wünsche Dir eine gute Woche und sage tschüssi, winke, winke, Brigitte.

    AntwortenLöschen


  15. Liebe Irmi, die Schuldbetrachtung wäre wieder so ein schönes Thema für einen philosophischen Exkurs hin zur Begriffsbestimmung und dem Verständnis, das jeder aus einer solchen Definition für sich ableitet. Es ist wie mit dem Zusammenhang von Rechtsbewußtsein und Rechtsverständnis. Aber solche Dispute sollten dann doch besser besprochen als beschrieben werden. Das ist dann auch viel lebhafter.

    dir ein großes Dankeschön für dieses neue Thema,
    herzliche Grüße aus dem frühlingshaften Dresden,
    egbert

    AntwortenLöschen
  16. Guilt is an awful thing, and the fact is ours, not everyone elses.

    AntwortenLöschen
  17. ja - da könnten wir einen Diskussionsabend einrichten :-)
    das Thema ist wieder sehr interessant.
    Und die Amsel gefällt mir natürlich ganz besonders :-)))

    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

    AntwortenLöschen
  18. Verständnis finde ich schon sehr wichtig, sich in Andere hineinversetzen können. Deshalb muß man ja nicht alles gleichzeitig ungestraft entschuldigen, aber Mitfühlen ist niemals verkehrt! Das hat schon Jesus vorgelebt und wir sollten ihm nachfolgen zu unserem eigenen Seelenheil.

    Alles Liebe auch hier
    Sara

    AntwortenLöschen
  19. Liebe Irmi,

    da hast du ein Thema ausgegraben, über das man Stunden lang schreiben diskutieren könnte. Irina Rauthmann hat es gut auf den Punkt gebracht.
    Mit der Schuld ist es so wie mit dem Geben und Nehmen. Würden wir alle leben, wie es von unserem Selbst bestimmt ist, würde es das Wort Schuld gar nicht geben.

    Liebe Grüße und eine schöne sonnige Woche für dich
    Christa

    AntwortenLöschen
  20. Einen schönen Dienstag wünsche ich dir - das Thema ist wie immer brisant...
    LG Eva

    AntwortenLöschen
  21. liebe irmi,
    und vergib uns unsere schuld usw. -
    viele leere worte und leider oft blabla.
    nachdenken, mitdenken und nicht nur hände falten - schn... halten.
    zu dem thema bin ich etwas geschädigt, die sünderin als frau manifestiert in einer predigt - oder andersherum.
    wenn ich spüre es wird mir/uns etwas unterstellt an dem ich nichts ändern könnte, dann, dann gibt es eine *supernova*.
    wir sind fehlerhaft doch nicht an allem schuld.
    herzliche grüsse von der kelly

    AntwortenLöschen
  22. Schuld ist ein sehr schwieriges Thema, denn in der Mehrheit von Situationen wird es bei genauem Nachdenken gar nicht möglich sein, die Schuld einwandfrei zuzuweisen. Du bist allerdings einwandfrei schuld, an dem was du schreibst. hehe Bezogen auf den Verweis in diesem Post auf den Post von gestern könnte es dazu kommen, dass deine Lesenden und Kommentierenden Spekulationen darüber anstellen, welches bloggende Un-Wesen es denn da gewagt haben mag, dich in der KS zu ärgern. Werden diese Spekulationen dann schlimmstenfalls ein Cybermobbing provozieren, wäre die Schuldfrage schon wieder sehr schwer zu klären. Denn jeder Mensch ist für sein eigene Verhalten verantwortlich, aber es gibt auch Ursachen, ohne die es gar nicht erst dazu gekommen wäre, und es gibt einen Herdentrieb, der evtl die Schuld der Einzelnen mindern könnte…. Ob du nun - als Verursacherin - daran die Schuld trägst, oder nur falls du diese subtile Beeinflussung deiner bloggenden Freunschaften gewünscht hast, oder auch wenn die ebendiese durch Nachlässigkeit billigend in Kauf genommen hast, ist dann sehr schwer oder gar nicht zu klären. Das sind so einige der Schwierigkeiten in puncto Schul. ;)
    Danke für deinen Cmt. zu meinem Bericht über den Internationalen Frauen-Kampf-Tag in Berlin. Am Sonntag hatte ich nur Vorschaubilder veröffentlicht, auch um mal wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Am Montag, das war dann der Bericht, auch wenn er textuell nicht allzu ausführlich ist.
    Feministische Grüße, Wieczora (◔‿◔) | Mein Fotoblog

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.