Dienstag, 8. April 2014

Dies und Das und die Türen

Wenn ich in einer fremden Stadt bin und durch fremde Straßen gehe, schaue ich mir immer wieder Türen an.
Ich frage mich manchmal, was hinter den Türen vor sich geht. Was für Schicksale sich abspielen.


Türen haben in unserem Leben eine wichtige Funktion. Türen können geschlossen oder offen sein. Wir sollten uns einmal überlegen, wie viele Türen wir an einem Tag nutzen und durchschreiten. Wahrscheinlich sind es die Türen in unserem eigenen Haus, in der Wohnung, im Büro, bei Verwandten oder bei Freunden. Dass wir Türen benutzen, ist für uns selbstverständlich. Darüber denken wir im Normalfall gar nicht nach. 
Türen und Tore sind Zugänge. Sie ermöglichen uns den Zugang zu einem Grundstück und zu den Innenräumen eines Hauses. In der Regel haben wir einen Schlüssel für die Haustür. Mit dem richtigen Schlüssel können wir die Tür öffnen und in das Haus eintreten.


Ohne Schlüssel müssten wir die Klingel betätigen und darauf warten, ob jemand da ist und uns die Tür von innen öffnet. Es kann auch vorkommen, dass niemand da ist und die Tür verschlossen bleibt.
Bei Reden und Wünschen anlässlich einer Geburtstagsfeier, eines Jubiläums und anderen Feiern ist die Metapher von den  "offenen Türen"  eine geläufige Redewendung. Damit sind nicht die Automatik-Türen gemeint, die sich von selbst öffnen, wenn man in ihre Nähe kommt. Mit der Redewendung werden Hoffnungen ausgesprochen, dass der weitere Lebensweg angenehm und vielversprechend verlaufen möge. Offene Türen signalisieren einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft.

Ist es nicht seltsam, was einem alles zu Türen und Tore einfällt, wenn man darüber nachdenkt? Ein schier unerschöpfliches Thema.

Türen sagen manches aus
über den, der wohnt in einem Haus.
Es ist, als hätten sie ein Gesicht,
dessen Mimik zu uns spricht,
ob dieser Mensch einem zugetan,
oder ob´s besser, man klopft nicht an.

Manche Türen haben den Schein,
als riefen sie: "Komm´nur herein,
Gäste stets willkommen sind,
egal, ob alt, ob jung, ob Kind."

Manche sind auch abweisend stolz:
"Wir sind nicht aus gewöhnlichem Holz!"
Bei etlichen steht Eitelkeit vorne dran,
weil aus Kupfer und Gold und anderem Kram.

Ein Blick auf die Türe sich immer lohnt,
ein wenig zeigt sie, wer da wohnt.
© Irmgard Adomeit


Ich möchte heute 
Jose Ramon Santana Vazquez
und 
la stella di Gisela
herzlich hier am Neckarstrand begrüßen. Nehmt Platz und fühlt euch wohl hier.

Kommentare :

  1. Das geht mir genauso liebe Irmi. Schon alleine weil es so wunderschöne Türen gibt, wie man auf deinen Fotos ja sehr gut sehen kann. Manchmal ist man auch geschockt wenn man erfährt was sich dahinter abspielt, so wie es immer wunderschön ist wenn dahinter nur Freude und Glück wohnt. Hier im Ort spielen Türen oft nur eine Nebenrolle. Garagen die ins Haus gebaut sind oft der Eingang. Sie stehen gerade am Wochenende offen, es werden Tische und Bänke aufgestellt und im Kreise von Freunden und Familie gegessen und getrunken. Nicht selten erfolgt eine sofortige Einladung wenn man vorbeigeht.

    Wünsche dir einen schnöen Tag und sende herzliche Grüssle

    N☼va

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  2. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    oh ja, Türen haben auch auf mich schon immer eine neugierige und verzaubernde Wirkung! Mir gehen dabei ähnliche Gedanken durch den Kopf ! Vor allem, bei solchen alten, dicken und schweren Türen, die erzählen soviel. Die neuen, modischen Türen sind eher uninteressant ...
    Hast Du sehr schön geschrieben! Danke auch für das schöne Gedicht!
    Ich wünsch Dir einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  3. Guten Morgen Irmi, ich schaue mir auch immer die Türen an, besonders wenn ich in Speyer bei meiner Tochter bin. Da gibt es so viele schöne alte Türen. Mir gefallen besonders die großen alten Tore in der Stadt, manchmal stehen die auf und man kann hineinsehen. Viele Bewohnen haben sich da ihr eigenes Reich geschaffen. Wunderschön dekoriert und hergerichtet.
    liebe Grüße Uschi

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  4. stimmt Irmi
    viel ist es, was uns dann durch den Kopf geht.
    DANKE für die schönen Bilder Irmi...

    diese Türen sind sehr sehr schön
    LG vom katerchen

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  5. Liebe Irmi,

    es ist erstaunlich, wie viele Anregungen man durch ein Stichwort erhält.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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  6. Ja, ein unerschöpfliches Thema, da hast du recht. Ich dachte an eine frühere Nachbarin, die inzwischen verstorben ist. Sie sagte einmal, als wir anlässlich einer Beerdigung nebeneinander her gingen. Nun hat sich für ihn (den Verstorbenen) zum letzten Mal eine Tür geöffnet - sie meinte die Ausgangstür der Friedhofskapelle. Das wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Einen schönen Tag! Martina

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  7. Oh ja, das Thema "Türen" läßt Vieles offen! ;) Nicht nur die Türen selbst, manchmal.

    Könnte man stundenlang drüber referieren ;-)))

    Liebgruß,
    Tiger
    =^.^=

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  8. Liebe Irmi,

    Türen sind Eingang und Ausgang zugleich. Ein bisschen wie das Leben. Der eine betritt es, der andere geht.

    Im Norden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist es eine alte Tradition, sie in wunderschönen bunten Farben zu gestalten (
    http://www.ostseeferieninfo.de/region_fdz/themen/darsser_haustueren/darsser_haustueren.html). Corinna hat Anfang des Jahres ein paar Beispiele in Wustrow (Fischland) gezeigt (http://corinnas-fischland.blogspot.de/2014/01/fischlander-turen-in-ein-neues-jahr.html).

    Ich wünsche dir einen guten Dienstag und grüße herzlich.

    Anke

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  9. Servus Irmi,
    mit deinem zum Nachdenken anregenden Beitrag rennst du auch bei mir " O F F E N E T Ü R E N " ein !
    Immer eine zum "Willkomm" geöffnete Tür wünscht dir,
    Luis

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  10. Außer denen, die nach draußen führen, finde ich Türen eher überflüssig und die einzige Tür bei uns im Haus, die immer zu ist, ist die Tür von Lil' Bens Zimmer, der sich gerne mal abschottet ... naja, und die Gästetoilette halt :)

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  11. Liebe Irmi, das sind sehr interessante Sichtweisen. Was mir aber besonders gut gefällt, sind die Türen, die Du uns hier zeigst. Ich liebe Sie.
    Hab einen schönen Tag.
    Viele liebe Grüße
    von Anne

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  12. Liebe Irmi,
    ich liebe schöne Türen und überall wo ich bin, schaue ich sie mir gerne an.
    Meine Gedanken gehen dann auch dahin, was sich hinter so schönen Türen verbirgt.
    Bei uns sind auch meistens alle Türen offen und das meine ich ich auch im übertragenen Sinn.
    Dein Beitrag ist wie alles von dir wieder sehr interessant.
    Liebe Grüße und einen schönen Nachmittag.
    Tilla

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  13. Mit deinem heutigen Thema 'rennst du bei mir offene Türen ein'. Neben den Fenstern üben auch Dächer mit ihren Schornsteinen und vor allem Türen eine große Faszination auf mich aus. Im Ausland fotografiere ich sehr gerne sehr alte Türen. Bei uns entstehen im Renovierungsdrang aus Türen mit Geschichte und Leben einfach nur nichtssagende, kunststoffbeschichtete Deckel.
    Die schönen, von dir ausgesuchten Exemplare zeugen zugleich von Meisterschaft der Handwerksmeister. Bei der ersten Tür geht sofort ein Stern auf und im nächsten Moment das Herz. Wenn es so ist, funktioniert alles.....

    dir einen schönen Dienstag,
    herzliche Grüße aus Dresden,
    egbert

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  14. Hallo Irmi,
    Türen regen die Fantasie an, was mag wohl dahinter sein? Auch so mancher Einbrecher wird sich beim Anblick einer Tür so seine Gedanken machen. Deine hier gezeigten drei Türen gefallen mir sehr gut!
    LG Heidi

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  15. Liebe Irmi,
    so schön erzählt hast du deinen Post über Türen,
    auch ich mag Türen, vor allem Alte, schon abgenutzte oder einfach schöne Holztüren.
    Wir waren am Sonntag unterwegs und da hab ich auch welche fotographiert,
    aber es sind weit über 100 Bilder, die ich erst durchschauen muß um auszuwählen.
    DAnach zeige ich euch die BIlder, die übrig blieben.
    Vielen Dank für den Sschönen Post.
    Liebste Grüße
    Nähoma

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  16. Die großen alten Holztüren sind wunderbar.

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  17. Meine Tür ist immer für dich offen, das meine ich wörtlich liebe Irmi.

    Grüßle ♥ Mathilda

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  18. Wieder einmal teilen wir die gleichen Gedanken, liebe Irmi. Mir geht es auch so. Wie oft habe ich mich gefragt, wieviel Leben sich hinter so einer Tür verbirgt, wieviel Menschen da ein und ausgingen, wer sie einst gezimmert hat und und und. Ja, es ist sehr interessant und viele wunderschöne Türen gibt es in den unterschiedlichsten Regionen. Eigentlich sollte man sie öfter zum Thema machen. Das war eine sehr gute Idee von dir.

    Ganz liebe Abendgrüße
    von der Waldameise

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  19. Liebe Irmi,
    ich schaue mir auch gern die Türen an und auch Fenster haben eine besondere Anziehungskraft für mich, wenn ich irgendwo spazieren gehe. Deinen Blogeintrag dazu finde ich wunderbar und sehr inspirierend. Danke schön!
    Liebe Grüße an dich
    Regina

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  20. Hallo Irmi,
    oft frage ich mich, was wohl hinter der einen oder anderen geschlossenen Tür zu finden ist. Obwohl es mich ja nichts angeht, sonst stünde die Tür ja offen.
    Mich beschäftigen im Moment ganz andere Gedanken über Türen.
    Ich möchte eine neue Haustür kaufen. Es gibt so viele verschiedene Türen, welche ist die Richtige, welche passt zu mir und meinem Haus? Meine Haustür soll freundlich und einladend wirken, aber Diebe nicht zum Einbruch anregen. Sie soll gut zu reinigen sein, sie soll die Kälte abhalten. Ach, so eine Haustür hat viele Wünsche abzudecken.
    Hoffentlich wird es schließlich eine Tür sein, die mich für den Rest meines Lebens willkommen heißt und mir sagt: hier bist du zu Hause.
    Liebe Grüße, Anette

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  21. Strange doors, strange place but, lovely blog Irmi.

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  22. Liebe Irmi,
    ja Türen sind immer etwas Spannendes - ich finde jene, die sich in einem eine Spalt breit öffnen und man hat die Möglichkeit durch sie hindurch etwas Neues kennenzulernen immer die interessantesten.
    Schöne Fotos.
    Eine wunderbare Zeit wünscht dir
    Elisabeeth

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  23. Es gab ja zwei Jahre ein Projekt, für das Türen gezeigt wurden, das war richtig schön.
    Was für unterschiedliche Türen es doch gibt.
    Ja, es ist schon interessant, sich über Türen Gedanken zu machen.
    Ganz liebe Grüße
    Bärbel

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  24. Da gibt es die so leicht ausgesprochene Redewendung "Meine Tür steht dir immer offen", aber nicht immer ist sie auch so offen und ehrlich gemeint.
    Offene Türen bedeuten auch Vertrauen haben und schenken. Wünschen wir uns und der Welt einfach, dass sich viele Türen öffnen für ein friedliches Miteinander. :-)

    Liebe Gutenachtgrüße schickt dir
    Christa

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  25. schöne Türen zeigst du uns Irmi - und die Gedanken zum Thema Türen finde ich auch wieder interessant.
    Ich mag es wenn Türen etwas Besonderes haben - das kann ein Türknauf sein ... ein Blumenkranz ... ein Herzlich-Willkommen-Schild ... oder oder. Wenn Türen eine besondere Gestaltung haben, entsteht Neugierde und Interesse. Da interessiert mich das Dahinter dann ganz besonders :-)

    Lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  26. moin irmi,
    immer noch denke ich an die delfine als türklopfer auf malta, denke es ist dort traditionelles handwerk.
    oder in gewissen regionen ein bestimmter farbanstrich seit generationen.
    ja - es gibt so vieles zu bemerken und beobachten, z.b. meine bei den baumassnahmen angekokelte zimmertür diente mit der rückseite als garderobe.
    liebe grüsse in den tag zu dir!

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  27. Liebe Irmi, da teilen wir eine Vorliebe, LG Claudia.

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  28. Türen finde ich auch spannend und bleibe oft auch stehen, um eine näher anzuschauen! Sie sind immer auch ein "Aushängeschild" für ein Haus und für die Bewohner.
    LG Calendula

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  29. Das ist ein netter Beitrag. Oh ja, Türen schaue ich mir auch immer und überall an. Ob im Ausland, im Urlaub oder in der eigenen Stadt. Alte Türen mag ich lieber als moderne, alte sind oft verschnörkelt oder kunstvoll bearbeitet.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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  30. Wundervolle Türen sind das, liebe Irmi und Deine Überlegungen dazu gefallen mir. Du könntest ein Buch schreiben - das Brainstorming beherrscht Du meisterlich. :-)
    Danke auch für Deine Ausführungen bezüglich des Fliederschnittes. Ich habe Dir zwar schon in meinem Blog geantwortet, tue es hier aber dennoch, da ich nicht weiß, ob Du dort noch liest.

    Es erstaunt mich, dennletztes Jahr habe ich mich im Internet umgesehen und da war immer die Rede davon, ihn möglichst nicht zu schneiden, sonst würde er im darauffolgenden Jahr nicht blühen, da die Anlage für die neuen Blüten durch den Schnitt zerstört würde ? ? ?

    Leider und dummerweise habe ich keine zuverlässigen Quellen zu Rate gezogen, das sollte ich wissen. Doch es sollte auch schnell gehen, das ewige Zeitproblem. Sonst hätte ich an den Universitäten - Botanische Institute etc. nachgeschaut. So hab' ich mich halt auf Laien verlassen und den Fliederschnitt versäumt. Jetzt blüht er zwar, wenn auch nicht reich, doch er sieht sparrig und zu hochgewachsen aus.
    Dumm gelaufen ...
    Danke und liebe Grüße
    Sara

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.