Freitag, 13. Juni 2014

Dies und Das und Schwarzer Holunder

 

"Vor dem Holunder zieh den Hut herunter" - dieser alte Spruch zeigt dieWertschätzung, die die Menschen dem schwarzen Holunder seit vielen Jahren entgegenbringen. Schon die alten Germanen schätzten die Pflanze und glaubten, dass in ihr die Schutzgöttin Holda wohnte. Im antiken Griechenland war Holunder als Heilpflanze  bekannt.
Der Schwarze Holunder  (Sambucus nigra), auch bekannt als schweizerisch Holderbusch oder bairisch-österreichisch Holler, in Norddeutschland oft auch als Flieder bezeichnet, ist ein Strauch aus der Gattung Holunder (Sambucus).
Der schwarze Holunder ist ein Strauch, der mehrere Meter Höhe erreichen kann. Zwischen Mai und Juli blüht er. Ab August bis September reifen dann die roten, später schwarzen Holunderbeeren. die sehr reich an Vitamin C und Kalium sind.
Allerdings sind die Früchte für uns nur abgekocht genießbar. Für viele Vögel, darunter Amseln, Drosseln, Grasmücken und Stare, sind die Beeren jedoch wahre Leckerbissen. Aus Holunderbeeren  kann man köstliche Gelees und Marmeladen herstellen., der Saft aus den Beeren ist sehr vitaminreich und stärkt die Abwehrkräfte. Die Beeren hat man früher auch zur Färbung von Leder und Haaren genutzt.
In der Naturheilkunde werden die Blüten und Beeren zur Herstellung von Tees gegen Fieber, Husten und Schnupfen genutzt. In der Küche kann man Holunderblüten für die Zubereitung von Pfannkuchen oder zur Verfeinerung von Getränken verwenden.
Für Wildbienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen und Käfer sind die Blüten gern besuchte Nektarquellen. Die Äste des Holunders sind mit einem weißen Mark gefüllt. Dieses lässt sich leicht herauslösen, weshalb Insekten Holunderäste auch als Niesthöhlen nutzen.
(Auszug aus einem Vortrag der Nabu)

So verschieden auch die Schicksale scheinen,
es waltet doch ein gewisser Ausgleich
zwischen Glück und Unglück
(La Rochefoucauld)

Kommentare :

  1. guten morgen irmi,
    die natur gibt reichlich, auf der tour fielen die blühenden fliederbüsche (ja, norddeutsch) besonders auf, dazu reichlich blühende brombeeren. reine natur - nimm sie nur...
    den fliedersaft gab es *früher* immer im winter zur vorbeugung, wir kinder mochten ihn wegen der zuckersüsse.
    um diese zeit setzte oma den fliedersekt mit weinsteinsäure an.
    erinnerungen...

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Irmi
    das ist intressant weil ich hier an jeder Ecke und Winkel Holunder sehen und alles wusste ich auch noch nicht!
    Dankeschön!
    Schönes Wochenende wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

    AntwortenLöschen
  3. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    oh ja, der Holuner, ode rauhc Holler, ist herrlich! Ich habe festgestellt, daß er in diesem Jahr besonders voll ist mit Blüten!
    Ich liebe die Beeren als Marmelade, mit ewtas Honig...ein Gedicht! Muß mal sehen, daß ich dieses Jahr welche bekomme :O) Ode ruahc die hollerküchlein, die Blüten ausgebacken in Pfannkuchenteig .....hmmmmm....ich bekomme Hunger *lach*
    Danke für den wieder so tollen Post und die schönen Zeilen am Schluß!
    Ich wünsch Dir einen schönen Freitag und einen guten Start in ein wunderschönes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  4. ...hallochen Irmi, der Strauch gefällt mir mit den Blüten, habe jedoch noch nie etwas daraus gemacht oder etwas gegessen oder getrunken--sollte es vielleicht mal probieren...

    habe einen schönen Tag und
    lG Geli

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Irmi, ich liebe Holunder. Bei mir entsteht daraus jedes Jahr Sirup und Konfitüre. Danke für die Hintergrundinformationen. Herzlich, Frau schritt

    AntwortenLöschen
  6. Dein Beitrag erinnert mich daran, dass ich doch auch mal was mit Holunder machen wollte. Kürzlich bekam ich ein Glas Sekt mit Holunderblütensirup, mmmmmhhh lecker, LG Claudia.

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Irmi,

    ach wie schön hier etwas über den Holunder zu lesen. Ich liebe ihn. Besonders beliebt bei uns ist der Sirup. Ein paar Spritzer ins Wasser machen daraus eine erfrischende Limonade, und auch im Sekt ist er nicht zu verachten. :-)

    Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende

    Andrea

    AntwortenLöschen
  8. Auch noch nie was draus gemacht habe ich ihn hier noch nicht entdeckt. Schade, denn mich würde es schon mal reizen auszutesten.

    Schönen Tag und liebe Grüssle

    N☼va

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Irmi,
    bei Dir kann man immer noch soo viel lernen. Das
    find ich klasse. Ich friere sogar immer die Beeren für
    unsere Seidenhühner ein :-))) für den Winter - das sie
    ganz leckere und gesunde Eier legen. Ich weiß nicht,
    obs einen Wert hat, aber die Hendl essen sie total gerne.
    Ganz liebe Grüße
    Christiane

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Irmi,
    ich bin froh, dass wir hier soviel Holunder in der Nähe haben.
    Ich mache gern Holunderblütengelee und Holunderbeermarmelade :-)
    Beides sehr lecker und meine Jungs lieben es.
    Ganz viele liebe Sommersonnengrüße zum Wochenende
    sendet dir Urte :-)

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Irmi, ich wohne ja von dir aus gesehen ziemlich nördlich und in der Tat kenne ich den Holundersaft auch als Fliederbeersaft, und den habe ich immer im Haus, denn er hilft tatsächlich hervorragend bei Husten. Einen schönen Freitag! Martina

    AntwortenLöschen
  12. Liebe Irmi,
    früher hatte wohl auch jeder einen Holunderstrauch im Garten, denn er soll Haus und Hof vor Unheil bewahren. Ich mag Holundergelee sehr gerne. Und wenn er auch noch gesund ist, was will man da mehr?
    Ich wünsche Dir ein sonniges Wochenende. Liebe Grüße, Elke

    AntwortenLöschen
  13. Guten Morgen Irmi,
    ich mag den Holunder auch sehr gerne. Einige Blüten habe in diesem Jahr auch schon wieder getrocknet. Sie werden dann im Winter zur Teemischung getan. Wenn man sie trocknet, dann riecht das ganze Zimmer richtig aromatisch. Dem Gedicht mit dem Schicksalsausgleich kann ich voll zustimmen. Für jeden hält das Leben Freude und auch Schweres bereit.
    Ein schönes Wochenende wünscht Dir Marie

    AntwortenLöschen
  14. Holunderblütengelee, sehr edel! Mein Holunderbaum hat schwarze Blätter und rosa Blüten. Ihn anzusehen ist schon ein Traum in rosa. LG von Manna aus dem Norden

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und ich werde Deinen Gelee übermorgen probieren. Da freue ich mich schon drauf.

      liebe Grüsse
      Brigitte

      Löschen
  15. Die Blüten liebe ich über alles und bin mitten in der Verarbeitung, leider komme ich nicht an die Beeren ran, da freuen sich dann die Stare bei mir.
    Sonnige Inselgrüße
    Sheepy

    AntwortenLöschen
  16. ...ich mag lieber die Blüten, liebe Irmi,
    als die Beeren...und freue mich, dass es im Garten jetzt einen Hollerbusch gibt,

    wünsch dir ein schönes Wochenende,
    lieber Gruß Birgitt

    AntwortenLöschen
  17. Liebe Irmi,
    deine Hommage an den Holunder ist so interessant und so wertschätzend geschrieben. Wir haben in diesem Jahr bisher nur Holundersirup aus den Blüten hergestellt. Mit deinem Beitrag erinnerst du mich an die Möglichkeit des Ausbackens der Blüten mit Pfannkuchenteig (wir sagen hier Eierkuchenteig dazu). Aber einige Blüten müssen am Beerenstrauch verbleiben, damit auch noch Beeren wachsen können. Später beginnt der Wettlauf mit den Vögeln, wer die reifen Beeren ernten kann. Leider sind sie im jedem Jahr schneller und holen sich den Großteil der Früchte. Doch das ist nicht schlimm.

    In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes Wochenende,
    egbert

    AntwortenLöschen
  18. Hallo Irmi!
    ... ich gehöre wohl zu den Wenigen, die noch nie selber etwas mit Hollunder hergestellt hat - aber den Hollunderlikör meiner Tanten trinke ich gerne! Auf meine Frage, wie lange dieser hält, war die Antwort: Nicht sehr lange :-) *lach*, klar, weil er schnell getrunken wird.
    Liebe Grüße von Petra

    AntwortenLöschen
  19. Liebe Irmi,

    wir sagen Holler und bei uns wird daraus immer Sirup gemacht.

    Ich wünsch dir einen schönen Start ins neue Wochenende

    GLG Mela

    AntwortenLöschen
  20. Liebe Irmi,

    wir nennen ihn auch Holler und ich mag ihn sehr sehr gerne im Wasser als Schorle denn es ist so schön erfrischend an heißen Tagen und sehr gesund.

    Herzliche Wochenendgrüße
    Kerstin

    AntwortenLöschen
  21. Liebe Irmi,
    bei uns ist der Holunder fester Bestandteil, weil er nebenbei auch sehr gut schmeckt .... Mir auf jedem Fall! Interessant war mir, dass er Schwarzer Holunder heißt! Das die Farbe sich auf die Beeren bezieht, aber im Alltag wird eben nur schlicht vom "Holunder" gesprochen.

    Herzliche Grüßle von Heidrun

    AntwortenLöschen
  22. wir haben auch einen baum und machen immer holunderbeersuppe :)
    ich wünsche dir ein schönes wochenende!

    AntwortenLöschen
  23. Liebe Irmim, ich liebe Holunder, wir haben einen großen Busch am Haus und auf meinen Spaziergängen ist in diesem Jahr alles voll mit dicken Dolden. Im letzten Jahr haben wir aus den Beeren leckeren Likör und viel Marmelade gemacht und Holunderblütensirup steht jetzt auch in den nächsten Tagen an. Und ja, hier im Norden heißt er Flieder, auf Platt auch Fleer und der Flieder heißt Pfingstblume :-). Dir ein schönes Wochenende. Lieben Gruß

    AntwortenLöschen
  24. Liebe Irmi, mein ich natürlich. :-) LG

    AntwortenLöschen
  25. Liebe Irmi,
    ich wusste nur von der Verwendung der Blüten. Also auch die Beeren...bei dir lerne ich immer wieder etwas dazu! Ich habe auch schon oft Hollersaft getrunken, jedoch die Pfannkuchen nicht...sind sicher sehr lecker!
    GLG Karin

    AntwortenLöschen
  26. Hallo Irmi,
    der Holunder ist in der Tat ein feines Pflänzchen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Elfen darin hausen sollen. Aber mir ist noch nie eine begegnet. Leider.
    Nun ist die Woche auch schon wieder um und für Dich kommen die wohlverdienten blogfreien Tage.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
    Lieben Gruß
    Katala

    AntwortenLöschen
  27. Servus Irmi,
    ein Glaserl selbstgemachtes Hollergelee steht bei uns täglich mit auf dem Frühstückstisch und im Winter gibt´s dann bei Erkältung einen schönen heißen Hollersaft - die Hollerstauden stehen im eigenen Garten und das schon seit 35 Jahren !
    Ein gesundes Wochenende,
    Luis

    AntwortenLöschen
  28. Hallo Irmi,
    ja, den Holunder mag ich. Bei uns ist wild einer an der Hofeinfahrt aufgegangen, wir haben ihn gelassen, er ist jetzt schon sehr viele Jahre alt. Er soll an solcher Stelle ja Glück bringen und die bösen Geister fern halten.
    Außerdem ist er mir für die Vögel (besonders Amseln) wichtig. Hinten im Garten habe ich zwei selber angezogen.
    Wünsche dir ein erholsames Wochenende.
    VG
    Oskar

    AntwortenLöschen
  29. Liebe Irmi,
    Ja die Holunderblüten duften auch so sehr. Ich habe auch hier in Georgia/USA mal Holunderbeerengelee gekocht davon. Viel Arbeit aber es lohnt sich immer.
    Ganz liebe und sonnige (bei uns jeden Nachmittag Regen...) Grüsse,
    Mariette

    AntwortenLöschen
  30. Guten Morgen, liebe Irmi,
    was den Holunder betrifft, hast du sehr gut beschrieben, bei uns wächst er wie Unkraut, die Blüten mag ich nicht so sehr,
    aber Holunderbeermarmelade gibt es seit Jahren bei uns, sehr Lecker.
    Schönen Vers ahst du dazu ausgesucht .
    Das Bild erinnert mich sehr an unsere vielen Hollerbüsche.
    EIn schönes Wochenende und ganz liebe Grüße
    Nähoma

    AntwortenLöschen
  31. Eine schöne Beschreibung des Holunders. Mein Opa hat mir früher aus den Ästen kleine Flöten geschnitzt, denn das mark lässt sich leicht entfernen.
    Ich mag frittierte Blüten im Backteig mit Vanillesoße, einfach nur lecker!

    Liebe Sonntagsgrüße
    Arti

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.