Freitag, 24. Oktober 2014

Darüber muss auch gesprochen werden...


Dem Freund eine SMS schreiben, mal eben schauen was in der Zeitung steht oder gemütlich ein Buch lesen. Für die meisten Leute sind diese Dinge kein Problem. Doch manche Menschen haben damit Schwierigkeiten. Denn sie können nicht richtig lesen und schreiben. Analphabeten nennt man sie. Warum ist das so? Besonders in den armen Ländern gehen viele Kinder nicht oder nur ganz selten zur Schule. Sie müssen Geld fürdie Familie verdienen oder aber es gibt keine Schule in ihrer Nähe.
Aber auch in Deutschland leben Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Experten schätzen, dass es mehrere Millionen Leute sind. Die Gründe dafür sind verschieden. Sie haben vielleicht in der Schule nicht aufgepasst. Oder aber sie hatten Ärger zu Hause und konnten nicht richtig lernen. Dass sie nicht lesen und schreiben können, ist ihnen meist sehr peinlich. Häufig ist es für Analphabeten  schwierig, einen Job zu finden. Viele verstehen es aber auch, diese Schwäche zu vertuschen.
Ich wurde wieder darauf aufmerksam, als ich in der Lesestunde feststellte, dass ein Mädchen große Schwierigkeiten hat und sich bislang nicht traute, sich ihrer Lehrerin anzuvertrauen. Wir sind gemeinsam zur
Klassenlehrerin gegangen und es wird Abhilfe geschaffen, indem eine Studentin der Kleinen Nachhilfe gibt.
Aber leider haben nicht alle Menschen mit diesen Schwierigkeiten das Glück, dass man ihnen hilft.



Die Menschen, die nach Ruhe suchen,
die finden Ruhe nimmermehr,
weil sie die Ruhe, die sie suchen
in Eile jagen vor sich her.
(Wilhelm Müller)

Kommentare :

  1. schwer vorstellbar ohne buchstaben zu leben, sich an schildern und ähnlichem zu orientieren.
    telefonnummern in einer bestimmten reihenfolge zu stapeln (wie ich es erlebte) und in einem krankenhaus z.b. die stationen nicht erkennen und das hier in deutschland.
    bei anträgen hatten viele ihre brille nicht dabei usw...die prozentzahl der analphabeten ist erschreckend.
    helfen ist nur bei erkenntnis der tatsache möglich.
    herzliche grüsse von der kelly

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  2. Zuallererst: Liebe Irmi, Du bist einfach großartig! Was für ein Glück für das Mädchen, dass es Dich gibt! Ich glaube, den meisten wäre es gar nicht aufgefallen. Oder sie hätten sich die Zeit einfach nicht genommen ... oder ... oder ...

    Ich finde es immer wieder erschreckend, wie viele Menschen nicht lesen und schreiben können. Es ist nicht nur wichtig, sondern (zumindest für mich) etwas Wundervolles. Nur traurig, dass die Menschen, die es nicht können, sich kaum trauen, dagegen etwas zu unternehmen. Und leider hat auch nicht jeder eine Irmi zur Seite, der das nicht nur auffällt, sondern die auch hilft.
    Schrieb ich das schon? Du bist einfach großartig!!!

    Liebste Grüße,
    Sonja

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  3. Liebe Irmi
    toll dass du dem Mädchen geholfen hast, es müsste viel mehr offener werden, aber so ist es halt für dumm gehalten zu werden oder wie Aussätzige wenn so was ist... nun in diesem Fall war verständnis da und die Hilfe dickes Lob!
    Ich wünsche dir einen schönen Freitag!
    Lieben Gruss Elke

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  4. Liebe Irmi,
    du hast Recht - es ist erschreckend und schade,
    dass so viele durchs Raster fallen. Man kann es sich gar nicht vorstellen
    so ohne Lesen. Meine Mutti hat Kinder mit Leseschwäche unterrichtet.
    Es ist eine sehr schwere aber dankbare Aufgabe.
    Und heute noch sprechen sie ehemalige Schüler auf der Straße an :-)
    Ganz viele liebe Grüße zum Wochenende
    sendet dir die Urte :-)

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  5. Hallo Irmi,
    ich glaube Legasthenie ist weit verbreitet. Gut, das du die Leseschwäche der Kleinen erkannt hast und sie jetzt Unterstützung findet.
    Liebe Grüße,
    Heidi

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  6. Liebe Irmi,
    im Talmud steht: Wer einen Menschen rettet, hat eine ganze Welt gerettet. Das Mädchen hatte Glück, Dir zu begegnen. Wie oft die Scham das Unglück noch vermehrt. Nun aber ein schönes Wochenende mit Büchern, guten Gesprächen und noch etwas Oktober-Sonnenschein!
    Herzlich Deine Sarah

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  7. Liebe Irmi,
    es ist mir nur schwer vorstellbar nicht lesen oder schreiben zu können. Ich kenne auch niemand betroffenen.
    In Rumänien, wo wir öfters sind, ist das traurige Realität. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es keine Schulpflicht. Das heißt viele Kinder gehen nicht in die Schule. Das Mädchen bei dir hatte Glück dir zu begegnen. Hoffentlich wird ihr geholfen.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  8. ein schwieriges Thema, nicht immer einfach zu bewältigen, schönes Wochenende, Klaus

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  9. Ja, ein Thema, das gerne totgeschwiegen wird. Ohne lesen und schreiben zu können, ist es schwierig, in der heutigen Welt zu bestehen.Gut, wenn diesen Menschen geholfen wird. LG Martina

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    1. Hallo meine liebe Irmi,
      Ich schliesse mich den Worten von Martina an, denn es wurde schon viel dazu geschrieben und ich möchte keine Wiederholungen schreiben... ich kann nur sagen, wie gut, daß es Dich gibt, liebe Irmi, und daß das kleine Mädchen Dich getroffen hat :O)
      Ich wünsch Dir ein wunderschönes Wochenende!
      ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  10. da sprichst du ein grosses thema an!!!
    ich wünsche dir ein schönes wochenende!

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  11. Liebe Irmi,
    gut, dass du das Thema ansprichst. Ich finde es klasse, dass dem Mädchen jetzt geholfen wird. Schade nur, dass die Eltern das anscheinend nicht gemerkt haben.
    LG Sabine

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  12. liebe Irmi,
    toll, dass Du dieses Thema ansprichst, es gibt wirklich viele die nicht lesen und schreiben können, die aber dringend Hilfe bräuchten.
    Dieses Mädchen hat großes Glück gehabt, Dich zu kennen.
    ein schönes Wochenende und
    liebe Grüße
    Gerti

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  13. ...wie schön, dass du diesem Mädchen helfen konntest, liebe Irmi,
    hoffentlich schafft sie es, alles auf zu holen...erstaunlich wie manche Menschen ihr Leben meistern können ohne dass Jemand bemerkt, dass sie nicht lesen können,

    wünsch dir ein gutes Wochenende,
    lieber Gruß Birgitt

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  14. Liebe Irmi, das ist ein sehr trauriges Thema, für die Betroffenen wird selbst der kleinste Gang zur Behörde zum Albtraum. Sie trauen sich oft nicht mal, es ihren Ehepartnern zu sagen, so gross ist oft die Scham darüber.
    Ich finde es sehr schön, dass Du darüber geschrieben hast und Du bei dem kleinen Mädchen gleich aktiv geworden bist.
    glg Susanne

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  15. Liebe Irmi , da kann ich meiner Sonja nur beipflichten , das du das Thema ansprichst und helfen konntest . Deine Posts sind immer sehr interessant und sehr lesenswert . Danke dafür . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  16. I am thinking, using a pumpkin as for a halloween night, it is a waste of food, let us think who don't any food!!!!!!!!

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  17. Die Kleine wird Dich nie vergessen und mit Deiner Hilfe hast Du bestimmt eine wichtige Weiche im Leben des Mädchens gestellt, wunderbar, LG ClauDia.

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.