Mittwoch, 8. Oktober 2014

Dies und Das über das Sammeln

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der nicht irgendetwas sammelt. Steine, Muscheln, Fußballbilder, Sammeltassen, Modellautos und und und.
Unsere Sammellust ist uralt. Sie stammt aus der Frühzeit der Menschheit. Es gibt Vermutungen, dass die Sammelleidenschaft von Menschen daher rührt, dass sie ganz früher einmal auf das Sammeln von Nahrungsmitteln angewiesen waren. Damals mussten Menschen genau unterscheiden und beurteilen, was für ein Pilz zum Beispiel essbar ist und welcher nicht. Sie entschieden somit genau, was sie aufheben, wie sie es sortieren und lagern. Sonst hätten die Menschen nicht überlebt. Diese Vorgehensweise ist einleuchtend. Aber was hat es mit unserer Sammelleidenschaft auf sich?
Viele Dinge, die wir sammeln (Briefmarken, Postkarten, Muscheln etc.) kann man nicht gebrauchen. Warum sammeln wir sie trotzdem? Dinge, die wir sammeln, nehmen wir in unseren Besitz. Sie gehören uns und wir können damit machen was wir wollen. Das ist ein gutes Gefühl. Ganz besonders toll ist es, wenn wir ein Stück besitzen, das sehr schwierig zu ergattern war. Wir erfreuen uns daran wie Jäger an ihrer Beute.
Das Horten von Sachen macht aber noch keine Sammlung aus. Ein Sammler ordnet die Dinge. Dabei wird genau entschieden, was für Stücke es wert sind, in die Sammlung aufgenommen zu werden. Indem wir Sammelstücke sortieren, versuchen wir Ordnung in das Chaos zu bringen. Das hinterlässt ein gutes Gefühl. Manche Dinge erinnern uns an glückliche Momente.
Und manchmal kann man über Sammlungen auch mit anderen Menschen in Kontakt kommen. Immer dann, wenn uns Gleichgesinnte begegnen. Daraus können ersprießliche Bekanntschaften entstehen. Man besucht zusammen einschlägige Ausstellungen, Messen und auch Flohmärkte. 
Aber wenn ich heute meine Schränke ansschaue, dann würde ich mir wünschen, dass ich mich früher von diversen Dingen getrennt  bzw. sie gar nicht erst gesammelt hätte.





Ich freue mich sehr, dass sich wieder neue Leser am Neckarstrand eingefunden haben, die ich herzlich Willkommen heißen möchte:

Heike (Waldelfenannemonen)
International Directory Blogspot
Sarah Hideaway.

Nehmt Platz und ich hoffe, es gefällt euch hier.




Was du erhältst, nimm ohne Stolz an,
was du verlierst, gib ohne Trauer auf.
(Marc Aurel)


Kommentare :

  1. Guten Morgen meine liebe Irmi,
    oh ja, da schreibt Du was über das Sammeln .............auch ich hab früher so einiges gesammelt , aber, ich habe mich mittlerweile von der ein oder anderen Sammlung getrennt, auch wenn schöne Erinnerungen dran hingen. Manchmal geht einfach der Platz aus und es muß Platz für Neues, zu dem jetzigen Zeitpunkt wichtigeres, geschaffen werden. Es ist mir anfangs nicht leicht gefallen, aber mittlerweile habe ich da, glaub ich, eine ganz gesunde Einstellung dazu bekommen.
    Ich wünsch Dir einen schönen und zufriedenen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  2. Hallo liebe Irmi.
    Du triffst den Nagel auf den Kopf - jeder sammelt irgend etwas. Und manche sammeln nur Erfahrungen :-)
    Ich bringe auch aus jedem Urlaub am Wasser Muscheln mit. Sogar am Gardasee habe ich jetzt welche eingesammelt. Und kleine Steine wandern manchmal noch mit.
    Vor Jahren habe ich Elefanten gesammelt. Doch vor zwei Jahren habe ich aussortiert und nun schlummert eine große Kiste auf dem Boden.
    Ansonsten sammel ich nichts. Nur Briefe und Karten von Freunden und Bloggern hebe ich auf.
    Ich wünsche Dir einen guten Tag und viele nette Kommentare.
    Viele Grüße in den Mittwoch von Kerstin.

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  3. .....Sammeln und Jagen nach Dingen - volle Regale, Ordner und Alben und nicht zu vergessen volle Dateien !
    Und am Ende unserer Erdenzeit wandern die meisten Sammlungen in einen Container, werden verbrannt oder wiederaufbereitet zu neuen "Sammlerstücken".......
    Einen schönen Mittwoch,
    Luis

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  4. Guten Morgen Irmi,
    danke für die nette Begrüßung und dann auch noch mit einem Pferdebild! Bei manchen Menschen habe ich eher das Gefühl, dass sie ihrerseits den Dingen gehören, sie sie um sich anhäufen, deswegen finde ich Deinen Text schön, weil er den Unterschied zwischen einem Haufen "Zeug" und einer langsam gewachsenenSammlung anspricht.... Ich sammele, hm, am ehesten Bücher. Ein E-Reader wäre für mich das Allerletzte, was ich mir wünschen würde, schlechte Bücher kommen sofort in den Papiermüll (ich will ja nicht anderen Menschen schaden, indem ich das Zeug über Oxfam weitergebe), die anderen sind so geordnet, dass ich unter zehntausenden sofort das eine finde, das ich gerade suche. Ach ja, und Zeichnungen von meinen Kindern. Stapelweise...
    Dir einen schönen goldenen Oktobertag!
    Sarah

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  5. Liebe Irmi,
    auch ich kann mich von einer gewissen Sammelleidenschaft nicht freisprechen. Früher waren es Mineralien oder Briefmarken, heute ist es vorwiegend Dekoration oder Geschirr. Ja, leider habe ich auch zuviel von allem und muss mich immer wieder reduzieren. Selbst das ist nicht ganz einfach. Ein Freund der Familie tut sich hier leicht, er wirft ohne Reue alles fort, was er nicht mehr gebrauchen kann. So weit bin ich leider noch nicht...........
    Herzliche Grüße,
    Mella

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  6. Guten Morgen :)
    Früher habe ich auch gesammelt, sehr viel. Bücher, Muscheln, Seifen, Kaffeetassen. Seit ich nur noch ein einziges Zimmerchen besitze, bin ich quasi am "Ausmisten". Sammeln habe ich aufgegeben. Die Dinge haben angefangen mich zu erdrücken, mir ein schlechtes Gefühl zu geben. Sie nehmen einem Platz und Zeit weg, was ich beides nicht mehr habe. Loswerden, das erleichtert mich. So sortiere ich seit etwa zwei Jahren ständig weiter aus und reduziere meinen Besitz, und mir geht es sehr gut damit. Außer Muscheln, die ich für meinen Schmuck benutze, den ich irgendwann mal verkaufen will, muss das Meiste, was unnütz ist, weichen. Auch Bücher, die ich nicht mehr lese lasse ich ziehen. Wir haben hier so einen Bücherschrank, da gebe ich das Meiste rein, denn Bücher verkaufen ist einfach zu zeitraubend. Leute wollen heutzutage für gebrauchte Bücher nichts mehr zahlen.

    Liebe Grüße,
    Sandra

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  7. es sind die unterschiedlichsten Dinge die mich immer für einen gewissen Zeitraum von mir gesammelt wurden, irgendwann war der Reiz vorbei und ich fing an mir ein neues Sammelgebiet auszugucken, trennen kann ich mich von den älteren Sammlungen aber nicht, auch wenn sie teilweise gut verpackt um Keller lagern

    lg gabi

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  8. Liebe Irmi, auch ich bin eine Sammlerin. Meine Sammelleidenschaft ist ungebrochen und ich muß vermutlich bald eine neue Bleibe für meine Naturschätze suchen. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Bis die Tage, Inge

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  9. Bei uns ist mein Mann der Sammler - aber eher im übertragenen Sinn. Er kann sich schlecht von Dingen trennen, d. h. er sammelt nicht bestimmte Dinge, kann nur schlecht etwas wegwerfen. Ich bin eher nicht so der Sammler - noch nie gewesen! LG Martina

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  10. Du sprichst mir aus dem Herzen
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  11. Hallo Irmi,

    über das Sammeln könnte ich ein Lied singen, lasse es aber lieber sein - Massenflucht ist nicht wirklich schön ;)
    Ich sammele ja auch, vieles, aber Du beschreibst es sehr schön. Natürlich sammele ich auch nicht wild durcheinander sondern habe feste Themengebiete (wenn die auch nicht sofort ersichtlich sind, wenn man meine Sammlung nicht kennt). Die Beschäftigung mit den Zusammenhängen der Sammlungsobjekte ist oft genauso interessant wie das Objekt selbst.

    Liebe Grüße
    Björn :)

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  12. Hallo Irmi .. so eine Sammelleidenschaft kann ganz schön ins Geld gehen, je nach dem, was man da sammelt. Da muss manch einer aufpassen. Ich habe mal vor Urzeiten Parfümminiaturen gesammelt. Besaß am Ende über 400 Stück, meist auf Flohmärkten erworden. Da war die Jagd das schönste. Und diese kindliche Freude, wenn ich mal wieder ein "Schnäppchen" ergattert hatte. Irgendwann war mir die Pflege der Flaschen zu aufwendig. So habe ich einen Umzug genutzt und alles verkauft.

    Gruß vonner Grete ... die nix mehr sammelt ...

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  13. Oh ja liebe Irmi , auch ich zähle zu den Menschen die einige Sammelleidenschaften haben , ( Eulen , Elfen , Fingerhüte ) doch aus Platzgründen kaufe ich mir zur Zeit nichts in der Art . Aber Dekoartikel kommen auch ständig neu , lach , das trennen von älteren Sachen fällt trotzdem schwer . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  14. Ich sammle auch ein paar Dinge...z.B. Stoffe...und ... und ...
    aber auch Eindrücke! ;-)
    Und da schneiden Deine Posts immer prima ab.

    Liebgruß
    Tiger

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  15. Liebe Irmi,
    ja, ich sammle auch! Wolle, Stoffe, alte Schätze,.....und von Zeit zu Zeit sortiere ich mal durch, verschenke etwas , manches wird direkt "entsorgt" und das, was mir immer noch gut gefällt, das bleibt.
    Hier im Fachwerkhäuschen gibt es keinen Keller....da bleibt es übersichtlich....Wenn ich einen Keller hätte...oh weh, dann würde sich bestimmt so einiges ansammeln....
    Liebe Grüße, Anke

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  16. Liebe Irmi,
    Sehr gut beschrieben welche positiven Seiten das sammlen doch haben kann!
    Du solltest dich auch nicht all zuviele Sorgen machen über alles was du gesammelt hast. Es hat dir Freude gegeben und das war dein Recht und wie es mal endet, das erlöscht sich auch wieder auf irgendeiner Art. Darüber mache ich mir auch keine Gedanken.
    Ich habe eine wunderschöne Baccarat Kanne die ich öfters als Blumenvase benutzt habe. Die habe ich wie ein Schnäppchen ersteigert. Der arme Widmer erklärte es war aus die Sammlung seiner Frau und nach ihrem Tod müsste er jetzt umziehen in ein Heim und alles entsorgen... Er wollte nur wissen das sich jemand genauso darum kümmern würde und es genauso lieben wie seine Frau es tat. Immer denke ich an ihr, nie im Leben haben wir uns gesehen aber ich besitze ein Teil ihrer Sammlung und Liebe für schöne Dinge... Bis ich es auch loslassen muss.
    Ganz liebe Grüsse,
    Mariette

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  17. Deine Betrachtung über das Sammeln gefällt mir gut. Ich bin eine Sammlerin, die ihre Schätze hütet und sich nicht trennen mag. Mir gefällt einfach alles noch so gut ,wie an dem Tag, an dem ich es entdeckt habe. Aber nun ist mein Wohnplatz im Gegensatz zu früheren Zeiten so minimiert, dass ich mich doch mal trennen muss. Sonst finde ich nämlich nichts mehr, es kommt nichts mehr richtig zur Geltung, was ja auch schade ist. Ich werde einiges wieder in den Kreislauf zurückgeben von heute ist es für mich, morgen für dich.

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  18. Liebe Irmi,

    ja, gerade heute habe ich in meinen Kellerschrank geschaut um mir schon mal zu überlegen was denn nun mit ins neue Haus ziehen soll. Es sammelt sich schon eine Menge an im Laufe der Zeit, aber auch hier muss ich mich dann wohl oder übel von Einigem trennen.

    Herzliche Grüße
    Kerstin

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.