Mittwoch, 12. November 2014

Dies und Das über eine aufregende Situation

Wenn plötzlich das Sirenengeheul der Feuerwehr immer näher kommt und vor dem Haus hält, ist das wirklich wie ein Schock. Es kamen immer mehr Feuerwehrautos, Krankenwagen und Polizei. Was war geschehen?
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite war in einer Wohnung im ersten Stock zuerst eine Fritteuse und wenig später die ganze Wohnung in Brand geraten. Zu den Wehren aus Obrigheim kam auch noch ein Zug aus der Nachbargemeinde. Insgesamt waren 55 Personen im Einsatz.

Der im Vordergrund parkende PKW stand natürlich voll im Weg. Der Fahrer konnte zunächst nicht ausfindig gemacht werden. Als er endlich kam, war er so eingekeilt, dass er auch nicht mehr fortfahren konnte. Erst wenn man mit dieser Situation konfrontiert wird kann man ermessen, was eine Behinderung bedeutet, wenn Not am Mann ist. Er stand genau über einem Hydranten.


Auf diesem Foto sieht man, wie eine junge Frau aus dem zweiten Stock mittels Leiter gerettet wird. Die starke Rauchentwicklung  im Flur hatte ihr den Fluchtweg abgeschnitten. Insgesamt mussten drei Personnen wegen Rauchvergiftung und Kreislaufproblemen ärztlich versorgt werden. Zwei Patienten mussten ins Krankenhaus.

Wie hoch der Sachschaden ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist der Wasserschaden sehr hoch. Was sagt uns das? Immer dabei bleiben, wenn wir Fett auf dem Herd haben. Fritteusen nicht aus dem Auge lassen. Und jetzt, wo die Zeit der Kerzen wieder beginnt, auch diese nicht unbeaufsichtigt lassen. Ich weiß wovon ich spreche. Vor vier Jahren hatte ich einen Brand in der Küche, den ich aber selbst löschen konnte.



Die Einsamkeit ist eine Macht,
und ihr Schweigen redet lauter
als der rauschende Strom menschlicher Worte,
der uns fast allenthalben umgibt.
(Eva von Tiele-Winckler)


Kommentare :

  1. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    ach herrje, ja, das sind Aufregungen, auch wenn man nicht selber betroffen ist. Gut, wenn alles ohne Menschenschaden abging.
    Der Spruch am Ende ist toll!
    Ich wünsch Dir einen schönen und zufriedenen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  2. Oh je , liebe Irmi , das war aber eine Aufregung . Gut das sie Menschen gerettet werden konnten . Leider ist der Wasserschaden meistens größer als der Brandschaden , dennoch Materialien können ersetzt werden . :)
    Ich wünsche dir einen nicht so aufregenden Tag , lass es dir gut gehen .
    Liebe Grüsse Heike

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  3. Ach du meine Guete, das schein ja grade noch mal gut ausgegangen zu sein!
    Du hast recht, man muss immer aufpassen!
    Alles Liebe! :-)

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  4. Oh weia....das hätte ja noch viel schlimmer enden können und man kann dann nur froh sein das keine Menschen dabei ums Leben gekommen sind. Die Aufregung kann ich gut verstehen und ich hoffe mal das der Fahrer, falls er dann dort nicht parken durfte, ein heftiges Bußgeld bekommt. Finde es immer schlimm das Menschen so gar nicht nachdenken wenn sie im Grunde zu einer Gefahr werden.

    Schönen Tag und viele Grüsse

    N☼va

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  5. ...mir sagt das auch, liebe Irmi,
    dass man die Arbeit der freiwilligen Feuerwehren gar nicht hoch genug wertschätzen kann...da steckt sehr viel ehrenamtliches Engagement dahinter, was oft nicht gewürdigt wird...
    gut, dass es nur Sachschaden gegeben hat,

    lieber Gruß Birgitt

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  6. Ui, das sind so Geschichten, die mich erinnern und mahnen, niemals nachlässig zu werden in diesen Dingen. Wie schnell ist man in Gedanken und vergisst einen Topf auf dem Herd. Welch Glück, dass es Menschen gibt, die immer wachen und alles tun, Schlimmeres in solchen Situationen zu verhindern.
    Mir erging es mal ähnlich. Wir kamen von einem Besuch zurück und vor uns vor die Feuerwehr. Als sie dann auch noch an unserer Straße hielt, wurde uns auch ganz mulmig. Im Nachbarhaus brannte der Schornstein, vermutlich, weil sie etwas verbrannt haben, dass da nicht hingehörte.

    Einen Tag ohne Aufregung wünscht dir, liebe Irmi,
    mit lieben Grüßen
    die Waldameise

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  7. oh ja- manchmal brennt es schneller wie einem liebt ist.

    ich hatte damals in der Küche einen Plastikfressnapf auf dem Herd abgestellt und dann später beim Kochen irrtümlich die falsche Platte angeschaltet. ( ich war natürlich kurz aus der Küche raus gegangen) das Plastik schmolz und es gab mit einem mal eine riesige Stichflamme. ich war geistesgegenwärtig genug, die nächst besteDecke zu schnappen und das Feuer zu ersticken. Ich hab draus gelernt, nichts mehr auf dem Herd abzustellen. Gut auch dass man den heutigen ceranfeldern ansieht, welche platte an ist, das konnte man bei den alten Herden ja nicht sehen.

    lg gabi

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  8. Liebe Irmi,

    so etwas zu sehen, geht einem bestimmt nahe. Man hofft, dass keine Menschen zu schaden kommen. Allerdings ist es auch schmerzlich, dass viele geschätzte Erinnerungsstücke bei so einem Brand zerstört werden und verloren gehen. Alles andere ist sicher ersetzbar.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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  9. Bei uns war es am vergangenen Samstag ähnlich. Es fuhren mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn Richtung Wald. Wie sich später heraus stellte, handelte es sich dabei - Gott sei Dank - nur um eine Übung. Die Kinder waren jedenfalls voll davon und sahen dem ganzen Geschehen aufmerksam zu! LG Martina

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  10. Schrecklich ..... Vor Jahren brannte schräg gegenüber der Fernseher nach einer Implosion und ein alter Herr konnte gerade noch aus der Wohnung gebracht werden, mit einer Rauchvergiftung. Noch heute erinnern wir uns mit großem Schrecken daran, es ging alles so schnell, die Flammen schlugen durch das Fenstern und zum Glück brachte die Feuerwehr unverzüglich den Brand unter Kontrolle. Davon zu lesen ist eine Sache, unmittelbar in nächster Nähe das Feuer zu sehen eine andere. Sehr gut reagierte eine Nachbarin, die den alten Herren (gegen seinen Willen, da er löschen wollte) doch aus der Wohnung rettete.

    LG von Heidrun

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  11. Liebe Irmi
    das Geschehen ist heftig gewesen und sagt einen auf gepasst beim kochen oder auch was mit brennen zu tun hat.
    Ich hoffe du hast dich von dem Schreck wieder gut erholt!
    Lieben Gruss Elke

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  12. ach herje, bei dir ist ja was los!
    liebe gruesse!

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  13. So schnell kann das gehen, obwohl es vielleicht nur ein Augenblick der Unaufmerksamkeit gewesen ist. Doch, über einem Hydranten parkt man grundsätzlich nicht. Das sollte man wissen!

    Lieben Gruß, Brigitte

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  14. liebe Irmi,
    das ist ja schrecklich - aber Hauptsache den Bewohnern ist nichts schlimmes passiert.
    ganz liebe Grüße
    Gerti

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  15. Na, da hattest du aber wirklich einen aufregenden Tag. Gut, dass niemand zu Schaden gekommen ist.
    Gruß vonner Grete

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  16. Hallo Irmi, dann ging es Dir ja wie es mir in letzter Zeit viermal ergangen ist. Da wird einem schon Angst und Bange, wenn die Feuerwehren vor der Tür halt machen. Gott sei Dank ist auch bei unseren Bränden keiner schwer verletzt worden. Aber bei uns war es wohl in 3 Fällen Brandstiftung und den oder die Täter hat man noch nicht ergriffen. Was bleibt ist die Angst, auch weil die Brände bisher immer gegen 1 Uhr nachts waren.

    liebe Grüsse
    Brigitte die Weserkrabbe

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  17. Es ist schon schlimm mit ansehen zu müssen, wenn sich so eine Katastrophe anbahnt. Die Ungewissheit als Aussenstehender nicht zu wissen, wie ausweglos es den Betroffenen zu Mute sein muss. Hier ist man dann dankbar, dass es viele Menschen gibt, die sich bei Hilfs- und Rettungsorganisationen für die Hilfsbedürftigen einsetzen.
    Schöne Grüße,
    Luis

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  18. Liebe Irmi, ich hoffe, dir geht es gut.- Solche Aufregungen sind schon anstrengend, weil man am besten außen vor bleibt, um die Arbeit der Feuerwehr nicht zu behindern. Ich weiß seit einem Besuch der hiesigen Feuerwache, was die leisten ( und auch können )! Es sind für mich echte Helden.
    Liebe Grüße
    Astrid

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  19. So eine Aufregung! Nur gut, dass alle gerettet werden konnten und keine Personen zu Schaden kamen. Wir haben hier gleich die Feuerwehr 3 Häuser weiter und schräg gegenüber die Rettungsleitstelle. Wenn die Fahrzeuge ausfahren mit Sirenengeheul, dann überlege ich auch immer, wo nun wieder was passiert ist.
    Liebe Grüße ins Wochenende von Kerstin.

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.