Dienstag, 6. Januar 2015

Dies und Das über die Sternsinger



Nun ziehen sie wieder von Haus zu Haus und wünschen uns Gesundheit und Gottes Segen. Längst kommen sie nicht mehr nur in katholische Häuser - nein, dieser Brauch ist längst ökumenisch. Eine Abordnung der Sternsinger aus Neckarelz/Diedesheim fahren nach Berlin und sind bei der Kanzlerin. Die Aufregung ist groß. Zwei meiner Lesekinder fahren mit.

Schon ab dem 16.Jahrhundert ist der katholische Brauch belegt, als Sternsinger von Haus zu Haus zu ziehen und Spenden zu sammeln. Die Tradition geht auf die Erwähnung der Sterndeuter im Matthäus-Evangelium zurück. In einigen Gegenden war das Sternsingen zunächst nur bestimmten Berufsgruppen vorbehalten. Andernorts zogen Kinder in Eigeninitiative los. Da
die Spenden hauptsächlich in den Wirtshäusern verprasst wurden, wurde das Sternsingen im Raum Freising 1784 per Erlass verboten.
Dennoch blieb die Tradition in Mitteleuropa erhalten. In Deutschland gibt es seit 1959 eine zentrale Sternsingeraktion, die vom Kindermissionswerk und dem Bund der Katholischen Jugend getragen wird. Gesammelt wird in diesem Jahr für gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen.
Rund um den 6. Januar bringen die Sternsinger den Segen. Die Türzeichnung  "C+M+B" steht im Übrigen nicht für die Namen der drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, sondern für  "Christus mansionem benedicat" - Christus segne dieses Haus.
(Quelle: Heiligenkalender)


Ein freundlicher Blick
durchdringt die Finsternis
wie ein Sonnenstrahl.
(Albert Schweitzer)


Kommentare :

  1. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    oh wie schön, zwei Deiner Leserkinder dürfen mit nach Berlin, dsa wird eine Aufregung geben, und ich bin gespannt, was sie Dir hinterher zu erzählen haben! Bei uns waren sie schon am Samstag unterwegs .....im strömenden Regen ....aber, es hat sie nicht abgehalten, ihre Freude, an dem, was sie da machen, zu zeigen!
    Die Worte von Albert Schweitzer sind so wahr!
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  2. Stimmt liebe Irmi, sie ziehen von Haus zu Haus und das Motto in diesem Jahr: Segen bringen-Segen sein.
    Wie schön das Deine Lesekinder dabei sind, da gibts bestimmt viel zu erzählen.

    Liebe Grüße und einen schönen Dreikönigstag
    Angelika

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  3. Liebe Irmi, ich finde den Brauch der Sternsinger wunderschön. Ich bin froh, dass es den noch gibt.
    Ganz liebe Grüsse zu Dir,
    Susanne

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  4. Guten Morgen liebe Irmi,

    als die Kinder usnerer Gegend alle klein waren besuchten einige uns auch als Sternsinger. Seit einigen Jahren aber kam niemand mehr. Ich habe noch einen Segen von 2009 an der Tür kleben. :-)
    Das die Kinder aufgeregt sind ist verständlich....was für ein besonderer Tag.

    Hab einen lichtvollen Dreikönigstag.

    Liebe Grüessli
    Julia

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  5. liebe Irmi,
    schön, dass Deine Lesekinder mitfahren durften, das wird bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.
    Bei uns waren die Sternsinger schon am Samstag da.
    ich wünsche Dir noch einen schönen Drei-Königs-Tag.
    liebe Grüße
    Gerti

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  6. Liebe Irmi,
    die Sternsinger sind bei uns schon am Sonntag dagewesen und das ist ein sehr schöner Spruch von Albert Schweitzer.
    Noch einen schönen Tag und liebe Grüße
    Elke

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  7. Liebe Irmi,
    ja, ein schöner, alter Brauch! Bei uns waren sie schon, da freuen wir uns jedesmal drauf. Als meine Mädels jünger waren, waren sie ebenfalls dabei. Naja, ist schon eine Weile her...:)
    Liebe Grüße, Anke

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  8. Gerade sind sie hier aus dem Dom, der Kirche der Heiligen Drei Könige, ausgesandt worden, was immer ein sehr schönes Bild ergibt. Übrigens sind es 850 Jahre her, dass die Reliquien der Heiligen hier nach Köln gekommen sind und in einem wundervollen Schrein in einer wundervollen Kirche aufbewahrt werden. Momentan gibt es auch eine Ausstellung, die mit tollen Kunstwerken aus ganz Europa nachzeichnet, wie die Vorstellung von den Dreien, die ja in der Bibel noch als "Magier" bezeichnet wurden, sich in der Kunst und Büchern durch die Jahrhunderte gewandelt hat. Hier habe ich dazu auch etwas geschrieben: http://lemondedekitchi.blogspot.de/2014/12/meine-51-kalenderwoche.html
    Viele Grüße aus Köln!
    Astrid
    Übrigens die in der Ausstellung zu sehende neapolitanische Krippe stammt aus Freising...

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  9. Wieder ein interessanter Beitrag. Ich hatte mich heuer (Samstag) auch auf ihren Besuch gefreut und bäm. Natürlich kuschle ich genau da wieder mit dem Eimer -__- Musste der Bär ran. Aber hat er auch gerne gemacht.
    Was mich wunderte. In meiner Heimat haben die Sternsinger immer Weihwasser dabei. Damit spritzen sie in den Hausflur. Doppelter Segen sozusagen. Kennt man hier gar nicht.

    Liebe Grüße. Das langsam kugelige Brummelchen

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  10. Bei uns ist das nicht so, da gehen sie nur ins Rathaus.

    Alles Liebe wünscht Mathilda ♥

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  11. ach da erinnerst du mich an was :P danke!
    liebe gruesse!

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  12. Und wieder habe ich etwas gelernt! Danke und LG! Martina

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  13. Da ich hier auf einem Dorf lebe, ist es auch Brauch, das die Kinder als Sternsinger unterwegs sind. Als ich noch in der Großstadt lebte, da kannte ich das nicht. Ich finde es ist ein schöner Brauch, auch wenn ich selbst nicht besonders gläubig bin, freue ich mich doch, wenn die Kinder kommen. In diesem Jahr waren sie schon recht früh da. Sie hatten schon am Freitag bei mir geklingelt und den Segen an die Tür geklebt.
    Dir noch einen schönen Heiligen-Drei-Königs-Tag
    LG
    Manu

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  14. Liebe Irmi, bei uns haben die Kinder schon letze Woche damit begonnen. Sonst schaffen sie nicht alle Häuser mit mehreren Etagen hier in der Stadt. Ich blogge noch nicht wieder (vielleicht stelle ich es auch ein) aber ich lese hie und da. Gerade habe ich meine kleine Enkelin (10) in die S-Bahn nachhause gesetz und schaue nun mal hier ein wenig herum. Dir wünsche ich für das neue Jahr 2015 Gesundheit und viel Freude. Mit herzlichen Grüßen. Margarethe

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  15. ...bei uns waren die Sternsinger schon am 2. Weihnachtstag, liebe Irmi,
    weil sie bei uns durch alles Straßen des Ortes ziehen und an jedem Haus klingeln...so sammeln sie immer ganz schön viel Geld für die Hilfsprojekte...ich finde es gut, dass die Kinder sich damit beschäftigen, wie es anderen Kindern auf der Welt geht und etwas tun...

    lieber Gruß Birgitt

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  16. Wie immer sehr interessant. Ich dachte nur, ich hätte gelesen, dass für Bolivien gesammelt wird.

    Lg kathrin

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  17. Liebe Irmi,
    ein schöner Brauch. Bei uns hatten die Sternsinger ihren Besuch schon am 3. Januar. Schade, dass der wunderbare Weihrauch nicht mehr verwendet wird.
    Ganz herzliche Grüße,
    Mella

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  18. Liebe Irmi,

    ich wünsche Dir ein gutes und glückliches neues Jahr. Ich hoffe sehr dass es Dir soweit gut geht. Ja, die Sternsinger, auf die warte ich auch noch. Ich mag diesen Brauch und gebe gerne etwas für Kinderhilfsprojekte.

    Herzliche Grüße
    Kerstin

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  19. Bei deinen schönen Berichten lernt man immer wieder dazu , liebe Irmi . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  20. Liebe Irmi,
    bei uns sind die Sternsinger nicht so geballt unterwegs, aber in den wichtigen Einrichtungen. Und Konzerte in der Kirche gibt es auch.
    LG Sabine

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  21. Hey liebe Irmi!
    Ich wünsch dir ein wunderbares, schönes, kreatives, aber vor allem ein gesundes neues Jahr!
    Meine Tochter Emma war am Sonntag als Sternensinger mit ihren Freundinnen unterwegs. Es ist eine wunderbare Tradition!
    Alles Liebe und bis bald
    Ulli

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  22. Liebe Irmi,
    ich wünsche dir ein GESEGNETES neues Jahr und allem was gut tut.
    Bei uns haben die Sternsinger auch eine lange und anhaltende Tradition.
    Hab eine schöne Woche,
    Liebe Grüße,
    Ulli

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  23. Liebe Irmi,
    Diese Tradition der Sternsinger kannte ich nicht...
    Liebe Grüsse,
    Mariette

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  24. Liebe Irmi, leider muss man sich hier in der Pfarrei anmelden, dass sie kommen. Das finde ich so blöd.
    Das haben wir natürlich nicht gemacht.
    So bekam das Haus, in dem wir wohnen, den Segen insgesamt.
    Damit kann ich auch leben...
    Schade, aber so ist es.
    Liebe Grüße Bärbel

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.