Freitag, 20. Februar 2015

Dies und Das über Spurenleger und Vorbilder


"Es gibt Menschen, die vergisst du nie", singt Wolfgang Niedecken von BAP. "Nach langer Zeit fällt mir sogar mein Vorbild wieder ein." Und dann verabschiedet sich der Sänger von seinem Vorbild - mit einem wunderbar schlichten, unverschnörkelten Dank: "Eh, Vorbild, dank dir schön! Ich glaub´, ich krieg´ es langsam selber hin."


Als ich dieses Lied heute hörte, dachte ich zurück - weit zurück. Ich dachte an Leute, die ich mal kannte, die mir wichtig waren. Und ich dachte auch wieder an meine Vorbilder von damals.
Vorbilder haben sich ihre Rolle meist nicht ausgesucht. Oft wissen sie gar nichts von ihr. Und doch sind sie in bestimmten Phasen des Lebens so wichtig. Wie soll ich wissen, wozu ich fähig bin, was ich kann und will, wenn mir niemand etwas zeigt? Wenn niemand die Werte verkörpert und vorlebt, nach denen ich suche! Wenn niemand eine Spur legt, der ich für eine Weile folgen kann?
Wahrscheinlich gibt es in jedem Lebenslauf solche Spurenleger. Wie in dem Lied von BAP: Wir folgen ihren Zeichen eine Weile und biegen dann ab, um einer neuen Spur zu folgen. Sie haben uns reicher gemacht, unsere Vorbilder, weil sie uns Erfahrungen ermöglicht haben. Und deshalb bedanke ich mich heute bei ihnen. Ich hätte es schon längst machen sollen. Für einige kommt der Dank zu spät. Sie weilen nicht mehr unter uns.

Kommentare :

  1. Das stimmt , liebe Irmi , ich glaube Vorbilder hat jeder . Meine größten Vorbilder ( meine Eltern ) leben leider nicht mehr . :)
    Liebe Grüsse Heike

    AntwortenLöschen
  2. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    das hast Du wunderbar geschreiben und ich schliesse mcih jetzt einfach mal diesem Dank an *lächel*
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und einen guten Start in ein wunderschönes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße ,Deine Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  3. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Irmi,

    danke dass Du mich eine tolle Omi nennst, aber eigentlich bin ich ja die Mama. Egal ist auch egal, ich bin die ich, Du weißt ja, dass ich immer bei Dir jeden Tag lese, aber leider eben nicht kommentieren kann. So lasse ich Dir nun durch Kerstin mitteilen, dass das Buch welches Du mir geschenkt hattest verspeist ist "Die Tochter des Schmieds" und es hat mir sehr gefallen.
    So ein ruhiges Buch, kein fortlaufender Spannungsbogen, ja, das ist Lesen. Woher wusstest Du es, dass es mir gefallen könnte, ich finde es unheimlich schwierig, eine mir doch fremde Person so einzuschätzen, dass ich sagen könnte, ja das ist die Lektüre die ihr gefallen könnte. Danke nochmals und ich habe vor, wenn mich die Elfen lassen, es mal vorzustellen. 📖 📚👓
    Allerherzlichste Grüsse von der Bärenmama

    AntwortenLöschen
  4. liebe irmi,
    stimmt und der anstoss kam im rechten moment. eine unterhaltung per sms werd ich zu papier bringen und dem liebenswerten menschen überreichen. gelernt hab ich auch von viel von kindern in ihrer unverfälschten art, zwei *dokumente* bewahre ich bereits jahrzehnte auf. ja - DANKE!

    AntwortenLöschen
  5. Stimmt, es gibt auch so einige Menschen in meinem Leben die ich nie vergessen werde, allerdings Vorbilder hatte ich keine. Dennoch auch immer ein Danke an meine Eltern die mich geleitet haben und auch immer noch für mich da sind.

    Wünsche dir einen wundervollen Tag und sende liebe Grüsse

    N☼va

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Irmi,
    berührend hast du geschrieben ... dieses Danke liegt nicht nur im Herzen, es ist wundervoll, wenn wir es schreiben oder direkt sagen dürfen...Ich wünsche dir einen sonnigen und wunderschönen Tag, herzliche Grüsse, Sichtwiese

    AntwortenLöschen
  7. ja - das ist wieder ein Text zum Nachdenken ... und Zurückdenken. Mir fallen auch einige Vorbilder ein, denen ich danken möchte ...

    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Irmi, so wahre Zeilen! Das "Danke" sagen sollte man nie zu weit nach hinten schieben. Und doch hatte auch ich Vorbilder im Leben, die gar nichts davon wussten. Ich weiss nicht ob sie sich gefreut hätten wenn ich das mal angesprochen hätte.
    Dir sag ich Danke für die vielen Guten Wünsche. Es wird wieder ... bei allen hier in der Familie. Endlich, und hoffentlich ist nun mal Ruhe mit all den Krankheiten. Diese Grippe hatte es in sich, ich selber hatte sowieso noch nie eine Grippe, mag ich auch nicht mehr bekommen!
    schönes Wochenende
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  9. Hmmmm... Vorbilder.... , die hatte ich irgendwie nie, wenn ich bewusst darüber nachdenke liebe Irmi!
    Aber meine Eltern, doch, sie waren und sind es immer wieder so im Stillen.
    Danke, dass du mich wieder zum Nachdenken gebracht hast :0)
    Liebe Grüße zu dir und hab ein schönes Wochenende ♥
    Ulli

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Irmi,
    ich finde es schön, dass Du Dich auf diesem Wege bei all Deinen Vorbildern bedankst, sie werden sich freuen.
    Mir kam aber auch noch ein anderer Gedanke: Wahrscheinlich sind wir alle Vorbilder, für unsere Kinder, später für unsere Enkelkinder, für alle Kinder ... Wir sollten alle so leben, dass wir Vorbilder sein könnten. Ein ganz banales Beispiel: Bleibe immer an einer roten Fußgängerampel stehen, denn gehst du bei Rot könnte dich ein Kind sehen und es eines Tages Dir nachmachen......
    LG
    Astrid

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Irmi,
    wer ohne Vorbilder ins Leben laufen muss, der gerät leider sehr oft vollkommen aus der Spur.
    Wir beide hatten Glück - und danken dafür jeden Tag.
    Hilde, unsere geliebte Felldame, hatte dieses Glück nicht, aber daher bekommt sie von uns die doppelte Dosis.
    Und sie dankt es uns auf ihre Weise...
    LG - Wolf

    AntwortenLöschen
  12. Vorbilder sind wichtig und wenn man sich bedanken kann, was ja nicht immer möglich ist, sollte man es auch machen oder zumindest dankbar sein. Vielen Leuten ist Dankbarkeit ja inzwischen ein Fremdwort geworden.

    Liebe Grüße
    Arti

    AntwortenLöschen
  13. ein wirklich toller text. in manchen dingen finde ich vorbilder auch sehr wichtig :)
    ich wünsche dir ein schönes wochenende!

    AntwortenLöschen
  14. etwas was einen Begeistert Irmi ist doch schön
    wenn man seinem Vorbild ,diesem besonderem Mensch nacheifert macht man sicher nichts falsch.
    LG zum Wochenende vom katerchen

    AntwortenLöschen
  15. Ja, liebe Irmi,
    da war ich eher nicht so gut dran. Ich hatte nur ein Vorbild, was ich nicht so haben möchte und das habe ich auch durchgezogen. Der Weg war allerdings sehr viel länger.
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.
    Liebe Grüße von Anne

    AntwortenLöschen
  16. Stimmt, immer wieder folge ich Deiner Spur :-)
    Herzliche Grüße, liebe Irmi

    AntwortenLöschen
  17. Das ist ein schöner Gedanke, den Vorbildern zu danken. Ganz wichtig ist jedoch, irgendwann abzubiegen und nicht mehr der Spur eines anderen zu folgen und eigene Wege zu gehen! LG Martina

    AntwortenLöschen
  18. Ein Vorbild, dem ich nach geeifert wäre, das gab es nicht. Es gab so einige Menschen, die ich für ihr Tun bewunderte und noch bewundere: Jesus von Nazareth; Maria, seine Mutter; Fräulein Müller, meine Grundschullehrerin; Mahatma Gandhi; Martin Luther King; Helmut Schmidt; Golda Meir; die Eierfrau auf unserem früheren Wochenmarkt, die bei Wind und Wetter dort stand ...., ein schönes Wochenende wünsche ich Dir liebe Irmi und allen anderen hier.

    AntwortenLöschen
  19. Hallo Irmi,
    da fällt mir jetzt auch ein Vorbild ein und ich weiß leider auch nicht ob diese Person noch lebt und wie es ihr geht?
    LG Heidi

    AntwortenLöschen
  20. Liebe Irmi,
    solche "Spurenleger" hatte ich auch. Zum Glück!! Ich denke, durch sie sind mir manche Entscheidungen leichter gefallen und ich fühlte mich sicherer, Entscheidungen zu treffen und meinen Weg zu gehen.
    Viele liebe Grüße, Anke

    AntwortenLöschen
  21. So ist es ;-( ... sie weilen nicht mehr unter uns.
    Doch wir geben es weiter an Kinder und Kindeskinder ....
    (Das _eine_ kleine Beispiel von Astrid ist schon soo treffend)

    Ich wünsche Dir ein "vorbildliches" Wochenende! ;)
    Liebgruß,
    Tigerle
    =^.^=

    AntwortenLöschen
  22. Liebe Irmi,

    so ist es, das hast Du wirklich sehr schön in Worte gefaßt!
    Vorbilder sind Vorbilder und sollten es auch bleiben - einige neigen leider dazu, solche zu vergöttern und das ist ungesund.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende ...
    Sara

    . . . ach ja, und Du darfst mich gern weiterhin auch nur "Sara" nennen - ich hatte den Namen nur im Profil geändert, aber das ist für die Blogger nicht so sehr von Belang.

    AntwortenLöschen
  23. Da muss ich mal drüber nachdenken. Und dann wohl mal Briefe schreiben...
    Herzlichst
    yase

    AntwortenLöschen
  24. Liebe Irmi,
    Ja genau, unsere Vorbilder oder 'Role Models' wie man hier so schön sagt. Wir brauchen sie alle und es hilft uns um alleine den weiteren Weg zu gehen. Soviele waren schon vor uns und genau dass sagte ich auch zu meiner Mutter in ihren letzten Wochen; du bist nicht allein die den letzten Weg gehen muss, es waren schon vielen vor uns die es auch geschafft haben. So geht immer die eine Spur in eine andere über und am Ende wird die letzt Spur ganz zart und klein bis sie weg ist.
    Liebe Grüsse zum Wochenende.
    Mariette

    AntwortenLöschen
  25. Liebe Irmi, dein Post heute ist wundervoll. So schöne Worte hast Du gefunden und sofort habe ich überlegt, wer in meinem Leben Spuren gelegt hat, denen ich gerne gefolgt bin und in denen ich auch sicher unterwegs war, die mich ein Stück meines Weges begleitet haben.
    glg zu Dir,
    Susanne

    AntwortenLöschen
  26. Du bringst mich zum Nachdenken... Hatte ich Vorbilder? Mir nicht so bewusst... Oder es waren eher die Anti- Vorbilder, die, die mir deutlich machten, wie ich NICHT werden wollte. In meinem Leben als Frau, Mutter, Ehefrau, als Lehrerin... als politischer Mensch. Ich habe mich immer wohler gefühlt, wenn ich mich unabhängig gemacht habe. Die einzige Abhängigkeit, die ich ertragen kann, ist die durch Liebe zu einer Reihe von Menschen.
    Ich hoffe, du verbringst ein schönes Wochenende!
    Astrid

    AntwortenLöschen
  27. Meine liebe Irmi,

    da muss ich nicht lange überlegen, mein allergrösstes Vorbild ist meine Oma - von ihr habe ich auch hin und wieder schon auf meinem Blog berichtet uuuuuund: Mein Vater! Auch meine verstorbene Schwiegermutter - und ich stelle fest:
    Ich bin reich, weil ich immer wieder aus ihrem Fundus schöpfen kann...... großartige Menschen!!!

    Herzliche Grüße
    Uschi
    so what hutliebhaberin

    AntwortenLöschen
  28. Ein schöner Debkanstoß.... denk, grübel, frag.....

    Nana

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.