Mittwoch, 11. März 2015

Dies und Das über Löwe und Maus

Es ist ein Irrtum, zu glauben, nur Gleichgestellte könnten einander dankbar sein. Das Gegenteil ist der Fall: Auch ein Starker gerät manchmal in Situationen, in denen er auf die Hilfe eines wesentlich Schwächeren angewiesen ist. Weshalb es nicht schaden kann, auch Schwächeren im entscheidenden Moment einen Gefallen zu tun - man weiß nie, ob man nicht doch mal ihre Unterstützung braucht.
Davon erzählt die nachstehende Fabel Äsops:

 Buch von Susanne Göhlich: Löwe und Maus helfen sich gegenseitig.

Der Löwe schlief. Eine Maus huschte über seinen Körper. Er erwachte und schnappte sie, um sie zu fressen. Da flehte die Maus um ihr Leben und versprach:  "Wenn du mir das Leben schenkst, werde ich mich dankbar zeigen." Der Löwe lachte und ließ sie los. Wenig später wurde der Löwe von Jägern gefangen und mit einem Seil an einen Baum gebunden. die Maus hörte ihn stöhnen. Sie lief zu ihm - benagte das Seil, bis es entzwei riss.


Dem, der uns Gutes tut, 
sind wir nie so dankbar wie dem,
der uns Böses tun könnte,
es aber unterlässt.

Kommentare :

  1. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    ja, ich kenne diese Fabel auch und finde sie noch immer gut und sehr lehrrich!
    Danke für's wieder dran erinnern!
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  2. weniger dramatisch aber genau so lehrreich ist das zusammenspiel in der natur, plastisch in den fabeln.
    der eine ohne den anderen ist nichts, optisch sieht es nach fressen oder gefressenwerden aus, alles ist sehr subtil.
    herzliche grüsse in diesen sonnentag!

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  3. leider stimmt das Zitat Irmi
    LG in den Tag vom katerchen

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  4. lehrreich und wenn ich überlege wie verdreht es doch ist oftmals!
    Schönen Tag wünsnche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  5. Oh ja, diese Fabel ist hier auch sehr beliebt. Da meine Tochter eigentlich schon immer kleiner war als alle anderen in ihrem Alter, wurde diese Fabel besonders im Grundschulalter immer wieder hervorgeholt.

    Liebe Grüße,
    Sonja

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  6. Heute heisst es ähnlich:
    You ever meet twice.
    Und genau so ist es:
    Die Person, mit der du dich einmal richtig gefetzt hast, entwickelt sich zum wahren Freund.
    Hilde, unsere geliebte Felldame?
    Wie oft habe ich mich über sie geärgert, und jetzt, nach dreizehn Jahren, liegt sie
    tiefenentspannt auf der Fensterbank und träumt von...
    Ich weiss es nicht, aber sie hat geknurrt. Hat sie noch NIE getan!
    Prompt stehe ich auf und schaue nach. Nichts. Sie schläft fest.
    Ach, unsere Hilde!
    Liebe Grüße - Wolf

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  7. Liebe Irmi,
    wie wahr und das sollten wir nie vergessen! Das Zitat stimmt mich jedoch etwas traurig!!!!! Doch es hat leider etwas wahres!
    Herzensgrüassli
    Yvonne

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  8. Liebe Irmi,

    die Geschichte zeigt schön auf, dass vermeintliche Schwächen doch auch Stärken sind und umgekehrt.
    Ein jeder ist gut so wie er/sie ist.

    Liebste Grüessli
    Julia

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  9. Liebe Irmi, danke, gut herausgesucht. Beide wären jetzt tot. Liebe Grüße Eva

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  10. Liebe Irmi,
    eine sehr lehrreiche Fabel hast Du da gefunden. Doch sollten wir helfen, um zu helfen und nicht, um eine Gegenleistung zu erhalten. Wenn sie sich dann zufällig ergibt, - umso besser.
    Einen schönen Tag und liebe Grüße
    Astrid

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  11. Liebe Irmi,
    Die Fabel lehrt uns, dass nicht immer nur die Starken gewinnen. Das Gemeinsame und das Wie ist was zählt.
    Denken wir zurück, waren wir des Öfteren der Löwe, andermal die Maus. Solange es sich einigermaßen in Waage hält, haben wir es richtig gemacht.
    Ich wünschte dir noch einen schönen Nachmittag und sei ganz herzlich gegrüßt
    Ella

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  12. Fabeln lehren uns etwas - so auch diese! Danke dafür! Martina

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  13. Ein Zitat welches nachdenklich machen sollte.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag.
    LG
    Nicole

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  14. Liebe Irmi,
    wie wahr - wie wahr. Dankeschön für diese Fabel.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag
    und sende liebe Grüße an den Neckarstrand
    Tina

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  15. ...schöne Geschichte, liebe Irmi,
    bedenkenswert...

    lieber Gruß Birgitt

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  16. ..... Das hätte ich ja mal vorher lesen müssen....
    Herzlichst
    yase

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  17. Ja, so ist es .... und ich denke dabei auch an die Raben der Bibel, die dem hungrigen Elia Nahrung bringen. .... vielleicht als "Revanche" ...
    Liebe Grüße
    Sara

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  18. so ist es...
    dankeschön, liebe Irmi, für Deine interessanten Beiträge...

    Liebe Abendgrüße schickt Dir Traudi

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  19. liebe Irmi,
    ich kenne diese Fabel auch, wahrscheinlich noch aus der Schulzeit.
    Da steckt viel Wahrheit drin.
    ich wünsche Dir einen gemütlichen Abend
    liebe Grüße
    Gerti

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  20. Hallo Irmi,
    so ist es im Leben: "Manchmal kommt es anders als man denkt". Selbst wenn man ein starker Löwe ist, braucht man manchmal eine Maus.
    Vielen Dank für diese nette Geschichte.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  21. Leben und leben lassen:-)
    glg zu Dir,
    Susanne

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  22. Liebe Irmi,

    da steckt so viel Wahrheit drinn.
    Das sollte man immer im Hinterkopf haben.
    Danke für´s erinnern ♥

    Liebe Grüße
    Nicole

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  23. Liebe Irmi,
    das ist ein gutes Beispiel, dass vermeintliche Schwächere nicht immer den Kürzeren ziehen müssen.

    LG Sabine

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  24. Hallo Irmi,
    ja und überhaupt, der Löwe wäre sowieso von der Maus nicht satt geworden...
    LG Heidi

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  25. Liebe Irmi,
    du hast so recht und es heißt ja auch dass man sich im Leben immer zwei mal trifft.

    Sonnige Grüße
    ganga

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  26. Liebe Irmi,
    Ja, so eine Geschichte hat einen sehr guten moralischen Wert für Kinder und sogar Erwachsenen!
    Ganz liebe und sonnige Grüsse,
    Mariette

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  28. Eine Fabel, die beweist, dass es eben nicht immer auf die Stärke ankommt.

    Liebe Irmi, ich habe dir noch etwas zu "Finstermoos" bei mir geschrieben.

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  29. Diese Fabel habe ich schon ganz oft gelesen, liebe Irma und sie zeigt so deutlich, dass auch Schwächere den Stärkeren von großem Nutzen sein können. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.