Mittwoch, 15. April 2015

Dies und Das und das erste Fahrrad

Da war es. Endlich hatte ich ein Fahrrad. Es war im Jahr 1955/56. Mein erstes Rad war von der Firma Rabeneick. Was sich jetzt für Möglichkeiten eröffneten, war einfach toll

 
Das Fahrrad wurde gehegt und gepflegt. Wie heute ein Auto, war es für uns damals ein Statussymbol. Jetzt konnte ich mit den anderen mithalten. Für das Selbstbewußtsein ein enormer Schritt.
Besondere Teile wurden angebaut. Vom Wimpel, am Vorderrad angebracht, bis zu einer Laufklingel.
Wohl dem, der Brüder hatte! Am Hinterrad war ein buntes Netz. Das war eine Vorsichtsmaßnahme, damit die weiten Röcke sich nicht verfingen. Wenn wir uns mit einem Dauerklingelton bemerkbar machten, sprangen die Leute erschrocken zur Seite. Natürlich schimpften sie über uns, was uns aber nicht sonderlich beeindruckte.

Oldtimerfahrrad 28 Zoll von Vaterland, Damenfahrrad, Versand möglich 
Natürlich ging es auch nicht ohne Stürze und sonstige Probleme ab. Ich erinnere mich an eine Fahrradtour mit Freundinnen  Zuerst landete ich in Straßenbahnschienen und dann folgten zwei "Platte". Gott sei Dank waren immer Helfer zur Stelle.
Wenn ich heute an der Schule vorbeigehe, stehen dort Räder, von denen wir nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Aber wir waren auch zufrieden und  so stolz. Mit 3-Gängen kamen wir auch überall hin.


Alle Träume können wahr werden,
wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.
(Walt Disney)

Ich freue mich sehr, dass
PamyLotta

an den Neckarstrand gefunden hat. Herzlich willkommen. Nimm bitte Platz und fühle dich wohl hier.

Kommentare :

  1. Liebe Irmi,

    deine Worte klingen als sei das alles erst gestern gewesen!
    Wie schnell die zeit vergeht.... oder ;o)
    Ein sehr schöner Spruch von Disney. Das sollte man sich viel öfter vor Augen halten!
    Träumen.....

    Liebste Grüße
    Nicole

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  2. Irmi ein EIGENER Drahtesel..:D :D

    bei mir war es ein gebrauchter ganz einfacher..aber es gehörte mir..
    LG vom katerchen der den Spruch von Disney klasse findet

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  3. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    danke für diesen schönen Post voller Erinnerungen! Ich erinnere mich auch noch genau, auf die ersten Versuche mit Opa auf unserem alten Fahhrad, und an mein so heiß geliebtes knalloranges Klapprad, als ich dann größer war .....
    Der Spruch von Walt Disney ist wieder sehr gut ausgewählt!
    Ich wünsch Dir einen schönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  4. Moin Irmi,
    das Erste ist aber ein Nähkasten oder? Ich besitze noch heute nur ein Rad - noch nie ein Auto... meines hat wohl ich glaube 7 Gänge. Aber nutze sich eigentlich nie. Ja diese Stürze als Kind, hihi, ich erinnere mich. Am meisten beeindruckt hat mich: " Ich auf dem Weg zur Schule, ländlich. Regen, schlechte Sicht. Plötzlich konnte ich nicht mehr treten, aber auch nicht absteigen. Einfach umfallen musste ich ;-) Warum ? Meinen Schürnsenkel BEIDE (Frechheit) haben sich um die Pedalen gewickelt. Somit lag ich gefesselt am Rad mitten auf der Straße. Hatte etwas Angst das ein Auto kommt und mich übersieht. Rief und rief und dann kam endlich eine Frau aus dem Haus und als sie sah.... holte sie dann die Schere ;-))
    Das war ein ungeplanter Schwank aus meiner Kindheit.
    lieben Gruß
    Steffi

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  5. Liebe Irmi,
    gerade die nostalgischen Fahrräder finden meinen Gefallen. Das Problem mit den Straßenbahnschienen kenne ich auch von meiner Jugendzeit, das gibt böse Stürze. Was für schöne Blumenbilder!
    Herzliche Grüße,
    Mella

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  6. Hallo Irmi,
    ...und mein schönes "Jugendrad" wurde damals gestohlen, was war das für ein Drama! Ich werde es nie vergessen!
    Mein schönes Rad war weg und tauchte nie wieder auf. Das ist jetzt in Italien, so hieß es..
    LG Heidi

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  7. Liebe Irma,
    meine Mutter erzählt auch manchmal von ihrem ersten Fahrrad für das sie tüchtig gespart hatte. Jetzt war sie mobil und musste die weite Strecke zur Arbeit nicht mehr laufen. Aber so richtig gerne ist sie nicht mit dem Rad unterwegs gewesen, denn sie sagt, es sei unheimlich schwer gewesen. Nicht vergleichbar mit den heutigen Fahrrädern.
    LG
    Astrid

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  8. Ah, die Erinnerung an das erste Fahrrad! Ich weiß noch genau, wie ich das Radfahren gelernt habe - natürlich mit einem Sturz, als ich bemerkte, dass mein Vater gar nicht mehr neben mir her lief! Meine Freundin ist damals mit dem Rad so unglücklich auf den Mund gefallen, dass die Vorderzähne abgebrochen waren. Das war nicht so schön und sie bekam schon in sehr jungen Jahren Kronen. -
    Schön war sie die Zeit trotz allem! Danke fürs Erinnern! LG Martina

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  9. Liebe Irmi,

    mein erstes eigenes Fahrrad hat mein Vater zusammengebaut. Er hatte eine Fahrradwerkstatt eröffnet und reparierte Fahrräder. Bestimmt hat er auch welche verkauft, aber zu DDR-Zeiten war das nicht die Hauptbeschäftigung. Jeder hegte sein Fahrrad, und wenn es kaputt war, brachte man es zu meinem Vater. Irgendwann Weihnachten bekamen meine Schwester und ich jeder ein strahlend rotes Diamant-Fahrrad (ohne Gangschaltung). Das hatte ich sogar, bis ich mit Herrn Schwanenweiß ein Paar wurde. Leider wurde es mir dann aus dem Hausflur entwendet...

    Sonnige Grüße

    Anke

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  10. Ich bin ja auch quasi am Land aufgewachsen, da war das Rad bis zum ersten Moped einfach auch eine gewisse Mobilität. Meine damalige Freundin und ich waren in den Sommerferien einfach überall mit dem Rad... Sind schöne Erinnerungen! :)
    Liebe Grüße
    Mary

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  11. ...heutzutage ist es viel selbstverständlicher, liebe Irmi,
    dass jedes Kind ein Fahrrad hat...wie viel wertvoller war es damals für dich...und wertvoll bleibt auch diese Erinnerung,

    lieber Gruß Birgitt

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  12. Oh ja Irmi,
    ich erinnere mich auch noch an mein erstes Fahrrad. Es hatte keine Gangschaltung und trotzdem habe ich mein Jugendrad geliebt. Weil ich kein großer Mensch war (bin!), konnte ich lange damit fahren.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  13. Liebe Irmi,
    das sind schöne Erinnerungen, die einen immer begleiten. Wie das bei mir damals, aber vor nicht allzu langer Zeit war weiß ich nicht mehr so genau. Ich weiß genau wie mein Fahrrad aussah. Und ich weiß genau wie die anderen Kinder damals mich verspotteten, weil ich kein Mountain Bike hatte, sondern ein "normales" Mädchenrad. Zu der Zeit war man IN, wenn man ein solches Rad hatte, aber es war finanziell einfach nicht drin. Bei meiner Tochter sehe ich Genügsamkeit. Sie hat nicht das neueste Fahrrad, doch sie liebt es. Aber auch hier lassen manche Kinder Kommentare los. Es ist schade, aber sie ist stark genug um kontra zu geben. Im Gegensatz zu früher bei dir werden viele Dinge, wie eben auch Fahrräder, für selbstverständlich angesehen.
    Dir einen schönen Nachmittag.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  14. Hallo liebe Irmi,
    ich sehe auch noch mein erstes Rad vor Augen und ich war auch stolz drauf, obwohl es ein ganz einfaches war.
    An meine Enkeln sehe ich was es heutzutage für teure Räder sein müssen und wenn man denn sieht wie die Kids damit umgehen... traurig.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  15. Liebe Irmi,
    meine Eltern hatten kein Geld für ein Fahrrad. Ich durfte aber mit dem Rad meiner Mutter fahren, welches für mich viel zu groß war. Als ich dann damit stürzte, durfte ich da nicht mehr drauf. Heute besitze ich ein eigenes Rad und fahre nicht damit. Ich muss es mal wieder flott machen. Danke für das Erinnern.
    Schönen Abend wünsch ich Dir und liebe Grüße sende ich Dir.
    Anne

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  16. Liebe Irmi, ich kann mich auch noch so gut erinnern an mein erstes Fahrrad. Wenn man Radfahren kann, wächst das Selbstvertrauen und man erlebt neue Dimensionen:-) Ich werde das nie vergessen.
    glg Susanne

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  17. Guten Abend liebe Irmi. An mein erstes Rad kann ich mich auch noch erinnern. Um unseren Wohnblock führte eine kleine Plattenstraße, wo wir immer Rollschuhe fuhren. Meine Mutti nahm mich an die Hand und führte mich hinters Haus. Da kam mein Vater auf einem winzigen Rad angefahren, es war rotbraun. Mein erstes Rad! Später fuhren meine Schwester und mein Bruder noch damit. Was später draus geworden ist, das weiß ich gar nicht.
    Später bekam ich dann ein blaues Klappfahrrad, die waren damals modern. Meine Schwester bekam ein rotes, das hatte mein Vater bei einem Dorffest als Hauptpreis der Tombola gewonnen.
    Heut fahre ich ein einfaches 3-Gänge-Rad.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

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  18. liebe Irmi,
    da weckst Du schon wieder schöne Erinnerungen.
    Auch ich kann mich noch gut an mein erstes Fahrrad, ans Fahrrad fahren lernen und an die kleinen Stürze erinnern.
    schön wars!
    liebe Grüße
    Gerti

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  19. Oh ja! Ein Fahrrad :) ich durfte erst eines haben, als mein kleiner Bruder Fahrrad-fahren konnte....
    Herzlichst
    yase

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  20. So , liebe Irmi , jetzt hab ich etwas zum Grübeln , lach , wann ich mein erstes Fahrrad bekommen habe . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  21. I do remember my first bike, lovely. I went everywhere. Those when was not many cars too many, I dream that once come true, ah.........

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  22. Servus Irmi,
    da regt sich Erinnerung. Mein erstes Fahrrad war ein altes Militärrad. Es war so groß, dass ich gar nicht auf den Sattel sitzen konnte. Aber mit diesem Fahrrad kam ich als 15 Jähriger schon bis zum Bodensee (hin u. zurück ca. 700 km und ohne Gangschaltung !) - Es folgten noch viele Fahrten mit Freunden. Es war eine schöne Zeit ! ! !
    Schönen Gruß,
    Luis

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  23. Das Fahrrad & ich - eine sehr wechselvolle Geschichte. Wäre mal einen Postvwert.
    Gute Nacht!
    Astrud

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  24. Liebe Irmi,
    ein Fahrrad hatte ich nur als kleines Kind, als Schulkind nicht mehr. Das wäre viel zu gefährlich gewesen. Damals gab es zwar weniger Autos, aber die wenigen fuhren oft wie die Berserker. Das war alles noch sehr unkontrolliert. So ein Risiko mochten meine Eltern nicht eingehen.
    Ein Rad hatte ich erst wieder mit 17 Jahren. Da war das Radfahren aber kein Problem, denn das Radfahren hatte ich ja schließlich mal gekonnt. Es dauerte nur wenige Minuten, um da wieder reinzukommen. Einen Fahrradunfall hatte ich nur mal durch eine kleine Unachtsamkeit meinerseits. Sonst ist mir das nie wieder passiert. Es ging aber glimpflich aus.
    Liebe Grüße
    Sara

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  25. Am Spruch von Walt Disney bin ich hängengeblieben. Der ist so schön, den hab ihn mir gleich mal notiert und sichtbar hingehangen. (Eine Portion Mut ist das, was ich im Moment mal wieder gebrauchen könnte ... dringendst!)

    Sonnige Grüße,
    Sonja

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  26. Liebe Irmi,
    das erste Fahrrad war schon etwas ganz Besonderes, mal ganz abgesehen von den Stürzen und blauen Flecken am Anfang. Ich fahr heute immer noch gerne Rad.
    LG Sabine

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  27. Hallo Irmi,

    schöne Erinnerungen, mein erstes Fahrrad, also das "große Fahrrade" und nicht das "Rädchen" hatte noch keine Gänge, ich bekam es einmal an Weihnachten und ich war Glücklich :) Fahren konnte ich im Winter damit nicht, deshalb schob ich es im Haus umher ;)

    Leider habe ich es heute nicht mehr, welche Marke es hatte kann ich auch nicht sagen - es war aber wunderschön :)

    Liebe Grüße
    Björn :)

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  28. Liebe Irmi,
    An mein 1. Fahrrad erinnere ich mich gerne zurück, es war eine schöne Zeit! Ich habe es erst bekommen, als ich 10 Jahre alt war und es hatte keine Gänge, aber ich habe es geliebt und bin sehr gerne und viel gefahren. Jetzt fahre ich nur noch mit dem Auto oder gehe zu Fuß, das ist eigentlich sehr schade!
    GLG Karin

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.