Mittwoch, 13. Mai 2015

Dies und Das und unser Brot

In unserer und auch in der Nachbargemeinde gibt es noch die traditionellen Bäcker. Sie sind zwar teuerer, aber die Qualität zählt auch.


Gestern wurde ein Emmer Urkorn-Brot angeboten. Das Brot schmeckt ganz köstlich. Man kann es ohne Belag essen.
Was ist Emmer? Emmer urkorn ist ein Urgetreide mit Zukunft.
Den Emmer (Triticum dicoccum) gibt es seit rund 12.000 Jahren und ist  durch die spontane Zufallskreuzung mit einem Wildgras entstanden. Es hat einen langen Halm und an der Ährenspindel wachsen aus jedem Absatz der Spelze nur zwei Körner. Daher die landläufige Bezeichnung  "Zweikorn". Beide Körner sind fest  von einer Spelze  (Schutzmantel ums Korn) umschlossen, ähnlich wie bei Dinkel und Hafer. Der Emmer ist daher auch eine robuste Getreidesorte. Er ist resistenter gegenüber Pflanzenkrankheiten und durch den geringen Nährstoffbedarf anspruchslos gegenüber Bodenverhältnissen und Witterung.
Emmer Urkorn - Brot wird mit den Urgetreidesorten Dinkel und Emmer gebacken. Natürlicher Roggen- und Dinkelsauerteig bringen Aroma und Geschmack, die weichen Emmerkörner und Kürbiskerne ergänzen den Brotcharakter.
(Quelle: Antworten auf meine Fragen. Herzlichen Dank an Bäcker M.)


  • Man kann Brot ohne Liebe geben, 
    aber wenn man Liebe gibt, 
    so wird man auch immer Brot geben.
    Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi

Kommentare :

  1. Noch nie davon gehört bin ich wieder etwas schlauer geworden. Hört sich wirklich lecker an und gutes Brot ist Gold wert. Hier findet man aber Gott sei Dank auch schon dunklere Brote und es wird Vollkorn angeboten.

    Übrigens mag ich frisches, dunkles Brot auch supergerne nur mit ein bisserl Butter essen...yammi^^

    Hab einen schönen Tag und viele GRüsse

    N☼va

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  2. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    oh, dieses Brot ist sicher köstlich! Wie schön, wenn diese alten Getreidesorten wieder angebaut werden! Solches Brot ist mir auch das liebste, dunkel, herzhaft und körnig :O)
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und fröhlichen Tag und einen schönen Feiertag morgen !
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  3. Liebe Irmi,
    es ist immer wieder sehr lehrreich deinen Blog zu besuchen,
    also Emmer-Urkorn, das habe ich noch nie gehört.
    Dinkel und Hafer sind mir selbstverständlich geläufig.
    Und wenn es dann auch noch schmeckt, ist das die Krönung.
    Ich finde diese tradtionellen Bäcker sterben leider aus, das
    Brot besteht nur mehr aus Backmischungen, da wissen wir,
    dass das nichts mehr mit Brot zu tun hat.
    Lg und einen schönen Tag für dich.
    Sadie

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  4. Emmer Urkorn? Davon hatte ich noch niiiieeee gehört! Danke für die Er- und Aufklärung! LG Martina

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  5. DANKE für diese Auskunft zu Brot Irmi
    ich mag auch Brot NUR SO ohne etwas..
    LG vom katerchen

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  6. Liebe Irmi,
    irgendwie kommt mir der Begriff "Emmer Urkorn" bekannt vor, aber ich hatte mich noch nicht damit befasst. Danke für die Information zu unserem täglichen Brot.
    LG
    Astrid

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  7. ein absolut klasse post liebe irmi. ich bin ja ein grosser fan von brot :)
    liebe gruesse!

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  8. Nun, wenn du eins gekauft hast von diesen Broten, dann wünsch ich dir guten Appetit!
    Ich persönlich bin kein Brotfan, aber ein Gewohnheitsmensch, daher gibt es hier natürlich
    auch Brot.
    Hab einen schönen Feiertag !
    LG Rosine ♥

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  9. Liebe Irmi,
    auch mir war dieses Korn bisher unbekannt, aber ich werde es jetzt - sobald ich es irgendwo finde - sofort ausprobieren. Ich bin ein echter Brotliebhaber!
    Liebe Grüße
    moni

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  10. Moin liebe Irmi,
    zum Glück haben wir auch noch einen Bäcker der nach altem Brauch backt. Mit Teigführung über Nacht und alles selbstgemischt. Das Brot schmeckt auch noch nach einer Woche (wenn dann noch was da ist). Frisches Brot mag ich besonders gern, auch ohne Butter und Belag.
    Liebe Grüße und einen schönen Feiertag, Inge

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  11. Hallo Irmi,

    hier im Dorf gibt es nur noch eine Backfiliale, der Bäcker ist im Alter und hat sein Handwerk nun aufgegeben. So geht es rundherum immer öfter... Dinkel, da gibt es im Bauland immer ein Dinkelfest, wenn ich mich nicht Irre. Sogar eine Dinkeldarre...

    Liebe Grüße und schöne alltagserinnerungen
    Björn :)

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  12. Hallo Irmi,
    danke für die Information.Hier kann man auch schon Brot mit Emmer Urkorn kaufen,werde es nach deiner tollen Beschreibung doch auch mal probieren.
    Ich wünsche dir morgen einen schönen Feiertag .
    Liebe Grüße Pippi

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  13. Liebe Irmi,
    oh ja, Emmer ist ein ganz wunderbares Getreide. Ich habe es vor einigen Jahren entdeckt als ich anfing unser Brot selbst zu backen. Im Alltagsbrot kommt es hier nicht (mehr) vor. ABER ich backe herrliche Kekse mit frisch gemahlenem Emmermehl. Eine Wucht sind die. Irgendwann mach ich dazu auch mal einen Post. Hab Dank für diese Informationen hier. Viele Menschen wissen gar nichts von den Alternativen zu Weizen, dabei es ist wichtig, dass das Wissen immer weitergegeben wird.
    Liebe Rosaliegrüße

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  14. Liebe Irmi, das kannte ich schon. Ist aber nicht billig. Backen unser Brot schon seit vielen Jahren selbst, da weiß ich , was ich esse. Sind also keine Zusatzstoffe drin, die oft Allergien auslösen , Liebe Grüße Eva

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  15. Liebe Irmi,
    es geht nichts über ein frisches saftiges Brot von einem traditionellen Bäcker. Dafür lasse ich jedes Stück Kuchen stehen.
    LG Sabine

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  16. ....der Beitrag liest sich schon so gesund - wie mag dieses Urkorn-Brot erst schmecken ! Leider wird´s sowas bei uns nicht geben ;-((
    Schönen Feiertag,
    Luis

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  17. Danke für den informativen Beitrag , liebe Irmi . Von dem Korn höre ich das erste mal . Muss ich doch meine Sabrina mal fragen , ob sie das kennt , sie arbeitet in so einer Bäckerei . Dinkelbrot gibt es da auch . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  18. Was es doch alles so gibt. Backe ja seit Jahren meine Dinkelbrote und Brötchen selbst, da muss ich mich doch gleich mal auf die Suche machen. Danke für deinen Beitrag.
    Lg Sheepy

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  19. Frisches Brot riecht immer fantastisch und schmeckt zu jeder Zeit köstlich, für mich darf es auch etwas weniger gesund sein :) aber der Bäcker ist immer seinen Preis wert, falls er nicht ebenfalls mit Fertigmischungen arbeitet.

    Liebe Grüße
    Arti

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  20. Emmer ist mir noch geläufig.... Und es ist so selten geworden, schön, dass Du einen Bäcker hast, der dies noch verwendet. Bei uns gibt es Filialen der Hofpfisterei, dessen Brot wir lieben! Und ich mag es noch nach Tagen.

    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

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  21. Hallo Irmi,
    vielen Dank - man lernt einfach nie aus.
    LG Doris

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  22. Hallo Irmi,
    Also mit den Bäckereien ist es größtenteils nicht mehr weit her. Wenn ich sehe, vor unserer übrig gebliebenen Bäckerei hier im Ortsteil
    steht häufig ein Silo-LKW (wie ein Zementsilo-LKW) und pumpt über einen Schlauch Mehl in einen Hofsilo (so hoch wie ein Zementsilo auf der Baustelle) dann kann ich an die Mähr von besserem Brot wie im Supermarkt nicht mehr so recht glauben. Außerdem werden da nur noch industrielle Zutaten (Backmischungen) verwendet.Dementsprechend 08/15 schmecken diese Backwaren im Grunde genommen auch. Zum Unterschied zum Discounter, egal ob Lidl oder Penny z.B. zahle ich in der Bäckerei mindestens das Doppelte. Und ehrlich gesagt, wenn wir schon im Penny das Kartoffelbrot gekauft haben, es schmeckte uns besser wie vom Bäcker, nur ist es um ein Vielfaches billiger. Aber im allgemeinen backen wir unser Brot selber, da weiß man auch was drinnen ist.
    Wünsche dir ein erholsames Wochenende.
    VG
    Oskar

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  23. Liebe Irmi,
    von Emmer hab ich noch nie was gehört. Gibt es das beim Bäcker May. in N.? Auch ich bin froh, dass es hier in der Gegend noch ein paar der alten Traditionsbäckereien gibt, wenn auch nicht mehr viele. Oft sind die ja sogar noch günstiger, wie wenn Du bei den großen Ketten kaufst. Nicht alle, aber in M. gibts da so 1-2 Stück oder auch hier am Wohnort. Supermarktbrötchen gehen zwar auch mal, wenns ganz frisch ist, aber spätestens am nächsten Tag ist es einfach nur noch Bäh.....

    Liebe Grüße
    Pamy

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.