Dienstag, 15. September 2015

Dies und Das und ein scheuer Vogel

Es handelt sich um den Grünspecht. Sein Gefieder ist auf Wiesen eine super Tarnung. Am liebsten futtern sie Ameisen. Manche nennen ihn auch den Specht mit der Räubermaske. Denn rund um seine Augen ist das Gefieder schwarz. Deshalb sieht es ein bisschen so aus, als würde er eine Augenmaske tragen.

http://www.wertfauna.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/08/grunspecht.jpg
(Foto Wertfauna.de)

Aber noch andere Dinge sind auffällig am Grünspecht: Die Federn am Kopf sind beispielsweise knallig rot. Sein Rücken und seine Flügel sehen dagegen gelblich-grün aus. Damit ist er auf der Wiese bestens getarnt.
Der Grünspecht frisst vor allem Ameisen. Etwa 2000 Stück am Tag futtert ein einzelner Grünspecht. Die Ameisen findet der Grünspecht am besten auf freien, offenen Flächen, wo das Gras nicht zu hoch wächst oder zu viele Bäume im Wege stehen: zum Beispiel am Rand eines Waldes, auf Wiesen mit Obstbäumen, in Gärten oder in Parks . Die Grünspechte wissen genau, wo die Ameisennester sind. Jeden Tag machen sie ihre Runde und fliegen die Nester an, um zu fressen. Dabei plündert der Grünspecht das Ameisennest aber nie ganz aus.
Mit seinem kantigen Schnabel bohrt der Specht zuerst in die Ameisennester hinein. Dann kommt seine Zunge zum Einsatz. Sie ist etwa zehn Zentimeter lang und klebrig. Die Ameisen bleiben dann einfach an der Zunge kleben.
(Quelle: Vortrag des Nabu)

Der Grünspecht war der Vogel des Jahres 2014
 

Kommentare :

  1. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    ja, der Grünspecht ist ein wundervoller Vogel! Wir haben auch einen hier in den Bäumen, und ich liebe es, ihn zu beoachten! Allerdings ist er sehr scheu und mir sind noch keine so schönen Nahaufnahmen gelungen.
    Danke für diesen informativen Bericht dazu, daß ein Grünspecht soooo viele Ameisen am Tag frißt, und er eine soooo lange Zunge hat, war mir neu. Wieder etwas gelernt, danke schön :O)
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und fröhlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Deine Claudia ♥

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  2. Dem Futtersuchen habe ich mal zugesehen... Das ist wirklich interessant zu beobachten!
    Herzlichst
    yase

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  3. Die Vögel beobachten macht viel Freude und ich hoffe, dass ich auch einmal einen Grünspecht sehen werde. Jetzt erkenne ich ihn ja, wo Du ihn so gut dargestellt hast, danke, LG ClauDia.

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  4. Liebe Irmi,
    vor nicht langer Zeit sah ich einen Grünspecht bei uns im Garten beim kleinen Apfelbaum.
    Er ist zwar hier bei uns unterwegs doch sehen tut man ihn selten.
    Grüessli
    Julia

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  5. Ab und zu verirrt sich auch in unseren Garten ein Grünspecht - ein wahrlich schöner Vogel! LG Martina

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  6. Ja, liebe Irmi, das sehe ich so oder so.
    Wir hatten hier einen Grünspecht, und nun sind die Ameisen, die die Quitten so beschützt haben nicht mehr hier.
    Und im Wald mussten wir die Ameisenhügel mit Gittern schützen, sonst wären sie nicht mehr in unserem Wald.
    Von wegen lange Zunge. Er fliegt direkt auf den Hügel und haut so rein, dass Du die Löcher deutlich sehen kannst.
    Von wegen - kleiner Vogel...
    LG - Wolf.

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  7. ...Auffallend ist auch das "Gehämmere" des Grünspechts am Baum...
    Bei uns hinterm Haus "hämmerts" ab und zu in den Bäumen...
    Grins.

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  8. Wenn ich hinten auf den Wiesen mit den Damen meine Runde drehe, kann ich häufiger Spechte beobachten. Hinten sind mehr die Grünspechte vertreten, vorne eher die Buntspechte. Von letzterem habe ich schon das "Loch" ausgemacht. Ich finde es erstaunlich, wie sie nur mit ihrem Schnabel ein perfekt rundes Loch zaubern.
    Ich wünsche dir einen ganz wunderbaren Dienstag - viele Grüße von Carola

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  9. Liebe Irmi,
    viel Interessantes rund um den Grünspecht erzählst Du uns. Ich habe so "in freier Wildbahn" noch keinen gesehen!
    Hab einen feinen Dienstag,
    moni

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  10. Einen Grünspecht habe ich bei uns leider noch nicht gesehen, aber hin und wieder einen Buntspecht.
    Danke für den interessanten Bericht.
    LG Elke

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  11. Liebe Irmi, in unserem Garten lebt eine Grünspecht Familie. AHA - Ameisen!!! . . . jetzt weiß ich, warum sie immer an den gleichen Stellen in den Boden hacken, grad wichtig haben sie es immer, wenn die Wiese frisch gemäht ist. Hast du ihn schon mal rufen gehört? - man erkennt ihn gleich an seinem "Gelächter" :-)
    Gruß Doris

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  12. Buntspechte und Schwarzspechte gibt es bei uns. Einen Grünspecht und dann mit einer 10cm langen Zunge, den habe ich noch nicht gesehen.Wieder sehr interessant, Irmi.
    Danke sagt Klärchen

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  13. Ach liebe Irmi, die Natur hat schon alles richtig eingerichtet. Das ist wieder sehr interessant gewesen, vorallem die lange klebrige Zunge unterscheidet ihn sicher von den anderen Spechten.

    Liebe Abendgrüße
    Kerstin

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  14. Servus Irmi,
    der Grünspecht könnte in unserem Garten an einigen Stellen ganz schön "futtern" - er hat diese Ecke der Erde noch nicht entdeckt ;-)))
    Alles wieder sehr aufschlussreich !
    Schönen Wochenteiler,
    Luis

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  15. Liebe Irmi,

    einen Grünspecht habe ich in natura wirklich noch nicht gesehen, weiß aber auch nicht, ob es ihn zu uns in den Norden verschlägt. Auf jeden Fall ist seine Tarnung optimal, und sein keckes "Hütchen" kleidet ihn ungemein. Da sieht er seinem "Bruder", dem Schwarzspecht doch sehr ähnlich.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.