Montag, 9. November 2015

Dies und Das über den Honig




Seit Jahrtausenden ist Honig in seiner Vielfältigkeit kaum zu übertreffen. Schon unsere Urahnen setzten ihn zur Ernährung, zur Schönheitspflege und als Zahlungsmittel ein. Außerdem galt Honig als universelles Naturheilmittel.
Der erste bekannte Beweis für die Verwendung von Honig durch den Menschen sind Felsmalereien im Osten Spaniens, die in der prähistorischen Steinzeit vor etwa 9.000 Jahren entstanden.
Künstler aus dem Mittelalter zeigen in ihren Bildern, dass der Bienenstock schon früh als Unterkunft für die Bienenzucht genutzt wurde.
Auch die alten Germanen, Griechen, Römer und Ägypter, alle Hochkulturen der Antike, liebten den Honig und servierten ihren Gästen Honigwein und Honigkuchen als besonderes Zeichen der Gastfreundlichkeit.
Hippokrates erkannte, dass Honig ein wohltuendes Mittel ist und nutzte ihn bei der Behandlung von Wunden und zum Fiebersenken. Die alten Römer betitelten Honig als  "Himmelsmedizin". Und die Indianer rieten im "Buch des Lebens" zum Verzehr von Milch und Honig, um das Leben zu verlängern.
"Milch und Honig" waren auch die Schönheitspflegemittel der ägyptischen Königin Kleopatra. Sie sorgten für Gesundheit und glatte Haut. Und diese Weisheit hat sich bis heute gehalten. Doch das Geheimnis, welcher der ca. 180 Inhaltsstoffe im Honig diesen Effekt hervorrufen könnte, ist bis heute noch ungelüftet. Des Rätsels Lösung scheint die Kombination der einzelnen Komponenten zu sein. Dazu gehören Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, Pollen und viele mehr.
Bei den Germanen waren die Steuern zum Teil als  "Honigzins"  zu entrichten. Das setzte sich bis ins Mittelalter so fort: Karl der Große forderte von jedem Gutsherrn, auch als Imker tätig zu werden, damit sie die damalige Steuer in Honig an den kaiserlichen Hof abtreten konnten. Damals wie heute ist Honig also ein wertvoller Bestandteil unseres alltäglichen Lebens.
Ich hoffe, diese kleine Zeitreise durch die Geschichte des Honigs gefällt euch ebenfalls.



Ich wünsche meinen lieben Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche.

Man brauch nur mit Liebe
einer Sache nachzugehen,
so gesellt sich das Glück hinzu.
(Johannes Trojan)

Kommentare :

  1. Guten Morgen, meine liebste Irmi,
    eine schöne Zeitreise durch die Geschichte vom so leckeren Honig! Danke dafür! Dein Post paßte hervorragend zu meinem Frühstück eben ....Brötchen mit Honig ....heute ausnahmsweise, normal gibt es meist Quark zum Frühstück ;O) Aber, bei frischen Brötchen kann cih nciht widerstehen ;O)
    Ich hoffe, es geht dir inzwischen wieder ein wenig besser!
    Ich wünsch Dir einen schönen und fröhlichen Wochenstart!
    ♥ Allerliebste Grüße und eine liebe Umärmelung, Deine Claudia ♥

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  2. Honig kann uns nur gut tun und deshalb mal gleich ein Teelöffelchen voll gelutscht. Ich nehme immer nur Honig aus meiner Region. Da kenne ich die Bienchen vielleicht persönlich, die ihn hergestellt haben :-). Alles Gute wünsche ich Dir, liebe Irmi.

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  3. Guten Morgen liebe Irmi
    wir haben Imker in der Familie, gut verteilt. Von der Oberpfalz bis zur Stadtimkerin in München, von Niederösterreich bis in Alpenvorland. So haben wir immer Honig im Haus, und .... allen schmeckt er wunderbar!
    Ich wünsch Dir eine schöne Woche und hoffe, dass die Novembersonne auch bei Dir scheint. Hier haben wir ganz viel davon
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  4. ...und wohlschmeckend ist er auch noch, liebe Irmi,
    der Honig...über den ich nun viel mehr weiß,

    lieber Gruß Birgitt

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  5. Liebe Irmi
    Honig ist was so gutes ob Geschmack oder der Gesundheit und Schönheit!
    Interessant dein Posting!
    Schönen Montag wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  6. Liebe Irmi,
    ich hole immer den Honig vom Imker, darauf freuen wir uns schon das ganze Jahr.
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche
    LG
    Käthe

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  7. Der alte Herr von gegenüber hat in seinem Wald einen Bienenstaat und schenkt und ab und an ein Glas Honig - "gesammelt von unseren Blumen im Garten" meint er dann. Ein schöner Kreislauf, ein tolle Hobby.
    Pass auf dich auf, Birgit

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  8. Oder Honig auf einem frischen Brutterbrot!!!
    Danke
    Herzlichst
    yase

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  9. Ich bin keine Honigliebhaberin, aber eine der wunderbaren "Immen". Was wäre die Welt ohne diese? ( Ich hätte gerne ein paar Völker, aber so mitten in der Großstadt ist das schwierig.)
    Ich hoffe, dir geht es gut.
    Herzlichst Astrid

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  10. Liebe Irmi,
    Honig ist einfach ein wunderbares Geschenk der Natur, sofern unsere Lebensmittelchemiker die Finger davon lassen, gell.
    Das es mal einen Honigzins gab, wusste ich noch nicht. Lass das bloss nicht unseren raffgierigen Staat hören, sonst kassiert der gleich mal diese neue(alte) leckere Abgabe für die ewig klammen Staatskassen.
    Hab einen feinen Wochenstart
    moni

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  11. Hallo Irmi,

    Honig ist immer gut und Deine Informationen dazu ebenfalls - nebenbei erzeugen Sie Hunger ;)

    Liebe Odenwaldgrüße
    Björn :)

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  12. Hallo Irmi,
    ich liebe Honig am Sonntagmorgen auf mein Brötchen - da gehört es für mich einfach dazu. Und es gibt wirklich Unterschiede, sie schmecken nicht alle gleich, wie manche Menschen behaupten. Mein Lieblingshonig ist der Raps und der Lavendelhonig. Danke für die Infos.
    LG
    Manu

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  13. Ja, liebe Irmi,diese Zeitreise durch die Geschichte des Honigs hat mir gefallen. Ich wusste nicht, dass Karl der Große dem Honig so zugeneigt war. Er muss ihm geschmeckt haben oder er hat ihn zur Schönheitspflege etc. benutzt, denn sonst hätten die Gutsherren sicherlich ihre Steuern anderweitig an ihn entrichten müssen.
    LG
    Astrid

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  14. Ich habe deinen Post gern gelesen - nur essen mag ich den Honig nicht! :-( LG Martina

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  15. dass der Honig sooooooo alt ist ... habe ich nicht gewusst.
    Ich esse ab und zu gerne Honig. Und wenn ich Bienen auf unserem Balkon sehe, freue ich mich auch :-)
    Danke wieder für deine Info - und auch für die schönen Worte von Johannes Trojan.
    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  16. Liebe Irmi,
    Ja und er ist sehr geliebt und auch sehr kostbar so wie der ‘Elvish’ Honig aus der Türkei der etwa 6,000 Euro pro Kilo wert ist. Damit der teuerste der Welt.
    Ich mag Honig sehr, besonders von Apfelsinenblüten und der Pieter wird bestimmt noch mal als Honigbären zurückkommen!
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

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  17. In der Nachbarschaft haben wir einen Imker. Ich nehme gern Honig in der Küche und esse ihn auch gern.
    LG Elke

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.