Donnerstag, 25. Februar 2016

Dies und Das über das Reinheitsgebot

Es gilt als das weltweit älteste Lebensmittelgesetz der Welt:Das Reinheitsgebot von 1516. Damals legten Bayerns Herzog Wilhelm IV. und sein Bruder, Herzog Ludwig X., fest, dass nur Wasser, Hopfen und Gerste ins Bier gehören. Zusätzlich wird Hefe zum Gären gebraucht. Das Gebot hatte vor allem praktische Gründe:
Gerste sollte als einziger Rohstoff für die Herstellung von Malz verwendet werden. Damit blieben die anderen Getreidesorten dem Brotbacken vorbehalten. Zudem sollte die Vorschrift die Biertrinker vor gesundheitsschädlichen Zutaten bewahren - Verbraucherschutz im 16. Jahrhundert.
2016 wird das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebotes gefeiert. Mit einem Festakt, einem Tag des Bieres, einer Landesausstellung in Bayern und einem Brunnen, aus dem Bier fließen soll. Vom 22. bis 24. Juli ist zudem ein großes Jubiläumsfestival in München geplant. Außerdem wurde in Mannheim, im Technischen Museum, eine große Ausstellung über das Bierbrauen eröffnet.






Der Schritt ist mehr 
als das Ziel.
(Victor Auburtin)

Kommentare :

  1. Guten Morgen Irmi
    irgendwie bist du mir als Follower abhanden gekommen, jetzt
    habe ich dich wieder entdeckt. Hätte viel nachzulesen bei dir,
    doch ich beginne wieder von vorne ;-)
    Das mit dem Reinheitsgebot, das habe ich zwar gewusst, also nicht mehr das genaue
    Datum, aber meine Tochter hat mal ein Referat darüber gehalten.
    Bei dir kann man täglich etwas lernen.
    Lg und einen hoffentlich sonnigen Tag.
    Sadie

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  2. Servus Irmi,
    eine kluge und weit schauende Entscheidung von den beiden bayerischen Herzögen.
    Leider wird in anderen Ländern dieses Gebot schon arg "verwässert" mit allen möglichen Zutaten, um geschmacksrichtungen zu erzielen, die den "Geschmack verderben"!!!
    Schöne Zeit,
    Luis

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  3. Hallo Irmi,

    ein guter Beitrag von Dir. Das Reinheitsgebot ist eins der besten Lebensmittelgesetze die es gibt. Bier nach deutschem Reinheitsgebot, da weiss man wenigstens noch was man bekommt.

    Viele Grüße
    Nachtfalke

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  4. Hallo Irmi!

    ...und Pflanzenschutzmittelrückstände befinden sich leider trotzdem im Bier!

    http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/umweltinstitut-findet-glyphosat-in-deutschem-bier.html

    Manchmal ist es echt zum Verzweifeln!

    Liebe Grüße!
    Gine

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  5. Das beste Reinheitsgebot taugt heutzutage nichts mehr. Gerade heute früh habe ich im Radio eine Sendung gehört, dass in den meist verkauften Bieren Deutschlands Glyphosat nachzuweisen ist, teilweise über der zulässigen Grenze. Glyphosat gilt als krebserregend.
    Da weiß ich, warum ich nur an Karneval nach dem Zug zwei, drei Kölsch trinke...
    LG
    Astrid

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  6. Leider ist das heute mit dem Reinheitsgebot so eine Sache - dank der EU!
    Allerdings gibt es wohl noch wirklich kleine Brauereien, die sich bemühen, das Reinheitsgebot anzuwenden und vorallem umzusetzten.
    Liebe Grüße
    Manu

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  7. Liebe Irmi,

    dein Post passt heute super zu meinem Post, der Rundgang durch die alte Brauerei. Bei ihnen ist das Reinheitsgebot auch ganz aktuell. Wir durften das Bier probieren und ich muss sagen, selbst mir schmeckt es ausgezeichnet. Bin ansonsten kein Biertrinker.

    Ich sende dir liebe Grüße
    Paula

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  8. Liebe Irmi,
    was für ein aktueller Beitrag. Leider müssen wir gerade heute erfahren, dass im Bier auch etwas mehr als Hopfen und Malz enthalten ist. Pflanzenschutzmittelrückstände nehmen wir - so scheint es - mit allem was wir essen und trinken zu uns. Es geht wohl nicht mehr ohne!
    Liebe Grüße
    moni

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  9. Liebe Irmi,

    schön wär's! Erst heute wurde die Ergebnisse der Rückstände von Unkrautvernichtsmitteln im Bier bekannt. Ich habe es unter www.swr.de gelesen. Bei uns liegt mittlerweile viel im Argen und der Verbraucher ist irgendwie immer uninteressanter. Doch wenn ein hochgiftiger Unkrautvernichter hierzulande zugelassen ist, dann muss das ja gut sein. Angeblich alles nicht so schlimm, man müsste 1000 Liter trinken. Ja, ja!

    Was ein Glück, dass ich nie Bier trinke.

    Liebe Grüße, Brigitte

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  10. Liebe Irmi,
    vielen lieben Dank für deinen Besuch bei mir und den lieben Kommentar. Es hat mich sehr gefreut.
    Das Reinheitsgebot ist mir natürlich bekannt. In meiner Heimat gibt bzw. gab es viel kleine und auch größere Brauereien. Leider ist deren Existenz extrem gesunken. Im Bayerischen Fernsehen war vor Wochen auch ein interessanter Beitrag dazu zu sehen. Danke für das Thema.
    Herzliche Grüße
    Jessica

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  11. na da müssten wir jetzt eigentlich zusammen mal anstoßen :-)
    prooooooooooooooooost Irmi - auf gute Zeiten!

    herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  12. Liebe Irmi, danke für den reizenden Kommentar letzthin zu meinem Post... Mir als Münchnerin ist's bestens bekannt. Und ich freue mich auf ein Treffen mit einer langjährigen Freundin, vielleicht können wir das zu diesem Zeitpunkt verbinden am Jubiläum teilhaben, das wäre bestimmt sehr schön.

    Ein herzlicher Sonnengruß... vonHeidrun

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  13. Hab nicht gewußt, dass es das schon sooo lange gibt! Aber ich trinke ja auch kein Bier! :)
    Hab eine schöne Woche!
    Liebe Grüße
    Mary

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.