Montag, 8. Februar 2016

Dies und Das und ein paar Hintergrundinformationen

Zunächst wünsche ich meiner lieben Leserschaft einen guten Start in die neue Woche. Die letzten Tage der närrischen Zeit sind angebrochen - am Aschermittwoch ist schon wieder alles vorbei.

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Und da wird Fisch gegessen. Es ist erstaunlich, wie viele Fischstäbchen die Deutschen pro Jahr essen. Pro Jahr werden hier rund 53 000 Tonnen Fischstäbchen verspeist. Das entspricht etwa einem Verbrauch von 20 Stück pro Person jährlich. Die quaderförmigen Filets tauchten Ende der 1950er-Jahre erstmals auf dem englischen Markt auf.

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In  Deutschland und auch in der Schweiz genießen die Schüler meist von Ende Oktober bis Anfang November Herbstferien. Einst hießen sie in ländlichen Regionen auch Kartoffelferien. Dort wurden Bauernkinder während der Ernte der Kartoffeln von der Schulpflicht befreit, um auf dem Feld zu helfen. Ich erinnere mich noch recht gut daran. Wir haben gern geholfen und am Abend gab es immer ein Kartoffelfeuer. Ansonsten bekamen wir immer ein paar Kartoffeln mit nach Hause. Das half in der "schlechten"  Zeit sehr und die Mutter war froh, wenn wir ihr die Kartoffeln überreichten.


Alte Schriftsammlungen aus Indien belegen, dass Yogaübungen schon im 7. Jahrhundert vor Christi Geburt praktiziert wurden. Damals wie heute versuchen die Menschen durch Meditation Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen oder Erleichterung zu finden.

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In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts kostete der weiße Stoff in Europa viel Gel. Denn Zucker konnte damals nur aus dem in Übersee wachsenden Zuckerrohr gewonnen werden. Erst 1747 entdeckte der Chemiker Andreas Sigismund Marggraf, dass auch Rüben Zucker enthalten. Der Preis sank drastisch. 

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Aufgrund ihres zarten Aussehens und der weißen Blüten wurde die Pflanze im Mittelalter und der frühen Neuzeit als Zeichen der Keushheit, unschuldiger Liebe und Bescheidenheit gedeutet. In Zahlreichen Gemälden, die christliche Szenen darstellen, finden sich deshalb Abbildungen von Maiglöckchen. In Brautsträußen kommen die allerdings sehr giftigen Blumen noch heute zum Einsatz.

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Die Liebe will nichts von dem anderen, 
sie will alles für den anderen.
(Dietrich Bonhoeffer)

Kommentare :

  1. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    danke für wieder interessantes Hintergrundwissen! Es ist immer sehr interessant, was Du alles so herausfindest :O)
    Bei den Fischstäbchen muß irgendjemand mehr essen ...denn ich ess doch gar keine *grins* ...
    Ich wünsche Dir einen schönen und fröhlichen Wochenbeginn!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  2. Nur 20 Fischstäbchen pro Jahr? Ja, könnte zwar hinkommen, wenn ich mir das so vorstelle....
    Herzlichst
    yase

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  3. Guten Morgen Irmi,
    ich wünsche uns, dass es ein Tag ohne Sorgen wird. Bei uns weht heute der Föhn und bringt kaltes Wetter ab morgen. Kalt, Nieselregen, grau. Jetzt sitze ich im Büro am Südfenster und bewundere den hellblauen Himmel. So könnte es jetzt weitergehen.
    Sehr interessante Dinge, die du uns heute erzählst. So dass Alltägliche über dass ich mir keine Gedanken mache.
    Ich wünsche dir einen guten Wochenstart,
    Barbara

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  4. Hallo Irmi,

    Fischstäbchen esse ich auch gerne, wenn sie auch in vielen Gaststätten als reine Kindergerichte geführt werden, weshalb auch immer ^^

    Kartoffel habe ich noch nie gelesen, meine Eltern jedoch schon. Die hatten aber eigene Kartoffeln und da war diese eine Art Grundnahrungsmittel über das Jahr. Eigentlich ist es bis heute so geblieben, nur ohne die eigene "Ernte" ;)

    Liebe Grüße
    Björn :)

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  5. ...interessante Informationen, liebe Irmi,
    #und mir wäre es recht, wenn der Zucker viel teurer Wäre, dann würde vielleicht micht so gedankenlos konsumiert werden,

    dir einen guten Tag,
    lieber Gruß Birgitt

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  6. Servus Irmi,
    Fischstäbchen, na ja "möchtens mehr sein" - Kartoffel, immer doch - Joga, leider noch nicht ausprobiert - Zucker, nicht im Kaffee, aber da ist ja sonst überall genügend drin - Maiglöckchen, läuten den Sommer ein - dein Post, wie immer lehrreich!
    Geruhsamen Faschingsausklang,
    Luis

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  7. Liebe Irmi,
    ein geniales Posting. Hier in der Schweiz hatten wir im Herbst diese Landdienstferien, wo wir alle Obst auflesen gingen damals, das war toll. Fisch mag ich sehr gerne, keine Stäbchen aber, Kartoffeln liebe ich, verwende aber keinen Zucker und Maiglöckchen sind der Zauber des Lebens im Frühling. Ein absolut traumschönes Zitat, das die Woche vor Valentin einläutet... wundervoll, hab lieben Dank dafür.
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

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  8. Danke Irmi, für die tollen Infos.Als Kind waren Fischstäbchen das Größte für mich, nur bei meinen Eltern gab es "echten Fisch" unpaniert und bei mir heute auch wieder. Liebe Grüße Eva

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  9. Liebe irmi
    Die zeit vergeht so schnell und kaum das wir uns versehen ist schon alles vorbei.
    Aschermittwoch gibt es bei uns traditionell auch Fisch. Auch wird in unserer Gegend das sogn. Aschenkreuz nach dem Gottesdienst abgeholt. Aber das machen wirklich nur die streng gläubigen Katholiken bei uns.
    Liebe grüße
    Manu

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  10. Liebe Irmi,
    Ja Fisch esse ich aber viel lieber ohne so einen Krusten wie beim Fischstäbchen!
    Statt Zucker haben die Menschen früher bestimmt viel Zimt und auch Honig verwendet und getrocknete Trauben und andere Früchte. Es wäre auch heutzutage besser wenn nicht soviel Zucker konsumiert wurde... 'Sugar is the new crack'
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

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  11. Ans Kartoffellesen kann ich mich auch erinnern. Ich habe das gehasst, konnte die trockene Erde and den Fingern nicht ausstehen. :-) Maigloeckchen, ach ja, Lieblingsbluemchen der Kindheit - ich kannte alle Plaetze im Wald...
    Lass Dir's gut gehen Irmi.

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  12. Sehr interessant, liebe Irmi,
    bei uns werden nicht so viele gegessen.
    Ja bei uns stand in den Grumbierferien
    auch die Feldernte noch auf dem Plan.
    Liebe Grüße
    Nähoma

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  13. Ich kenne kein Kind, das keine Fischstäbchen mag, aber ich kenne viele Kinder, die keinen Fisch mögen. Seltsam :-) Ich frage mich wie das kommt. Ob Käpt'n Iglo was damit zu tun hat? ;-)
    LG
    Astrid

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.