Mittwoch, 30. März 2016

Dies und Das über den Frühjahrsputz

Aufräumen und Ausmisten. Das ist ein so persönliches Thema, dass einige gar nicht darüber sprechen möchten. Manche nehmen sich dafür extra Urlaub, andere wieder schieben es lieber vor sich her. Aber es gibt auch Hinweise, wie ein solcher  "Hausputz" gelingen kann.


Früher haben die meisten kurz vor Ostern ihren Frühjahrsputz gemacht, heute richtet sich der Zeitpunkt mehr nach den Terminen in Beruf und Familie. Wie auch immer. Wer alles vorher bereitstellt, hat es leichter. Aber auf keinen Fall sollte man sich zu viel vornehmen. Es ist besser, die Aufgaben auf mehrere Tage zu verteilen.

Für Profis gilt die Devise: Von oben nach unten. Von hinten nach vorn. Nicht den ganzen Schrank auf einmal ausräumen, sondern  zuerst das oberste Regal ausräumen, auswischen und wieder einräumen -
und sich auf diese Weise vom obersten Regal nach unten vorarbeiten.

Kleidung, die man man ein Jahr oder länger nicht getragen hat, kann man in einen Karton tun und  "auf Probe"  beiseite stellen. Wenn man die aussortierten Stücke nicht vermisst, gibt man sie endgültig weg.

Und auch bei dieser Arbeit geht Sicherheit vor. Niemals auf einen Küchen- oder Drehstuhl steigen.  Immer eine gute Leiter verwenden. Lieber öfter von der Leiter steigen und sie verschieben, als sich zu sehr nach der Seite zu beugen und stürzen.  Schwere Gegenstände nie ins obere Schrankfach einsortieren sondern lieber unten einräumen.

Und dann darf man den  "ungeliebten" Keller auch nicht vergessen. Was gibt es da nicht alles, was man durchsehen sollte. Vielleicht kann man einiges davon an Freunde geben oder auf dem Flohmarkt verkaufen. Anderes wandert zum Abfall. Das Aufräumen im Keller ist mühsam, aber es lohnt sich. Danach hat man wieder mehr Platz.


Beim Durchsehen alter Unterlagen, stieß ich auf diese Notizen. Sie stammen aus dem Jahr 1969 und haben ihre Gültigkeit auch heute noch nicht verloren, wenn man dieser Tradition anhängt.

Kommentare :

  1. Ich bin ein Fanatiker von gelegentlichen Ausmistaktionen. Ich liebe das, mich zu trennen, von Dingen, die nicht mehr wichtig sind.
    "Mitnehmen" kann man ohnehin nichts.
    Und so hat man wieder den Überblick und das Gefühl, dass alles sauber ist, da geht nichts drüber. Bei mir kann dann das ganze Jahr wieder auf "ein bisschen Schmuddel ist okay" sein. Aber einmal im Jahr will ich alles in der Hand gehabt haben und gegebenenfalls entscheiden, ob es noch gut und in ordentlichem Zustand ist. Von der Wäsche bis zu den Dekorationsgegenständen. Meine persönlichen "Akten" und Erinnerungen, na, die habe ich ohnehin oft in der Hand und die sind immer auf dem Laufenden.
    Ein wichtiges und interessantes Thema, das Du da heute aufgreifst.
    Herzlich Pippa

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  2. Guten Morgen Irmi
    ja das kann jeder gebrauchen immer noch und es hat noch kein Roboter übernommen und ich glaube in 30 Jahren auch noch nicht.
    Also rann und gewagt dieses zu tun ohne Unfall!
    Schönen Tag wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  4. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    oh ja, der Hausputz,sicher muß er gemacht werden, aber, wenn man immer ein bischen macht, dann hat man nicht den Stress, den sich die Frauen früher angetan haben ... zu Ostern muss alles blitzen, genauso zu Weihnachten oder zum runden Geburtstag, oder wenn sich die Familie trifft *lach* Ich versuche das so beizubehalten, das klappt ganz gut. Aber, ich werde auch nicht ausflippen, wenn es mal nicht so "geleckt" aussieht, schliesslich leben wir in unseren Wohnungen und es sind keine Ausstellungsabteilungen, wo niemals ein Stäubchen zu sehen ist, das würde tot aussehen ....eine Wohnung aber ist belebt, mit Leben und Lachen gefüllt, da bleiben auch schon mal Späne liegen *lach*
    Was ich dagegen auch immer auf dem Laufenden halte, sind die wichtigen Dinge, wie Papiere ,ansonsten wird ab und zu mal ausgemistet, und gut ist ;O)Und das steht mir, nein, nicht lachen, heute bevor, denn ich habe mir meinen Kleiderschrank vorgenommen, da ist einiges drin, was nicht mehr paßt oder getragen wird, das geht , soweit noch in Ordnung , zur Kleiderkammer :O)
    Ich wünsche Dir einen schönen und freundlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße und eine liebe Umärmelung, Deine Claudia ♥

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  5. Das ungeliebteste daran ist die Tatsache, dass diese Arbeit wiederkehrend kommt... Man hat es nie beendet.
    Herzlichst
    yase

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  6. Liebe Irmi, wie immer interessant und fliessend geschrieben!!
    Da fällt mir auch ein, was ich noch auf dem Zettel habe ;))
    Liebe Grüße
    susa
    ps. es ist so nett, daß es 1969 schon Thema war!

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  7. Liebe Irmi,
    ohje, ja das liegt noch vor mir in den Ferien... jetzt hast du mich erwischt :-)... Dann man ran an die Schubladen... obwohl ich viel ausmiste, aber von Büchern kann ich mich nur sehr schwer trennen...
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

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  8. Na da werde ich mal loslegen ...
    Liebe Ibnselgrüße
    Sheepy

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  9. Liebe Irmi,
    hoffe du hattest schöne Ostertage?
    Frühjahrsputz wie man es früher kannte macht man heute vermutlich eher in "Light"-Form. Aber der Drang dann gründlicher zu putzen als sonst im Jahr spüre ich schon. Ausräumen geschieht bei uns immer wieder mal unterm Jahr, so fällt es direkt auf Frühling aus.

    Ich wünsche dir eine wundervolle Woche.
    Liebe Grüessli
    Julia

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  10. Guten Morgen liebe Irmi, die Frühjahrsputz-Aktion steht an, und bei mir sind es die Fenster!

    Das Fensterputzen liegt mir gar nicht. Dabei muss es ohnehin häufiger passieren, wegen der Katzen: Der Nachbarskater scheuert von außen und unsere Bobing innen.

    Du hast den Fokus auf die Sicherheit gelegt und das ist notwendig. Im Haushalt sagt man, fallen die meisten Unfälle an. Gerade wenns schnell gehen soll und irgendein Küchenhocker herangezogen wird...

    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

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  11. Irmi wenn die Sonne ALLES ausleuchtet..DANN ist oft der GROSSE Tag da..nun aber und ausmisten..
    LG vom katerchen der mit ich klebe Tapeten schon angefangen hat..dabei fällt schon EINIGES unter weg ,was man so in die Hände bekommt.

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  12. Liebe Irmi,
    davor drücke ich mich gern. Aber irgendwann überkommt es mich, und dann lege ich los.In dieser Hinsicht bin ich froh, dass ich keinen Keller habe.

    Liebe Grüße Sabine

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  13. Ja, ja der Frühjahrsputz - um den kommt man einfach nicht herum...;-)

    Liebe Grüße

    Jennifer

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  14. Ja Irmi, das sind noch so Ratschläge und Wwissen, welches wir von unseren Eltern und Großeltern mit bekommen haben. Ich mache Frühjahrsputz wenn mir danach ist. Nehme mir immer ein Zimmer vor. Vorhänge wasche ich wenn sie dran sind, Fenster putze ich wenn die Sonne mir zeigt , du darfst gerne mal putzen.... alles zu seiner Zeit.Ich mache mich nicht verrückt und es geht mir gut dabei und sauber ist auch alles. Wenn nur das Wegwerfen nicht so schwer fallen würde, es gibt aber bei uns ein "1 Euro Kaufhaus" ,da verschenke ich es hin.
    Danke für Deinen offenen Post, wie immer hat es mir gefallen bei Dir, Klärchen

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    1. Man sollte zuerst lesen, bevor man speichert, lach....Ich habe paar Buchstaben verschluckt, hi, hi

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  16. Liebe Irmi, ich mache das auch wenn mir danach ist...Schon lange halte ich mich nicht daran, alles muss vor Weihnachten, Ostern oder Geburtstag fertig sein.....Ich bin froh, dass ich noch lebe, alles andere ist nicht so wichtig. Es muss sauber sein, aber ich übertreibe nicht mehr.
    Liebe Grüße
    Gabi

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  17. Liebe Irmi,
    Ausmisten tut gut und dabei planvoll vorzugehen ist mehr als sinnvoll. ;-) ...manchmal hilft das äußere Aufräumen, der inneren Unordnung zu begegnen. Manchmal aber ist die innere Unordnung so groß, dass sie sich auch im Äußeren zeigt. Hier ist gerade ein sehr, sehr gründliches Aufräumen angesagt...Innen...und ich merke, jetzt kann auch wieder das Außen folgen. So kam mir Dein Beitrag heute sehr entgegen. Ich freue mich darauf, wieder öfter Deine Gedanken zu lesen, denn ein inneres Aufräumen und Ordnen macht auch Raum für Schönes.



    Liebe Grüße
    Nula

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  18. Liebe Irmi, einen großen Frühjahrs Hausputz mache ich nie.
    Aber in meinem Nähzimmer ist wieder Sortieren angesagt. Ich kann ja nichts wegwerfen, alles läßt sich noch verarbeiten.
    LG
    Käthe

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  19. Hallo Irmi,
    aufräumen, aussortieren, auswischen ... Das gehört für mich zum Frühling dazu. Den Ballast des Winters loswerden und danach den Frühling genießen. Sichtbar sind einige Tüten voller Altkleidung und ein aufgeräumter Kleiderschrank. Übermorgen mache ich dasselbe im Küchenschrank. Meine kleine Sicherheitsleiter steht bereit.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  20. Liebe Irmi
    Ich mache das ausmisten nach lust und laune, dann mache ich es noch so verrückt gerne.😃😄🙆💕Sei lieb gegrüsst von Bea😃👖👗👚🌝🐤👒👧

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  21. Da hast du aber einen wunden Punkt bei mir angesprochen. Ausmisten ist für mich ein echter Horrortripp! Ich kann mich so ungern von Dingen trennen. Aber leider steht mir das Ausmisten auch bevor. Ich habe mir vorgenommen den Keller auszusortieren. Aber wer weiss, vielleicht findet sich noch ein kleiner Schatz da unten???
    Liebe Grüße

    Manu

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  22. Frühjahrsputz mache ich eigentlich nur auf dem Balkon, weil sich da über den winter wirklich einiges an Dreck ansammel, da er während dieser zeit auch nur zum Sammeln der Pfandflaschen genutzt wird.

    Ansonsten wird alles dann sauber gemacht, wenn ich es für notwendig halte.

    lg gabi

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  23. Was für ein passendes Thema heute und weißt du warum, liebe Irmi?
    Ich war gestern und auch heute mit Ausmisten beschäftigt. Das Wetter bot sich förmlich dazu an. Aber es tat gut, mal wieder alten Ballast los geworden zu sein.

    In meiner Kindheit konnte ich mich noch gut an den so genannten Osterputz erinnern. Ich muss sagen, ich mochte ihn nicht besonders.
    Heute putze ich, wenn ich das Gefühl habe, dass es notwendig ist. Für einen gründlichen Putz benötigt man keine bestimmten Jahreszeiten, allerdings muss ich gestehen, dass ich doch den Hang habe, im Frühjahr auch mehr anzugehen. Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass man, wie auch die Natur, einfach wieder erwacht und munterer wird.

    Ganz liebe Grüße
    Christa

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  24. Liebe Irmi,
    Deine Tipps sind einfach, praktisch und vor allem seit Generationen erprobt, gell.
    Tja, der Keller, der wird ja gerne mal "vergessen"!!! Aber, wenn man immer am Ball bleibt mit dem Saubermachen, dann braucht es nicht unbedingt einen berüchtigten Frühjahrsputz, gell.
    Liebe Grüße
    moni

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  25. Er steht mir noch bevor, der Frühjahrsputz! Wenn die Tage wieder länger werden und die Sonne scheint, mache ich das ganz gerne. Da ich die Kleiderschränke im letzten Jahr rigoros ausgeräumt habe, wird das in diesem Jahr nicht so schlimm. Aber ich weiß, dass sich überall wieder Dinge angesammelt haben, die ich nicht mehr benötige. Also: Im April wird Hausputz gehalten! LG Martina

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  26. liebe irmi, auch ich habe den frühlingsputz noch vor mir, am meisten graut es mir vor den fenstern :(
    liebe grüße!

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  27. Liebe Irmi, sei herzlich gegrüßt.
    Ja, der Frühjahrsputz steht noch aus.
    Ich denke da mal an meine Kindheit, wo Mutter die große, 1m x 2m Klappcouch mit einem tiefen Bettkasten aussaugte und ich mich immer darauf freute, wenn ich die Schnelllauf-Schlittschuhe meines Vaters anziehen durfte, die dort drinnen lagen, obwohl sie mir zu groß waren. Dann hatte Mutter auch ein Kostüm, was mir gefiel und ich darauf hoffte, es mal tragen zu können.
    In der Klappcouch wurde auch meines Vaters dicker, wollener Rollkragen-Eisschnelllauf-Pullover aufgehoben, den ich dann auch noch 4 Winter tragen konnte. In der Klappcouch lagen immer Motten-Papierstreifen.
    Zum Frühjahr wurden auch immer alle Sommersachen anprobiert, ob sie noch passen und in Ordnung sind. Zum Winter hin das Gleiche mit den Wintersachen.
    Übergardinen brachte Mutter zur Reinigung, Stores gab man zum Waschen und Spannen, weil sie damals aus Baumwolle.
    Den großen Wohnungsputz machte Mutter ansonsten in der Zeit, als ich in der Schule. Nur das Teppichklopfen wurde ab 15 Uhr gemacht und dabei half ich ihr gern.
    Auf dem Hof stand eine Teppichklopfstange, an der wir Kinder auch rumturnten.
    Ich wünsche Dir alles Gute und sage tschhüssi, Brigitte

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  28. Liebe Irmi,
    Ja so etwas war früher eine echte Putzwut... So mache ich es jedoch nicht mehr.
    Im Moment würge ich mir durch den vielen Albums um allen Bilder digital zu machen; ein zu scannen. Vorher habe ich schon die Diapositive geschafft und nun die dicken Albums noch. Viel Arbeit aber ich will da durch also mal alles liegen lassen und dann in Mai so mal einen guten Putz halten. Die Garage und Treppenhalle, sowie Wäschezimmer müssen auch angestrichen werden.
    Wenn es Sommer wird ist alles fertig...
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

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  29. Bei mir wird immer alles so nach und nach geputzt und das regelmäßig, darum braucht es keinen Frühjahrsputz.
    Aber im Frühling hat man den Drang, doch noch etwas mehr zu tun und Kleidung gebe ich regelmäßig weiter...meine jüngere Schwester freut sich sehr darüber und was ihr nicht passt, das bekommen Freundinnen.
    Was ich gar nicht mag, ist Keller aufräumen :-(

    LG Mathilda

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  30. Hallo Irmi,
    tja, das ist eine unserer absoluten Schwachstellen zu Hause, da wir alles andere lieber machen. Dementsprechend bleibt die Putzerei gerne liegen. Irgendwann muss dann einmal von oben nach unten bis in alle Ecken geputzt werden, und dann hat es sich wieder für eine gewisse Zeit.

    Gruß Dieter

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  31. Ausmisten und aufräumen geht ja noch, aber wenn dann die nassen Lappen ins Spiel kommen...nehme ich lieber professionelle Hilfe :)) und lese lieber ein Buch...oder schaue einfach zu

    Liebe Grüße
    Arti

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  32. Oh weh, wenn ich das hier lese bekomme ich gleich ein schlechtees Gewissen ;-) Ich habe da noch einen Schrank, den traue ich mich erst gar nicht zu öffnen ... Liebste Grüße schicke ich dir, Meisje

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  33. Liebe Irmi,
    darüber schrieb ich auch erst in meinem H&L-Blog. Ich miste ständig aus .... und durch diverse Umzüge sammelte sich bei uns erst gar nicht so ein Berg an. Aber dennoch kommt im Leben auch immer wieder etwas Neues hinzu, da heißt es wachsam bleiben, daß es nicht zu viel wird. Gerade, weil wir nichts mitnehmen können, sollten wir beizeiten lernen, uns trennen zu können, dann fällt es einst viel leichter ...

    Alles Liebe nochmals
    Sara

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.