Dienstag, 5. Juli 2016

Dies und Das über die Rückkehr der Rückepferde

Immer, wenn ich zu meinem alten Freund, dem Förster i.R. auf einen Kaffee gehe, erfahre ich viel Neues. Am Sonntag erzählte er mir, dass  in der Forstwirtschaft die Rückepferde wieder häufiger eingesetzt werden. Im dichten Wald ziehen sie einen Baumstamm zu einem Forstweg. Pferde sind äußerst selten geworden, längst ziehen starke Spezialfahrzeuge Baumstämme aus dem Wald. Aber es gibt zunehmend wieder Waldbesitzer und Forstämter, die aus ökologischen Gründen auf Rückepferde setzen. Laut Interessengemeinschaft  Zugpferde bieten bundesweit rund 60 registrierte Rückebetriebe diese Dienste an. Der Dachverband der Waldeigentümer  setzt sich für den Erhalt der traditionsreichen Branche ein. Die Pferdrücker werden dringend gebraucht. Sie sind für sensible Standorte bestens geeignet, da sie den Waldboden schützen.



Vollerntemaschinen, sogenannte Harvester, verdichten den Waldboden mehr als Pferde. Außerdem können Rückepferde in unwegsamem Gelände arbeiten, wo Harvester nicht weiterkommen.
Förster setzen Harvester gern auf gefrorenen Waldböden ein. Doch in den milden Wintern der letzten Jahre gab es vermehrt Schäden. Da können Forstpferde helfen. Zudem verbrauchen die Pfade  für Rückepferde weniger Platz als die Schneisen, auf denen Maschinen unterwegs sind.
Ich finde, das ist mal eine erfreuliche Mitteilung und ein guter Schritt in die richtige Richtung.





Kommentare :

  1. Guten Morgen liebe Irmi,
    das finde ich auch - ein guter Schritt in die richtige Richtung und durchaus einleuchtend, dass die Pferde in diesem Fall eine viel bessere Arbeit leisten als die Maschinen.
    Ich wünsche dir einen schönen Dienstag,
    liebe Grüße
    Regina

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  2. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    danke für diesen tollen und erfreulichen Beitrag! Ich finde es sehr lobenswert, daß die Rückepferde wieder eingesetzt werden, das schont den Wald und bringt die Natur wieder ein bischen zum Erholen! Das gleiche müßte nun auf den Feldern noch passieren, denn auch da wird durch die riesigen Maschinen die Erde so stark verdichtet, daß kaum mehr Regen einsickern oder abfliessen kann ...umsonst gibt es nicht immer öfter Überschwemmungen und andere Katastrophen ...
    Ich wünsche Dir einen schönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße und einen lieben Drücker, Deine Claudia ♥

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  3. Also doch zurück zu den Wurzeln ;O), war nicht alles schlecht in der Vergangenheit. Nur warum braucht es manchmal so lange, um es ein zu sehen.
    Lieben Inselgruß
    Sheepy

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  4. Irmi, ich finde es gut wenn mehr Pferde statt Maschinen eingesetzt werden. Bei uns im Wald ist doch sehr viel von den Maschinen kaputt gemacht worden, weil sie einfach selbst über breite Wege nicht so durch passten, ohne anzuecken

    lg gabi

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  5. Das ist sehr interessant. Vor allem auch die Tatsache, dass manche Methoden aus der Vergangenheit auch heute noch von großem Nutzen sein können. Manchmal braucht der Mensch nur eben etwas länger, um dies zu erkennen.
    Der Begriff "Rückepferde" war mir bislang noch nicht geläufig. Jetzt habe ich also wieder etwas bei Dir gelernt.
    LG
    Astrid

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  6. Toll.... hab ich auch nicht gewusst. Und hier auch schon lange keine Pferde mehr gesehen. Kenn das eigentlich nur aus den Bergen, wo wirklich gar kein elektrisches Gerät hinkommt und dort noch vieles mit Tieren gemacht wird. Hier wäre es aber sicher auch gut und sinnvoll.

    Schöner Post!

    Hab ne schöne Woche,
    Pamela

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  7. Hier ist es auch so, die Pferde sind wieder im kommen! Das sind sehr schöne Pferde auf den Fotos.
    Ich wünsche Dir einen schönen Dienstag, liebe Grüsse
    Elisabeth

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  8. Servus Irmi,
    schön, dass du dieses Thema aufgreifst. Die "Rückepferde" werden bei uns - speziell im Gebiet des "Nationalparks Bayerischer Wald" schon wieder seit vielen Jahren vermehrt eingesetzt. Es ist interessant zuzuschauen, wie sich hier "Rossknecht" und "Ross" verstehen und aufeinander verlassen können.
    Schönen Tag noch,
    Luis

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  9. Guten Morgen liebe Irmi,
    das finde ich aber auch!
    Hat mich gefreut zu hören und zu lesen! Rückepferde- eine alte Tradition....

    Wie nett, ich glaube diesen gemeinsame Kaffee trinken hätte mich auch begeistert!!! Wieder einmal mehr was Schönes gelernt bei dir Irmi! Dankeschön.
    Die letzten Tage konnte ich nicht vorbei kommen, sonst hätte ich es gerne getan...
    Herzensgrüße
    von Monika*

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  10. Moin liebe Irmi,
    Rückepferde kenne ich auch noch - das hat mein Opa auch gemacht :-).
    LG Helga

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  11. Ein schöner Bericht.Diese Pferde sollten wieder viel öfter eingesetzt werden.Und die wollen ja auch arbeiten.
    Liebste Grüße
    Nicole

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  12. Und wir stellen fest, dass der Fortschritt auch oft ein Rückschritt ist. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit einen Bericht über Rückepferde gesehen, und wie gut ihre Arbeit und natürlich auch die der Besitzer ist. Schonender Umgang mit der Natur nimmt zum Glück mit einsichtigen Menschen wieder zu. Und ja, Rückepferde sind glücklich, wenn sie arbeiten dürfen.

    Ein sehr guter Beitrag!

    Lieben Gruß, Brigitte

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  13. Hallo Irmi,
    ich bin davon angetan, dass es auch wieder Menschen gibt, die das Pferd zum Arbeiten einsetzen. Sehr schöne Tiere die Rückepferde.
    Ich mag ja Pferde und liebe gerade diese alten Pferderassen wie auf deinem Foto, sehr. Dein Ausflug am Sonntag war sicher schön.
    Liebe Grüße
    Ganga

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  14. Schau schau..... Da wird man tatsächlich aus der Geschichte klug...
    Schön, wunderschön! Diese meterbreiten Schneisen im Wald sind nicht schön...
    Herzlichst
    yase

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  15. Hallo liebe Irmi,

    hier ist das auch genauso, Pferde sind wieder im Kommen. Ich finde das gut, umweltschonender ist es auf jeden Fall.

    LG

    Barbara

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  16. das habe ich nicht gewusst ... also wieder etwas gelernt.
    Danke für die Info.
    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  17. Wie schön. Hier im Naturschutzgebiet und in den Waldgebieten der Stadt werden nur noch Rückepferde eingesetzt. Das ist doch mal eine gute Nachricht.
    LG
    Magdalena

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.