Donnerstag, 20. April 2017

Richtig angewandt, sind sie gesund...

Richtig angewandt, sind diese Wildkräuter wirklich besser als ihr Ruf. Sie bereichern jeden Speisezettel.
Löwenzahn
Die grünen Blätter können in der Küche als Gemüse oder als Suppe verwendet werden. Smoothie-Fans können die Pflanze püriert als Saft oder Tee genießen.
Ich erinnere mich daran, dass meine Mutter die am Stängel austretende  "Milch"  auf Warzen tupfte.
Davon sollten sie verschwinden. Ich weiß aber nicht mehr, ob das auch so war. Auf den Löwenzahn komme ich noch gesondert zurück.

Bärlauch
Ob im Brotaufstrich, im Quark oder als Nudelsauce: Bärlauch ist in der Küche schon längst kein Unkraut mehr. Man kann es auch gut als Pesto aufbewahren.
Aber Vorsicht beim Sammeln: Man kann die Blätter leicht mit denen der Maiglöckchen verwechseln. Und die sind extrem giftig!

Brennessel
Genau wie der Löwenzahn können Brennesseln  zu Gemüse, Suppe oder Smoothies verarbeitet werden. Bei der Ernte sollte man aber besser Handschuhe anziehen.
Im Frühjahr sollte man mit Brennesseltee entschlacken. Das tut wirklich gut.

Giersch
Der unzerstörbare Giersch nervt die Gärtner! Aber er ist auch essbar, beispielsweise als Gierschsuppe, Gierschsalat oder in einem Kräuterdip.

Gänseblümchen
Gänseblümchen regen den Stoffwechsel an, sind gut für die Haut und für die inneren Organe. Man kann sie als Salat, Suppeneinlage oder Tee verwenden.
Da die Verwendung der Gänseblümchen mehr als interessant ist, werde ich den kleinen Blümchen noch einen besonderen Post widmen. 

Schafgarbe
Creme, Tee, Limonade oder als Schafgarbe auf der Zuckerrübe: Ein heilendes Unkraut, das vielfältig nutzbar ist.

Sauerampfer
Sauerampfer ist eines der sieben Kräuter der Frankfurter Grünen Sauce. Aufgrund seines sauren Geschmacks, kann er in der Küche Zitrone oder Essig ersetzen.


„Da flehen die Menschen die Götter um Gesundheit an,
und wissen nicht, dass sie die Macht darüber selbst besitzen.”
 ~ Demokritos ~


Kommentare :

  1. Ôh jaaa...und ich finde solche Informationen sollten auch Pflicht im Biologieunterricht sein. Leider geraten sie in Vergessenheit, auch hier wissen junge Leute teilweise nicht das sie so viele Kräuter und Früchte von der Insel essen/kochen können^^

    Ich liebe es auf diese Entdeckungsreisen zu gehen.

    Wünsche dir einen tollen Tag und sende viele Grüsse

    N☼va

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  2. Moin liebe Irmi,
    dieses Wissen müsste an die Jugend von heute weitergegeben werden. Leider schaffe ich es nicht mehr, diese Kräuter zu sammeln - Shit-MS :-(.
    LG Helga

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  3. "Löwenzahnsalat an Brennnesselspinat-Bubenspitzle" :-) (sagen wir lieber grüne Schupfnudeln), so könnte ein Gericht aus meiner Kindheit heißen. Das waren gesegnete Zeiten. Beides, Löwenzahn und Brennnessel waren weit weg von der motorisierten Zivilisation.
    Liebe Grüße und einen schönen Tag,
    Angelika

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  4. ...ich habe das Gefühl, liebe Irmi,
    die Verwendung dieser Kräuter wird wieder moderner...aber vielleicht achte ich auch nur mehr darauf...gut tut as in jedem Fall,

    dir einen schönen Tag,
    liebe Grüße Birgitt

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  5. Das Problem liegt ja wohl auch da, dass diese Kräuter mehr und mehr verschwinden.... Auf dem Land gibt es sie noch, aber Stadtkibder wissen doch oft nicht mal, wie die gelben Blumen heissen....
    Herzlichst
    yase

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  6. Hallo,
    alle diese Kräuter gibt es in meinem Garten und wir genießen sie immer wieder. Trotzdem versuchen wir sie aber auch ein wenig einzudämmen, damit sie nicht überhand gewinnen. Das mit den Warzen ist das Schöllkraut und nicht der Löwenzahn, das hat mein Vater immer benutzt, wenn er welche hatte. Gott sei Dank bin ich damit verschont. Aus Löwenzahnblüten mache ich jedes Jahr einige Gläser "Löwenzahnsirup", der schmeckt wunderbar im Tee, mir sogar besser als Honig und auch im Salatdressing verwende ich ihn sehr gerne. Macht zwar etwas Arbeit, aber das ist es mir wert.
    Gut finde ich ja, das immer darauf hingewiesen wird, den Bärlauch nicht mit Maiglöckchen zu verwechseln. Zum Glück ist das aber nicht schwer, denn zum einen fangen die Maiglöckchen jetzt erst an zu wachsen und der Bärlauch ist schon fast im Endstadium, kurz vor der Blüte und dann ist da ja noch der leichte Geruch von Knoblauch beim Ernten. Auch sind die Blätter viel weicher und heller als die der Maiglöckchen. Sollte also nicht so schwer sein den Unteschied zu erkennen, auch für ungeübte.
    Kräuterfans sprechen nicht von Unkräutern, denn eigentlich hat jede Pflanze einen Nutzen, nur viele finden halt das diese nichts im Garten zu suchen haben und verbannen sie, leider. Aber gerade diese "Unkräuter " sind doch so wichtig für uns und unsere Tierwelt, gerade für die Bienen.

    Wenn man sich um die Wildkräuter kümmert, dann sind das auch sehr schöne Stauden, eine finde ich noch besonders schön, das ist das Mädesüß, sieht einfach toll aus, wenn es blüht. Auch dieses Unkraut hat einen festen Platz in meinem Garten.
    Liebe Grüße

    Martina

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  7. Ja, das kann ich nur bestätigen. Ich habe ein Stück Garten nur für diese und noch einige andere Wildkräuter!
    Liebe Irmi ich wünsche dir einen angenehmen Tag
    Crissi

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  8. Liebe Irmi,

    es gibt so viele essbare Sachen aus dem Garten. Man muss es nur wissen. Unsere Katzen fressen auch Giersch und andere Pflanzen. Anscheinend brauchen sie zwischendurch ein wenig Grünzeugs für die Verdauung.

    Liebe Grüße Sabine

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  9. Liebe Irmi,
    ein sehr informativer (was denn auch sonst) Post. Sauerampfer wächst bei mir in rauhen Mengen, den nasche ich einfach auch mal so zwischendurch bei der Gartenarbeit - meine Hündin mag den nicht, liebt dafür aber Zitronenmelisse :)
    Auf Deinen Beitrag mit den Löwenzahn freue ich mich sehr, übrigens das mit den Warzen hat meine Oma auch immer gemacht, aber ich meine, das es nicht geholfen hat.
    Liebe Grüße
    Kirsi

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  10. Liebe Irmi,
    vor ca. 10 Jahren habe ich regelmäsig hier am Kaiserstuhl Kräuterführungen gemacht, heute gehts wegen der Gesundheit nicht mehr so oft. Was ich aber noch oft mache, darin sehe ich meine Aufgabe, Kindern die Natur nahe zu bringen. Da wird dann auch experimentiert, Wildkräutersalat, Kräuterquark, Löwenzahnhonig, Wiesentee, usw. Da in unserem Garten eine Anzahl Wildkräuter zu finden sind, stehen auch jeden Tag welche auf dem Tisch. Die Sache mit der Verwechslung von Bärlauch und Maiglöckchen hat ja Martina zu Recht hingewiesen, es ist kaum möglich, der Geruch ist ein markantes Merkmal, wer sich ein wenig Mühe gibt hat es bald raus. Bei uns heute wieder Sonnenschein, mal schauen wie lange.
    Liebe Grüße
    von Edith

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  11. Hallo Irmi,
    als Apothekerin kennt man natürlich die Kräuter und gegen welche Zipperlein sie (angeblich) helfen (sollen). Aber ganz ehrlich, bis auf Sauerampher, Bärlauch und Co. sind die meisten einfach nur bitter und wirklich kein Hochgenuß. Sie sind zwar eßbar aber ... ich will ja meine Familie nicht vergraulen und den Giersch oder Taraxacum kann man durch aufessen auch nicht aus dem Garten vertreiben :)))

    Liebe Grüße
    Arti

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  12. Interessant dien Posting mit den Pflanzen und die wo einen Garten haben haben da besser weil wenn ich bei mir schaue da sind Hunde überall und das mag ich auch nicht essen dann wie die Gänseblümchen.. Bärlauch kaufe ich .. mal schauen .. beobachten!
    Lieben Gruss Elke

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  13. Die Natur bietet uns Vieles kostenlos. Bärlauch haben wir heuer schon gepflückt und verarbeitet, das Pesto daraus schon vielfältig genossen. Jetzt warten wir auf die Schneeschmelze und schauen welche Schätze sich darunter verbergen. LG

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  14. Die Natur bietet uns Vieles kostenlos. Bärlauch haben wir heuer schon gepflückt und verarbeitet, das Pesto daraus schon vielfältig genossen. Jetzt warten wir auf die Schneeschmelze und schauen welche Schätze sich darunter verbergen. LG

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  15. ich muss ehrlich zugeben das noch nicht wirklich was davon probiert habe, so in der puren und frischen Form.
    getrocknet war zumindest Brennesel im Nieren-Tee mit drin. aber der schmeckte auch Bäääh.... geholfen hat er mir damals aber gut

    lg gabi

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  16. Liebe Irmi,
    die Natur hat schon immer spannendes, gesundes und frisches Grünzeug für uns parat gehalten. Vieles ist verschwunden und vieles wird jetzt gerade wieder "neu" entdeckt.
    Lieben Gruß
    moni

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  17. Sehr interessant, und ich hab fast alles in meinem Garten ;-) LG Romy

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  18. Liebe Irmi,
    danke für die interessanten Ausführungen. Gänseblümchen lagen einmal in einem Restaurant auf meinem Teller. Ich habe sie zwar gekostet, kann mich aber nicht mehr an den Geschmack erinnern. Ich weiß nur, dass ich nicht sonderlich beeindruckt davon war und es nicht unbedingt haben muss. Brennesseltee habe ich ebenfalls schon getrunken und Bärlauch sogar in Wurst genossen.
    LG
    Astrid

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  19. Moin liebe Irmi,
    ich habe doch tatsächlich letztes Jahr in einer Gärtnerei Vogelmiere zum Kaufen gefunden. Bei uns wächst das Kraut fast überall.
    Als Kinder haben wir Sauerampferblätter gekaut und die Taubnessenblüten ausgesaugt. Müsste ich eigentlich mal mit meinen Enkelkindern machen.
    Liebe Grüße, Inge

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  20. Wir freuen uns jedes Jahr auf die ersten Wildkräuter. Sie bereichern unseren Speisplan schon viele Jahre. Manchmal geh ich auch zu Kräuterwanderungen, man /frau lernt ja nie aus. Ein lehrreicher Post- aber ich glaube mit den Warzen war das Schöllkraut.
    Lieben Inselgruß
    Kerstin

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  21. Irmi, Irmi, Irmi --- mit deiner Kräuterrunde rennst du bei mir offene Türen ein. Wie "bekämpfen" Giersch durch Aufessen, so in etwa, wie du es beschreibst. Der Bärlauch fand auf unserem Grundstück neue Heimat und wenn die Brennessel nicht mehr als Mahlzeit taugt, fertigen wir daraus Jauchen als Dünger für die Pflanzen und zur Abschreckung der Blattläuse.

    Auf deinen Gänseblümchen Post freue ich mich, gelangt doch die frische Blüte auf einer Schnitte oder Toast zu ihrem nussigen Auftritt.

    Dir eine vitaminreiche, grüne Frühjahrszeit,
    herzliche Grüße,
    egbert

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  22. Meine liebste Irmi,
    DANKE für diesen herrlichen Post! Ich erinnerte mich gerade an die Zeiten, als ihc mit Oma nach der Schule Kräuter sammeln ging ... es wurde Salat daraus gemacht, oder Tee, oder auch Löwenzahnhonig ....Giersch kommt bei Mama heute noch in den Salat... ja, ich pflichte auch bei, daß dieses Wissen unbedingt auch in der Schule weitergegeben werden müßte! Ich bin froh, daß ich eingies von meiner Oma damals schon lernen konnte!
    Auf Deinen Gänseblümchenpost freue ich mich auch besonderes, denn sie gehören zu meinen Lieblingsblümchen :O)
    Einen schönen Tag wünsch ich Dir noch!
    ♥ Allerliebste Grüße und einen herzlichen Drücker, Deine Claudia ♥

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  23. Liebe Irmi,

    vielen Dank für deinen Beitrag.Ich liebe Wildkräuter. Löwenzahnhonig ist auch lecker. Da fällt mir doch gleich noch eine Bärlauch-Anekdote ein. Als wir noch richtig im Schwarzwald lebten, gab es im Wald eine Lichtung - alles voller Bärlauch. Der jüngste Sohn machte gern Fahrradausflüge und fragte, ob er Bärlauch mitbringen solle. Gern, gern, gern! So brachte er wirklich viel Bärlauch mit, sehr, sehr viel. Wir werkelten mehrere Stunden in der Küche: Bärlauchbutter, Bärchlaupesto,... viele Köstlichkeiten entstanden und irgendwann roch ich den bärlauchtypischen Geruch nicht mehr. Genau da fragte das Jüngste Kind, ob das wirklich Bärlauch ist oer ob das Maiglöckchenblätter sind. Uppps! Schnell gekostet und die Sinne spielten einen Steich. Ich fand plötzlich, dass es nicht nach Bärlauch schmeckt. Und nun? All die Köstlichkeiten, die da entstanden waren... hm, zum Glück kam genau da der große Sohn uns besuchen und rief schon von weitem: "Bei euch riecht es aber heftig nach Bärlauch!"

    Liebe Grüße
    Nula

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  24. Hallo Irmi,
    ein super Beitrag, längst sind das für mich keine Unkräuter mehr, hier nennen es viele Beikräuter,die man auch zwischen Gemüse setzt.
    Löwenzahnsalat gibt es momentan drei mal die Woche, Bärlauch wird hier gerne als Schaum-
    süppchen gegessen und Gänseblümchen landen hier ganz oft in Lokalen als Deko auf den
    Tellern.Auch kann man im Bioladen Kräutermischungen kaufen, um sie unter den Salat zu tun.
    In freier Wildnis würde ich nichts sammeln, eben wie auch hier schon erwähnt, wegen gesagter
    Hunde usw. Ich habe fast alles wild im Garten, da bediene ich mich, außer Bärlauch, den
    muss ich kaufen.
    Liebe GRüße
    Manu

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  25. Ein wunderschöner Post mit herrlichen Blumen und Kräutern, ich war heute in der Natur und habe Gänseblümchen und Löwenzahn fotografiert- beide habe ich schon in Salaten verwendet, und es sah nicht nur schön aus sondern schmeckte, na ja, nicht wirklich pikant, aber gut. Im vergangenen Jahr habe ich eine Kräuterführung besucht, leider weiß ich kein Kraut mehr wie es aussieht.Na ich meine welche ich essen kann ::))
    Gruß zu dir
    heiDE

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  26. Danke für deinen tollen Post.
    Ich glaube da stehen einige Kräuter bei mir im Garten.
    Ich bin schon gespannt welche ich alle entdecke.
    Liebe Grüße
    Sylvia

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  27. Liebe Irmi , Dein Post ist wunderbar. Ich habe eine Nachbarin gegenüber, bei der ja schon alle Tierchen zum Fotografiern für mich da sind. Die kennt sich mit genau diesen beschriebenen Kräutern aus und verwertet sie auch. Werde Ihr mal von Deinem Post erzählen.
    Liebe Grüße und ja schon fast Wochenende,morgen kommt der Handwerker.
    herzlichst Klärchen

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  28. Liebe Irmi,
    was für eine tolle Zusammenfassung... und das schöne das meiste Wächst bei uns im
    Garten......Nur mit dem Giersch werde ich nicht warm....warscheinlich weil er mich als Gärtner
    seit Jahren nervt.....
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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  29. Liebe Irmi,
    damals in der Friedensbewegung haben wir auch oftmals alternative Rezepte ausgetauscht, einiges ist bei mir in Vergessenheit geraten. Löwenzahnsirup war dabei, Salben mit Kamille, mit den gehackten Brennesseln wurden die empfindlichen Putenküken gefüttert, wird uns auch guttun...
    Eigentlich hätte ich nun Zeit, allerdings ist hier am Rand der Kleinstadt die Hundeausführgegend und wie damals im Dorf wird es nicht möglich sein.
    Aber wer weiß...
    Danke für den Anstoß, hab einen feinen Abend und lass es dir gut gehen!
    LG Kelly

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  30. Liebe Irmi,
    ich finde es ganz toll, dass Du an diese gesunden Kräuter erinnerst.
    Vieles davon haben wir im Garten und ich habe schon manch frisches Kräutlein gegessen. Die Brennessel lassen wir wegen der Schmetterlingsraupen wachsen...

    Liebe Abendgrüße von Traudi

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  31. Liebe Irmi, meine Großeltern habe mich viel über Kräuter gelehrt und auch meine Eltern geben mir noch sehr viel weiter.
    Liebe Grüße!

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  32. Liebe Irmi,
    das ist wieder ein wunderbares Thema. Interessant und brandaktuell.
    Heilkräuter sind etwas wunderbares. Ich habe im Krankenhaus auf einer naturheilkundlichen Abteilung für ganzheitliche Medizin gearbeitet. Dort wurde sehr viel mit Heilkräutern therapiert, oft in Vebindung mit Homöopathie und Heil- oder Kunsttherapie. Es gab Tees aus Kraut, Blüten und/oder Wurzeln, manche Kräuter wurden für Wickel und Auflagen verwandt. Die Anwendung von Phytotherapeutika erfordert Ruhe und etwas mehr Geduld, für beides ist in normalen Krankenhäusern kein Raum mehr. Bei den naturkundlichen Anwendungen erfahren die Patienten wesentlich mehr Zuwendung, die Athmosphäre dort war wesentlich ruhiger und besinnlicher (kein Fernseher im Zimmer etc).
    Ich persönlich empfand die Arbeit dort als ausgesprochen sinnvoll und hilfreich, leider nicht profitabel genug wurde die Abteilung aufgelöst.
    Meine Liebe zu Kräutern, Tees und Wickeln ist geblieben, ich mache regelmäßig Teekuren. Die Kräuter kaufe ich allerdings immer in der Apotheke.
    In meinem Salat landet ab und an auch ein gesammeltes Wildkraut, im Garten habe ich auch eine kleine Löwenzahnecke.
    Ich finde es toll, daß du dieses schöne Thema aufgegriffen hast. In vielen Medikamente werden die Naturstoffe künstlich nachgebaut (Mädesüß im Aspirin ist das bekannteste). Es wäre schade, wenn all das Kräuterwissen verloren geht.
    Liebe Grüße
    susa

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  33. Beautiful images. They are so pretty.

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  34. Fünf dieser "Wildkräuter" dürfen sich in unserm Garten auch wohl fühlen (Löwenzahn, Bärlauch, Brennessel, Gänseblümchen und Sauerampfer) und werden auch genutzt! - Die anderen wachsen leider nicht im Garten ;-((
    Schönen Gruß,
    Luis

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  35. Mit diesem leider fast vergessenen Wissen machen Veranstaltungsanbieter viel Geld. Meine Kollegin besuchte einen Tageskurs für sehr viele Euro.
    Liebe Grüße

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.