Samstag, 20. Mai 2017

Dies und Das über das Taschentuch

Ich weiß noch genau, wie ich viele, viele Taschentücher umhäkelt habe. Ein solches Taschentuch war eine Zierde. Heute sind sind längst aus der Mode gekommen, wie so vieles.
Bildergebnis für Das Taschentuch 
Das Tempo-Taschentuch hat seinen Siegeszug um die Welt angetreten. Doch wer hat es erfunden?
Am 29. Januar 1929 meldete Oskar Rosenfelder auf dem Berliner Patentamt das Papierschnupftuch zum Patent an. Es bestand aus reinem Zellstoff und war den Angaben seines Erfinders zufolge  "seidenweich, saugfähig und hygienisch". Unter dem Namen TEMPO wurden die praktischen Taschentücher in den Folgejahren weltberühmt - und unentbehrlich.

Ranga Yogeshwar  hat die Geschichte des Taschentuches aufgezeigt. Sehr interessant, was er alles heraus gefunden hat:

 

Die ersten Taschentücher waren übrigens nicht zum Naseschnäuzen gedacht. Das tat man damals mit Daumen und Zeigefinger, die man dann am Ärmel oder am Tischtuch abwischte! Das einfache Volk schnäuzte mal mit der rechten, mal mit der linken Hand; die feinere Gesellschaft hingegen schnäuzte ausschließlich links. Taschentücher hingegen waren ein Statussymbol, oft aus teuren Stoffen wie Seide, mit Perlen, Gold und Edelsteinen bestickt.
Sie wurden vom 13. Jhd. an von einem sehr engen Kreis der vornehmen Gesellschaft gebraucht. Das edle Tuch diente mehr als elegantes Zubehör zur Kleidung. Manche wurden sogar in kostbarem Parfum getränkt – die einstigen Städte stanken bestialisch!
In der High-Society der Höfe entwickelte sich mit der Zeit eine ausgefeilte Taschentuchsprache: So bedeutete das Schwenken des Taschentuchs beim Abschied: "Ich werde dir treu bleiben"; ein Taschentuch, aus dem Fenster gehängt: "Vorsicht, ich werde überwacht", ein Taschentuch, das wie zufällig aus einer Hosentasche fallengelassen wurde: "Mein Herz ist vergeben." Und natürlich wurde das Taschentuch zum Liebespfand schlechthin!
Die Formenvielfalt der Tücher war gewaltig: runde, dreieckige, rechteckige – und offensichtlich missfiel das der französischen Königin Marie Antoinette. Ihr Gemahl Ludwig XVI. veranlasste daraufhin eine Verordnung, wonach Taschentücher so lang wie breit zu sein hatten.
Dann kam die Französische Revolution; König und Königin wurden hingerichtet und das Taschentuch wurde demokratischer. Zunächst noch aus Stoff und ab 1929 aus Papier. Diese Papiertaschentücher haben die Welt erobert. Darin schnäuzt sich Arm und Reich. Doch das quadratische Maß ist geblieben – weil es einst einer Königin gefiel ...


Und mit einem herzlichen "Winke-winke" verabschiede ich mich ins Wochenende. Geniesst es, was immer ihr vorhabt.

Kommentare :

  1. wieder ein bisschen schlauer geworden, danke dir :-)
    ich verwende seit langem wieder stofftaschentücher, die ich im secondhandkaufhaus und auf flohmärkten kaufe (und manche sind sogar umhäkelt), alles eine sache der gewohnheit ;-)
    lg anja

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  2. Sehr gerne habe ich früher die Taschentücher umhäkelt. Jetzt gibt es nur noch die praktischen, die sind gut und haben keine Perlen und müffeln nicht nach Parfüm 😁

    Ein schönes Wochenende wünscht Mathilda ❤

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  3. Liebe Irmi,
    auch wir haben in unserer Schulzeit noch Taschentücher umhäkelt, bedruckt usw.
    Trotzdem finde ich die Erfindung des Einweg-Taschentuchs revolutionär, viel
    hygienischer.
    Auch für dich ein wunderschönes, sonniges und enspanntes We.
    Lass es dir gut gehen
    LG Sadie

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  4. Meine liebste Irmi,
    danke für einen wieder so schönen Post! Auch ich habe früher Taschentücher umhäkelt, einige besitze ich sogar noch, und von einer alten Nachbarin hab ich welche bekommen, die Klöppelspitzen haben .. ich durfte ihr damals immer beim Klöppeln zuschauen!
    Meist benutze ich ja auch Papiertaschentücher, aber ich hab meine guten alle noch, acuh die bestickten, die es damals gern zur Kommunionsfeier als Geschenk gab ;O)
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag und einen guten Start in ein herrliches und entspanntes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße und einen herzlichen Drücker, Deine Claudia ♥

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  5. Moin liebe Irmi,
    solche umhäkelten Taschentücher habe ich auch noch :-). Das hast wieder sehr interessant geschrieben, Beifall. Wünsche Dir auch ein angenehmes Wochenende - bei mir ist es schon wieder schwül :-(.
    LG Helga

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  6. Irmi Deine Posts sind einfach toll!
    Ich denke dass die Stofftaschentücher vielleicht doch auch wieder modern werden könnten---
    aber nur wenn sie vegan, ökologisch abbaubar, recyclet, vegetarisch und kalorienarm sind.
    Wir werden sehen.
    Ich bin noch mit dem Stofftaschentuch aufgewachsen und mein Mund und Hände am Spielplatz wurden noch mit einem feuchten Waschlappen, der in einer Plastiktüte mitgeführt wurde, abgewischt.
    Schön war die Zeit - und ich denke so viel mehr Arbeit und so unhygienisch war das nicht.

    Aber da die jungen Muttis heute auch teilweise wieder auf Stoffwindeln bauen kann ich mir gut vorstellen, dass es wieder eine Rückbesinnung zu Stofftaschentüchern und Waschlappen auch geben wird.

    So genug gequatscht!
    Ich wünsche DIr ein wunderschönes Wochenende!
    Susi

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  7. Hallo Irmi,
    als ich noch sehr jung war, schenkte man sich zum Geburtstag manchmal eine Packung Batist-Taschentücher mit Spitzenrand. Man ging nie ohne Taschentuch aus dem Haus. Wegwerf-Taschentücher gab es damals noch nicht oder zumindest waren sie bei uns unbekannt.
    Heute ist es selbstverständlich, nur noch Einmaltücher zu verwenden. Ist auch viel hygienischer.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  8. Wieder viel gelernt!
    Ich finde die Sitte, Taschentücher zu gebrauchen um vieles angenehmer, als die Ärmel oder nur die Finger...... Es war eben nicht alles besser, in der guten alten Zeit 😉
    Herzlichst
    yase

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  9. Liebe Irmi,

    ein Glück das die Tempos erfunden wurden. Iiihhh das geschnäuze mit den Händen.
    Ich habe auch noch viele umhäkelte Taschentücher im Schrank. Zu schade zum wegschmeißen. Ich habe sie als junge Frau immer als Zierde in der Handtasche gehabt.
    Gott sei Dank, mein Mann nimmt seit ein paar Jahren auch die Tempos. Als junge Frau musste ich die ekligen Taschentücher von ihm waschen. Meine Schwiegermutter hat bis zu ihrem Tod nur Taschentücher aus Stoff benutzt. Da hat sie sich auch nicht davon abbringen lassen (grins).

    Wünsche dir ein recht schönes Wochenende
    liebe Grüße, Paula

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  10. Moin liebe Irmi,
    vielen Dank für Deine Ausführungen über das Taschentuch. Einiges davon ist mir unbekannt (gewesen).
    Die umhäkelten Taschentücher der Familie horte ich im Schrank. Irgendwann werde ich sie anderswertig "verbrauchen". Zur Konfirmation habe ich von meiner Oma ein umhäkeltes Taschentuch mit Monogramm geschenkt bekommen. Das wurde zu einem Dreieck gefaltet und ins Gesangbuch gesteckt. Blumen hatten wir damals (1971) noch nicht. Taschentuch und Gesangbuch besitze ich immer noch und halte sie in Ehren.
    Liebe Grüße, Inge

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  11. Na, zum Glück gibt es die! Ich kenne aber auch noch die hübsch umhäkelten, und spontan fällt mir zu den papierigen der Werbesong "blau und weiß, ... " ein. *träller* ;-)

    Liebe Irmi, ich wünsche Dir ein schneuzfreies Wochenende!

    Liebgruß,
    Tigerle
    🐯

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  12. Liebe Irmi, deine Ideen zur Auflärung über alle möglichen Alltagsdinge finde ich grandios, wer sonst macht sich soviel Mühe. Über die "Taschentuchgeschichte" macht man sich eigentlich keine großen Gedanken, sie sind einfach da. Ein besonders hübsches Exemplar erhielt ich, wie andere auch, zur Konfirmation, zusammen mit einem Gesangbuch und einem Sträusschen Maiglöckchen. Meine Schwiegermutter vererbte mir einige selbstumhäkelte Tücher, wir haben sie so weiterverschenkt: Wir befüllten sie mit Lavendelblüten, banden sie mit einem hübschen Bändel zusammen und verschenkten sie an Leute, die es noch zu schätzen wissen, mit großem Erfolg. Man kann sie als Duftkissen im Kleiderschrank legen.
    Dir ein wunderschönes Wochenende,
    bei uns regnet es z.Zt. kräftig, ist aber sehr erwünscht,
    liebe Grüße
    von Edith

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  13. Liebe Irmi
    o ja die Taschentücher und ich weis noch früher hatten viele als Geschenk bekommen so ein umhäkeltes Taschentüchchen aus Stoff oder zur Konformation es war was besonderes. Ibn der Schule hatten wir als Unterrichtsfach sogar so eins zumachen.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Lieben Gruss Elke

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  14. ein schönes Posting, liebe Irmi
    Die Geschichte von Taschentuch war mir nicht bekannt - aber die umhäkelten Tücher, die kenne ich und habe selbst einige für meine Omas umhäkelt.

    lg und ein schönes WE
    wünscht gabi

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  15. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. Liebe Irmi,
      ich nehme auch heute noch Taschentücher aus Stoff viel lieber.
      Zellstofftaschentücher vertrage ich leider nicht.
      Ich habe sie teilweise noch aus meiner Kindheit
      und finde die bunten Tücher auch viel schöner :-)
      Ein interessanter Post wieder!
      Ganz viele liebe sonnige Grüße
      sendet dir die Urte

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  16. Liebe Irmi, du darfst mich als bekennenden Stofftaschentuchbesitzer und Benutzer "einstufen". Zur Not liegt auch eine Packung Papiertaschentücher im Auto, doch ansonsten lieben wir den weichen Stoff. Manchmal treibe ich es auf die Spitze. Dann passt die Farbe des Taschentuches zur Farbe des Anzugs, oder des Oberhemdes oder zum Binder. Ja, soweit kann es gehen.
    ;-))

    Dir ein schönes und hoffentlich nicht zu sehr sonnengeplagtes Wochenende.
    egbert

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  17. Hallo Irmi,
    wie habe ich sie gehasst diese Stofftaschentücher! Zu jedem Kindergeburtstag bekam man sie geschenkt und schenkte selber auch welche. Was war ich froh, als dann endlich "Schneiderbücher" ge- und verschenkt wurden.
    Als Apothekerin rate ich aus hygienischen gründen immer zum Einmaltuch, wem Tempos zu teuer sind zu Schminktüchern greifen...aber auch nur einmal benutzen und nicht in die Tasche stecken für's nächste Mal :))

    Liebe Wochenendgrüße
    Arti

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  18. ...ich nutze nach wie vor hauptsächlich Stofftaschentücher, liebe Irmi,
    und meine Familie auch...wir sind es so gewohnt...und Wäsche wasche ich ja sowieso, da kommen sie dann halt mit rein...das Bügeln der Taschentücher haben die Jungs als Kinder gerne gemacht, jetzt bügle ich sie, denn so mag ich sie lieber...interessant, was du darüber alles zu berichten weist,

    liebe Grüße Birgitt

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  19. Hey, die aus Stoff kenne ich auch noch, da hat mich die Spitze immer gekratzt :P.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

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  20. Irmi ich habe noch JEDE Menge von den BEHÄKELTEN und ich nutze sie auch..die aus Papier mag ich NICHT
    einen LG zum Wochenende vom katerchen

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  21. Oh ja, diese wunderschön umhäkelten Taschentücher, daran erinnere ich mich auch noch. Allerdings habe ich selber keine umhäkelt. An meine Stofftaschentücher mit Kindermotiven erinnere ich mich noch. Die habe ich gerne gebügelt :-)

    Ganz liebe Grüße und
    ein schönes Wochenende
    Nele

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  22. Liebe Irmi,
    Du wirst lachen- ihr benutze noch heute lieber Stofftaschentücher als die aus Papier.
    Ich habe mir, als die Wohnung meiner Eltern aufgelöst werden musste, alle Stofftaschentücher mitgenommen, die ich finden konnte ...
    NUrlaub wenn ich einen kapitalen Schnupfen habe, nehme ich Tempos - sonst komme ich ja mit dem Waschen und Bügeln nicht mehr nach! **grins**.
    Liebe Grüße, und ein schönes Wochenende!
    Christine

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  23. Liebe Irmi,
    Du wirst lachen- ihr benutze noch heute lieber Stofftaschentücher als die aus Papier.
    Ich habe mir, als die Wohnung meiner Eltern aufgelöst werden musste, alle Stofftaschentücher mitgenommen, die ich finden konnte ...
    NUrlaub wenn ich einen kapitalen Schnupfen habe, nehme ich Tempos - sonst komme ich ja mit dem Waschen und Bügeln nicht mehr nach! **grins**.
    Liebe Grüße, und ein schönes Wochenende!
    Christine

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  24. Dass es irgendwann mal keine Taschentücher gab, darüber hab ich noch niiieee nachgedacht. Man schnäuzte einfach so ... und dann kam der Rest auf den Ärmel?!?! Mannomann - wieder was gelernt. Auch alles, was du sonst über das Taschentuch schreibst, wusste ich nicht. Einzig das Umhäkeln, das kenne ich auch :-)! Dein Post war wirklich sehr interessant! LG Martina

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  25. Ach liebe Irmi, es ist immer schön hier zu lesen und so habe ich heute die Geschichte des Taschentuches erfahren. Ich danke Dir dafür.

    Herzliche Wochenendgrüße
    Kerstin

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  26. Ich erinnere mich noch, dass es beim Vater Sacktuch hieß. Er hat die aus Stoff aber wegen seiner feinen Haut nie vertragen...
    Bon week-end!
    Astrid

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  27. ...das "Tempo" nicht nur ein "Schneuztuch" - auch als Tränentrockner, Fleckwischweg, Schnellverband, Serviette, Untersetzer und......wieder eine interessante "Aufarbeitung" von dir!!!!
    Schönes Wochenende,
    Luis

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  28. Das ist ja mal interessant, aber ins Tischtuch... igitt.
    Was es nicht alles gibt. Wieder was gelernt.
    Ja auch ich habe viele umhäkelt, aber waren mir immer viel zu schade
    um sie zu benutzen ;-)
    Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich dir.
    Herzliche Grüße
    Rita

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  29. Liebe Irmi,

    toll was ich durch dich über Taschentücher erfahren konnte. So genau habe ich mir tatsächlich nie Gedanken gemacht. :-)
    Mein Schwiegervater benutzt heute noch Stofftaschentücher die ich ihm bügeln muss. Ich glaube wer sich von jung auf daran gewöhnt hat mag das eben so. Ich kann mich nicht erinnern je eines umhäkelt zu haben, war also bei uns nicht mehr wichtig. ;-)

    Ich danke dir liebe Irmi für deine netten Worte in deinen Kommentaren immer. ♥
    Wünsche dir das Beste und immer eine gute Zeit mit viel Sonne im Herzen.

    Herzlichst
    Julia

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  30. Liebe Irmi
    wenn man Schnüpfili hat ein Stofftaschentuch zu benutzen ist kontraindiziert, man schneuzt sich ja die Schnupfbazillen erneut beim wiederbenutzen in die Nase, deshalb hat ein kluger Mensch ja das Einmalwergwerftuch erfunden!
    Als Hingucker sind die Leinentaschentücher allerdings wirklich allerliebst anzusehen und oft kann man sie heute zweckentfremden in dem man sie zunäht und als(Duft)- Säckchen für vielerlei Zwecke nutzen kann.
    Das Scheuzen mit den Fingern, das abwischen am Tischtuch, mein Gott welch eine Sauerei, doch man wusste sich eben nicht besser zu helfen um den Rotz wegzukriegen statt ihn wiederzuverschlucken. Hygiene war (begrifflich)im Mittelalter und auch später noch weitgehendst unbekannt und die Bazillen hatten vielleicht eine andere Qualität?
    lach..
    tolle recherche, mir ist die heutige Hygiene doch bedeutend lieber und sicherer im Umgang mit Sporen,Viren - Bazillen + Bakterien.
    Liebe Grüße in deinen Tag
    angel

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  31. Liebe Irmi, ich hatte eine Tante, die mit ganz dünnem Häkelgarn die schönsten Spitzen an Taschentücher häkelte und ich fand das damals sehr schön. Heute bin ich froh, dass es Papiertaschentücher gibt:-)
    Von Herzen
    Susanne

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  32. Es gab eine Zeit, da durfte ich immer die Taschentücher bügeln. Umhäkelte kenne ich auch noch.
    Die aus Papier verlieren leider immer mehr an Qualität. Einmal reingenießt und schon gehen sie entzweih.

    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende, liebe Irmi, und hoffe, du bist nicht verschnupft ... ;-)

    Ein lieber Gruß aus der Wiese

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  33. Hallo, liebe Irmi!
    Was für eine lustige, Idee den Fokus auf das alltägliche Taschentuch zu lenken. Ja, die Stofftaschentücher sind mir bestens gegenwärtig. Freilich umhäkelte ich sie nicht, jedoch musste ich sie reihenweise bügeln. Es galt sie ordentlich glatt, gefaltet und natürlich sauber in das entsprechende Wäschefach zu legen...

    Es wurde lyrisch von R. Mey gesungen:
    Nichts kann dich auch in der größten
    Freude freu’n, im Kummer trösten,
    Nichts trocknet die Tränenflut so gut und schnell

    Wie dies kleine unscheinbare,
    Alltägliche....

    UNd ich ich wünsche Dir ein wundervolles Wochenende
    mit lieben Grüßen vom Starnberger See, Heidrun

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  34. Liebe Irmi,
    das war wieder spannend und erhellend! Dass das Papiertyaschentuch bereits eine sooo lange Geschichte hat, ahnte ich nicht und auch die Geschichten, die du übers Stofftaschentuch zu erzählen hast, sind sehr interessant! Übrigens glaube ich, dass in Zeiten, wo Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu wichtigen Themen werden, das Taschentuch aus Stoff wieder neue Chancen erhält. Ich kenne jedenfalls schon ein paar Neo-Stofftaschentuchbenützer! Ich selber benütze aber vorerst noch unsere Feh Taschentücher - die österreichische Variante von Tempo...
    Liebste Rostrosen-Wochenendgrüße,
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/05/retour-von-der-kur-2017-teil-1.html

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  35. Mein Mann benutzt immer noch Stofftaschentücher. Ich bin schon lange zu "Tempos" gewechselt.
    Liebe Grüße!

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  36. Liebe Irmi, wieder ein schönes Thema, aber auch ein verschnupftes. du erinnerst mich an meien Jugendzeit unter 20 als ich behäckelte Taschentücher von einer Freundin zum Geburtstag bekam. Ihre Mutter hatte sie für mich gehäckelt. Ich habe sie noch heute damals war ich sehr berührt, das sie für mich gehäckelt hatte. Wegen der Wiederansteckung benutze ich auch lieber Papiertaschentücher. Ich gebrauche sie nicht oft!
    Liebste Grüße zu Dir, Klärchen

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  37. Liebe Irmi,
    ich will schon lange zu den schönen,alten Stofftaschentüchern wechseln und nun hab ich wohl durch deine Geschichte, den nötigen Stubs bekommen,ich werde morgen gleich losgehen und mir schöne ,romantische aussuchen.Danke für das Hintergrundwissen, über etwas was oft achtlos benutzt wird.
    Liebe Grüße und eine Sonnige Woche,
    RikaRose

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  38. Oh, ich habe noch selbst-um-häkelte Taschentücher mit & ohne Monogram. Für mich ein kleiner Schatz (smile)! Trotz-dem ist das wieß/blaue mit in meiner Handtasche. Die Leute hier sind verwöhnt, weil die Kl**nex box immer in greifbarer Nähe ist! (wenn nicht, dann wird hörbar geschnupft!!) In Japan dagegen ist Nase putzen in der Öffentlichkeit verpönt!
    Dankeschön für den Post und guten Start in die neue Woche, Gundy

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  39. Ach, wenn es die Tempotaschentücher nicht geben würde, wäre ich als Hochzeitsgast und bei sentimentalen Filmen total verloren. Diese Papiertaschentücher sind bei uns immer im Haus vorrätig und damit für alle Schnupfnasen jederzeit verfügbar.
    Umhäkelte Stofftaschentücher besitze ich auch noch. Umhäkelt wurden sie beispielsweise von meiner Uroma und solche mit Monogramm besitze ich auch noch. Allerdings wurden diese beiden Taschentuchvarianten niemals benutzt. Sie waren schon immer für Schnupfnasen zu schade und wurden aufgehoben.
    LG
    Astrid

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  40. Hallo Irmi,

    ehrlich gesagt, hatte ich mir bisher noch nie wirkliche Gedanken übers Taschentuch gemacht. Ich mag eigentlich beide Arten von Taschentuch: ein Stofftuch ist genauso gut wie ein Tempo. Tempos sind gut für unterwegs - sie passen super in die Handtasche. Tempos nutze ich auch bei Erkältungen, ansonsten greife ich aber auch gern auf Stofftaschentücher zurück.

    Liebe Grüße

    Jennifer
    http://jennifer-femininundmodisch.blogspot.de/2017/05/vom-mann-zur-frau-in-12-schritten-man.html

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.