Sonntag, 6. März 2011

Am Anfang war das Wort

und doch vergessen wir das öfter mal. Und wenn es dann zu spät ist, merkt man, dass man das letzte Wort nicht mehr gesagt hat. Es ist zu spät.
Worte können verletzen und aufbauen. Worte sollten niemals versiegen. Schweigen kann wehtun. Kann Gräben aufreissen. Unbedachte Worte kann man nicht zurücknehmen. Man sollte vorher bedenken, was man zu wem sagt.
Und ganz besonders schlimm ist es, wenn man sich am Telefon verabschiedet und nicht weiß, daß es das letzte Gespräch war. Der Tod hat es so bestimmt. 


Annegret Kronenberg hat es in folgende Worte gefaßt:

Am Anfang war das Wort
Sei nicht stumm,
wo du reden kannst.
Schweige nicht,
wo Worte nötig sind.
Schweiger gibt es schon genug.
Am Anfang war auch das Wort
und nicht das Schweigen.

Kommentare :

  1. ergänzend hätte ich da auch noch einen weisen Spruch:

    Vier Dinge sind es, die nicht zurück kommen:
    das gesprochene Wort,
    der abgeschossene Pfeil,
    das vergangene Leben und
    die versäumte Gelegenheit.
    (Unbekannter Verfasser)

    also sollte man wohlweislich überlegen, was für Worte man gebraucht, und wenn möglich keine Gelegenheit versäumen, miteinander zu sprechen.

    Einen schönen Wochenbeginn wünscht dir Alice

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  2. Abba blöd wär', wenn maus es wüsste!

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  3. Hätte auch noch Passendes:
    Geh morgens nie beleidigt fort,
    verlass Dein Heim mit einem guten W O R T .
    So machner schied mit finstrem Blick,
    er ging und kam nie mehr zurück.
    (Verfasser mir unbekannt)
    Wäre doch wirklich nicht schwer.
    Wünsch Dir einen guten Start in die neue Woche
    lg Anneliese

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  4. Wenn einer von uns rausgeht, gibt es jeweils einen Abschiedskuss.
    Das sagt ja schon aus, dass alles ok ist.

    Liebe Grüsse
    minibar

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  5. Ich weiß auch noch ein Spruch :
    Tu Deinen Mund zur rechten Zeit,
    doch nie zur Unzeit auf ,
    gesprochnes Wort ist wie ein Fluß,
    nie nimmts zurück den Lauf.
    Diesen Spruch schrieb mir meine Mutter im Mai 1956 ins Poesie -Album.Leider hatte ich dies auch mal vergessen.Es hatte mir fast 23 Jahre schweren Seelenfrieden gebracht.Aber danach hatte sich ,Gott sei Dank,alles zum Guten gewendet.
    Liebe Grüße Christa

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  6. ...ich möchte dir ganz herzliche Grüße und gute Wünsche schicken, liebe Irmi.
    Eine schöne sonnige neue Frühlingswoche,
    liebe Grüße von Birgitt

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  7. ein schöner ausklang für diese woche!!!

    lieber gruß
    walter
    :-)

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  8. Liebe Irmi,

    sicher sollten Menschen immer miteinader reden. Dies geht aber nur solange, wie wir Menschen nicht über die Grenzen ihrer Liebe geschoben haben.
    Haben wir das einmal getan, werden wir diesen Menschen wahrscheinlich ein Leben lang verloren haben...

    Liebe Grüße Rainer

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  9. Manchmal hat man sich noch soviel zu sagen,doch man kommt nicht mehr dazu.Das finde ich sehr schrecklich.....
    LG
    Nicole

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  10. Ja, liebe Irmi, das ist wahr, es ist nicht selbstverständlich, dass man sich wieder sieht...
    LG

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  11. Oh je, das stimmt mich sehr nachdenklich. Nicht immer verabschiede ich mich morgens von meinem Mann, da er immer früh das Haus verläßt und während der Arbeit im Büro sehen wir uns auch wenig, da er viel unterwegs ist.
    Dann sollte ich nicht versäumen, am Abend noch etwas freundliches zu sagen, doch heute ging das nicht, da hat er zwei Porzellanschälchen zerdebbert und nun bin ich sauer...heul.
    Aber ich kann ein Zettelchen schreiben, das tun wir öfter *freu*
    Und für dich liebe Irmi, kommt eine herzliche Umarmung und ein lieber Gruß.

    Herzlichst ♥ Marianne

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  12. "Es kann vor Abend anders werden, als es am frühen Morgen war".

    (Verfasser mir grad unbekannt)

    Ich drück Dich Irmili!!!

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  13. Das ist eine schwere Situation. Ja, man sollte wirklich immer bedenken, es könnte der letzte Tag/Moment/Gespräch sein...
    Liebe Grüße, Petra

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  14. Hallo Irmi

    immer nett und freudlich sein..dann kann man nichts falsch machen..und sich etwas vorwerfen wenn es keine Rückkehr gibt..

    einen lieben Gruß zum Wochenstart wünscht das katerchen

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  15. Du Liebe,
    ein sehr berührender und nachdenklich machender Post...
    In der letzten Woche ist ein guter Freund meiner Eltern über Nacht "gegangen"...seitdem denke ich einmal mehr, wie wichtig es ist, achtsam zu sein und die (gemeinsame) Zeit zu genießen...

    Liebe Grüße
    Martina

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.