Montag, 2. September 2019

Der Herbst ist da

Ja, es stimmt. Der kalendarische Herbst hat heute begonnen. Und wenn ich so recht bedenke, befinde auch ich mich im Herbst des Lebens. Schon lange.

Immer wieder im Herbst denke ich an des wunderbare Lied von Hannes Wader:

Bunt sind schon die Wälder
Gelb die Stoppelfelder
Und der Herbst beginnt
Rote Blätter fallen

Graue Nebel wallen –
Kühler weht der Wind
Wie die volle Traube
Aus dem Rebenlaube
Purpurfarbig strahlt!

Am Geländer reifen 
Pfirsiche mit Streifen –
Rot und weiß bemalt
Geige tönt und Flöte
Bei der Abendröte

Und im Mondenglanz
Junge Winzerinnen
Winken und beginnen
Frohen Erntetanz!
Es hat mich das ganze Leben begleitet. Und ich finde es heute noch genau so schön wie in meiner Jugend.



Ich möchte ein kleines Lebenszeichen geben. Es geht mir nicht besonders gut. Der Arm wird nicht besser - ganz im Gegenteil. Ich hab eine schwere Zahn-Op hinter mir. Jetzt geht es schon wieder besser. Ich muss einfach nach vorn schauen,
Aber ich möchte nicht klagen. Ich werde von allen Seiten bedrängt, doch wieder im Blog zu schreiben. Auch wenn es mir schwer fällt. Ich möchte den Blog auch nicht aufgeben. Er hat mir immer sehr viel gegeben. Ihr alle seid meine Familie. Mein Kontakt mit der Außenwelt.

Der September
ist der Mai des Herbstes.

Donnerstag, 28. März 2019

Tag des Unkrauts

Heute ist der Tag des Unkrauts und da habe ich mir gedacht, der richtige Zeitpunkt mich mal wieder zu melden. (Unkraut vergeht nicht!)
Es geht mir noch nicht besonders gut und der rechte Arm mag ganz und gar nicht. Da habe ich immer sehr starke Schmerzen. Ich bekomme jetzt eine spezielle Krankengymnastik, vielleicht bringt die etwas.






Draußen wird es Frühling. Die Natur lebt auf und die Menschen auch. Die Sonne scheint ins Fenster und sofort ist die Stimmung gut.



Frühlings Ankunft
Grüner Schimmer spielet wieder
Drüben über Wies' und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
Auf die stumme trübe Welt.

Ja, nach langen Winterleiden
Kehrt der Frühling uns zurück,
Will die Welt in Freude kleiden,
Will uns bringen neues Glück.

Seht, ein Schmetterling als Bote
Zieht einher in Frühlingstracht,
Meldet uns, dass alles Tote
Nun zum Leben auferwacht.

Nur die Veilchen schüchtern wagen
Aufzuschau'n zum Sonnenschein;
Ist es doch, als ob sie fragen:
»Sollt' es denn schon Frühling sein?«

Seht, wie sich die Lerchen schwingen
In das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
Über uns herab ins Feld!

Alles Leid entflieht auf Erden
Vor des Frühlings Freud' und Lust –
Nun, so soll's auch Frühling werden,
Frühling auch in unsrer Brust!
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben









Montag, 7. Januar 2019

Es ist da, das Jahr 2019

Mit viel Krach hielt das neue Jahr Einzug. Es hat Fahrt aufgenommen und rast mit uns in eine ungewissen Zukunft. Ich bin gespannt, was es für uns bereit hält. 


Wenn in das alte Jahr vorbeifliegen lasse, dann möchte ich nicht gern daran zurück denken. Es kann also nur besser werden. Ich will in der kommenden Woche versuchen, wieder einmal Auto zu fahren. Mal sehen, wie es nach mehr als 4 Monaten geht. und überhaupt. Den rechte Arm kann ich nicht gut bewegen. Ich habe immer noch starke Schmerzen. Da helfen auch die starken Schmerztabletten nicht viel.




Ich möchte nicht versäumen, mich für die vielen Grüße und Wünsche zum Weihnachtsfest und neuen Jahr recht herzlich zu bedanken. Es tut so gut, wenn man das Gefühl haben darf, nicht vergessen zu sein. Das gibt mir auch die Kraft zum Weitermachen. Danke dafür!




Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!

Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.

Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
Soll unsre Losung sein.
Hoffmann von Fallersleben

Freitag, 28. Dezember 2018

Frohe Festtage

Ich möchte nicht versäumen, meinen lieben Leserinnen und Lesern für die vielen Weihnachtsgrüße und Genesungswünsche sehr herzlich zu danken. Leider geht es mir noch nicht gut und den rechten Arm kann ich nur unter starken Schmerzen benutzen. Aber ich habe mir fest vorgenommen, im neuen Jahr wieder kleinere Sachen zu Posten. Mal sehen wie es geht. Allerdings werde ich wohl noch nicht kommentieren können bei Euch!



Weihnachten, eine schöne Zeit.
Glocken klingen weit und breit,
Kerzenlicht in jedem Heim,
Frieden soll auf Erden sein.
(Verfasser unbekannt)

Ich wünsche Allen ein gesegnetes, besinnliches Weihnachtsfest und einen gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!




Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken, 
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt, 
doch vor allen Dingen, 
das, worum du dich bemühst,
möge dir gelingen.
(Wilhelm Busch)


Montag, 17. September 2018

Ich muss mich schämen....

...Ihr habt so liebe Grüße hier gelassen und immer wieder gefragt, was eigentlich los ist. Ja, was ist los!? Seit dem 6.6.18 kann ich kein Autofahren, auf einem Augen nichts mehr sehen (hat sich etwas gebessert), den rechten Arm nicht mehr bewegen. Die Gesichts-Gürtelrose hat mich bis heute fest im Griff. Bei der Hitze habe ich die Schmerzen kaum ausgehalten. Das Brennen war schier unerträglich. Ohne Hut konnte ich das Haus nicht verlassen. Für das tägliche Waschen und Anziehen benötige ich eine Hilfe.



Ich bekomme sehr starke Medikamente, die mir zu schaffen machen. Aber ich hoffe, dass es bald etwas besser wird.

Allerdings habe ich meinen Blog noch nicht auf den neuesten Stand gebracht. Ich hatte bislang keinen Kopf für solche Dinge.





Und nun muss sich die Gelegenheit wahrnehmen und Allen für das liebe Gedenken danken. Es tut gut, wenn man icht ganz vergessen ist.. Verzeiht bitte, dass ich mich erst heute melde. Ich bin froh, wenn ich diesen Post fertig habe. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.




Ein freundliches Wort kostet nichts
und ist doch das schönste Geschenk.
(Daphne du Maurier)



Sonntag, 20. Mai 2018

Ein frohes Pfingstfest....

..wünsche ich meinen lieben Leserinnen und Lesern von ganzem Herzen. Macht das Beste aus diesen Tagen! Hoffentlich scheint die Sonne. Dann ist alles perfekt.


Am 50. Tage des Osterfestkreises, also 49 Tage nach dem Ostersonntag feiern die Christen alljährlich das Pfingstfest. Das Wort Pfingsten geht auf den griechischen Begriff "Pentekoste" zurück, der für "fünfzig" steht.
Laut Apostelgeschichte, ist es der Tag an dem die Jünger Jesu vom Heiligen Geist erhellt wurden. Sie konnten plötzlich in mehreren Sprachen reden und erhielten den Auftrag Christi, das Evangelium zu verbreiten. Man spricht auch vom sogenannten "Pfingstwunder". Durch dieses Ereignis entwickelte sich eine Einheit der Gläubigen, und es begründete somit die Kirche.
(Quelle: Christliche Feste) 


Suche jeder Sache die beste Seite abzugewinnen,
so muss dir alles zum Besten dienen
und du wirst nie Grund zum Klagen haben.
(Eva von Tiele-Winckler)

Samstag, 19. Mai 2018

Dies und Das über Hamburg


Hamburg ist in tiefer Trauer - die meisten Menschen! Der HSV ist abgestiegen. Ganz fürchterlich. 
Aber der Verein ist doch nicht alles. Hamburg ist eine wunderschöne, weltoffene Stadt. Hat so viel zu bieten. U.a. die bekannte Speicherstadt. Sie ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs und erzählt eindrucksvoll die Geschichte des Seehandels.
Die roten Backsteinbauten bilden bis heute den weltweit größten historischen Lagerhauskomplex. Im Jahr 2015 wurde das Areal sogar zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt und seit 1991 steht es unter Denkmalschutz. So einzigartig wie die Kulisse der Speicherstadt, so einmalig ist auch die Entstehungsgeschichte.

Bildergebnis für Speicherstadt - kostenlose Fotos   
(Foto: fotocommunity.to) 

Bis zur Gründung des Deutschen Reichs war Hamburg unabhängig und genoss Zollfreiheit. Doch nachdem die Hansestadt ab 1871 offiziell Staatsgebiet des Deutschen Reichs war, schloss sie sich auf Drängen des Reichskanzlers Otto von Bismarck 1881 auch dem Reichszollgebiet an. Im Gegenzug gewährte  Bismarck der Stadt ihren Freihafen und unterstützte den Bau der Speicherstadt mit 40 Millionen Reichsmark. Hier sollten die Kaufleute ihre Waren weiterhin zollfrei lagern, veredeln und weiterverarbeiten können.
Nach der Einigung entstand von 1883 bis 1927 auf dem Gebiet der ehemaligen Inseln Kehrwieder und Wandrahm das Herz des Hafens. Rund 20.000 Bewohner mussten daraufhin umgesiedelt werden. Das Hafengebiet wuchs über die Jahre immer weiter - und der Handel florierte. 
Bis heute befindet sich in der Speicherstadt das größte Orientteppichlager der Welt. Ansonsten sind die nach Kaffee, Tee und Gewürzen duftenden Lagerhallen weitgehend Büroräumen gewichen. Im Jahr 2003 verlor das Gebiet seinen Status als Freihafen, seit 2008 gehört es offiziell zum Stadtteil Hafencity.
(Quelle: Schätze der Welt - Einem Bericht von Kira Neuhofen entnommen)



Das Hafenleid, die Alsterdiamanten -
Das sind für mich so fertige Begriffe,
Da fallen Zahlen um die großen Schiffe,
Wenn ich begönnert, aber mißverstanden
Zwischen den Reedern sitze an der Bar,
Die scheinbar nur um Whiskysoda knobeln.
Indessen denk ich immer vor den nobeln
Kaufherren 

an mein schlechtgekämmtes Haar ...
Joachim Ringelnatz, 1927