Samstag, 30. April 2011

Dies und Das über Englische Redewendungen

Gestern las ich in  "Dr.Ankowitschs Kleines Konversationslexikon" genau darüber Folgendes:

"Ich lege jetzt mal alle Eier in einen Korb  (deutsch: Alles auf eine Karte setzen) und hoffe, dass ich dabei keinen Maulwurfshügel zum Berg mache (deutsch: Aus einer Mücke einen Elefanten machen), Schließlich habe ich beim Schlösser bauen in Spanien (deutsch: Luftschlösser) immer einen Finger in der Pastete (deutsch: Die Hand im Spiel haben) ). Da kenne ich mich allerdings auch aus, wie auf meinem eigenen Handrücken (deutsch: Kennen wie die eigene Westentasche).
Dabei sehe ich immer aus, als würde mir die Butter im Mund nicht schmelzen (deutsch: Kein Wässerchen trüben). Fehlt nur noch die Bekundung, dass ich scharf wie Senf darauf bin (deutsch. Feuer und Flamme für etwas sein) nicht von der Bratpfanne ins Feuer springen(deutsch: Vom Regen in die Traufe kommen)."
Man muss also mehr als vorsichtig sein mit der direkten Übersetzung von Sprichwörtern. Unserem ehemaligen Bundespräsidenten Lübke wird nachgesagt, er habe festgestellt: "You are heavy on wire"  (deutsch: Sie sind schwer auf Draht). Leider kam das Lob bei seinem Gesprächspartner nicht recht an.

Kommentare :

  1. *lach* Also die wörtliche Übersetzung kling ja selten doof... Aber soooo lustig *grins* I break together *ausschütt*

    Ein schönes Wochenende, liebe Irmi
    wünscht dir
    dieMia

    AntwortenLöschen
  2. Fremdwörter sind Glückssache :-)
    Schönes Wochenende

    AntwortenLöschen
  3. "You are heavy on wire"

    Danke für diesen lacher liebe Irmi ♥

    AntwortenLöschen
  4. "Von der Bratpfanne ins Feuer springen", das merke ich mir, find ich lustig. Ich stelle es mir bildlich vor... :D
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  5. Ja, Redewendungen sind das Schwierigste in einer Fremdsprache.
    Kann sehr gefährlich, aber auch lustig sein.
    Vielen Dank für diesen Eintrag.
    Herzliche Grüsse, colette

    AntwortenLöschen
  6. Der arme Herr Lübke! Es ist schon tragisch, wenn man nur mit solchen Sachen in Erinnerung bleibt. Prinz Philipp von England hat ihn allerdings längst übertrumpft, würde ich meinen. Allerdings soll auch Heinrich Lübke bei einem Staatsbesuch an der Elfenbeinküste mal gesagt haben: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger ..."
    Herzliche Grüße
    Elke

    AntwortenLöschen
  7. Tolles Thema, Irmi!

    Ja diese Feststellung von Herrn L. ist bei uns ein "geflügeltes Wort" geworden.
    Da war er wohl auf dem woodway, er hätte vielleicht english for walkaways lernen sollen....grins

    Liebgruß,
    Tigerle ;-)
    =^.^=

    AntwortenLöschen
  8. Hihi, ja die englischen Sprichworte sind schon speziell.
    Da muss ma echt vorsichtig sein.

    AntwortenLöschen
  9. Herrlich - ich saß grad grinsend vor deinem Beitrag! Ja, auch hier gilt: aufpassen was man sagt!

    Ich wünsche dir einen guten Start in den Mai, Irmi!

    LG Loona

    AntwortenLöschen
  10. danke für diesen herrlichen Lacher!!!

    Ich versuchte immer zuerst selber das zu übersetzen, wäre aber nie und nimmer selber auf die Lösung gekommen!

    Liebe Grüsse, Alice

    AntwortenLöschen
  11. Sehr gut :)
    Wir haben Freunden vor 2 Jahren einen Kalender zum Deutschlernen gechenkt. Jeden Tag ein Wort mit Lautschrift und ein Satz in dem das Wort vorkommt. Leider weiß ich den genauen Wortlaut nichtmehr, es ging auf jeden Fall um 'Quatsch mit Sauce'. Das war als 'xyz with gravy' übersetzt. :)
    GLG Shippy

    AntwortenLöschen
  12. wie sagte schon herr obelix: die spinnen die briten! :-)
    schönen 1. mai!

    AntwortenLöschen
  13. Ich denke, das sind ja noch recht harmlose Beispiele,die erschließen sich ja noch mit ein wenig Nachdenken. Von der Pfanne ins Feuer, kenne ich sogar aus dem deutschen, auch den Maulwurfshügel der zum Berg wird. oder den Handrücken auf dem man sich auskennt.

    Oft erkenne ich aber in englischen Texten auch erst gar nicht,dass da gerade ein Sprichwort verwandt wird, besonders wenn es nur anzitiert wird.

    Und was habe ich über the eagle flies on Friday gerätselt, bis mir jemand erzählte auf amerikanischen Geld werde gerne der Adler abgebildet, das ganze hieße also Freitags gäbe es die Lohntüte, und im Kontext des Textes meinte das es würde schnellverbraten werden. (und der Engländer wundert sich vielleicht the money is overdone?).

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.