Montag, 2. Mai 2011

Dies und Das über Sprichwörter, Redensarten und Zitate


Ein Sprichwort ist ein allgemein bekannter, fest geprägter Satz, der eine Lebensregel oder Weisheit  klar und deutlich, in kurzer Form ausdrückt. 
Die Abgrenzung vom Sprichwort zum Zitat und zum geflügelten Wort ist aber beileibe nicht immer eindeutig. Bei immer mehr geflügelten Worten geht das Zitatbewußtsein verloren. Das gilt besonders für viele aus der Bibel stammende Wendungen. Auffällig ist dabei, dass in protestantischen Gesellschaften mehr auf die Bibel angespielt wird als in der katholischen.
Ein Sprichwort hat die Form einer festen und unveränderlichen Formulierung. Darin unterscheidet es sich von der Redewendung. Beispielsweise:
Hunger ist der beste Koch.
Wer lang hustet, lebt lang.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Oft wird die Form des Sprichworts durch Stabreim, End- oder Binnenreim noch besonders gefestigt:
Glück und Glas - wie leicht bricht das.
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Trocken Brot macht Wangen rot.
Egal, wie man zu Sprichwörtern steht, ein kleines Stückchen Volksweisheit enthalten sie immer. Somit geben sie nicht nur Gelegenheit in sich zu gehen, sondern man lernt auch aus den unterschiedlichen Erfahrungen anderer Länder und Kulturen, die sich in deren Sprichwortschatz zeigen.
(Quelle: Das Große Zitatenbuch, Redewendungen und Zitate)

Kommentare :

  1. "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu", ist mein absoluter Favorit,
    Liebe Grüße

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  2. Gut Ding will Weile haben.

    ich mag diese alten Sprichworte.
    Sie beinhalten viel Wahres.

    Viele Grüße ♥

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  3. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Bin immer wieder für solche Sprüche zu haben.
    LG Sabine

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  4. Liebe Irmi,

    zuerst möchte ich mich noch ganz herzlich für Deine lieben Kommentare bedanken. Auch was den Baum mit den Grünen Blüten betrifft. Das wäre total lieb! Der Baum interessiert mich doch sehr!

    Ja, die Sprüche oder Sprichworte aus der Bibel, die liebe ich sehr! Gerade lese ich sie auch wieder und bin jetzt beim Prediger Salomo (Kohelet) angelangt.

    Gerade heute las ich "Der Blutegel hat zwei Töchter, die heißen: "Gib her, gib her!" Drei sind nicht zu sättigen, und vier sagen nie: "Es iust genug". Einfach zu wahr (dies stammte aber aus den Sprüchen Agurs) Und auch Salomo, der erkannt hat, daß alles Irdische eitel ist und das, wo viel Weisheit ist, auch viel Grämen ist und wer viel lernt, viel leiden muß.

    Ich bedauere es wirklich außerordentlich, daß dieser Stoff nicht in allen Schulen Eingang findet und viele nicht im Ansatz diese Weisheiten kennen. Allerdings liest man manches in späteren Jahren mit ganz anderem Verstand, als in der Jugend.

    Im Augenblick bin ich nicht so viel im Internet. Es dauert auch alles sehr sehr lange mit meiner langsamen Internetverbindung und auch mein inzwischen veraltetes Notebook braucht ziemlich lange. Da macht das alles keinen großen Spaß mehr und es fehlt dann auch die Zeit. Aber es kommen sicher auch mal wieder andere Zeiten. Das Wetter war ja auch allzu schön.

    Viele liebe Grüße und gute Nacht
    Sara

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  5. ob nun "Sprichwort" oder "Bauernweisheit" oder "Reim" oder "Zitat" ...ich mag die alle weil IMMER irgendwo etwas wahres dranne ist!
    lieben Nachtigruss
    Dein
    Kroeti

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.