Samstag, 4. Juni 2011

Dies und Das über die Wut (Teil 2)

Der Kernsatz ist: Ärger und Wut schaden hauptsächlich dir selbst!
Im Augenblick ist man ziemlich aufgebracht. Irgendetwas lief nicht nach unseren  Vorstellungen. Man fühlt sich als Person und evtl. auch in der Ehre angegriffen.
Man gerät aus der Fassung und ist aufgebracht. Am liebsten würde man die Person beschimpfen, sie tätlich angreifen! Evtl. spürt man Anspannung, Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern und Übelkeit. Also noch einmal: Wut schadet nur uns selber.
Wie kann man seine Wut lindern?
Bring dich auf andere Gedanken durch ein Gute-Laune-Frage. Schalte die Gedanken an das Unschöne aus.
Singe deine ärgerlichen Gedanken weg.
Nimm dir eine Auszeit. Sage: "Wir reden später noch einmal darüber"
Setze deine Wut in Bewegung um, und wenn du nur die Treppen im Haus ein paar Mal hoch saust
Schreibe alle deine Vorwürfe und wütenden Gedanken auf.
Und die wichtigste  Frage ist: Ist es die Situation wert, dass ich mich so ärgere?
Wie denke ich in vier Wochen darüber?
Schon Buddha sagte:  "An seinem Ärger festzuhalten ist genauso wie eine glühende Kohle in die Hand zu nehmen, um sie nach jemanden zu werfen; du bist derjenige, der sich verbrennt."
Das wichtigste, was wir aus diesem Seminar mit nach Hause genommen haben ist:
Wenn Ärger- und Wutgefühle ein großes und immer wiederkehrendes Problem darstellen und an den Ursachen angesetzt werden soll, dann muß man an seinem Selbstwertgefühl arbeiten. Ärger und Wut kommen meist dann in uns auf, wenn wir uns von anderen tief verletzt und angegriffen fühlen.
"Lerne dein Selbstwertgefühl zu stärken, lerne, dich selbst mehr anzunehmen, lerne dir selbst gegenüber toleranter und sanftmütiger zu sein und deine Ärger- und Wutgefühle werden weniger.

"Je mehr du dich selbst annimmst,
umso weniger fühlst du dich von anderen verletzt
und je weniger du dich verletzt fühlst,
umso weniger ärgerst du dich."

Kommentare :

  1. Liebe Irmi,

    alles so leicht gesagt, denkt man sich auch immer - aber die Umsetzung ist doch manchmal sehr schwer.

    Viele liebe Grüße und einen erholsamen Sonntag wünscht dir

    Moon

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  2. Ganz Deiner Meinung, liebe Irmi...
    LG

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  3. guten Morgen,
    ich überlege gerade ob ich dran festhalte? Ich glaube an Wut nicht, Enttäuschung wirkt manchmal länger nach ;-) aber nur bei wirklich gewaltigen Dingen.
    Wobei mir einfällt einmal habe meine Wut in Fensterputzen umgesetzt. Hihi, die waren aber flott geputzt und ich dann glücklich :-)
    LG Steffi

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  4. Wahre Worte.chon lange lebe ich danach und man kann es wunderbar lernen mit der Zeit.Man schadet sich nur selber.
    LG
    Nicole

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  5. Ein schöner Post und ein sehr spannendes Thema. Ich hab auch immer Probleme mit meiner Wut. Aber wegdrängen halte ich nicht für so gut, das habe ich so lange gemacht, dass ich dafür Panikattacken hab und gar nicht mal mehr weiß, wieso ich wütend war. Besser ist, sich zu überlegen, was einen wirklich wütend macht und wieso man sich gerade so angegriffen und abgewertet fühlt und wie man sich effektiv wehren kann, so dass man die Situation wirklich ändert. Wenn man überhaupt Wut spüren und sie identifizieren kann, ist ja schon mal gut :). Daran kann man ja arbeiten!

    LG und einen wunderschönen Sonntag für dich!
    Tina

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  6. Liebe Irmi,
    wieder schön geschrieben. Und lehrreich. Ich überlege mir immer, welchen Grund es es für das Verhalten der Person gibt (die mich wütend gemacht hat). Meistens sehe ich ein, dass ich nicht schuldlos bin und es keinen Grund gibt, wütend zu sein. Dann wird drüber gesprochen. Aber es ist nicht immer einfach, "kontrolliert" zu bleiben, wenn Wut in einem hochkocht.

    LG, dieMia

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  7. ...das klingt alles so einfach und einleuchtend, liebe Irmi,
    aber wenn ich erstmal "koche" dann vergesse ich glatt, bis 10 zu zählen...
    heißt ja nicht, dass ich üben und es beim nächsten Mal besser machen kann...
    wünsch dir einen schönen Sonntag,
    liebe GRüße von Birigtt

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  8. Liebe Irmi,
    schreien kann auch befreien. Die meisten trauen sich nur nicht. In sich hineinfressen ist aber nicht gut.

    Es muss auf jeden Fall raus.
    LG Sabine

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  9. Liebe Irmai, danke für diese Gedanken. Man schafft es ja nicht immer, doch man sollte danach leben...
    Du hast so schön geschrieben. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag
    Herzliche Grüsse
    Elisabeth

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  10. liebe irmi, du hast so recht! oft fällt es mir aber schwer ruhig zu bleiben, wenn ich mich angegriffen fühle möchte ich, dass der gegenüber seinen fehler einsieht und das auf der stelle! aber ja... du hast recht... ruhe bewahren und mal schauen wie man später darüber denkt. danke für den schönen post!

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  11. Liebe Irmi,

    genauso ist es! Erst überlegen, tief einatmen und dann am Besten am nächsten Tag handeln oder vergessen...

    Sehr schöner Beitrag!

    Ich wünsche dir viele ärgerfreie Tage und bedanke mich herzlich für dein Kommentar.

    Liebe Grüße,
    Daria

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  12. Mein zur Zeit ganz stark pubertierendes Kind sollte sich vielleicht mal mit dem Thema befassen, ebenso mit "Verletzungen" durch Worte, Respekt usw.
    LG Ute

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.