Samstag, 18. Juni 2011

Dies und Das und die Not

Mir war heute mal nach einem frischen Brötchen - also fuhr ich schnell zum Bäcker. Der Laden war sehr voll,
Vor mir stand eine junge Frau mit einem 5-jährigen Jungen (ich habe ihn nach seinem Alter gefragt). Als die Frau an der Reihe war, fragte sie ganz leise und verschämt nach Backwaren vom gestrigen Tag. Sie kaufte 2 Brote zum halben Preis. Der kleine Junge schaute ganz sehnsüchtig auf ein Rosinenbrötchen. Dann sagte er  - O-Ton: "Mutti, ich weiss ja, dass wir dafür kein Geld haben - aber wenn ich groß bin, dann kaufe ich jeden Tag für alle solche Brötchen." Die Mutter strich ihm über den Kopf und sagte nichts. Ich ging hinter der Frau her und fragte, ob ich dem Kleinen ein solches Brötchen kaufen dürfte  so quasi als Sonntagsgeschenk.  "Oh ja, bitte Mutti - ich gebe auch Birte und Tim  (Namen geändert) immer die Hälfte mit. Die Mutter nickte dann nur verschämt. Ich flitzte wieder in den Laden und kaufte meine zwei Brötchen und einen Hefezopf.  Den Hefezopf gab ich der Frau. Sie wollte sich bedanken - ich wehrte ab und ging schnell zu meinem Auto. 
Ich muß ganz ehrlich sagen, dass mir heute mein Frühstück schwer im Magen liegt. Wie mir meine Nachbarin sagte (sie bekam das kleine Intermezzo mit), wurde der Familienvater entlassen, als bei uns das Kernkraftwerk abgeschaltet wurde. Er war in einer Zulieferfirma beschäftigt - für die es nun keine Verwendung mehr gibt.
Wenn ich dann höre, wie man mit seinem Geld protzt, immer wieder betont wie gut es einem geht. Dass man Privatpatient ist - dann schwillt mir der Kamm.
Meine Nachbarin kam auf die glorreiche Idee, die Familie anzurufen und zu fragen, ob man noch Kirschen abmachen möchte. Auf meinem Baum hängen mindestens noch 30 Kilo. Sie müssen abgemacht werden, denn einen weiteren Regenguss würden sie nicht verkraften. Begeistert sagte ich zu.  Um 10,00 Uhr bekommt mein alter Baum Besuch!
Ich will mich nicht als Gutmensch hinstellen, das liegt mir fern. Ich wollte lediglich aufzeigen, wie groß die Armut auch in unserem Lande ist. Wir schauen nur allzu gern weg.

Kommentare :

  1. liebe irmi, eine beeindruckende geschichte und.. eine richtige entscheidung hier zu treffen.. es kann auch anders ausgehen! sei lieb gegruesst manfred

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  2. Liebe Irmi, herzliche Wochenendgrüße.
    Das war eine wirklich gute Hilfe von Dir, würde ich auch so gemacht haben und dann noch Kirschen pflücken lassen, das ist super.
    Verlebe ein schönes Wochenende, tschüssi, alles Gute, Brigitte

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  3. hallo irmi,
    du bist aber ein guter mensch, auch wenn du das nicht in den vordergrund stellen möchtest, du bist ein bescheidener guter mensch . :)

    ich bin froh , dass es mir gut geht, aber das ist auch nicht immer so gewesen, durch "armut" lernt man wertschätzung. und armut macht kreativ. wenn man sich alles kaufen kann , dann macht man sich weniger gedanken. es gibt natürlich eine grenze und zu starke armut auf dauer wünsche ich keinem. aber als kind für eine gewisse zeit "arm" zu sein, das schadet nicht. der junge ist einfühlsam und teilt mit seinen geschwistern. ein gut erzogenes kind welches sicher auch zu zeiten des "wohlstands" von seinen eltern gute werte vermittelt bekommen hat. es gibt sicher auch kinder die das nicht versanden hätten , warum es aufeinmal nicht mehr alles gibt was das herz begehrt, wenn man dem kind jahrelang vermittelt, dass man was besonderes ist , privatpatient, bla und blub und sich keine gedanken drüber macht, dass das alles auch mal vorbei sein kann, ja dann geht es sicher nicht so friedlich zu , wie bei deinem erlebten bäckerbesuch.

    vlg von lu

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  4. Liebe Irmi,

    ich kann mich gut in die Frau mit ihrem Kind hineinversetzen. Mein Mann war schon viermal arbeitslos, weil dort wo er arbeitete, die Firmen Konkurs gemacht haben. Meine Kinder waren damals auch klein und es eine wirklich harte Zeit. Habe mich auch damals riesig gefreut, wenn wir Hilfe bekamen, z. B. Kaminholz für den Winter geschenkt oder Fallobst für Apfelmus. Liebe Irmi, das hast Du sowas von gut gemacht und ich kann Dir sagen, die Familie wird sich auch über die Kirschen freuen. Wünsche Dir ein tolles Wochenende.

    Liebe Grüße Lydia ♥♥♥

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  5. Die Armut steht vor unserer Tür.da braucht man garnicht so weit in andere Länder gucken.
    Schrecklich.Aber schön das du der Familie und ganz besonders dem Jungen eine Freude gemacht hast.
    LG
    Nicole

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  6. Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt. Traurig, aber wahr. Wie schön ist es, dass solche Menschen auf Menschen wie dich treffen. Hut ab, liebe Irmi, auch wenn du das jetzt nicht lesen willst. Du bist ein Gutmensch, ein Mensch mit Herz und Verstand, und alles was du gibst soll wieder auf dich zurück fallen, das wünsch ich dir von Herzen
    Alice

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  7. Liebe Irmi,
    ich freue mich über diese Geschichte. Und ich freue mich für dich, dass du dieses schöne Gefühl genießen kannst, anderen Menschen geholfen zu haben. Und noch mehr freue ich mich, dass die Familie in dir und deiner Nachbarin so tolle Unterstützung hat. Oft sind die kleinen Gesten so wichtig.

    Liebe Grüße
    dieMia

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  8. Aber Du BIST ein guter Mensch - mit Traenen in den Augen sage ich Dir DANKE!

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  9. Liebe Irmi,

    DAS ist eine Geschichte aus dem Leben, eine von denen, die deutlich zeigen, wie bescheiden es vielen Menschen hier im Lande schon geht - und wie einfach es manchmal ist, tatsächlich etwas Hilfe zu leisten.

    Das zu lesen, rührte grad mein Herz. Und Du bist ein guter Mensch, kein Gutmensch ...

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  10. Liebe Irmi,

    diese Geschichte rührt mich sehr. Oft wird vergessen, dass auch im eigenen Land die Not sehr groß ist und nicht nur im Ausland.

    Du bist wirklich ein herzensguter Mensch, schön, dass Du geholfen hast. Auch wenn es nur "kleine" Dinge sind, die machen das Leben doch um sovieles reicher.

    LG Claudia

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  11. Du wirst Ehrenmitglied in meiner Weltrettungsmannschaft! Du bist ein guter Mensch un darfst datt ruhich auch wissen. Leider ist man in der heutigen Zeit immer mehr mit sich selbst beschäftigt und nimmt die Nöte der andern nicht mehr wahr. Immer versuchen, offenen Herzens und Auges durch die Gegend zu gehn, datt is meine Devise.
    Eine liebevolle un großzügige Geste, dafür nehm ich Dich ma ganz fest in Arm und wünsch Dir, datt Dein Kreuz ganz bald wieder ganz fit is.

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  12. Liebe Irmi,

    vielen Dank für diese Geschichte! Diese kleine Geste, die Dich nur das Geld für einen Hefezopf gekostet hat (denn im Endeffekt hilft Dir die Familie sogar, indem sie die Kirschen pflücken und verarbeiten, da Du dann kein schlechtes Gewissen haben musst, weil Du durch Deine körperlichen Beschwerden nicht in der Lage bist, die Kirschen selbst zu verwerten und sie somit einfach vergammeln würden), wieviel Freude dadurch erzeugt wurde, das ist echt krass!
    Ich denke sogar, dass viele von uns gerne so helfen würden - wenn wir denn solche Situationen mitkriegen würden und dann auch noch den Mut aufbringen würden, das Angebot zu machen, mit der Gefahr, das Gegenüber damit zu verletzen...
    Ich denke auch, dass die meisten Betroffenen Ihre Armut versuchen so gut wie möglich zu verstecken, dass sie sich nicht mal mit dieser Frage zum Bäcker trauen, sondern im anonymen Supermarkt kurz vor Geschäftsende runtergesetzte Lebensmittel (wg. MHD oder z.B. Backwaren am Samstagabend) suchen.
    Wir alle müssten viel aufmerksamer sein - aber zumindest ich persönlich fürchte, dass ich mich wahrscheinlich nicht wirklich trauen würde, jemand Fremden entsprechend anzusprechen. Ich möchte niemanden in Verlegenheit bringen oder gar verletzen - aber geben würde ich gerne und viel!
    Und die andere Seite? Meine Mutter war eines von sechs Kindern in einer armen Bauernfamilie. Sie bekamen immer wieder abgetragene Klamotten von "Tanten" aus dem Dorf geschenkt, unkindliche Stoffe, weiß-grau-schwarz, kratzig, aus denen ihre Mutter dann etwas fertigte. Eigentlich ja nicht so schlimm, aber diese alten Damen bestanden dann auf ewiger Dankbarkeit für diese "großzügigen" Spenden. Meine Mutter hat jetzt noch einen großen Schaden davon, hasst es, etwas zu spenden, weil sie niemandem dieses Ewiglich-Dankbar-Sein-Müssen aufzwingen möchte. Das ist die andere Seite.

    Ich denke, Du hast das allerbeste gemacht! Du hast gegeben, hast dabei keinen großen Dank erwartet (im Gegenteil), und hilfst ihnen jetzt dadurch, dass Du sie Dir helfen lässt. Ich bewundere Dich für Deinen Mut und für Deine offenen Augen! Ich wünschte, jede von uns wäre ein bißchen Irmi!

    Liebe nachdenkliche Grüße
    sendet Verena

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  13. Liebe Irmi
    Es ist schön zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die nicht weg- sondern hinschauen, und helfen. Das gibt es leider derzeit viel zu selten. Du bist echt ein sehr guter, bescheidener Mensch.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir.
    Fühl Dich gedrückt!
    Battledwarf

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  14. Hallo,
    das ist ja eben das schlimme in diesem Land! Anstatt das Geld ins Ausland zu pumpen, sollte mal lieber etwas für die Autochthonen getan werde. Denn in diesem Land gibt es schon genug Elend und Armut!!! Aber das wird ja wiederum gerne mit "Brot und Spiele" von den Medien/den Oberen 10.000 übertüncht. Ich sehe es ja schon bei mir, wenn ich einen Post setze, wenn es wieder einen Dt. Soldaten erwischt hat. Da bekomme ich wenige bis gar keine Kommentar, aber wenn ein Stuhl weiß angepinselt wird, dann wird "gesabbert" was das Zeug hält. Und genau DAS Verhalten ist es, ... gut jedem das seine und man kann sich mit schönen Dingen ja MAL ablenken. ... aber hier wird sich ja nur noch abgelenkt. ...

    DANKE für diesen Post!

    LG,
    Pupe

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  15. 。˛♥
    Amiga,

    Histórias como essa são comuns em meu país, infelizmente.

    BOM FIM DE SEMANA!!!

    Beijinhos.
    Brasil

    。˚ ˚ ˛✿♪♫♪
    。˛♥

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  16. Oh liebe Irmi, ich bin ganz gerührt von deiner Geschichte. Ich hätte genau so gehandelt, habe ich von meiner Mutter, die immer sagte, ich gebe lieber mit warmen als mit kalten Händen. Schön dass du uns die Geschichte erzählt hast.
    Dir ein wundervolles Wochenende und bleib, wie du bist
    Angi

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  17. Man muss nicht ins Ausland um Armut zu sehen...
    Gut, dass die Mutter nicht zu stolz dafür war und es, Dank Dir, ihren Kindern gönnen durfte.
    Liebe Grüße

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  18. Liebe Irmi,
    beim Lesen deiner Zeieln sind mir Tränen in die Augen gestiegen.
    Wie schön, daß Du so reagiert hast.
    Denn wegschauen hilft nicht.

    Herzliche Grüße von Birgit

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  19. Liebe Irmi
    Ich meine man sollte auch solche Themen posten! Wir können nicht einfach wegschauen. Es ist schön, wenn man ein wenig Freude schenken weiterschenken kann...Es sind nicht immer materielle nur die Werte die wichtig sind. Ich glaube du hast dieser Familie ein wenig Mut gegeben, und das Gefühl wir sind nicht allein. Es gibt Menschen, denen unser Schicksal nicht gleichgültig ist.
    Liebe Grüße von Monré

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  20. *schluck* ...ich seh euch da förmlich im Bäckerladen vor Augen .... !
    Kürzlich las ich noch irgendwo die Frage : "Gibt es in Deutschland eigentlich Armut"? Wenn man nicht ganz blind durchs Leben stolziert dann stolpert man leider geradezu darüber.Leider.
    lieben nachdenklichen Gruss
    dein
    Kroeti

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  21. Schön dass dein Überfluss an Kirschen Anderen eine Freude macht.
    Liebe Grüße

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  22. Liebe Irmi,

    es ist ganz richtig, schwierige Themen müssen dringend ebenfalls gepostet werden. Das Leben besteht nicht nur aus lauter Shabby-Look.

    Hierzulande traut man sich einfach viel zu wenig. Ich bin ganz sicher, dass es sich nicht jeder getraut hätte, hier die Backwaren zu bezahlen bzw. die Kirschen zur Verfügung zu stellen. Es könnte ja Ablehnung geben. Wer wirklich jeden Pfennig umdrehen muss, der ist sehr dankbar für solche guten Taten. Und etwas mehr Hilfe könnten einige gebrauchen, zuerst einmal im eigenen Land. Das wäre wohl überdenkenswert.

    Du jedenfalls hast ganz richtig gehandelt!

    Lieben Gruß, Brigitte

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  23. das ging mir jetzt richtig nahe...
    schön, dass du ein wenig geholfen hast :-)
    schönen sonntag liebe irmi!

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  24. liebe irmi,

    die lage der familie ist schon schlimm genug, aber noch viiieeel schlimmer finde ich, dass man sich hierzulande vorsichtshalber schon mal im voraus dafür entschuldigen muß, ein guter mensch zu sein!
    zumindest, wenn man es nicht heimlich, still und leise ist, sondern davon in der öffentlichkeit berichtet.
    würden wir ALLE ganz selbstverständlich so handeln wie du, wäre es das normalste auf der welt und niemand käme auch nur im entferntesten auf die idee, jemandem wie dir zu unterstellen, sich "hervortun" zu wollen!!!

    aber wir wissen ja, wie es
    ---nicht nur in der bloggerwelt--- teilweise, leider leider, zugeht :-((

    ich find es wunderbar wie du gehandelt hast und würde es selber jederzeit auch so machen
    liebe grüße
    gaby

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  25. Hallo Irmi,
    da hast du wirklich toll und "edel" gehandelt. Durch meine Arbeit als Psychologe, war ich schon länger damit konfrontiert. Vor allem frißt sich diese "Armut" immer tiefer in die Gesellschaft rein und knappert auch immer mehr in der sogenannten Mittelschicht hinein. Vor ein paar Wochen kam auf Arte-TV eine sehr umfassende Doku-Sendung zu diesem Themenkomplex.
    Ein schönen Sonntag wünsche ich dir und einen friedlichen Rücken.

    VG
    Oskar

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  26. Werter Herr Unke .sie sind Psychologe? ja? *staun*

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  27. Liebe Irmi,

    eine sehr eindeucksvolle Erfahrung. Danke dass Du uns diese Begenung geschildert hast. Da kann mancher ein wenig in sich gehen...

    Liebe Grüsse

    Rosanna

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  28. Oh Irmi, ich finde das so toll. Ich hätte das mit Sicherheit auch gemacht:-) Stolzaufdichbin:-)

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  29. Liebe Irmi,
    das ist wirklich ein Bericht, der nachdenklich macht. Nicht zuletzt wegen der Erwähnung, dass der Vater die Arbeit wegen der Schließung eines Kernkraftwerkes verloren hat. Ich habe mich gefragt, ob ich genauso gehandelt hätte wie du. Darüber nachgedacht ganz sicher, aber vielleicht hätte ich mich nicht getraut, weil ich eine Zurückweisung befürchtet hätte. Hätte ja auch passieren können. Wie gut, dass du darüber nicht nachgedacht hast (oder jedenfalls deshalb nicht gezögert hast). Und über die Kirschen wird sich die Familie nun auch noch freuen.
    Lieben Gruß
    Elke

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  30. Liebe Irmi!

    Mit Gänsehaut sitze ich hier und lese Deine Zeilen.
    Wie schnell man ohne eigenes Verschulden in solche Not geraten kann verdrängt man nur allzu gerne.
    Toll wie Du der Familie, vor allem den Kindern, geholfen hast.

    LG Conny

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  31. Das finde ich ganz wunderbar, liebe Irmi und genauso würde ich auch handeln. Mit Gutmensch hat das nichts zu tun - aber jeder soll wissen, daß wir alle helfen können, wenn wir WOLLEN! Nur zuhause herumsitzen und nicht mehr wissen, was man mit seinem Dekokram noch alles anfangen kann, das finde ich ein bißchen zu wenig! So ein Leben ist auch viel zu unerfüllend.

    Ganz herzlich
    Sara

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  32. Oh Irmi, diese Geschichte rührt mich sehr und ich freue mich wie ein kleines Kind, dass Du so nett warst. Und die Kirschen schmecken den Leuten ganz sicher sooo gut! Du hast Recht mit Deiner Meinung. Heut wird alles nur am eigenen Wohlstand gemessen. Warum nur muss immer alles neu, teuer, schick sein? Aber ich selbst freue mich auch über Kleinigkeiten, über nette Gesten, Freundlichkeiten.
    Liebe Grüße zum Sonntag von Kerstin.

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  33. Liebe Irmi,

    das ist sehr lieb von dir, daß du so gehandelt hast und der Familie damit eine große Freude bereitet hast. Ganz sicher hat das überhaupt nichts mit "Gutmensch" im negativen Sinne zu tun ..ganz im Gegenteil. Du hast einfach ein riesengroßes Herz und bist sehr mitfühlend, und deine Mitmenschen sind dir nicht gleichgültig.

    Ja, das ist die andere Seite der Medaille .. zum einen unserer "Wohlstandsgesellschaft", wo die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinanderklafft -

    und eben auch die "Kehrseite" der Abschaltung der Kraftwerke. Das wird so allerdings nie erwähnt - man hört sonst immer nur die lauten Proteste gegen Kernkraft.

    Liebe Grüsse zu dir :)
    Ocean

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  34. Hallo Irmi
    Der Artikel hat mich sehr berührt und ich finde es toll das Du schnell und unkompliziert dem kleinen Mann zu einem bißchen Glück verholfen hast. Ich glaube schon das auch mehr Menschen helfen würden,aber die Scham der Betroffenen läßt das oft nicht zu.
    Wer gibt schon gerne zu das er sich nicht mal mehr ein Rosinenbrötchen geschweige denn frisches Brot leisten kann.
    Gut das Du ein offenes Auge und Ohr hattest, und die Frau auch offen für Deine kleine Hilfe war.
    Man sollte nicht vergessen das Jeder unverschuldet in so eine Situation geraten kann - ich drücke der Familie die Daumen das Sie schnellstens eine Alternative
    wenn vielleicht auch in einem ganz anderen Bereich finden werden
    und Dir wünsche ich einen schönen Tag Ina

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.