Samstag, 11. Juni 2011

Nachdenkliches Pfingstgedicht

Nachdenkliches Pfingstgedicht
Die Heckenrose greift nicht zum Kalender,
Um festzustellen, wann der Lenz beginnt.
Die Schwalben finden heim in ihre Länder.
Ihr “Reiseführer” ist der Maienwind.

Der kleinste Käfer rüstet sich im Grase
Und weiß auch ohne Weckeruhr Bescheid.
Die Frösche kommen pünktlich in Ekstase.
Und auch die Schmetterlinge sind bereit.

Im Stalle blöken neugeborene Schafe,
Und junge Entlein tummeln sich im Bach.
Der Wald erwacht aus seinem Winterschlafe
Ganz ohne Kompaß oder Almenach.

Ein Badehöschen flattert von der Stange.
Es riecht nach Maitrank, Bohnerwachs und Zimmt.
Die Kaffeegärten rüsten zum Empfange.
Der Lenz beginnt. Es dauert ziemlich lange,
Bis ihn das Menschenherz zur Kenntnis nimmt.
Und Blüten treibt. (Sofern das Datum stimmt.)
Mascha Kaleko

Kommentare :

  1. Liebe Irmi

    Ich wünsche dir ein wunderschönes Pfingst-Wochenende
    GGLG,Doris

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  2. ein schönes Gedicht.
    Ich wünsche dir ein schönes Pfingstwochenende und schick dir einen lieben Gruss,
    Alice

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  3. Huhu Irmi,
    wir wünschen Dir ein wunderschönes Pfingstfest.
    Liebe Grüße
    Heike & Henry

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  4. Ich liebe deine Gedicht- Post´s. Ein schönes Pfingstwochenende wünsche ich dir auch hier noch einmal. LG Inge

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  5. Liebe Irmi
    sehr schönes Gedicht!
    Ich wünsche dir schöne Pfingsten,
    colette

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  6. Ein sehr schönes Gedicht, es lohnt darüber nachzudenken!

    Ein schönes Pfingstfest, Brigitte

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  7. Liebe Irmi
    ich wünsche dir gemütliche und fröhliche Pfingsten!
    Herzliche Grüsse Brigitte

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  8. Liebe Irmi,

    ich wünsche Dir noch schöne Pfingstage.

    LG Claudia

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  9. Oh, ich liebe Mascha Kaléko! :)
    Ich danke Dir für den lieben Kommentar bei mir und Dein Mitreisen...

    Dir noch einen wunderschönen Pfingstmontag,
    liebe Grüße
    Martina

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.