Montag, 13. Oktober 2014

Dies und Das und so Allerlei

Gestern habe ich es tatsächlich geschafft, einige wenige Blogs zu besuchen und auch zu kommentieren. Ich hoffe, dass es jetzt wieder klappt. Das Internetproblem besteht in meinem Wohnviertel. Soll aber jetzt behoben sein.

Es liegt eine  - zumindest für mich - aufregende Woche hinter mir. 
Im Bildungszentrum Mosbach war der evangelische Theologe und DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer zu Gast. Sein Vortrag war beeindruckend und die anschließende Diskussion sehr interessant und anregend. Leider war der Besuch nicht sehr hoch. Es waren nur etwa 80 - 90 Personen dort. 



Von guten Bekannten wurde ich zur Freisprechung ihres Sohnes mitgenommen. Er hat - um später die Firma seines Vaters übernehmen zu können - den Beruf des Zimmermanns ergriffen. Es war ergreifend und fröhlich zugleich. Alle Absolventen trugen die Kluft. Darauf komme ich in einem gesonderten Post zurück.



Die Aleviten hatten die gesamte Bevölkerung unseres Ortes zu einer Veranstaltung am Samstag eingeladen. Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich hingehen sollte. Bin jetzt froh, dass ich mich habe überreden lassen. Sie hatten sich sehr viel Mühe gemacht. Alle Fragen wurden bereitwillig beantwortet. Berührungsängste gab es nicht und ich glaube, dass die Veranstaltung zu einem besseren Miteinander beigeträgt. Die Bewirtung war hervorragend und vor allen Dingen der türkische Tee und Mokka fanden reißenden Absatz.



Gestern wurde in unserem Ort ein neuer Bürgermeister gewählt. Fünf Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt. Zwei Herren haben sich herauskristallisiert und wir müssen am 26.10. noch einmal an die Urne.



Gestern Nachmittag spielte das Jugendsynfonieorchester vor ausverkauftem Haus.Es handelte sich um ein außergewöhnliches Konzert mit  "Sinfonischen Tänzen". Hierzu gehören u.a. das Menuett aus der Haffner-Sinfonie von Mozart, die Annen-Polka von Johann Strauß, Teile aus der Dreigroschenoper von Kurt Weill und viele andere Stücke. Ein voller Erfolg. Gegründet wurde die "Junge Philharmonie" im Jahr 2011.
Im Orchester spielen 60 Personen.


Ich beginne jeden Tag
mit einem ruhigen Augenblick:
Man muss stillhalten,
um zu sehen , was sich  "meldet".
(Carl Friedr. von Weizsäcker)

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern eine gute, stressfreie Woche mit vielen schönen Erlebnissen.




Kommentare :

  1. moin irmi,
    für alles wichtige im leben sollte mensch sich die zeit nehmen, gute begegnungen sind immer ein gewinn.
    für dich auch eine gute woche!

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  2. Guten Morgen liebe Irmi,
    Deine Woche war wirklich sehr lebendig! Ich finde es schön, dass es solche Feiern wie die Freisprechung noch gibt! Nach dem Studium gab es bei uns nichts, der hypokratische Eid wurde in Papierform zugeschickt, damit man ihn so für sich am Schreibtisch lesen und unterschreiben (und dann zu den Akten nehmen) kann, dasselbe bei der Promotion. Irgendwann kam die Urkunde, nix Fest, Talar und Doktorhut... Ohne Rituale und Feste und Rückbindung an den Jahreskreislauf verliert die Zeit ihre Gestalt. Deswegen finde ich Deine Woche voller Feiern (die "Aufhebung des Alltags") so wunderbar.
    Alles Liebe
    Deine Sarah

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  3. Guten Morgen meine liebe Irmi,
    Du hast wirklich eine schöne, interessante und aufregende Woche hinter Dir! Ich denke, die Freisprechung für den Zimmermann war ein tolles Ereignis!
    Ich drück auch die Daumen, daß Dein internet nun wirklich wieder richtig und dauerhaft läuft :O)
    Ich wünsch Dir einen schönen Wochenstart!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  4. Guten Morgen, Irmi!
    Schön, wenn es mit dem Internetzugang besser klappt! Aber Langeweile scheinst du ja auch ohne nicht zu kennen!- deine Erfahrungen mit den Aleviten kann ich nur teilen. Es sind die aufgeschlossensten, aber auch fürsorglichsten Menschen die ich kenne, und es wundert mich nicht, dass sie in manchen Ländern, in denen sie leben, unterdrückt werden, denn sie LEBEN Mitmenschlichkeit. Das hat schon immer Machthaber gestört.
    Von wegen Provinz - bei euch scheint ja immer was los zu sein!
    Liebe Grüße
    Astrid

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  5. oh - da hast du die Woche über aber viel erlebt. Liest sich alles sehr interessant.
    Danke dass du uns von deinen Erlebnissen berichtet hast.

    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche Irmi. Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  6. Liebe Irmi, da hast Du aber wundervolle Dinge erlebt. Ich freue mich von Herzen mit Dir! Begegnungen im Leben sind so bereichernd...ein richtiges Geschenk. Herzlich, Frau Schritt

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  7. Liebe Irmi,
    auch bei uns lahmt das Internet. Der Provider hat noch nicht herausgefunden, woran es liegt. Ich muß mich ständig neu einloggen. ;-) Das hält alles sehr auf!
    Und ich halte es auch mit Jesus - und kann mich mit jedem Menschen - egal welcher Konfession, treffen. Solange man sich gegenseitig respektiert und keiner dem anderen mit Gewalt Ansichten aufzwingen will ...
    Auch ich finde solche Bräuche wie die Freisprechung sehr schön!
    Liebe Grüße
    Sara

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  8. Liebe Irmi,
    eine ereignisreiche und interessante Woche liegt hinter Dir. Ich hoffe, Deine Probleme mit dem Internet sind nun tatsächlich behoben. Aber wenn man weiß es liegt nicht am Gerät ist es auch schon eine Erleichterung. Eine Freisprechung - das sagt mir leider überhaupt nichts. Ich muss direkt einmal im Netz darüber lesen.........
    Ich wünsche Dir einen schönen Wochenanfang und sende Dir liebe Grüße,
    Mella

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  9. Liebe Irmi,
    schön, wieder etwas von dir zu hören.
    Einiges hast du erlebt und besucht. Du bist ganz schön aktiv, das gefällt mir und es wäre gut, wenn andere das auch täten, anstatt im Haus Trübsal zu blasen und zu versauern.
    Dir wünsche ich eine wunderbare Woche.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  10. Da stellt sich die Frage, warum der Vortrag nicht so gut besucht war, aber denen, die anwesend waren, hat er, wie ich hier lesen kann, sehr gefallen.
    Sei froh, dass du nun wenigstens weißt, dass das Problem nicht bei deinem Laptop liegt, sondern an anderer Stelle und vielleicht schaffen sie es ja, dies bald zu beheben, liebe Irmi.

    Ich finde es schön, wenn solche Rituale wie Freisprechung noch Platz haben in unserer Gesellschaft.

    Für eure Bürgermeisterwahl wünsche ich euch allen, dass ihr den richtigen Kandidaten wählen werdet, der alles zum Wohl der Gemeinde umsetzen wird.

    Liebe Grüße und eine schöne neue Woche für dich
    Christa

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  11. Liebe Irmi,
    das liest sich nach einer wirklich guten Woche. Viele gelungene Veranstaltungen, viele zufriedene Menschen, viele gute Gedanken und viel Miteinander. Das tut in der heutigen Zeit besonders gut, gell.
    Liebe Montagsgrüße
    moni

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  12. Liebe Irmi, eine tolle Woche hattest Du da. Es liest sich nach wunderbarer Gemeinschaft und friedvollem Miteinander. Das ist das grösste an solchen Veranstaltungen, finde ich.
    glg Susanne

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  13. Liebe Irmi
    danke dir für deinen Besuch und wünsche dir eine
    wunderschöne Woche mit vielen Begegnungen.
    Herzliche Grüße
    Rita

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  14. liebe Irmi,
    da hattest Du ja eine tolle und abwechslungsreiche Woche.
    So wünsche ich Dir, dass auch diese Woche abwechslungsreich wird, vielleicht mit ein paar ruhigen Stunden dazwischen.
    liebe Grüße
    Gerti

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  15. Deine Woche war bestimmt sehr interessant , liebe Irmi . Mit dem Internet das ist immer so eine Sache , ich habe bei mir hier auch nicht das schnellste . Aber es soll ja besser werden . Ich wünsche dir eine angenehme Woche . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  16. Liebe Sara,
    Da hattest du eine sehr reiche Woche für den Geist besonders!
    Um dabei sein zu dürfen zur Freisprechung des Sohnes vom Bekannten ist sehr herzlich.
    Schade das der Theologe so wenig Zuhörer hatte...
    Und um zum Jugendsynfonieorchester gehen zu können gibt viel Hoffnung! Sehr schön so etwas.
    Die Aleviten (?) die sich mit der Bevölkerung trafen war ja auch sehr positiv. Ich glaube ihr wart zusammen mit türkische Menschen oder?
    Nicht jede Woche wird so voll mit kulturelle Dinge sein aber diese Denkanstösse gehen noch lange mit und bleiben eine Weile Vitaminen für dunkle Tagen.
    Ganz liebe Grüsse,
    Mariette

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    1. Oh, jetzt bin ich eigens noch einmal hierher gesurft, weil ich mich angesprochen fühlte ... ein Versehen, wie ich gerade lese ...

      Herzliche Grüße an Euch Beide
      Sara

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.