Mittwoch, 15. Juli 2015

Dies und Das über das Wegwerfen von Lebensmitteln


"Viel Essen landet auf dem Müll!"  "Es wird viel weggeworfen!"  "Deutsche gehören beim Müll zu den Spitzenreitern in Europa." - Dies und mehr liest man immer wieder in den Zeitungen, hört man im Radio und sieht man im Fernsehen. Auch die traurigen Bilder, wo sich Kinder auf den Müllhalden in Bombay und anderen Städten ihren Lebensunterhalt zusammensuchen, hält uns nicht davon ab.
Erst will man es essen, dann schmeißt man es in den Müll. Das kommt immer wieder vor. Es liegt daran, dass wir immer wieder zu viel einkaufen. Dann passiert es, dass die Lebensmittel schlecht werden, bevor sie aufgegessen sind. Oder wir schmeißen Essensreste einfach weg, obwohl man sie später noch essen könnte. Es wurde festestellt, dass jährlich 18 Millionen Tonnen im Müll landen.
Vor allem handelt es sich um Brot, Gemüse und Obst.
Die Supermärkte geben die abgelaufenen Waren, älteres Obst und Gemüse an die Tafel weiter. Hier finden sich immer mehr Menschen ein, die nur so überleben können. Ein jeder von uns sollte sich wirklich überlegen, was eingekauft wird, damit wir nicht übermäßig Müll produzieren.



Wir schlagen der Erde tiefe Wunden
und trampeln achtlos auf ihr herum.
Die Erde ist unsere nährende Mutter,
und seine Mutter bringt man nicht um.
Autor unbekannt

Kommentare :

  1. Liebe Irmi,
    wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Alles ist im Überfluss vorhanden und kann erworben werden wie man will. Es wird ohne bedacht und nicht nur das nötigste gekauft. Leider. Wir können zwar dennoch nicht so ganz in der Welt helfen wenn wir weniger Lebensmittel wegwerfen, aber es muss ein Umdenken stattfinden und alles was wir haben mehr geschätzt werden.
    Einen schönen Tag und
    Herzliche Grüße
    Jessica

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  2. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    ein ewiges Thema, das wegwerfen von Lebensmitteln, leider .... es hat sich sicher einiges geändert und verbessert, aber noch lange nicht genug. es wird immer noch viel zuviel weggeschmissen!
    Ich wünsche Dir einen schönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  3. Liebe Irmi
    das Thema Wegwerfgesellschaft ist schlimm bei uns, wenn ich sehe wie die Leute schnell ihre Einkäufe machen keine Zeit. Mehr Bewusster einkaufen. Auch das zuviel kochen udn alles wird in den Müll geschmissen und nicht noch mal nöchsten Tag gegessen oder eingefroren. ich hatte immer früher jemand im Bekannten kreis die haben 10 Brötchen gekauft und 4 wurden gegessen und die anderen wanderten in den Müll. Ich habe es gesagt aber getan wurde nichts ja genug im Haus zu haben ob man isst es oder nicht.
    Respekt vor den Lebensmittel müssten die Menschen mehr haben.
    Lieben Gruss Elke

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  4. Meine liebe Irmi,

    mein Vater war eine Seele von Mensch, aaaaaber bei einer Sache wurde er fuchsteufelswild, nämlich, wenn wir mit einem Butterbrot achtlos umgingen oder über das gekochte Essen "mäkelten"...
    Er war im Krieg und hat uns dann versucht, zu verdeutlichen, wie es ist, wenn man NICHTS mehr zu essen hat und wenn ihm dann die Tränen während des Erzählens liefen, schämten wir uns abgrundtief.....
    Das habe ich bis zum heutigen Tag verinnerlicht.....
    Wenn ich z. B. unser Brot selber backe, kommt zuerst auf das frische Brot ein kleine Kreuz - es wird aus Dankbarkeit mit einem kleinen Messer in die Kruste geritzt!
    Ich bin meinen Eltern sehr, sehr dankbar für diesen Lebensweg und ich habe es nach bestem Wissen und Gewissen versucht, der nächsten Generation zu vermitteln....

    Ich umarme Dich ganz herzlich

    liebe Grüße
    Uschi
    so what hutliebhaberin

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  5. ein schmerzliches thema, liebe irmi,
    wir wurden noch mit dem bewusstsein der achtung vor lebensmittel erzogen - aus der not heraus.
    oftmals geschieht aus gedankenlosigkeit, aus zeitgründen oder was auch immer fahrlässiger umgang mit den mitteln zum leben.
    im urlaub und auch bei besuchen ärgerten mich gläser mit getränken die achtlos herumstanden, abgestanden oder warm oder, oder...
    problem gelöst: die kids bekommen ein bestimmtes budget und sind für die getränke zuständig, einkaufen, kühlen und entsorgen, dabei stellte ich ein umdenken und plötzliches rechnen plus umweltbewusstsein fest.
    vieles ist vorbild und liebe bei der erziehung.
    viele kleine leute können viele kleine schritte usw. ...lg kelly

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  6. Hallo Irmi, zu diesem Thema fehlen einfach die Worte. Zuerst werden die Tiere gezüchtet, dann landen jedes Jahr 45 Millionen Hühner, 230.000 Rinder und 4 Millionen Schweine im Müll - das muss man sich vorstellen. Wenn man bedenkt, alle paar Minuten stirbt ein Kind an Unterernährung und bei uns wird Mais angebaut, um dann in der Biogasanlage zu landen.
    Ich kann mit guten Gewissen sagen, bei mir kommt nichts auf den Müll. Wo soll das noch enden??
    Traurige Grüße schickt Dir Crissi

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  7. Liebe Irmi,
    das liegt zum großen Teil auch an dem Überangebot und dass man die Mengen nicht abschätzen kann, die man braucht. Das ging mir vor allem so, als ich nicht mehr für die Kinder mitkaufen musste, sondern nur noch für 2 Personen. Aber es wirt trotzdem immer noch zuviel weggeworfen.

    LG Sabine

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  8. Liebe Irmi,
    ich gestehe, auch ich muss manchmal etwas entsorgen.
    Manchmal weiß ich nicht, ob unser Sohn evtl. mit seiner Freundin spontan vorbeikommt, dann kaufe ich ordentlich ein. Wenn sie dann nicht kommen, ist viel zu viel da.
    Auch mit Hungergefühl einkaufen zu gehen, ist schlecht.
    Es ist wirklich schade, wenn etwas verdirbt.
    LG
    Astrid

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  9. Ein Thema, worüber ich mit manchem schon heiße Diskussionen geführt habe. Wir Verbraucher werfen zu achtlos LM fort, aber auch während der Produktion bleiben schon viele Waren auf dem Acker. Wir sehen es hier ja direkt an den Äckern um uns herum. Wer selber sein Obst und Gemüse anbaut, es wässert, sich auf die Ernte freut und es zubereitet oder konserviert weiß um den Wert der Nahrung. Besonders verachtenswert ist das Überproduzieren und Wegwerfen von tierischen LM. Ein Tier zu schlachten, um es dann wieder zu vernichten ist schlicht absurd. Es liegt an jedem einzelnen von uns, wie wir mit unserer Nahrung umgehen. Nicht jeden neuen Geschmack, jedes neue Produkt testen müssen, maßvoll und mit Bedacht einkaufen, gescheit bevorraten. Es liegt sicher auch daran, das diese Fertigkeiten in Familien nicht mehr weitergegeben werden (können). Ein großes Thema, mit dem wir uns immer wieder auseinander setzten müssen. Danke dafür, dass du es angesprochen hast, Irmi, und viele liebe Grüße, Birgit

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  10. Ist das nicht Wahnsinn, was wir alles wegwerfen. Fleisch in Massen, kaum zu glauben. meinen Vorredner haben schon alles gesagt und Du hast wieder ein gutes Thema angepackt. habe vor ein paar Tagen eine Sendung im Fernsehen gesehen und habe kein Verständnis, dass man es auch durchgehen lässt.
    Warum verschenkt man es nicht?
    Lieben Gruß, klärchen

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  11. als die kinder auszogen und wir nur noch zu 2. waren, und dann als mein mann starb, ja da gab es Zeiten, wo ich anfangs immer noch zu viel einkaufte und mir dann Essen schlecht wurde.... aber nach einigen Wochen hat sich das dana jeweils eingespielt und ich hatte die neuen Mengen wieder im Griff.

    Bei mir wird fast nie was weggeschmissen.....und über Essenreste freut sich mein Leon

    lg gabi

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  12. Liebe Irmi,
    auf meinem Blog habe ich unter der Seite "aktuellen Durchsage" eine Aktion zum Wegwerfstopp in Supermärkten. In Frankreich gibt es schon Gesetze, die den Supermärkten vorschreiben, die Lebensmittel an die "Tafeln" oder andere gemeinützige Organisationen weiterzugeben. Was verdorben, aber verwertet werden kann, muss als Tierfutter verarbeitet werden. Mit der Unterschriftenaktion soll Druck auf den deutschen Bundestag ausgeübt werden, damit man dort in dieser Sache endlich tätig wird.
    LG Elke

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  13. Und da habe ich mich doch noch gerade darüber aufgeregt, weil unsere Roggenfelder gehäkselt in die Gasanlagen wandern. Wie gut, doch mal wieder einen Denkanstoß zu bekommen. Da ich ja viel selbst anbaue und auch mein Brot und Brötchen selber backe, habe ich da wohl auch einen anderen Bezug dazu. Ich weiß um die Arbeit, die darin steckt. Sollte was über sein, bekommen es getrocknet noch die Schafe vom Bauern. Natürlich ist es nie ganz ausgeschlossen, das mal was verdirbt..., nur sollte es in Grenzen sein.
    Vielleicht sind unsere Lebensmittel doch viel zu billig.
    Dir einen schönen Tag
    Sheepy

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  14. Hallo, Irmi,
    es sind ja leider nicht nur wir Privatpersonen, die mit Lebensmitteln oft so sorglos und gleichgültig umgehen. Noch schlimmer finde ich, wenn Lebensmittel entsorgt werden, weil sie nicht in das EU-Schema passen, weil sie fleckig oder unansehnlich sind, das Verfallsdatum abgelaufen ist und und und ...
    Ich habe von meinen Eltern noch gelernt, NICHTS wegzuwerfen, das nicht wirklich verschimmelt, verfault oder sonst wie ungenießbar ist. Bei mir wird ALLES verwertet - Reste eingefroren oder am nächsten Tag aufgewärmt, und auch ein Joghurt, das wochenlang "überfällig" ist, kommt nicht einfach in den Müll. Wenn es noch gut riecht und nicht unansehnlich aussieht, wird es gegessen. Bis jetzt hat es mir nicht geschadet ...
    Liebe Grüße, und vielen Dank für diesen Beitrag, der uns wieder einmal daran erinnert, wie gut es und doch geht ...
    Christine

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  15. Genau so ist es, kann ich wirklich nur unterstreichen, liebe Irmi. Aber auf der anderen Seite ärgert es mich auch, wenn ich teure Bio-Lebensmittel z.B. Möhren für den nächsten Tag einkaufe, um nicht noch einmal mit dem Auto zu fahren, ...und dann sind die Möhren am nächsten Tag angeschimmelt. Da Schimmel krebserregend ist, bleibt dann leider nur der Weg in die Mülltonne. gerade bei Bio-Sachen wünsche ich mir eine längere Haltbarkeit.

    Liebe Grüße
    Arti

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  16. es ist tatsächlich erschreckend, wie viel lebensmittel wir vernichten :(
    liebe gruesse!

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  17. liebe irmi,
    wie recht du hast! aber so lange bei uns kein umdenken stattfindet, wird sich leider nicht ändern!
    ich für meinen teil bemühe mich, nicht zu viel zu kaufen bzw. alles zu verwenrten....
    alles liebe
    margit

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  18. Dem Kommentar von Christine R. stimme ich voll und ganz zu. Genau wie bei ihr, so wir das auch bei uns gehandhabt.
    Es werden bei uns keine Lebensmittel weggeschmissen. Jeder noch so kleine übriggebliebene Essensrest wird verwertet.
    Brot friere ich in Scheiben ein und hole nur so viel aus dem Gefrierschrank, wie wir tatsächlich essen.
    Den meisten Menschen von uns geht es tatsächlich zu gut..... Sie haben keine Achtung mehr vor unserer Nahrung..... Täglich ist alles im Überfluss vorhanden.....
    Arme Gesellschaft! Wo soll das noch hinführen.....
    LG Inge




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  19. Das Problem liegt im Preis! Lebensmittel sind (eigentlich) viel zu billig. Nur wer ist bereit mehr zu zahlen? Oder kann jeder mehr zahlen? Aber das ist ein anderes Thema.
    Überlegt man sich, wie günstig z.B. ein Salatkopf ist und dann den "Verdienst" von Handel, Großhandel abrechnet - was bleibt für den Produzenten übrig? Und da wundern wir uns über die Massentierhaltung und die riesigen Salatfelder. Irgendwo muss der Verdienst herkommen. Wenn Umfragen stattfinden, isst jeder Bio oder vom regionalen Anbieter. Gekauft wird dann wieder die billigste Ware. Auch muss es nicht sein, dass man im Winter Erdbeeren und Spargel kaufen kann.
    Ich versuche zumindest regional einzukaufen und zum Glück nenne ich einen Garten mein Eigen. Weggeworfen wird fast gar nichts und wenn dann auf den Kompost. Auch krumme Gurken, schorfige Äpfel und schrumpelige Paprikas schmecken noch und wenn sie zubereitet sind sieht keiner mehr die kleinen Macken.
    Ich fange bei mir an "die Welt zu verbessern" - das ist nicht viel aber ich habe ein gutes Gewissen! Und da gehört für mich der Verzicht auf Plastiktüten dazu. Ich habe immer mehrere Stoffbeutel dabei. Zur Not nehme ich einen Pappkarton, den ich zu Hause fürs Sammeln von Altpapeier weiternutze.
    Liebe Grüße, Inge

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  20. Servus Irmi,
    eine kleine Geschichte zum "Wegwerfproblem".
    Es war nach dem Krieg - Gott sei Dank schon lange her. Wir waren als Flüchtlinge mehr geduldet als willkommen. Ein Cousin von mir hatte Firmung und wurde gefragt, was er sich denn wünschen würde. Seine Antwort war, wenn ich mir was wünschen darf dann möchte ich einen Laib Brot - ganz für mich allein - von dem ich dann etwas abschneiden kann wann ich will........
    Wenn wir heute in die Abfallkörbe der Schulen schauen.......es erübrigt sich jeglicher Kommentar !
    Ich würde mir wünschen, dass dein Post wieder etwas bewegt !!!!!
    Schönen Gruß,
    Luis

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  21. Ein guter Gedankenanschubser!
    Liebe Grüße,
    Markus

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  22. Liebe Irmi,
    ja, ich höre und lese das auch immer wieder - auch dass noch unverdorbene Lebensmittel in so großen Mengen weggeworfen werden. Das kann ich nicht nachvollziehen. Uns wird nur selten etwas schlecht, und wenn wir zu viel gekocht haben, dann gibt es entweder am nächsten Tag ein Resteessen oder wir frieren es ein. (Wir sagen immer, das Gericht, das es bei uns am häufigsten gibt, ist "Restl-Gröstl" ;o)) - und das essen wir GERN, weil es immer wieder anders schmeckt, je nach den vorhandenen Zutaten!) Meine Eltern haben allerdings auch noch den WK2 und die ärmliche Nachkriegszeit erlebt und meine Großmütter sogar BEIDE Weltkriege, das heißt, ich bin dazu erzogen worden, nichts zu verschwenden...
    Herzlichst, die Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/07/rdl-7-uber-happy-music.html

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  23. Oh, wie schön, ich habe noch kein Wörtchen hier gelesen. Als ich aber die Stadt meiner Kindheit und Jugend (Horb) und meine Geburtsstadt (Tübingen) und mein liebes Stuttgart auf deinem Blogbanner entdeckt habe, war es schon um mich geschehen. Die liebe Traude, s.o., hat mich auf dich gebracht. So, liebe Irmi, jetzt fange ich an, mich wie die Raupe Nimmersatt durch deinen Blog zu fressen.
    Ich bin eine Auswanderin und wohne seit 17 Jahren in Danzig.
    Bis bald,
    Angelika

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.