Mittwoch, 9. Dezember 2015

Dies und Das über das Ehrenamt

Vor einigen Tagen war der "Tag des Ehrenamts". Ob im sozialen Bereich, im Denkmal-, Natur-oder Tierschutz - die Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren sind vielfältig. Und da Armut und Hilfsbedürftigkeit nicht an Europas Grenzen enden, auch weltweit! Etwa 23 Millionen Deutsche betätigen sich ehrenamtlich - Tendenz steigend.

Wer andren hilft, tut auch sich selbst
etwas Gutes!

Dieser Spruch steht über der Eingangstür zum Hospiz. Und es stimmt! Soziales Engagement ist ein Begriff, der seit Mitte der 60er Jahre für ein unterschiedlich motiviertes soziales Handen steht und zumeist auf den Prinzipien der Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit beruht. Hierbei investiert der Freiwillige seine Zeit und oftmals auch sein Geld für ein Projekt, das einem guten Zweck dient.
Eigentlich kann jede/r von uns ein Ehrenamt annehmen. Es gibt da keine Ausrede. Ich habe eine Dame kennengelernt, die im Rollstuhl sitzt und jede Woche für 3 Stunden Deutschunterricht erteilt. Sie ist keine Pädagogin - sie tut es aus sich heraus und es klappt. Sie ist für viele von uns ein leuchtendes Beispiel.
Für einige Dinge muss man allerdings auch einige Lehrgänge absolvieren. Aber das lohnt sich und man lernt dabei auch viele Gleichgesinnte kennen. Und ich sage hier: Selbst eine Sterbebegleitung gibt einem Ruhe und eine andere Sicht auf viele Dinge.



Mögen die Parsen ihre Topis tragen, die Juden ihre Philalektere, die Christen ihr Kreuz, Muselmänner ihren Halbmond, aber mögen sie alle dessen eingedenk sein, daß dies nur Formen und Embleme sind, daß aber das Grundwesen aller Religionen — die Nächstenliebe — in gleicher Weise gefordert wird von Jesus, Paulus, Manu, Zoroaster, Buddha, Moses, Hillel, Sokrates, Mohammed.
(Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi)

Kommentare :

  1. Guten Morgen Irmi,
    ich bewundere Leute, die trotz eines stressigen Jobs, egal ob in der Familie oder in einer
    Firma, sich auch noch ehrenamtlich betätigen. Ich gebe dir Recht, hier gilt keine Ausrede, entweder
    man macht das, oder man macht das nicht, für jeden ist bestimmt etwas dabei.
    Ich wünsche dir eine stressarme Adventzeit.
    Lg Sadie

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  2. LIebe Astrid,

    schön, dass es diesen Tag gibt. Ich arbeite für einen wissenschaftlichen Dachverband derzeit etwa zwanzig Stunden pro Woche ehrenamtlich, komisch, mir hat niemand gratuliert.
    Dir einen schönen Advent und liebe Grüße
    Deine Sarah

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  3. Liebe Irmi,
    Heute mag ich besonders dein Zitat am Schluss!
    GLG
    Astrid

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  4. Liebe Irmi
    mein Schatz arbeitet das ganze Jahr über ehrenamtlich und bekommt kein Geld aber er wurde noch niemals gross bedankt eher noch unmenschlich behandelt die nächste Liebe wird geholt und doch noch gemotzt wenns nicht immer so nach denen ihre Vorstellung geht. Leider die Handaufhalten aber noch nicht mal ein Dankeschön zu geben ist Armut an Gefühlen finde ich im öffentlichen Bereich.Die nächste Liebe sollte sich auf Gegenseitig beruhen.Man bedenke die Familien von den ehrenamtlichen die das ja auch machen nicht nur ältere Menschen oder Alleinstehende die zurücktreten und viele Zeit alleine mit der Familie rangieren müssen auch jetzt in der Weihnachtszeit. ***Hochachtung für all die ehrenamtlich arbeiten mit Familien udn ohne!****
    Alle sind gleich Mensch bleibt Mensch aber die Gefühle sind von jedem Mensch anders das habe ich gelernt.
    Schönen Mittwoch wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  5. Antworten
    1. ich hatte mal einen arabisch-kurs angefangen.
      leider war ich erfolglos. aber ich liebe dieses schriftbild!
      herzlich Pippa

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    2. ich hatte mal einen arabisch-kurs angefangen.
      leider war ich erfolglos. aber ich liebe dieses schriftbild!
      herzlich Pippa

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  6. Liebe Irmi,
    ich finde das Ehrenamt großartig, besonders fur Menschen, die in so etwas total aufgehen, sonst vielleicht in eine tiefe Depression verfallen würden. Liebe Grüße Eva

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  7. Jede Religion (Weltanschaung) möchte die "ALLEISELIGMACHENDE" sein, da bei sind die Grundwerte, wenn sie alle "in einem Topf" sind gar nicht mehr voneinander zu unterscheiden.
    Schöne adventliche Woche noch,
    Luis

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  8. Ehrenamt, das könnte jeder in einer Form übernehmen.Ja, es kommt immer etwas zurück und bereichert.
    Ich danke allen die sich ehrenamtlich betätigen!
    Dir danke ich liebe Irmi für Deine schönen Blogbeiträge, habe nicht immer kommentiert aber gelesen. Es macht Freude!
    Liebste Grüße, Klärchen

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  9. Liebe Irmi,
    Tolstois Worte sagen genau das richtige!
    Liebe Grüße
    moni

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  10. Mein jahrelanges Ehrenamt ist gerade zu Ende gegangen. Ich denke, wenn ich mich neu sortiert und alles verarbeitet habe, werde ich weiter ehrenamtlich arbeiten.
    LG Sheepy

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  11. Liebe Irmi,
    mit einem Ehrenamt ist das so eine Sache. Oft wird man leider hierbei regelrecht ausgenutzt. Auch ich war viele Jahre ehrenamtlich tätig, bis mir dann ein Licht aufging! Ich bin von vorne bis hinten nur ausgenutzt worden und daher habe ich heute ein etwas gespaltetens Verhältnis zu Ehrenämtern. Es mag ja sein, das es auch ehrlich zugehen kann. Aber ich habe dies leider nicht erfahren. Menschen, die in einem solchen Amt aufgehen und mit denen man ehrlich umgeht, denen kann ich nur gratulieren und alles Gute für die Zukunft wünschen. Doch leider sind dies eher ausnahmen - zumindest in meiner Umgebung.
    Liebe Grüße
    Manu

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  12. Hallo Irmi,

    Ehrenamt ist manchmal eine undankbare Aufgabe und wie schon oben erwähnt, muss man aufpassen, dass man nicht ausgenutzt wird. Leider wird es auch zu selten gedankt, weder von den Menschen, denen man hilft, noch von den Organisationen, für die man das Ehrenamt ausführt.
    Trotzdem möchte ich erwähnen, dass ich das Ehrenamt gerne mache und damit dem einen oder anderen Menschen helfen kann. Ausserdem was wären wir ohne das Ehrenamt. Die vielen freiwilligen Feuerwehren, oder hier bei uns an der Küste, Katastrophenschutz, DLRG oder auch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger usw.
    Ohne alle diese freiwilligen Helfer würde unser hoheer Schutzanspruch nicht funktionieren.

    Es wäre zwar schön wenn öfterer Danke gesagt würde, trotzdem macht es auch oft Spass und ich mache den Sanitätsdienst und Katastrophenschutz gerne.

    Viele Grüße
    Nachtfalke

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    1. @ Cux-Nachtfalke
      Ein Ehrenamt übt man nicht aus, um Dank dafür zu erwarten, dann braucht man gar nicht erst anzufangen. Das ist wie mit Geschenken, entweder man schenkt gern und ohne Erwartung auf ein Gegengeschenk oder man läßt es gleich ganz.
      Es ist überdies wie bei Eltern, Müttern und Kindern, auch hier geschieht alles aus Liebe und "gedankt" in dem Sinne wird es selten. Der Dank ist schließlich, die Kinder gut heranwachsen zu sehen und sich an ihrem ordentlichen Lebensweg erfreuen zu können. Das ist Dank genug!

      LG
      Sara

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  13. Liebe Irmi,
    Ja, dazu gibt es schon ganz viele verschiedene Arte von Ehrenamt.
    Es ist so wahr das man unendlich viel daraus holen kann, wie Ruhe, eine bessere Sicht auf's Leben und vor allem Dankbarkeit.
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

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  14. hast Du Interesse, dies oder Anderes auch zu
    http://pippavier.blogspot.de/2015/12/viel-spass-beim-verlinken.html
    zu verlinken?
    Es ist eine unbedingte Bereicherung der Bloggerlandschaft, dieser Dein Beitrag!
    Herzlich P.

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  15. etwas GUTES tun..sollte man öfter in die Tat umsetzen
    LG zum 3. Advent vom katerchen

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  16. Liebe Irmi!
    Alles, was man einem anderen Menschen unentgeltlich Gutes tut, ist ja sozusagen ein Ehrenamt. Muss nicht von einer Behörde sein. Gut, dass es diese Menschen gibt. Weil es von Herzen kommt.

    Ganz liebe Grüße und ein besinnliches Adventswochenende wünscht

    Swan mit Luna

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  17. Liebe Irmi,
    besonders deine letzten Zeilen finde ich sehr wichtig.
    Ich wünsche dir einen schönen und gemütlichen 3.Advent und grüße dich
    gaaaanz <3lich Renate :O)

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  18. ich will dir auch einen schönen 3. Advent wünschen Irmi :-)

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  19. Hallo Irmi,
    es ist eine tolle Sache, schön das sich so viele einbringen.
    Hab einen schönen 3. Advent.
    GLG Doris

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  20. Liebe Irmi,
    ich helfe ja auch wo ich kann
    und seit Jahren nähe ich für Kinderheime und Brennpunkte,
    wie zB. beim Tsunami, Vietnam, Indonesien...
    als ich letztes Jahr sehr krank war, hat mich keiner besucht,
    nach ein paar Wochen wurde dann angerufen, ob ich nicht bald wieder käme,
    das hat mir dann schon sehr weh getan.
    Ich wünsche dir eine schöne Adventszeit.
    Ganz liebe Grüße
    Nähoma

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  21. Da bin ich wirklich erstaunt, dass so viele Menschen in unserem Land ehrenamtlich tätig sind. Mich würde mal interessieren, ob dies nur in Deutschland so ist, oder auch in anderen Ländern z.B. Frankreich, Ialien, England etc.
    Wenn es diese Helfer nicht gäbe, sähe vieles ganz anders aus.
    Wir in der Familie sind fast alle ehrenamtlich tätig. Unsere Tochter neben ihrer Vollzeitbeschäftigung in der Lebenshilfe, unsere Enkelin will am Hl.Abend in eine Suppenküche für Obdachlose, mein Mann ist in einem Zentrum für aktive Bürger in einer Schreinergruppe und ich war Familienpatin für junge schwangere Frauen aus Äthiopien, danach in einer kurdischen Familie mit Drillingen. Ich freue mich so sehr, wenn die eine Mama ein paar Mal pro Jahr bei uns anruft, sie lebt seit ca. 5 Jahren in einer anderen Stadt.
    Klar, beim Ehrenamt gibt es immer mal eine Enttäuschung, man darf nicht erwarten, dass übergroße Dankbarkeit zurück kommt, aber ein Gewinn für einen selbst ist es allemal.
    LG Lollo

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  22. Hast Du Mitarbeit im Hospiz erwogen? Das ist eine sehr schöne Sache, aber man sollte belastbar sein.
    Ich finde es auch schön, daß es viele Ehrenamtliche gibt, denn ohne sie gäbe es manches nicht! Sie werden ganz einfach gebraucht. Es gibt zu viele die ewig klagen, aber nicht aktiv werden. Wirklich schade!

    Alles Liebe für Dich!
    Sara

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  23. Kirchenchorsänger/innen sind auch im Ehrenamt. Dafür wurden wir alle in einer Feier geehrt.
    liebe Grüße Bärbel

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  24. Lehrgänge zu absolvieren kann ich auch empfehlen. Bin gerade in einem von unzähligen Lehrgängen, die es in Wien gibt. Liebe Grüße :)

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.