Donnerstag, 11. Februar 2016

Am Aschermittwoch....

... ist alles vorbei - ein auch heute noch beliebtes Faschingslied von Jupp Schmitz. Für die echten Narren war die diesjährige 5. Jahreszeit viel zu kurz.  Umso intensiver wurde gefeiert.
Ich habe mir nur eine Sendung im Fernsehen angeschaut- und das hat mir dann gereicht. Aber wenn ich auch nicht närrisch bin, so lasse ich mir seit mehr als 20 Jahren das traditionelle  "Fischessen"  am Aschermittwoch nicht entgehen.
Gestern gingen viele Katholiken zur Kirche und ließen sich das Aschenkreuz verabreichen. Es ist die Asche aus den Palmzweigen. Ein Brauch, der schon sehr alt ist. Auch unter den Gästen im Lokal trugen viele das Aschenkreuz. Das Fischgericht war wieder hervorragend und alle Plätze besetzt. Man musste auch in diesem Jahr wieder reservieren.

Aschermittwoch
Wir feiern im Norden jetzt überall
Mit hoher Erlaubnis den Carneval.
Wir treiben Spott, wir treiben Scherz
Mit allerlei in unserm Land und allerwärts.

So kommt denn manche Wahrheit wohl an den Tag,
Die man nicht offenbaren darf und mag.
Und mancher singt und mancher sagt,
Was er doch sonst wohl schwerlich hätte gewagt.

Das wäre nun Alles zu unserm Gedeihn,
Ja, müsst' es bei uns ewig Fasching sein.
Wer kann Jahr aus, wer kann Jahr ein
Und immerfort und immerfort ein Narr doch sein.

Der Carneval vergehet ohne Spur,
Und immerfort behalten wir die Censur.
Gäbt ihr dafür die Presse frei,
Bei Gott, das wär' die allerschönste Narretei!
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Kommentare :

  1. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    ach ja, der Jupp Schmitz ... ich kann mich noch so gut an ihn erinnern und an sein Lied vom Aschermittwoch...
    Dein ausgewähltes Gedicht dazu ist auch sehr schön!
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und entspannten Tag !
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  2. Guten Morgen liebe Irmi,
    mir sind gestern auch einige Menschen mit Aschekreuz begegnet. Das Fischessen kennen wir hier nicht, bei uns gibt es Hedewittken (Rosinenbrötchen).
    Liebe Grüße
    Regina

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  3. Liebe Irmi
    am Aschermittwoch da isch alles vorbei ja und jetzt kommt shcon bald wieder das nächste Ostern!
    Ich kenn das nicht das so was gemacht wurde, nur dass die Geldbeutel im Brunnen gewaschen wurden dass sie sich wieder füllen fürs nächste Mal und weinende weisse Narren die noch mal rum gehen und ausläuten in den Gassen!
    Schönen Donnerstag wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  4. Liebe Irmi,
    das Lied vom Jupp Schmitz beschreibt doch nur die bittere Realität, mehr nicht.
    Als Kölner weiss ich ganz genau, was das bedeutet:
    Isch woor datt nitt unn et iss noch immer jood jejange.
    Klar, dass ich diese Stadt verlassen musste!
    Aber Heidelberg war wirklich keine Alternative damals.
    Frankfurt und Adorno schon.
    Grüßle - der Wolf.

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  5. Servus Irmi,
    zu unserer "aktiven" Mitmachzeit (20 Jahre Hofmarschall unserer "Fidelia") war das Fischessen am Aschermittwoch Abschluss der Faschingszeit - und es wurde schon wieder geplant ;-) - Aber alles hat seine Zeit oder SOLLTE seine Zeit haben!!!!
    Schönen Gruß,
    Luis

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  6. Liebe Irmi,
    sehr interessant, was du zum Aschermittwoch schreibst. Hier kennt man nur, wenn überhaupt ein wenig Asche aufs Haupt. Ich wünsche dir einen sonnigen und schönen Tag.
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

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  7. Liebe Irmi, wie immer ist auch dieses Jahr der Fasching an mir vorübergegangen...Aber ich lese sehr gerne darüber in den Blogs und nehme so teil.
    glg Susanne

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  8. ich habe mir auch noch eine Faschingssendung im Fernsehen angesehen - den VeitshöchheimerFasching :-) der muss jedes Jahr sein :-))
    Danke wieder für deine Infos und das Gedicht.
    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.