Dienstag, 15. März 2016

Dies und Das über das Heiraten und mehr

Heiraten verhindert so einiges: Das schöne Single-Leben ist vorbei, bei allen Lebensfragen muss nun auch der Partner mit einbezogen werden und auch Freizeitbeschäftigungen wie Kneipentouren mit den Kumpels oder Wellness-Urlaube müssen minutiös geplant, abgesprochen und genau durchgeführt werden. Manche böse Zungen behaupten sogar, dass Heiraten Spaß und Spontanität verhindere.

Doch nicht nur die spontane Freizeitgestaltung leidet. Auch die beruflichen  Aspekte und Perspektiven ändern sich bei einigen Ehepaaren.

Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kriminelle zurück auf den Weg der Tugend  kommen, wenn sie die Frau fürs Leben gefunden haben. Viele verlassen dann ihre alten "Freunde" und bauen sich ein neues Leben auf. "Aus dem Party-Boy wird der verantwortungsvolle Familienvater", stellte der Psychologe und Kriminologie-Experte von der Universität von Maryland, John H. Laub, fest. Der Forscher hat die Lebenswege von 500 Bostoner Kriminellen untersucht. Die meisten vormaligen Straftäter hätten sich zudem mit mindestens  50 Jahren in den  "kriminellen Ruhestand" begeben, da sie zu müde geworden seien, wie die ehemals bösen Buben rückblickend ausgesagt hätten.

Laub sah darin auch einen Beweis dafür, dass das Aufwachsen im kriminellen Milieu nicht zu lebenslanger Kriminalität führen muss.
(Quelle: "Heiraten ist gut gegen Depressionen" - Piper-Verlag)



Das Vergnügen kann sich auf Illusionen stützen,
aber das Glück beruht auf der Wahrheit.
(Chamfort)

Kommentare :

  1. Guten Morgen liebe Irmi,
    hach wie passend. :-)) Wir haben heute vor 30. Jahren geheiratet.
    Ich hatte allerdings nie das Gefühl, dass die Heirat Spaß und Spontanität verhinderte. Man kann bzw. sollte zwar nicht nur Alleingänge betreiben, aber das ist es ja auch, was den Menschen gut tut, füreinander da sein und sich unterstützen.
    Glücklicherweise musste ich meinen Mann auch nicht zurück auf den Weg der Tugend bringen. ;-)))
    Viele liebe Grüße von Heike

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  2. Liebe Irmi,
    ein toller Post. Ich bin nicht verheiratet, glaube aber dass eine Partnerschaft etwas wunderschönes ist, nach wie vor. Was nicht so toll ist bei uns in der Schweiz, dass Verheiratete mehr Steuern bezahlen müssen, und Singlehaushalte, die einfach zusammenleben, weniger. Meines Erachtens eine Busse... Zusammen leben ob verheiratet oder nicht, ist in meinen Augen wunderschön.
    Dir einen sonnigen Tag.
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

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  3. Liebe Irmi
    was es alles bewirkt die Heirat!
    Schönen Dienstag wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  4. Ich würde es mal so sagen: Heiraten bedeutet Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu werden

    lg gabi

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  5. Hallo liebe Irmi -
    also ich habe zum Glück gute Erfahrungen gemacht. Meine Ehe ist ein pures Antidepressivum.
    Was die Straftäter angeht: bis 50 können sie ja leider doch ganz schön viel anstellen.

    ....
    ich würde so gerne auch Texte veröffentlichen. In so einem Falle hätte ich aber wieder Angst, dass der Piper-Verlag mir mit einer hohen Rechnung aufs Dach steigt?
    Ich weiss da einfach zu wenig, was man mit Fug und Recht darf und an welcher Stelle einem Geldverdiener auf das Dach steigen?!
    Aber wenn einer gewarnt ist, dann ja Du! P.

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  6. Hallo Irmi,
    500 amerikanische Kriminelle sind auf gar keinen Fall eine repräsentative Umfrage aus der man Verallgemeinerungen wissenschaftlich ableiten sollte, auch wenn die ein oder andere These verifiziert wurde. Partner können sicher Einfluss auf eine Lebensgestaltung haben, aber es gibt auch jede Menge verheiratete Kriminelle (besonders bei Sexualstraftaten mit Kindern) bei denen dieser Einfluss leider ausblieb.

    Liebe Grüße
    Arti

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  7. Liebe Irmi,
    kommt sicherlich auf die Partner an die verheiratet sind wenn die Ehe als ein "Gefängnis" empfunden wird. Sind beide Partner tolerant, grosszügig und nicht einengend, dann kann die Ehee durchaus spontan und mit Spass gelebt werden. Voraussetzung ist natürlich das Vertrauen zueinander.
    Das Singleleben ist wahrscheinlich bis zu einem bestimmten Lebensabschnitt durchaus attraktiv und spannend. Ich kann mir aber vorstellen irgendwann hat man genug davon und wünscht sich eine eigene Familie oder zumindest einen festen Partner an seiner Seite für den Rest des Lebens.

    Herzlichst
    Julia

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  8. Liebe Irmi,
    ein immer wieder, besonders im Frühjahr, aktuelles Thema! Und es polarisiert, wie man an den Kommentaren sieht, gell. ;-)
    In einer guten Partnerschaft zusammenleben, das ist bistimmt für Körper, Geist und Seele gut, denke ich mal.
    Es ist ein wertvolles Geschenk des Schicksals, wenn man nicht alleine bleibt.
    Lieben Gruß
    moni

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  9. Wenn man heiratet, um den Partner zu "besitzen", ist man falsch beraten. Eine Partnerschaft, egal ob mit oder ohne Trauschein, sollte immer ein Geben und Nehmen sein. Als Single habe ich vielleicht mehr Freiheiten, aber ich bin auch oft einsam und allein. Besonders im Alter, wenn man vielleicht nicht mehr so gut rausgehen kann.
    LG Elke

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  10. Ist man verheiratet, dann muss man auch Rücksicht nehmen und zwar auf beiden Seiten. Wie halt bei jedem Zusammenleben. Ich glaube, dass es klug ist, wenn sich beide genug Freiräume sichern und zugestehen. Dann ist alles schöner und unproblematischer!

    Liebe Grüße, Brigitte

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  11. Was du alles herausfindest - lach!! Da kann man allen Kriminellen ja nur raten, sich schnellstens nach einer Frau um zu sehen :-)!! --- Aber es ist schon so. Ich könnte auch einige Beispiele nennen, wo (zwar keine Gauner) aber doch ihre Freiheit liebenden Männer zu Familienmenschen wurden - und das ist doch super!! LG Martina

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  12. Hallo Irmi,
    nett Dein Beitrag. Das mit den Kriminellen, weiß ich jetzt nicht ob das tatsächlich so ist.
    Als Single muss ich allerdings eines sagen: Nicht nur wenn man heiratet ist man Erwachsen. Gerade als Single muss man sehr oft zeigen, dass man Erwachsen ist! Heiraten möchte ich trotzdem nicht, denn ich bin kein Hochzeitsfan.
    LG der gartenengel

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  13. Hallo Irmi, interessant! Angeblich haben Singles auch mehr Stress in ihrem Leben und die Lebenserwartung soll niedriger sein. Liebe Grüße Eva

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  14. Jung gefreit und nie gereut, könnte ich sagen,aber
    Emil Gött schrieb:
    Wenn eine Liebe nicht täglich neu erweckt wird, schläft sie bald ganz ein. man erweckt sie nur durch Liebenswürdigkeit und diese erfordert Anstand,Anmut,Opfer-Anstrengung.Aber wie lassen unsere Eheleute sich gehen!
    Auf jeden Fall ist es manchmal anstrengend verheiratet zu sein, aber mit den Jahren wird man klug.
    Herzliche Grüße, Klärchen

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  15. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    da hast Du interessante Aspekte über ds Heiraten herausgefunden, das war mir auch bisher unbekannt :O) Danke dafür!
    Ich wünsche Dir einen schönen und fröhlichen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  16. Hallo Irmi,
    das ist wieder ein schönes Thema. Bei uns in der Familie wird es dieses Jahr eine Hochzeit geben.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  17. Sehr interessant und sicher viel Wahrheit darin!
    Liebe Grüße
    susa

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  18. Tja, liebe Irmi, die hohen Scheidungszahlen sprechen inzwischen ihre eigene Sprache - Heiraten verkommt mehr und mehr zum kurzzeitigen Spaßfaktor. ;-)
    Logisch, in der exentrischen Welt von heute, in der sich alles um die Person selbst dreht! Und oft geht es nur um die sogenannte Liebe, doch WAS IST diese Liebe, die da so oft genannt wird? Vielmehr verändern sich Beziehungen im Laufe der Jahre, genauso wie wir selbst uns verändern und älter werden. Wesentlich ist doch Verlässlichkeit, daß man sich natürlich mag, aber gerade die, die diese ewig himmelhochjauchzenden Gefühle wollen, sind besser beraten, allein zu bleiben und häufig den Partner zu wechseln, dann haben sie das, was sie wollen, aber ob sie dabei dauerhaft glücklich werden??? ;-)
    Und ob Kriminelle tugendhaft werden, nur weil sie heiraten? Ich hab' da schon anderes gehört .... es kommt sicherlich auf verschiedene Faktoren an, das muß man sicherlich sehr differenziert betrachten.

    Wo ich grad den ersten Kommentar so sehe .... Spontaneität und Spaß leiden sicherlich, wenn die Menschen sehr unterschiedlich veranlagt sind, bspw. Nachteule und Morgenmensch .... und eine Ehe ist ja kein Gefängnis, insofern sollte sich auch jeder entfalten können - d.h. seine eigenen Freiräume haben.

    Liebe Grüße und schöne Ostertage wünsch' ich Dir
    Sara

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.