Dienstag, 14. September 2010

Raum und Zeit

Wo sich berühren Raum und Zeit...

Wo sich berühren Raum und Zeit,
Am Kreuzpunkt der Unendlichkeit,
Ein Pünktchen im Vorüberschweben –
Das ist der Stern, auf dem wir leben.

Wo kam das her, wohin wird es wohl gehen?
Was hier verlischt, wo mag das auferstehn?
- Ein Mann, ein Fels, ein Käfer, eine Lilie
Sind Kinder einer einzigen Familie.

Das All ist eins. Was „gestern“ heisst und „morgen“,
Ist nur das Heute, unserm Blick verborgen.
Ein Korn im Stundenglase der Äonen
Ist diese Gegenwart, die wir bewohnen.

Dein Weltbild, Zwerg, wie du auch sinnst,
Bleibt ein Phantom, ein Hirngespinst.
Dein Ich – das Glas, darin sich Schatten spiegeln,
Das „Ding an sich“ – Ein Buch mit sieben Siegeln.


Wo sich berühren Raum und Zeit,
Am Kreuzpunkt der Unendlichkeit –
Wie Windeswehen in gemalten Bäumen

Umrauscht uns diese Welt, die wir nur träumen.
(Mascha Kaleko) 


Kommentare :

  1. Liebes Irmili ...das ist ein schöner (Gute-Nacht) Gedanke .....
    Schlafgruss
    Dein
    Kroeti

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  2. Liebe Irmi,

    das habe ich mir doch gedacht, dass
    mir Paderkroete mal wieder voraus
    war.
    Und das spart mir dann die Worte.
    Ich schließe mich einfach Martina
    an.

    Einen frohen Tag
    Elisabeth

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  3. Wunderschön...da gerät man ein wenig ins träumen.

    LG aus Stetten a.H.

    Ute

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  4. Liebe Irmi,
    es sind immer wieder wunderschöne Dinge die Du uns da mit auf den Weg gibst. Träumen darf ich jetzt allerdings nicht, ich muss arbeiten. Hab einen schönen Tag.
    Simone

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  5. ...zu meinem ersten Tee heute ein paar schöne Gedanken von der lieben Irmi, so gut kann jeder Tag beginnen.
    Wünsche dir einen guten Tag, liebe Grüße von Birgitt

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  6. Zum Träumen, passt auch gut als Start in den Tag

    LG SHoushou

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  7. herrliche Worte Irmi

    einen ganz lieben Gruß vom katerchen

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  8. ...ich liebe die Gedichte von Mascha Kalenko - gut gewählt

    ganz liebe Grüße

    Stephanie

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  9. Immer wieder ein Gewinn... das Gedicht habe ich mir mal gespeichert, das möchte ich noch mal lesen.
    Wir waren auch auf einem Stadtfest unterwegs.Bei Dir hätte ich gerne mal wegen der schönen Kürbisse geschaut.
    Liebe Grüße, Petra

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  10. ich wünsch dir einen wunderschönen dienstag

    lg jenny

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  11. Da heißt es doch, die letzten werden die ersten sein, na ja, passt wohl doch nicht so ganz. Wünsche dennoch restliche schöne Stunden an diesem verregneten Dienstag...

    Servus und Ahoi
    Kvelli

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  12. Oh kuck ma'! Der Bruder vom Professor Sowatzki!

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  13. Liebe Irmi,
    bei diesem regnerischen Tag heute,
    habe ich mir gern die Zeit genommen, Deinem Gedicht und meinen Gedanken nachzuhängen!
    Wie wohltuend!
    Einen ganz lieben Gruß
    Lilo

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  14. Liebe Irmi!
    Kluge Frau....ohne Frage!
    Schönes Gedicht, wirklich, gefällt mir sehr gut.
    Liebe Grüße
    Rosi

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  15. Liebe Irmi,
    ich wollte mich nur kurz vorstellen. Ich bin die große Schwester von *Frau Großmutter*. Die hat mir jetzt auch ein Blog eingerichtet und jetzt poste ich munter aus meiner neuen Heimat Paraguay.
    Liebe Grüße von Siegrun

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  16. Liebe Irmi,
    heute war ein stressiger chaotischer Tag und wie ich nun so auf Deinem Blog gehe,lese ich dieses schöne Gedicht.
    Hab mich beim träumen erwischt.
    Ach wie schön, eine kleine Auszeit die ich genossen hab.
    Einen gemütlichen kuscheligen Abend wünsch ich Dir.
    GLG
    Moni

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  17. wie schön :-)
    ich wünsche dir für heute nacht schöne träume und vielen dank für die glückwünsche!
    liebe grüße eva

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  18. ich danke Dir,daß Du mich verfolgen willst!!!!!!Es ist aber eDich in weiter Weg und wenn Du noch mehr von mir lesen möchtest meinparaguay.info. Deine Schreibereien gefallen mir sehr gut und ich werde Dich auch verfolgen, aber nur auf Deiner Seite, denn in Deutschland gefällt es mir nicht mehr, liebe Grüße Siegrun

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  19. Liebe Irmi,
    ich habe jetzt wieder einiges nachgelesen. Dieses Gedicht hat mich besonders angesprochen. Es deutet ja an, dass wir uns selbst unsere Wirklichkeit machen und eigentlich gar nicht wissen, wie die Welt ist, in der wir leben.
    Dass alles mit allem verbunden ist, dem kann ich zustimmen. Auch wenn mein Verstand nie ausreichen wird, alles zu verstehen, was mich umgibt, denke ich doch, dass auch wir unvollkommenen Erdlinge ein kleines Zipfelchen von der Wahrheit erhaschen, die uns umgibt. Daher sehe ich das Gedicht etwas zu sehr philosophisch überhöht, auch wenn es wunderschön geschrieben und formuliert ist.
    Ich schicke Dir wieder mal liebe Grüße, auch wenn ich mich in letzter Zeit etwas wenig in der Bloggerwelt blicken lasse, was mir leid tut.
    Alles Liebe, Irmgard

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  20. Wenn uns diese Worte begleiten, kann uns gar nichts passieren. Sie beruhigen und lassen uns dieses ("fragwürdige") Leben ertragen.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  21. Liebe Irmi,

    ich fand dieses Gedicht bei Dir und muss sagen, dass es mir gut gefällt. Da hat Mascha was Schönes aufgeschrieben und lieb, dass Du es gefunden hast!

    Wie gut, dass es Euch alle für mich gibt! Ich "warte" jeden Abend auf Nachricht von Trautchen! sie wird niemehr schreiben und niemehr anrufen. Damit muss ich erst fertig werden. Das ist nicht so einfach! Dass Du mich gut verstehst, das weiß ich und das fühle ich!

    Ich sage DANKE für Deinen lieben Kommentar bei mir im Eckchen! Drück' Dich ganz lieb dafür!

    Draußen ist es schon herbstlich kalt und ungemütlich. Die schöne Seite vom Herbst wird wohl erst noch kommen. So, wie es jetzt ist, sollte es bitte nicht bleiben!
    So hoffen wir es! Goldene Oktobertage täten uns noch gut!

    Herzliche Grüße schickt Dir

    Renate

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.