Dienstag, 14. Juni 2011

Dies und Das über die Pfingsrose

Wie die Pfingstrose entstand

Oma erzählt wie die Pfingstrose entstand
© Susanne Mix
An Pfingsten blühen viele bunte Blumen – auch im Garten von Lauras Oma. Laura und Lukas besuchen sie heute. "Die Rosensträucher in deinem Garten sind aber schön!", ruft Laura. "Es sind Pfingstrosen", erklärt Oma. "Über diese Blume gibt es eine alte Legende." "Bitte erzähl sie uns!“, bettelt Laura. Ihre Oma lässt sich nicht lange bitten und beginnt zu erzählen: Vor langer Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern durch Galiläa zog, wohnte in einer Stadt eine Frau. Sie hieß Rut und hatte schon viel von Jesus gehört. Ihr größter Wunsch war, ihn einmal kennen zu lernen. Überall fragte sie nach Jesus und seinen Jüngern: Ob sie jemand gesehen hätte oder ob jemand wüsste, wo sie sich gerade aufhielten.
Es dauerte nicht lange, da sprach es sich herum wie ein Lauffeuer: "Jesus kommt in unsere Stadt!" Rut war überglücklich. Sie ging vor die Tore der Stadt, um dort auf Jesus zu warten. Nach einiger Zeit sah sie am Horizont eine Gruppe Männer. Rut lief ihnen entgegen und fragte: "Ist Jesus bei euch?" Da trat ein Mann aus der Gruppe heraus und sagte: "Ich bin Jesus." Rut fiel vor ihm nieder. Doch Jesus reichte ihr die Hand und half ihr aufzustehen.
Gemeinsam wanderten sie zur Stadt. Als Jesus und seine Jünger sich dem Tempel näherten, waren dort schon viele Menschen versammelt. Sie freuten sich wie Rut, Jesus endlich zu sehen. Denn sie hatten gehört, dass er schon in vielen Städten und Dörfern war und wunderbare Geschichten von Gott erzählt hatte. Jesus lehrte drei Tage lang im Tempel. Rut wich die ganze Zeit nicht von seiner Seite. Am liebsten wäre sie mit ihm weiter gezogen. Doch sie konnte ihre Familie nicht im Stich lassen.
Nach einiger Zeit kam einer der Jünger wieder in die Stadt. Rut erkannte ihn sofort. Der Jünger weinte, als Rut ihn nach Jesus fragte, und antwortete: "Jesus wurde verurteilt und am Kreuz hingerichtet. Nun haben wir unsere Hoffnung verloren." Voller Trauer lief Rut in ihren Rosengarten und weinte. Da erklang plötzlich wunderschöne leise Musik. Rut war wie verzaubert und plötzlich nicht mehr so traurig wie vorher.
Einige Wochen später kam der Jünger wieder in die Stadt. Freude strahlend erzählte er Rut von Jesu Auferstehung und Himmelfahrt und vom ersten Pfingstfest. "Stell dir vor: 3.000 Menschen haben sich taufen lassen. Wir alle wissen nun, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Und wir glauben, dass wir nach unserem Tod das ewige Leben bei Gott haben werden."
Als der Jünger gegangen war, lief Rut voller Freude in ihren Rosengarten. Es war wie ein Wunder. Ihre Sträucher waren über und über mit Rosen bedeckt. Doch sie hatten keine Dornen. Rut dachte: "Gott hat das Leid in Freude verwandelt. Deshalb tragen diese Rosen keine Dornen mehr." Sie pflückte eine Rose ab, lief damit zu ihren Nachbarn und rief: "Schaut dieses Wunder an! Nur Gott kann die Dornen von den Rosensträuchern fortnehmen. Und es ist Gott, der seinen Sohn von den Toten auferweckt hat und der uns nach unserem Tod das ewige Leben schenken wird!"
(Märchen und Legenden - Illustration: Susanne Mix)

Kommentare :

  1. Liebe Irmi. Ich bin ganz ergriffen von dieser wunderwunderschönen Geschichte. BITTE MEHR DAVON. LG Inge

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  2. Liebe Irmi ,
    daß ist eine wirklich wunderschöne Geschichte und wenn es Dir recht ist werde ich sie mir kopieren !
    Finde solche Geschichten immer soooo schön und hoffe doch bald wieder von Dir eine so schöne Geschichte lesen zu dürfen !
    Liebe Knuddelgrüße
    Diana

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  3. Einfach wundervoll.
    Leider werden solche Geschichten in der Hektik des Alltags gerne vergessen.
    Schön das du sie uns wieder zurückbringst.
    LG Mummel

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  4. Liebe Irmi
    schön diese Geschichte in ruhe sie zu lesen am frühen Morgen.
    Wünsch dir einen schönen Wochenstart
    Liebe grüsse Elke

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  5. Guten Morgen Irmi,
    dank Dir für die Geschichte, mögen wir ein wenig mitnehmen von dem Wunder in unseren Alltag.
    Dir eine schöne Woche und lieben Gruß
    margit

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  6. DANKE Irmi
    diese Legende kannte ich nicht
    einen LG zum Wochenstart vom katerchen

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  7. Liebe Irmi,
    ich bin ergriffen, und nehme es als Geburtstaggeschenk entgegen,
    danke!
    Liebe Grüße Anneliese

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  8. Man hätte einfach so da sitzen und ewig weiter lesen wollen, das war so richtig was fürs Kaminfeuer

    Eine schöne Woche noch wünscht Shoushou

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  9. Eine wunderschöne Geschichte, die ich gleich meinem Sohn zeigen werde.

    Ich wünsche dir, liebe Irmi eine schöne Woche.

    Liebe Grüße,
    Daria

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  10. Liebe Irmi,
    eine wunderschöne Geschichte!
    Danke dafür :-)
    Herzliche Grüße
    Renate

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  11. Ganz schön, liebe Irmi! Die werde ich mir aufheben!

    Lieben Gruß, Brigitte

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  12. Liebe Irmi,

    Eine wunderbare Geschichte! Vielen Dank dafür.

    Lieber Gruss,

    Mariette

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  13. Die Auferstehung der Toten

    (Genesis 2,15-17) Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.

    Wer nicht weiß, was Gerechtigkeit ist, darf auch nicht wissen, was Ungerechtigkeit ist, um eine Existenz in "dieser Welt" ertragen zu können. Zu diesem Zweck gibt es die Religion, die so erfolgreich war, dass sie die systemische Ungerechtigkeit der Erbsünde bis heute aus dem allgemeinen Bewusstsein der halbwegs zivilisierten Menschheit ausblenden konnte, während das Wissen seit langer Zeit zur Verfügung steht, um diese "Mutter aller Zivilisationsprobleme" endgültig zu eliminieren:

    (Matthäus 5,38-41) Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.

    Der Glaube ist die Hoffnung, ihn eines Tages durch Wissen ersetzen zu können:

    "Der Herr sagte: Ihr habt alle Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe, und ihr habt sie im Glauben angenommen. Wenn ihr sie erkannt habt, dann sind sie die Eurigen. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Eurigen."

    (nicht in der Bibel zu finden)

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.