Mittwoch, 18. Oktober 2017

Dies und Das über den Kaffee

Über den Genuss von Kaffee streiten sich die Geister - und das schon sehr lange. Die Einen verteufeln ihn, die Anderen mögen ohne das belebende Getränk nicht sein.
In Asien, wo weniger Kaffee getrunken wird, gibt es die meisten Leberkrebs-Erkrankungen. In Amerika werden jährlich nur etwa 18.500 Leberkrebs-Erkrankungen diagnostiziert. Diese Zahlen bedeuten nicht notwendigerweise, dass eine Tasse Kaffee uns vor Leberkrebs  schützen kann. Aber ein Zusammenhang könnte ja doch bestehen.
Es gibt eine Studie aus dem Jahr 2005 von der Tohoku University in Japan. In ihr werden Daten aus zwei großen Studien vereint, in denen der Kaffeeverzehr von über 60.000 Menschen untersucht wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, die gelegentlich Kaffee trinken, ein um 30 % geringeres Leberkrebs-Risiko haben. Das Risiko war noch geringer für diejenigen, die jeden Tag Kaffee tranken. Die Wissenschaftler bestätigten, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und einem niedrigen Leberkrebs-Risiko gibt.



Doch nun wieder zurück ins Jahr 2008. Vor einiger Zeit erschien eine Studie aus Mailand, in der die Forscher feststellten, dass Koffein und andere Stoffe des Kaffees positive Wirkungen auf die Leberenzyme haben und eine Rolle bei der Entgiftung von Karzinomen spielen.
Die Forscher erstellten eine Meta-Studie aus 10 Studien, die sich mit dem Kaffee befassten. Mehr als 2.200 Patienten, die unter einem sogenannten Hepatozellulärem Karzinom (HCC), einem speziellen Leberkrebs, litten, nahmen ebenfalls an diesen Studien teil. Die Daten ergaben Folgendes:
Diejenigen, die den meisten Kaffee am Tag tranken, reduzierten ihr Risiko für HHC um 55%.
Menschen, die ab und zu mal Kaffee tranken, hatten ein um 30% reduziertes Risiko.
Wer nur eine Tasse mehr trank als er bisher immer getrunken hatte, reduzierte sein HCC-Risiko um mehr als 20%.

Bildergebnis für Kaffeebohnen - kostenlose Fotos 

Ich muss zugeben, dass ich an diesen, aber auch anderen Kaffee-Studien frustrierend finde, dass nirgendwo mit in Betracht gezogen wird, wie der Kaffee zubereitet wird. Kann ein stark gerösteter Kaffee das Risiko stärker senken als eine milde Sorte? Noch besser wäre ein Vergleich von schwarzem Kaffee mit Milch und Zucker.
Es ist noch ein weiter Weg bis wir wissen, wie sich Kaffee genau auf die Gesundheit auswirkt. Wenn man in der Zwischenzeit Leberprobleme bekommt, sollte man auf jeden Fall den Arzt aufsuchen anstatt einfach nur den Kaffeekonsum zu erhöhen.



Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken.

Jonathan Swift (1667 - 1745)

Kommentare :

  1. Guten Morgen, meine liebste Irmi,
    Kaffee, oh ja, ohne den geht bei mir morgens gar nichts! Allerdings nicht wegen solcher Studien, sondern einfach, weil er mir schmeckt und gut tut :O) Da ich sehr viel Kaffee trinke, mache ich ihna ber nie zu stark und trinke ich auch immer mit Milch. Nur den Espresso, ab und zu nach dem Essen, der ist natürlich stark, schwarz und süß :O)
    Danke für diesen wieder tollen Post, ich gebe auch zu, daß ich Berichte von solchen Studien schon mit großem Interesse lese!
    Ich wünsche Dir einen zauberhaften und sonnigen Oktoberherbsttag!
    ♥ Allerliebste Grüße und einen herzlichen Drücker, Deine Claudia ♥ ... die sich jetzt noch ein Täschen Kaffee gönnt, bevor die Arbeit los geht ;O)

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    1. Vergessen : Der Spruch von Jonathan Swift ist genial :O))))

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  2. Liebe Irmi,
    inzwischen bin ich Teetrinkerin - "kannenweise" Kaffee während des Studiums, vor allem während der Prüfungsphasen, das "rächt" sich irgendwann.
    :-) ;-)
    LG und einen schönen Tag
    Calendula

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  3. Oh ja, ich liebe Kaffee, und ich trinke nicht nur mit Koffein, sondern auch ohne und oft auch nur Landkaffee. Swift hat es toll formuliert!

    Einen genußvollen Tag wünsche ich Dir!
    Viele Liebgrüße,
    Tigerle
    🐯

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  4. Ohhh, vielleicht sollte ich Kaffee doch mal wieder probieren? Ich habe mit 17 mal getestet und fand ihn einfach nur gruselig..... brrrr......und seit dem habe ich nie wieder probiert. Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die keinen Kaffee trinken....
    Lieben Gruß
    Gisi

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  5. Ich liebe Kaffee und trinke auch sehr gerne welchen, weil ich ihn mag. Später am Tag bevorzuge ich Tee . Im Moment genieße ich ihn wo ich die Zeilen für den Kommentar für Dich schreibe :))
    Wünsche Dir einen fabelhaften Mittwoch
    LG heidi

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  6. Moin liebe Irmi,
    ich trinke nur morgens Kaffee, um die Lebensgeister anzukurbeln :). Später darf ich nicht, da ich sonst die ganze Nacht am Wandern bin :(.
    LG Helga

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  7. Guten Morgen liebe Irmi,
    ich koche mir jeden Morgen Kaffee und genieße meine zwei, manchmal auch drei Tassen Kaffee, während ich eine Blogrunde drehe oder Zeitung lese.
    Nachmittags gönne ich mir oft auch noch eine Tasse.
    Das mit den Studien ist immer so ein Ding. Ich glaube, davon darf man sich nicht all zu verrückt machen lassen.
    Besser ist´s, auf den eigenen Körper zu hören.
    Einen schönen Tag wünscht dir Heike

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  8. Hallo liebe Irmi,

    meine Tasse Kaffee am Morgen würde ich mir auch nicht nehmen lassen. Nun weiß ich dazu auch noch, das er so gesund ist. Also kann ich mich jetzt schon auf die nächste Tasse Kaffee freuen.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht dir
    Paula

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  9. Liebe Irmi,
    das ist ein sehr schöner Artikel, bin ich doch Kaffeetrinker und das schon seit meiner Jugend. Allerdings trinke ich den Kaffee immer mit viel Milch und am liebsten auch nicht aus irgendwelchen Automaten sondern aus einer altmodischen Kaffeemaschine.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  10. Schönen guten Morgen liebe Irmi, vielen Dank für diesen interessanten Bericht..... das ist mir neu!!! Ich bin eher eine Teetrinkerin, Kaffee mag meine Galle überhaupt nicht! Ich werde diesen Bericht weiterleiten.
    Schönen sonnigen Tag!
    Es grüßt Dich Crissi

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  11. Hallo liebe Irmi,
    ich liebe Kaffee und trinke morgens zuerst Kaffee, tagsüber mag ich gerne Tee und nachmittags eine Tasse Cappuccino;)
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
    Liebe Grüße
    Karina

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  12. Ich liebe Kaffee und trinke so einige Tassen am Tag, dafür kann ich mich mit Tee so gar nicht anfreunden.

    Jedem das Seine

    Meinen Kaffee mag ich am liebsten aus der Pad-Maschine

    lg gabi

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  13. ich trinke jeden Tag 1-2 Tassen Kaffee und dazwischen Tee genauso und Mineralwasser!
    das finde ich gut und wenn ich kein verlangen habe trinke auch mal keinen.
    Intressant die Studie und ich habe mal mit bekommen wie ein Chefarzt einer Klinik sagte es wäre sher gesund wenn man jeden Tag seine 2-4 Tasen am tage trinken würde er würde das so immer machen.
    Das Zitat ist klasse!
    Ich wünsche dir einen schönen Tag!
    Lieben Gruss Elke

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  14. Liebe Irmi,
    ohne Kaffee geht bei mir gar nichts. Der Spruch von Swift hilft da nicht wirklich. ;-)
    Was die Studien angeht, wird mal so mal so geurteilt. Ich denke, wem es schmeckt, ist gut. Wenn nicht, lässt man es eben, gell.
    Lieben Gruß
    moni

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  15. Liebe Irmi,

    schön, dass du deine Blogpause beendet hast, auch wenn ich das erst jetzt festgestellt habe.

    Kaffe trinke ich überhaupt nicht, ich mag den Bohnengeschmack leider nicht. Dabei gibt es so viele Köstlichkeiten, die man ausprobieren könnte. Dafür liegt mir Tee sehr am Herzen. Auf der Arbeit koche ich jeden Tag eine Kanne schwarzen Tee (Ostfriesischen), den ich mit Milch, aber ungesüßt genieße.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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  16. So tun, als hätte man Kaffee, damit die gute Laune erhalten bleibt.
    Jonathan Swift ist ein Optimist und das gefällt mir :-)

    Schön, dass Du wieder da bist, liebe Irmi. Grüße

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  17. Ich bin ein echer Kaffee-Junkie. Ich wußte auch, dass er gesund ist für die Verdauung. Dass er aber auch das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken, senkt, das wußte ich nicht.
    Lieben Gruß
    Katala

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  18. Da sagst du was liebe Irmi, denn letztlich kommt es auf eine richtige und perfekte Röstung des Kaffees an und das kann NICHT jeder, ganz besonders die großen Kaffeeröstereien nicht.
    Dann ist für Blutdruckpatienten Zuviel Kaffee auch nicht gut und wegen mieser Röstung haben empfindliche Mägen auch nicht viel zu lachen.
    Für mich lieber einen Espresso. Der tut gut und ist viel besser verträglich. Ich trinke ihn so, als würde ich Kaffee trinken.

    Alles Liebe wünscht Mathilda ♥

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  19. ...da kann man sich das Tässchen Kaffee ja ganz unbedenklich schmecken lassen, liebe Irmi,
    was ich eigentlich sowieso schon mache, auch ohne diese Studien...ich denke, Ausgewogenheit in der Ernährung ist wichtig und ein gutes Körpergefühl,

    liebe Grüße Birgitt

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  20. Liebe Irmi,
    leidenschaftliche Kaffeetrinkerin bin ich, und das auch nach einer Herzklappen OP. Ich hatte extra den Arzt danach gefragt wie verträglich ist Kaffee nach der OP? Er meinte, wenn ich nicht übertreibe, 6 - 8 Tassen am Tag wären zuviel. Soviel trinke ich nicht, nur 2-3 Tassen und das nach Lust und Verlangen. Dein Bericht hat mir gefallen und meine Verhältnis zu Kaffee bestärkt.
    Liebe Grüße
    von Edith

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  21. Liebe Irmi,
    Ja wenn man so etwas schreibt, ihn hier den Brunnen zu finden... ist es schwierig raus zu finden wie Wissenschaftlich wichtig es sei. Ein jeder kann so etwas schreiben aber es sollte stark überprüft werden.
    Pieter's mittel Bruder had sehr gerne und oft Kaffee getrunken. Es hat seinen Leber jedoch nicht geschont von Krebs...
    So kenne ich noch mehrere Personen!
    Ganz lieber Gruß,
    Mariette

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  22. Alles in Maßen, gell, und ohne Kaffee, nöööö, bei mir auch nicht. Gerade den Becher neben mir stehen gehört Kaffee zum Tag und unterwegs dann auch gerne ein Cortado.

    ...und wie gehabt: in einem Bericht wird etwas gutgeheißen nach einer anderen Studie dann verteufelt. Ich gebe da relativ wenig drauf, auch bei Statistiken. Man weiß ja um Manipulationen.

    Viele Grüsse

    N☼va

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  23. Liebe Irmi, ein sehr interessantes Thema, was wohl die meisten von uns betrifft. Sitze grade bei meinem zweiten kaffeepott. Wenn ich Appetit drauf habe trinke ich gerne auch nachmittags noch einen, sonst Tee. Wäre das ein nächstes Thema für dich?

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  24. Ups, ist ohne Gruß weggewitscht. Liebe grüße von Margarethe

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  25. Ich trinke eine große Tasse am Morgen und dann nachmittags eine mit koffeinfreien Kaffee. Morgens brauche ich ihn zum Munterwerden, am Nachmittag läute ich so den Feierabend ein.

    Liebe Grüße zu dir, liebe Irmi,
    Andrea

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  26. ...Kaffee ist für mich Luft - und ohne Luft kann ich nicht leben ;-))))
    Wieder viel wissenswertes erfahren!!!
    Schönes Wochenende,
    Luis

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  27. Sag ich doch: Kaffee ist gesund! In Massen genossen natuerlich! :-)

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  28. Liebe Irmi,
    ohne Kaffee, ne das geht gar nicht, da fehlt mir was, ob Studie oder nicht.;-)

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  29. Das mit dem Leberkrebs glaube ich nicht, liebe Irmi, dann hätten die Menschen in früheren Zeiten, als der Kaffee bei uns noch nicht bekannt war, alle daran sterben müssen. Ich kenne leider genug Leute mit Krebs, die Kaffeetrinker waren. Gerade Kaffee trägt schließlich zur Übersäuerung mit bei, eine der Mitursachen für Krebs.
    Solche Studien sollte man auch mit Vorsicht genießen - wer ist der Geldgeber dahinter?

    Ich halte es lieber mit Kräutertees und morgens Schwarzem Tee. Munter wird und bleibt man vor allem, wenn man seinen Organismus nicht übersäuert, denn u.a. das verursacht die morgendliche bleierne Müdigkeit.

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.