Mittwoch, 8. November 2017

Stimmt das wirklich?

Manche Tiere haben gar keinen guten Ruf, da können sie machen, was sie wollen. Elstern zum Beispiel gelten als trickreiche Schmuckdiebe. Hasen sind angeblich Feiglinge, die bei Gefahr sofort weglaufen. Adler hingegen werden wegen ihres  "Adlerblicks" bewundert. Doch stimmt das alles überhaupt? 

Die diebische Elster
Elstern sollen gerne Schmuck stehlen und überhaupt alles, was glänzt und glitzert. Doch das stimmt gar nicht. Wissenschaftler haben in Tests gezeigt, dass die meisten  Elstern glänzende Dinge einfach links liegen lassen. Doch in den Verstecken, in denen der schlaue Raubvogel Essen für schlechte Zeiten hortet, wurde schon vereinzelt etwas Glitzerndes entdeckt. Und so verbreitete sich das Gerücht von der diebischen Elster.






Angsthase
Dieses Wort hat schon jeder einmal gehört. Damit bezeichnet man einen besonders furchtsamen Menschen. Doch ist der Hase wirklich ängstlich? Nein, nur sehr wachsam. Und das muss er auch sein. Denn schnell laufen, springen und Haken schlagen sind seine einzigen Techniken, um Feinden zu entkommen. Gegen die hätte er sonst keine Chance.

Adlerauge
Adlern sagt man scharfe Augen nach. Deshalb spricht man auch vom Adlerblick. Können sie denn wirklich so viel besser sehen als wir Menschen? Ja, denn die Netzhaut ihrer Augen ist drei- bis viermal größer. Eine Maus können Adler schon aus einer Flughöhe von drei Kilometern erkennen.





Lass die Zunge nicht schneller
als die Gedanken sein.
(Alte Weisheit)

Kommentare :

  1. Diese alte Weisheit, also erst denken, dann reden, ja wenn wir die alle etwas mehr beachten wuerden, wuerde manches boese Wort nicht gesprochen und manche Unfreundlichkeit nicht gesagt werden.
    Ich werde mich mehr bemuehen! :-) Schoenen Tag Irmi!

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Irmi,ich glaube Du überlegst schon vorher was Du sagst wie man an Deinem uninteressanten Post sieht.Ich profitiere davon, danke.Liebe Morgengrüße

    in den Tag,klärchen

    AntwortenLöschen
  3. Guten Morgen, meine liebe Irmi,
    wunderbar hast Du wieder Themen herausgesucht und uns wissenswertes daraüber geschrieben! Herzlichen Dank dafür!
    Ja, erst denken, dann reden, das müßten sich sehr viele Menschen öfters vor Augen halten ....
    Hab einen wunderschönen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße und einen herzlichen Drücker, Deine Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  4. Moin liebe Irmi,
    sehr interessant wieder, danke dafür.
    LG Helga

    AntwortenLöschen
  5. Letzthin habe ich gelesen: ich weiss erst was ich denke, wenn ich höre was ich sage“ -
    Ich verstehe nicht ganz, was „die Netzhaut ist beim Adler grösser als beim Menschen“ bedeutet? Das Auge des Adlers ist bestimmt an sich kleiner, oder?
    Herzlichst
    yase

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Irmi,
    um ihre gute Sehkraft beneide ich die Adler ja. Meine wird leider immer schlechter. Jetzt steht schon wieder eine OP ins Haus. Aber solange noch Abhilfe möglich ist kann man ja froh sein.
    Die Info zum Trinkgeld fand ich interessant (ebenso das mit dem verschobenen Gewichtsmittelpunkt des Butterbrotes). Den Begriff Badegeld kannte ich noch nicht, Ja, der eine Ausdruck hält sich jahrhundertelang, andere gehen verloren. Was wohl aus unserer Zeit fortbestehen wird?

    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

    AntwortenLöschen
  7. Guten Morgen Irmi,
    eine Weisheit die sich eigentlich alle zu Nutze machen sollten!
    Liebe Grüße
    Kirsi

    AntwortenLöschen
  8. Interessant! Der Hase ist ein Fluchttier, eigentlich schlimm, ihm das als negative Eigenschaft abzudichten.

    LG Kathrin

    AntwortenLöschen
  9. Der Mensch neigt dazu, selbst Tieren was anzudichten. Schlimm ist es, wenn daraus falsche Reaktionen entstehen, wie beim Wolf z.B.
    Ein Angsthase bin ich auch, kann nur keine Haken schlagen ... hihi.

    Hab einen schönen Tag, liebe Irmi,

    viele liebe Grüße sende ich dir,
    Andrea

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Irmi,
    vielen Dank, dass du immer so ideenreich für uns recherchierst. Diesmal wieder einmal in die Tierwelt. Augen wie ein Adler zu besitzen, wäre manchmal von Vorteil, Gefahr schnell erkennen, wie beim Hasen, und dann die richtigen Schlüsse ziehen würde manches Unheil verhindern. Was der Spruch mit der Weisheit uns sagt, ist wirklich zu empfehlen, probieren wir es heute einmal aus.
    Liebe Grüße
    von Edith

    AntwortenLöschen
  11. da finde ich die Naturwanderin hat absolut recht wie man sieht steckt ja in vielen Spruch-Sprichwörtern viel Wahrheit ebensoviel wie "angedichtetes - wo`s herkommt? weiß Keiner nicht:-)
    ein sehr interessanter Post, über manche Spruchsätze kann man lange nachdenken...
    wünsche dir einen entspannten Tag und von wo her suchst du deine Spruchweisheiten aus?
    liebe Grüße in deinen Tag
    angelface

    AntwortenLöschen
  12. Liebe Irmi
    man denkt oftmals gar nicht darüber nach, wenn man
    solche Redewendungen benutzt, dabei ist es sehr interessant
    zu wissen, woher sie eigentlich kommen.
    Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag.
    LG Sadie

    AntwortenLöschen
  13. Liebe Irmi,
    Gerüchte halten sich meistens hartnäckig, und Tiere werden gern vermenschlicht.

    Liebe Grüße Sabine

    AntwortenLöschen
  14. Liebe Irmi,
    immer wieder ist es interessant, wenn Du diese sogenannten Volksweisheiten auf ihre Herkunft und ihre Sinnhaftigkeit üb erprüfst. Erstaunlich, wie viele "Falschmeldungen" sich ganz beharrlich halten, gell.
    Liebe Grüße
    moni

    AntwortenLöschen
  15. Nicht alles was geschrieben steht muss war sein,
    LG Ulrike

    AntwortenLöschen
  16. Liebe Irmi,
    deine Post gefällt mir.....Dankeschön.
    Ganz liebe Grüße
    Jen

    AntwortenLöschen
  17. ....was man den armen Viecherln so alles andichtet - aber der Hase tut gut daran wachsam zu sein, wenn des Jägers Hunde los sind!!
    Gute Zeit,
    Luis

    AntwortenLöschen
  18. wieder interessante Informationen - und ein schönes Zitat.
    Ja - bei uns in den Bäumen sitzen oft viele Elstern ... und obwohl es auf unserem Balkon oft glitzert, kommen sie nur ganz selten zu Besuch :-)

    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

    AntwortenLöschen
  19. Ein Tigerauge lag zum Trocknen auf unserem Geländer draußen. Dann war es weg. Eine Elster hatte es mitgenommen. Da das Tigerauge aber wohl zu schwer war, fiel es der Elster aus dem Schnabel, direkt in Nachbars Garten. Der fand es dann bei der Gartenarbeit wieder.
    Da waren wir aber froh.

    LG Rosine

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.